Evakuationsübung im Bundesamt für Verkehr

Bern, 23.10.2007 - In Ittigen hat das Bundesamt für Verkehr (BAV) am Dienstag im Gebäude Mühlestrasse 6 eine Evakuationsübung durchgeführt. Ziel war, das Notfall- und das Sanitätskonzept des BAV zu überprüfen. Beteiligt war auch die Feuerwehr Ittigen.

Seit 2006 befindet sich das BAV zusammen mit anderen UVEK-Ämtern an der Mühlestrasse in Ittigen/Papiermühle. Mit dem Standortwechsel verbunden war auch eine Reorganisation des Amts, was zu neuen Strukturen und Abläufen führte. Betroffen ist auch die amtsinterne Notfall-Organisation. Gründe genug also, einmal für den Ernstfall zu üben und allfälliges Verbesserungspotenzial zu erkennen.

Die Übungsanlage ging von einem Brand im Erdgeschoss aus, der zu einer starken Rauchentwicklung im ganzen Gebäude führte. Um 10 Uhr wurde mit Pyrotechnik dieser Fall simuliert und Alarm ausgelöst. Das Gebäude musste deshalb unverzüglich geräumt werden. Erschwert wurde das Ganze durch Figuranten, die (gespielt) eine Herzschwäche erlitten.

Bei der Evakuation ging es darum, das Notfall- und Sanitätskonzept, aber auch das Verhalten von Mitarbeitenden und Kadern im Notfall zu überprüfen. Trifft ein solcher ein, müssen die Mitarbeitenden (und Besucher) das Gebäude rasch und geordnet verlassen und sich zu einem Sammelplatz begeben.

Vorbereitet wurde die Übung durch die Höhere Kaderausbildung der Armee (HKA) im Auftrag des BAV. Übungsleiter war BAV-Direktor Max Friedli. Er zeigte sich insgesamt befriedigt, stellte jedoch einige Schwachstellen fest. Die Erkenntnisse werden jetzt ausgewertet und fliessen in die Aktualisierung der BAV-Notfallplanung ein.


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Bundesamt für Verkehr, Information und Informatik, 031 322 36 43



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Letzte Änderung 20.04.2018

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