Internationaler Tag gegen Rassismus

Bern, 19.03.2010 - Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus EKR erinnert an den Internationalen Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung am 21. März. Sie ruft zum entschiedenen Kampf gegen rassistische Diskriminierung in der Schweiz auf.

Am 21. März 1960 wurden im südafrikanischen Township Sharpeville 69 Demonstranten von der Polizei niedergeschossen. Sie hatten auf friedfertige Weise gegen die Apartheidgesetze protestiert. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen erklärte 1966 den 21. März zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung. Die EKR begeht diesen Tag und führt zusammen mit der Stadt Bern und gggfon am 20. März 2010 einen Aktionstag durch.

Rassistische Diskriminierung ist nach wie vor ein weltweites Problem. Menschenrechtsverletzungen in Form von rassistischer Diskriminierung finden auch in der Schweiz statt. Minderheiten und Menschen nicht-schweizerischer Herkunft erleben im Alltag oft Benachteiligungen wie etwa bei der Wohnungs- oder Arbeitsplatzsuche. Der gegenwärtige politische und gesellschaftliche Integrationsdiskurs fordert verstärkte Anstrengungen zur Integration. Doch Alltagsrassismus kann die Integrationsbemühungen der Minderheiten und Migrantinnen und Migranten gefährden. Die Überwindung von Rassismus ist also keine Minderheitenpolitik, sondern sie kommt der ganzen Gesellschaft zu Gute.

Die EKR ruft Jede und Jeden in der Schweiz sowie die Politikerinnen und Politiker und die Behörden auf, sich für eine Kultur der Gleichbehandlung und Wertschätzung stark zu machen und sich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit einzusetzen.


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Für Auskünfte an die Medien:
Eidgenössische Kommission gegen Rassismus EKR
Kathrin Buchmann, Stv. Geschäftsführerin EKR,
kathrin.buchmann@gs-edi.admin.ch, Tel.: 031 323 36 58.


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Letzte Änderung 20.04.2018

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