Sich und andere schützen bei Hitzetagen (Letzte Änderung 02.07.2010)

Bern, 01.07.2010 - Die nächsten Tage bringen hohe Temperaturen bei Tag und Nacht. Von einem Hitzetag spricht man, wenn die Temperatur im Schatten tagsüber auf mindestens 30 Grad Celsius steigt und während der Nacht nicht unter 20 Grad sinkt. Unter der Hitze leiden besonders Betagte, Pflegebedürftige und Kleinkinder. Sie benötigen nun spezielle Aufmerksamkeit und Betreuung. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und das Bundesamt für Umwelt (BAFU) liefern deshalb praktische Tipps zur Vorsorge und informieren über gesundheitliche Risiken.

Hitzetage können sich rasch negativ auf das Befinden von betagten, pflegebedürftigen und chronisch kranken Menschen sowie von Kleinkindern auswirken. Im Rahmen der Kommunikationsinitiative «Schutz bei Hitzewellen» machen BAG und BAFU Angehörige, Pflegepersonal, Ärzteschaft und gefährdete Personen mit Faktenblättern und Postern auf die gesundheitlichen Risiken der Hitze aufmerksam und zeigen mögliche Schutzmassnahmen auf. Sämtliche Unterlagen und diverse Links sind im Internet unter www.hitzewelle.ch abrufbar.


Die wichtigsten Tipps, um sich vor der Hitze zu schützen

Körperliche Anstrengungen vermeiden

  • Wohnung und Körper möglichst kühl halten
  • Viel trinken (mindestens 1.5 Liter pro Tag; optimal sind Wasser, Tee und mit Wasser verdünnte Fruchtsäfte)
  • Erfrischende, kühle Speisen zu sich nehmen
  • Während und nach sportlichen Betätigungen Salzverlust ausgleichen


Partnerschaften

Mehrere Kantone und über 20 Partnerorganisationen unterstützen die Initiative «Schutz bei Hitzewellen». So verfügen die Kantone Genf, Waadt und Tessin über ein spezielles Alarmdispositiv, um bei grosser Hitze eine intensivierte Betreuung gefährdeter Personen sicher zu stellen. Pflegeorganisationen wie die kantonalen Spitex-Verbände bereiten Betreuende, Pflegepersonal und betagte Menschen auf die Hitze vor. Die Schweizerische Herzstiftung und die Lungenliga informieren gezielt jüngere und ältere Personen mit chronischen Herz-Kreislauf- und Lungenkrankheiten.


Adresse für Rückfragen

Bundesamt für Gesundheit, Ursula Ulrich, Co-Leiterin der Abteilung Multisektorale Projekte, Tel. 031 322 95 05, media@bag.admin.ch

Bundesamt für Umwelt, Roland Hohmann, Abteilung Klima, Tel. 031 325 58 83, roland.hohmann@bafu.admin.ch



Herausgeber

Bundesamt für Gesundheit
http://www.bag.admin.ch

Letzte Änderung 20.04.2018

Zum Seitenanfang

https://www.admin.ch/content/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-34069.html