Ernennungen im EDA

Bern, 23.08.2007 - Der Bundesrat hat ernannt:

Armin RITZ, bis vor kurzem Missionschef in Madrid, zum ausserordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Schweiz in der Bolivarischen Republik Venezuela, in Antigua und Barbuda, in Commonwealth Dominica, in St. Kitts und Nevis, in St. Lucia, in St. Vincent und die Grenadinen, in der Republik Suriname, in der Republik Trinidad und Tobago, mit Sitz in Caracas. Botschafter Ritz, der sein Amt Mitte September 2007 antreten wird, übernimmt die Nachfolge des in den Ruhestand tretenden Botschafters Walter SUTER. 

Jean-Philippe TISSIERES, bis vor kurzem Missionschef in Kuwait City, zum  ausserordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Schweiz im Königreich Spanien und Fürstentum Andorra, mit Sitz in Madrid. Botschafter Tissières, der sein Amt Anfang September 2007 antreten wird, übernimmt die Nachfolge von Botschafter Armin RITZ. 

Michel GOTTRET, gegenwärtig Missionschef in Algier, zum ausserordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Schweiz im Staat Kuwait, im Königreich Bahrain und im Staat Katar, mit Sitz in Kuwait City. Botschafter Gottret, der sein Amt Anfang Oktober 2007 antreten wird, übernimmt die Nachfolge von Botschafter Jean-Philippe TISSIERES. 

Jean-Claude RICHARD, gegenwärtig Missionschef in Bukarest, zum ausserordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Schweiz in der Demokratischen Volksrepublik Algerien. Botschafter Richard, der sein Amt Mitte Oktober 2007 antreten wird, übernimmt die Nachfolge von Botschafter Michel GOTTRET.    

Livio HÜRZELER, gegenwärtig Missionschef in Dakar, zum ausserordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Schweiz in Rumänien. Botschafter Hürzeler, der sein Amt Ende September 2007 antreten wird, übernimmt die Nachfolge von Botschafter Jean-Claude RICHARD. 

Jean-François PAROZ, gegenwärtig stellvertretender Chef der Politischen Abteilung III und Chef der UNO-Koordination (mit Ministertitel) in Bern, zum ausserordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Schweiz in der Republik Senegal, der Republik Mali und in der Islamischen Republik Mauretanien, mit Sitz in Dakar. Herr Paroz, der sein Amt Ende Oktober 2007 antreten wird, übernimmt die Nachfolge von Botschafter Livio HÜRZELER. 

Philippe GUEX, gegenwärtig erster Mitarbeiter, mit Ministertitel, des Chefs der Schweizerischen Mission bei der Europäischen Union in Brüssel, zum ausserordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Schweiz im Grossherzogtum Luxemburg. Herr Guex, der sein Amt Anfang Dezember 2007 antreten wird, übernimmt die Nachfolge der in den Ruhestand tretenden Botschafterin Ingrid APELBAUM PIDOUX. 

Erich PIRCHER, gegenwärtig Missionschef in Tirana, zum ausserordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Schweiz in der Republik Kroatien. Botschafter Pircher, der sein Amt Ende Oktober 2007 antreten wird, übernimmt die Nachfolge des in den Ruhestand tretenden Botschafters Marcus KAISER. 

Yvana ENZLER, bis vor kurzem Missionschefin des Schweizerischen Verbindungsbüros bei der Mission der Vereinten Nationen in Kosovo (UNMIK), zum ausserordentlichen und bevollmächtigten Botschafterin der Schweiz in der Republik Albanien. Frau Enzler, die ihr Amt Ende Oktober 2007 antreten wird, übernimmt die Nachfolge von Botschafter Erich PIRCHER. 

Lukas BEGLINGER, gegenwärtig erster Mitarbeiter, mit Ministertitel, des Missionschefs in Moskau, zum Missionschef des Schweizerischen Verbindungsbüros bei der Mission der Vereinten Nationen im Kosovo (UNMIK), mit Sitz in Pristina in der Republik Serbien. Herr Beglinger, der sein Amt Mitte September 2007 antreten wird, übernimmt die Nachfolge von Frau  Yvana ENZLER.

Andrej MOTYL, gegenwärtig erster Mitarbeiter des Missionschefs in Tel-Aviv, zum ausserordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Schweiz in der Republik Sudan, mit Sitz in Khartum. Herr Motyl wird sein Amt Anfang September 2007 antreten.   

