Grünes Licht für die erste U-Bahn der Schweiz

Lausanne/Bern, 14.09.2008 - Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat den Lausanner Verkehrsbetrieben grünes Licht für die Inbetriebnahme der ersten U-Bahn der Schweiz erteilt. BAV-Vizedirektor Toni Eder übergab am Sonntag in Lausanne dem Direktor der Transports publics de la région lausannoise (tl), Michel Joye, die Betriebsbewilligung für die Metro m2.

Die von der tl betriebene m2 ist eine automatisierte gummibereifte Metrolinie zwischen Ouchy, dem Hafen von Lausanne, und Les Croisettes (Epalinges). Sie wird im Normalbetrieb vollautomatisch gesteuert, ein Lokomotivführer ist nicht notwendig. Die Strecke ist 6 km lang. Es werden 14 Haltestellen bedient.

Der Bund unterstützt das Projekt mit einem Beitrag von insgesamt 190 Millionen Franken (Preisstand 2005). Davon werden 120 Mio. Fr. dem Infrastrukturfonds entnommen.

Die vom BAV als Aufsichtsbehörde erteilte Betriebsbewilligung sieht zwei Schritte vor. Während des Eröffnungsfestes, das vom 18. bis zum 22. September 2008 dauert, ist ein reduzierter Betrieb vorgesehen. In einem nächsten Schritt soll nach einer weiteren Testphase der kommerzielle Vollbetrieb frei gegeben werden. Laut Planung der Betreibergesellschaft soll dies ab dem 27. Oktober 2008 der Fall sein. Vor dem Erteilen der Betriebsbewilligung prüfte das BAV umfangreiche Sicherheitsnachweise für das innovative Projekt.


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Letzte Änderung 20.04.2018

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