Ein Drittel der C4ISTAR-Projekte wird vertieft überprüft

Bern, 17.11.2009 - Nach dem Kreditstopp des Chefs der Armee für C4ISTAR-Projekte können aufgrund einer ersten Kontrolle rund zwei Drittel für die Weiterbearbeitung freigegeben werden. Vier Projekte wurden abgebrochen, die übrigen werden vertieft überprüft. Alle bisher eingegangenen Verpflichtungen gegenüber der Industrie können damit vollumfänglich eingehalten werden.

Der Chef der Armee, Korpskommandant André Blattmann, hat am 28. Oktober 2009 einen vorläufigen Kreditstopp für sämtliche Projekte im Bereich C4ISTAR erlassen. Damit sollte im Rahmen der notwendigen Einsparungen der Armee eine gesamtheitliche Überprüfung der insgesamt 158 Teilprojekte ermöglicht werden.

Gleichzeitig muss verhindert werden, dass im Hinblick auf die aktuellen Arbeiten - z. B. im Zusammenhang mit dem Sicherheitspolitischen Bericht - kostspielige Präjudizien geschaffen werden.

Eine erste Kontrolle hat nun die Freigabe von ungefähr zwei Drittel der Projekte zur Folge; die übrigen werden im Einvernehmen zwischen Rüstungschef und Chef der Armee einer vertieften Überprüfung unterzogen. Vier Projekte wurden abgebrochen.

Mit dem genannten Vorgehen ist auch sichergestellt, dass eingegangene Verpflichtungen gegenüber der Industrie vollumfänglich eingehalten werden können.

Unabhängig davon haben der Rüstungschef und der Chef der Armee die Bedeutung eines modernen Führungs- und Aufklärungsverbundes für die Schweizer Armee bestätigt.

Unter dem Ausdruck C4ISTAR versteht man die Instrumente und Massnahmen, welche als Plattform für die vernetzte Operationsführung angewendet werden. C4ISTAR besteht aus den zwei Bereichen Führung (Command, Control, Computers, Communications, Information) und Aufklärung (Intelligence, Surveillance, Target Acquisition, Reconnaissance).


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