Denis FELDMEYER, übergangsweise in Bern eingesetzt, zum ausserordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Schweiz  im Königreich Norwegen und in der Republik Island, mit Sitz in Oslo. Herr Feldmeyer der sein Amt Anfang Oktober 2007 antreten wird, übernimmt die Nachfolge von Botschafter Kurt HÖCHNER. 

Carla DEL PONTE, gegenwärtig Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofes für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag, zur ausserordentlichen und bevollmächtigten Botschafterin der Schweiz in der Argentinischen Republik. Frau del Ponte, die ihr Amt anfangs Januar 2008 antreten wird, übernimmt die Nachfolge von Herrn Botschafter Daniel von Muralt, welchem demnächst neue Aufgaben anvertraut werden. Die entsprechende Ernennung wird zu gegebener Zeit veröffentlicht. 

Der Bundesrat hat zudem beschlossen: 

- die Direktion der Botschaft in La Paz einem residierenden Botschafter anzuvertrauen und hat Herrn Marco ROSSI, gegenwärtig Chef des Kooperationsbüros in La Paz, zum ausserordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Schweiz in der Republik Bolivien ernannt. Herr Rossi wird sein Amt im September 2007 antreten.

- in Yaoundé eine Botschaft zu eröffnen bzw. das bestehende Generalkonsulat aufzuwerten (bisher Botschafter in Abidjan akkreditiert) und hat gleichzeitig Herrn Etienne THEVOZ, gegenwärtig stellvertretender Chef der Politischen Abteilung II Afrika/Naher Osten der Politischen Direktion (mit Ministertitel), in Bern, zum ausserordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Schweiz in der Republik Kamerun, mit Sitz in Yaoundé, ernannt. Herr Thévoz wird sein Amt Anfang Oktober 2007 antreten.         

- in Port-au-Prince eine Botschaft zu eröffnen bzw. das bestehende Generalkonsulat aufzuwerten (bisher Botschafter in Havanna akkreditiert) und hat gleichzeitig Herrn Urs BERNER, gegenwärtig erster Mitarbeiter des Missionschefs in Kinshasa, zum ausserordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Schweiz in der Republik Haiti ernannt. Herr Berner wird sein Amt Ende Oktober/Anfang November 2007 antreten.

- Herrn Kurt HÖCHNER den Botschaftertitel zu verliehen. Herr Höchner wurde von der Departementsvorsteherin des EDA zum Chef des Inspektorat im Generalsekretariat EDA bestimmt.

 


Armin RITZ wurde 1945 in Blitzingen/VS geboren, wo er auch heimatberechtigt ist. Er studierte Rechtswissenschaften in Genf sowie Wirtschaftswissenschaften und Politische Wissenschaften in Rom. 1976 trat er in den Dienst des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten ein und wurde als Stagiaire in Bern und bei der Ständigen Beobachtermission der Schweiz bei den Vereinten Nationen in New York eingesetzt. 1978 kehrte er als diplomatischer Mitarbeiter an die Zentrale zurück. 1982 erfolgte seine Versetzung an die Schweizerische Mission bei den Europäischen Gemeinschaften in Brüssel, wo er 1986 zum Botschaftsrat befördert wurde. In dieser Funktion wurde er im gleichen Jahr nach Rom versetzt und dort mit den wirtschaftlichen Angelegenheiten betraut. 1991 kehrte er als Chef des Dienstes für Abrüstungspolitik und Nuklearfragen der Politischen Abteilung III an die Zentrale zurück. 1995 hat ihn der Bundesrat zum Botschafter und Chef der Politischen Abteilung III ernannt. Ab 1998 war er Botschafter und Stellvertretender Direktor der Politischen Direktion. Ab 2000 war er Botschafter in Argentinien und ab 2004 auch in Paraguay und Uruguay akkreditiert. Seit 2004 ist er Botschafter im Königreich Spanien und im Fürstentum Andorra, mit Sitz in Madrid.  

