Zug um Zug leiser - eine Ausstellung reist durch die Schweiz Eröffnung im Einkaufszentrum St. Jakob Park in Basel

Bern, 15.01.2002 - Am Dienstag, 15. Januar 2002 startet unter dem Titel "Zug um Zug leiser" im Einkaufszentrum St. Jakob Park in Basel die Informations- und Erlebnisausstellung zur Lärmsanierung des Eisenbahnnetzes. Ab Mitte Februar bis Ende September wird die Ausstellung in weiteren 7 Einkaufszentren in der in der ganzen Schweiz zu sehen sein. Der Gedanke, dort zu informieren, wo Menschen von Eisenbahnlärm besonders betroffen sind, bewog das Bundesamt für Verkehr, die Ausstellung in Einkaufszentren zu präsentieren. Diese liegen an Streckenabschnitten, die lärmtechnisch saniert werden müssen.

Die Schweizer Bevölkerung hat in mehreren Abstimmungen entschieden, dass ein grosser Teil des Verkehrsvolumens von der Strasse auf die Schiene verlagert werden soll. Der dazu erforderliche Ausbau der Bahn bringt auch unerwünschte Auswirkungen mit sich: Fünf Prozent der Schweizer Bevölkerung leben wegen schnelleren und häufiger verkehrenden Zügen mit Bahnlärm in kritischem Ausmass. Baumassnahmen wie Lärmschutzwände, moderneres Rollmaterial und Schallschutzfenster sollen die Lebensqualität von 265'000 Menschen nachhaltig verbessern.

Das Gesetz über die Lärmsanierung der Eisenbahn ist seit dem 1. Oktober 2000 in Kraft. Die ergänzende Verordnung dazu wurde vom Bundesrat auf den 15. Dezember 2001 in Kraft gesetzt. Die Lärmsanierung in der Schweiz wird bis 2015 dauern und insgesamt 1,854 Milliarden Franken kosten.

Die Ausstellung besteht aus 3 Modulen. Eine stilisierte Lärmschutzwand teilt die Ausstellung in ein lärmgeschütztes und lärmungeschütztes Gebiet. Auf der lärmgeschützten Seite befindet sich eine künstliche Naturlandschaft mit plastischen Rasenhügeln und darin eingelassenen TV-Monitoren, welche mit ästhetischen Filmen über Landschaften und Blumen bespielt sind und die Besucher zum Verweilen einladen. Als zweites Modul wird auf der lärmungeschützten Seite ein witzig aufgemachter Infofilm über die Grundsätze der Lärmsanierung gezeigt. Eine Wettbewerbsfrage zum Thema Lärmsanierung rundet den Film ab. Das dritte Modul besteht aus Schautafeln und Displays mit Broschüren, mittels denen sich der Besucher detaillierter mit dem Thema auseinandersetzen kann. Ursachen des Lärms, Verbesserung der Lebensqualität durch Lärmschutzmassnahmen und deren Finanzierung werden darin ebenso behandelt wie der Stand des Projektes, die Realisierung von Einzelmassnahmen, geplante Termine sowie Prioritäten und Kriterien bei der Lärmbekämpfung.

Die Ausstellung wurde vom Atelier Aupers & Schlumbom (Köln/ Berlin) realisiert. Für den Bau war Schiffer & Farber (Köln) und für die Grafik Informato AG (Zürich) verantwortlich. Unser Dank für die grosszügige Unterstützung im technischen Bereich geht an die Firmen Fust AG, Future Studios, Schaffhausen, sowie an die SBB, die Wettbewerbspreise zur Verfügung stellt.

Die nächste Station der Wanderausstellung ist das Emmen Center in Luzern ab 18. Februar bis 2. März 2002.


AUSFÜHRENDE

Konzept und Realisation
Atelier Aupers& Schlumbom
Bismarkstr. 51
50672 Köln
Tel. +49-172-7571010

und

Wundtstr. 66
14057 Berlin
Tel. +49-173-2712373
atelieraa@aol.com

Postproduktion
introTV
Langfeldstr. 24
4528 Zuchwil
Tel. +41-32-6868686
info@introtv.ch

Bau
Schiffer & Farber
Robert-Boschstr. 1
50354 Köln-Hürth
Tel. +49-2233-96790
www.schiffer-farber.de

Grafik
Informato AG
Badenerstrasse 339
8040 Zürich
Tel. +41-01- 4924243

DVD
Future Studios
Ernst Müller Strasse 8
8207 Schaffhausen
Tel +41-0526436860
www.futurestudios.ch

Hardware
Dipl. Ing. Fust AG
Buchental 4
9245 Oberbüren-Uzwil
Tel. 071/955 5050
www.fust.ch

Darsteller
Peter Isliker


Herausgeber

Bundesamt für Verkehr
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Letzte Änderung 20.04.2018

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