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Veröffentlicht am 28. August 2007

Armut von Kindern und Jugendlichen: eine soziale Zeitbombe!

Bern, 28.8.2007 - «Jung und arm: das Tabu brechen!» heisst der neueste Bericht der Eidgenössischen Kommission für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ), der am 28. August 2007 den Medien vorgestellt wird. Darin prangert die Kommission die zunehmende materielle Unsicherheit an, von der ein wichtiger und unvermuteter Teil der Gesellschaft betroffen ist: Fast 45% der Sozialhilfeempfänger/innen in der Schweiz sind heute Kinder und Jugendliche. Um diese besorgniserregende und oft verkannte Realität zu erhellen, rückt die EKKJ Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt. Sie sollen nicht mehr nur als Teil einer armutsbetroffenen Familie, sondern für sich selbst wahrgenommen werden. Die EKKJ fordert eine echte nationale Politik zur Bekämpfung von Armut, um die tickende gesellschaftliche Zeitbombe zu entschärfen. Die Kommission erhebt eine Reihe von politischen Forderungen, die auf das Kleinkindalter, Bildung, Gesundheit und Familienpolitik zielen.