Jean-Philippe TISSIERES wurde 1951 in Lausanne/VD geboren und ist in Martigny und Orsières/VS heimatberechtigt. Er absolvierte seine Studien an den Universitäten Genf, Freiburg, Paris und schloss diese mit einem Lizentiat der Rechte, der Wirtschaftswissenschaften und einem D.E.A. in Politischen Wissenschaften ab. Er ist "Alumnus" des  Programmes  "Oeffentlichkeitsarbeit für Unternehmer" der "IMD" in Lausanne (International Institute for Management Development). 1982, nach fünf Jahren in der Privatwirtschaft im Ausland, trat er in den Dienst des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten ein und wurde als Stagiaire in Bern (Integrationsbüro) und Bonn (Stellvertreter des Abteilungschefs Wirtschaft und Handel) eingesetzt. 1984 wurde er für ein paar Monate als Botschaftssekretär nach Islamabad versetzt, betraut mit den wirtschaftlichen und politischen Angelegenheiten. Im Herbst desselben Jahres übernahm er in Paris die Bereiche Wirtschaft, Wissenschaft und Soziales. 1987 kehrte er nach Bern zurück, wo er als diplomatischer Mitarbeiter dem Finanz- und Wirtschaftsdienst zugeteilt wurde; einige Monate später folgte seine Ernennung zum diplomatischen Sekretär des Staatssekretärs. 1988 wurde er als erster Mitarbeiter des Missionschefs nach Riad versetzt. Von 1990 bis 1995 war er wieder in der Privatwirtschaft tätig. Mitte 1995 wurde er in den diplomatischen Dienst reintegriert und als Stellvertreter des Chefs Information EDA eingesetzt. 1997 folgte seine Versetzung als Minister und erster Mitarbeiter des Missionschefs in Madrid. Ab 2000 war er Minister und Stellvertreter des Chefs der Politischen Abteilung II (Asien/Ozeanien) bei der Politischen Direktion in Bern. Im Oktober 2002 ernannte ihn der Bundesrat zum Botschafter in den Staaten Kuwait und Katar, sowie im Königreich Bahrain, mit Sitz in Kuwait.  

Michel GOTTRET wurde 1949 in Chêne-Bougeries/GE geboren und ist in Veyrier/GE heimatberechtigt. Er absolvierte seine Studien in Physik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich. 1979 trat er in den Dienst des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten und wurde als Stagiaire in Bern, Paris und Kopenhagen eingesetzt. Zurück an der Zentrale, wurde er 1981 als diplomatischer Mitarbeiter dem damaligen Politischen Sekretariat zugeteilt. 1987 erfolgte seine Versetzung nach Washington, wo er zum ersten Botschaftssekretär ernannt wurde. 1991 kehrte er als Chef der Sektion für internationale wissenschaftliche Angelegenheiten nach Bern zurück. Von 1998 bis 2002 war er Minister und erster Mitarbeiter des Missionschefs in Paris (Botschaft). Im November 2002 ernannte ihn der Bundesrat zum Botschafter der Schweiz in der Demokratischen Volksrepublik Algerien und in der Islamischen Republik Mauretanien, mit Sitz in Algier. 

 Jean-Claude RICHARD wurde 1946 in La Brévine/NE geboren und ist heimatberechtigt in Coffrane/NE. Seine Studien an der Universität Neuenburg schloss er mit dem Lizentiat der Politischen Wissenschaften und dem Lizentiat der Wirschaftswissenschaften ab. 1974 trat er in den Dienst des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten ein und wurde als Stagiaire in Bern und London eingesetzt. 1976 kehrte er an die Zentrale zurück, wo er dem Finanz- und Wirtschaftsdienst als diplomatischer Mitarbeiter zugeteilt wurde. 1979 erfolgte seine Versetzung als Botschaftssekretär an die Botschaft in Belgrad und 1983 als erster Mitarbeiter des Missionschefs nach Kopenhagen, wo er Anfang 1986 zum Botschaftsrat ernannt wurde. Im gleichen Jahr kehrte er an die Zentrale zurück, wo er vorerst als Stellvertreter, später als Chef die Leitung des Europaratdienstes der Politischen Direktion übernahm. Ab 1991 war er Botschaftsrat und erster Mitarbeiter des Missionschefs in Mexiko. Ab April 1995 war er temporär als Stellvertreter des Chefs der Politischen Abteilung II bei der Politischen Direktion tätig. Im Oktober 1995 ernannte ihn der Bundesrat zum Botschafter in Senegal, Gambia, Mali, Guinea-Bissau und den Kap Verde, mit Sitz in Dakar. Von 2000 war er Botschafter in Kuba und ab 2004 war er ebenfalls in Haiti und Jamaika akkreditiert. Seit November 2004 ist er Botschafter in Rumänien.  

