Gant in Thun: Trotz kleinerem Angebot dank Höchstpreisen Vorjahresumsatz erreicht

Bern, 24.04.2008 - Rund 1/4 weniger Besucher, 1/5 weniger Fahrzeuge und wesentlich weniger Material sowie Nieselwetter in Thun: Trotzdem war die 52. Armeefahrzeugversteigerung ein voller Erfolg. Mit zirka 2,5 Millionen Franken liegt der Umsatz gleich hoch wie im Vorjahr. Alle angebotenen 441 Fahrzeuge fanden einen neuen Besitzer. Den Höchstpreis erzielte ein Raupenbohrgerät . mit rund 75'000.- Franken. Im Katalog wurde der Schatzungspreis mit 20'000.- Franken veranschlagt.

Erstmals wurden die Fahrzeugversteigung und der Materialverkauf auf getrenntem Gelände durchgeführt. Dies tat der Kauffreudigkeit der Kunden keinen Abbruch. Mit rund 2,5 Millionen Franken ist der Erlös gleich hoch wie im Vorjahr.

Schon frühmorgens bildeten sich Schlangen vor den Army-Liq-Shop, in welchem das Armeematerial verkauft wurde. Mit rund 150'000.- Umsatz bis kurz vor Ende Ladenschluss weisen die Kassen eine gute Bilanz aus. Damit wurden rund 100'000.- Franken weniger umgesetzt, als im Vorjahr. Diese Zahlen waren klar zu erwarten, weil das Materialangebot gegenüber den Vorjahren deutlich weniger Rosinen beinhaltete.

Beim Fahrzeugverkauf jedoch, übertraf der Verkaufserlös die Erwartungen. Rund 100 Fahrzeuge – damit rund 1/5 – weniger im Angebot, als 2007 und trotzdem wurde mit rund 2,35 Millionen Franken der Vorjahresumsatz erreicht.

Den Höchstpreis von zirka 75'000.- Franken erzielte ein Raupenbohrgerät BPI 115 MC, Jahrgang 1999. Der Schatzungspreis betrug laut Katalog 20'000.- Franken. Bei den Oldtimern hatte ein Lastwagen mit Brücke des Typs Dodge WC die Nase vorn: 20'600.- Franken legte ein Käufer dafür auf den Ladentisch. Laut Schatzung war das Gefährt mit 3'000.- Franken veranschlagt.

Zum ersten Mal zum Verkauf standen 20 „Bucher Duro“ der Jahrgänge 1994 bis 1999. Sie waren mit 10'000.- bis 15'000.- Franken geschätzt. Zwischen 15'000.- und 23'000.- Franken brachten die Fahrzeuge bei der Steigerung ein. Nach 2007 zum zweiten Mal wurden 70 geländegängige Personenwagen "Steyr Puch 230 GE" angeboten. Sie starteten mit 4'500.- Franken in die Gant und erzielten zwischen gut 7'000.- bis knapp 10'000.- Franken. Einnahmen werden grundsätzlich für besondere Entsorgungsmassnahmen im VBS verwendet.

Laut Schätzungen blieb der Besucherstrom mit rund 7'500 Interessentinnen und Interessenten etwa ¼ unter den Vorjahreszahlen.

Ob im Jahr 2009 eine nächste Gant stattfinden wird, wird bis Ende 2008 entschieden.


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Gaby Zimmer
Chefin Kommunikation Logistikbasis der Armee
031 324 22 82


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Letzte Änderung 20.04.2018

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