Bundesrat behandelt drei NEAT-Geschäfte

Bern, 24.10.2007 - Der Bundesrat hat am Mittwoch drei NEAT-Geschäfte behandelt. Damit kann bei der NEAT zügig weitergebaut und geplant werden. Die Geschäfte haben keinen Einfluss auf die Endkosten der NEAT.

Der Bundesrat stellt die Aufsicht und die Kontrolle über das NEAT-Projekt sicher und bewirtschaftet den NEAT-Gesamtkredit. Heute hat er mit Krediterweiterungen einen Teil der aufgelaufenen Teuerung, der Mehrwertsteuer und der Zinsen abgegolten, gab Reserven für die Achse Gotthard frei und vereinbarte mit der AlpTransit Gotthard AG die Erarbeitung des Vorprojekts Uri Berg lang - Axen.

Mit den Verpflichtungskrediterweiterungen werden die nominalen Kostenkomponenten Teuerung, Mehrwertsteuer und Bauzinsen abgedeckt. Sie werden durch den FinöV-Fonds finanziert. Der Bundesrat erweiterte den Verpflichtungskredit für die Achse Lötschberg um 128 Millionen und den Verpflichtungskredit Streckenausbauten übriges Netz (namentlich für die Betriebsvorbereitung des Lötschberg-Basistunnels und die Streckenausbauten zwischen Thun und Frutigen) um 25 Millionen Franken.

In einem zweiten Beschluss gab der Bundesrat 534 Millionen Franken (Preisstand 1998) aus den Reserven für die Achse Gotthard frei. Die damit abgedeckten Mehrkosten waren zuvor vom Bundesamt für Verkehr geprüft und für plausibel befunden worden. Sie sind in den Endkosten bereits berücksichtigt. Auf Grund dieser Reservefreigabe können die Vergaben der AlpTransit Gotthard AG bis Ende 2008 gesichert werden.

Schliesslich genehmigte der Bundesrat einen Nachtrag zur Vereinbarung des Bundes mit der ATG. Damit wird die ATG beauftragt, das Vorprojekt Uri Berg lang – Axen zu erarbeiten, das nicht Bestandteil der ursprünglichen Bestellung ist. Insgesamt wird mit Kosten von 5,8 Millionen Franken (Preisstand 2006) für das Vorprojekt inklusive geologischen Sondierungen gerechnet. Diese werden aus dem vom Parlament bewilligten Kredit von 24 Millionen für eine Kapazitätsanalyse der Nord-Süd-Achsen des schweizerischen Schienennetzes finanziert, wo das Projekt expliziet genannt ist.


Adresse für Rückfragen

Bundesamt für Verkehr, Information und Informatik, 031 322 36 43


Herausgeber

Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation
https://www.uvek.admin.ch/uvek/de/home.html

Letzte Änderung 20.04.2018

Zum Seitenanfang

https://www.admin.ch/content/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-15247.html