Livio HÜRZELER wurde 1948 in Epinassey (St-Maurice)/VS geboren und ist in Uerkheim/AG heimatberechtigt. Er schloss seine Studien, die er an der Universität Lausanne absolvierte, mit dem Lizentiat für Politische Wissenschaften ab. 1980 trat er in den Dienst des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten und wurde als Stagiaire in Bern und London eingesetzt. 1982 kehrte er an die Zentrale zurück, wo er als diplomatischer Mitarbeiter in der Direktion für Internationale Organisationen, Sektion Vereinte Nationen und Internationale Organisationen, eingesetzt wurde. 1986 wurde er als zweiter Botschaftssekretär und erster Mitarbeiter des Missionschefs nach Guatemala versetzt. 1988 erfolgte seine Versetzung als zweiter Botschaftssekretär nach London, wo er 1989 zum ersten Botschaftssekretär und 1993 Botschaftsrat ernannt wurde. 1994 kehrte er an die Zentrale zurück, wo er bei der Politischen Direktion, Europaratsdienst, als diplomatischer Adjunkt und ab 1996 als diplomatischer Sektionschef eingesetzt wurde. Von anfangs September 1997 bis Ende November 1998 bezog er einen unbezahlten Urlaub. Anfangs Dezember 1998 wurde er ins EDA reintegriert und als Minister und erster Mitarbeiter des Missionschefs nach Ankara versetzt. Im 2003 ernannte ihn der Bundesrat zum Botschafter in den Republiken Senegal, Kap Verde, Gambia, Guinea-Bissau und Mali, mit Sitz in Dakar.  

Jean-François PAROZ wurde 1960 in Moutier/BE geboren und ist in Saicourt/BE heimatberechtigt. Er verfügt über ein Lizentiat in Geschichte der Universität Lausanne und ein Diplom des IUHEI in Genf. 1988 trat er ins Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten ein, wo er in der Direktion für internationale Organisationen arbeitete. Von 1991 bis 1992 wurde er als diplomatischer Stagiaire in Bern, Lagos und Bonn eingesetzt. Nach seiner Rückkehr an die Zentrale im Jahr 1993 arbeitete er als diplomatischer Mitarbeiter bei der Politischen Abteilung II der Politischen Direktion. 1997 wurde er als Botschaftsrat an unsere Beobachtermission bei den Vereinten Nationen in New York versetzt. 2000 wechselte er als Berater des Generalsekretärs an die Internationale Organisation der Frankophonie (OIF) in Paris. 2002 kehrte er nach Bern zurück, wo er die Sektion Sicherheitsrat/Politik/Kommunikation der UNO-Koordination bei der Politischen Abteilung III leitete. 2003 wurde er zum stellvertretenden Leiter der Politischen Abteilung III und Chef der UNO-Koordination mit Ministertitel ernannt.   

Philippe GUEX wurde 1959 in Freiburg/FR geboren und ist in Belfaux/FR heimat­berechtigt. Er studierte in Freiburg und schloss mit dem Doktorat in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ab. Er studierte ebenfalls die Politischen Wissenschaften an der Freien Universität Berlin. 1989 trat er in den Dienst des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten ein und absolvierte seinen Stage in Bern und London. Nach seiner Rückkehr an die Zentrale im Jahr 1991 war er als diplomatischer Mitarbeiter im Finanz- und Wirtschaftsdienst tätig. 1996 wurde er als Botschaftsrat für Wirtschafts- und Finanzfragen an die Botschaft in Paris versetzt. Nach seiner Rückkehr nach Bern 1998 wurde er zum Sektionschef im Integrationsbüro EDA/EVD ernannt. Seit 2002 ist er als stellvertretender Missionschef mit Ministertitel bei unserer Mission bei den Europäischen Gemeinschaften in Brüssel tätig.   

Erich PIRCHER wurde 1947 in Zürich geboren, wo er auch heimatberechtigt ist. Er absolvierte seine Studien in Zürich und Genf und schloss diese mit dem Doktorat der Rechte ab. 1979 trat er in den Dienst des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten und wurde als Stagiaire in Bern und Rom eingesetzt. 1981 kehrte er an die Zentrale zurück, wo er als diplomatischer Mitarbeiter für die Rechtsfragen der Direktion für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe zuständig war. Von 1983 bis 1985 war er diplomatischer Mitarbeiter in der Direktion für Völkerrecht, und während dieser Zeit wurde er als zweiter Botschaftssekretär temporär bei unserer Mission in New York eingesetzt. Ende 1985 wurde er in gleicher Funktion nach Moskau versetzt, wo er 1987 zum ersten Botschaftssekretär ernannt wurde. Im gleichen Jahr kehrte er vorübergehend nach Bern zurück, anschliessend wurde er als erster Mitarbeiter des Postenchefs an unser Generalkonsulat in New York versetzt, wo er 1991 zum Generalkonsuladjunkten ernannt wurde. Im selben Jahr erfolgte seine Versetzung nach Helsinki als Botschaftsrat und erster Mitarbeiter des Missionschefs und 1995 jene nach Mexiko. Ab 2000 war er Botschaftsrat und erster Mitarbeiter des Missionschefs in Santiago de Chile. Im Oktober 2002 ernannte ihn der Bundesrat zum Botschafter in Albanien.  

Yvana ENZLER wurde 1952 in Sainte-Croix/VD geboren und ist in Appenzell/AI heimatberechtigt. Sie absolvierte ihre Studien in Lausanne und schloss diese mit dem Lizenziat der politischen Wissenschaften ab: sie ist ferner im Besitz eines "M.A. in Liberal Studies" der Universität von Georgetown. 1979 trat sie in den Dienst des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten ein und absolvierte ihren Stage in Bern und Brüssel. 1981 kehrte sie nach Bern zurück und wurde als diplomatische Mitarbeiterin zuerst bei der Politischen Abteilung I, 1982 dann bei der Politischen Abteilung III eingesetzt. Im Jahr 1986 war sie temporär  unserer Mission in New York zugeteilt. 1988 wurde sie nach Rom versetzt, wo sie als erste Botschaftssekretärin und ab 1991 als Botschaftsrätin tätig war. Im selben Jahr wurde sie in der gleichen Funktion in Washington eingesetzt. Zurück an der Zentrale, wurde sie 1995 Chefin der Sektion Rekrutierung und Ausbildung beim Generalsekretariat (Ressourcen). Ab 1998 arbeitete sie als Botschaftsrätin und erste Mitarbeiterin des Missionschefs in Sarajevo; gleichzeitig leitete sie die Antenne Pro Helvetia. 2002 ernannte sie der Bundesrat zur Chefin des Schweizerischen Verbindungsbüros bei der Mission der Vereinten Nationen im Kosovo (UNMIK), in Pristina, Serbien.  

Lukas BEGLINGER, 1955 in Bern geboren, ist in Mollis/GL heimatberechtigt. Seine Studien schloss er mit dem Lizentiat der Wirtschaftswissenschaften mit dem Titel lic.rer.pol. ab. 2005 absolvierte er einen Studiengang am "Centre d'Études Diplomatiques et Stratégiques" in Paris und schloss diesen mit dem "Diplôme d'études diplomatiques supérieures ab. Herr Beglinger trat im Jahre 1986 in den Dienst des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten ein und wurde als Stagiaire in Bern, Kairo und Genf eingesetzt. Ab 1988 war er an der Zentrale als diplomatischer Mitarbeiter beim Finanz- und Wirtschaftsdienst tätig, wo er ab 1992 die Funktion des stellvertredenen Chefs übernahm und ab 1995 zum Chef des Finanz- und Wirtschaftsdienstes ernannt wurde. Danach folgte im August 1996 seine Versetzung als Wirtschaftsmitarbeiter zur Schweizerischen Botschaft in Bonn. Im November 1996 wurde er nach Bern zurückberufen, wo er zum stellvertretenden Abteilungschef der Task Force „Schweiz-Zweiter Weltkrieg“ mit Ministertitel ernannt wurde. Ab April 1999 übernahm er als Chef den Dienst „Schweiz-Zweiter Weltkrieg“ und wurde im September 2001 als erster Mitarbeiter des Chefs der Schweizerischen Delegation bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit Ministertitel nach Paris versetzt. Seit Juli 2006 ist Herr Beglinger erster Mitarbeiter mit Ministertitel des Missionschefs in Moskau.  

Andrej MOTYL, 1956 in Presov/CSSR, ist in Baar/ZG heimatberechtigt. 1983 schloss er seine Studien an der Universität Zürich mit dem Lizentiat der Rechtswissenschaften ab. Nach  Tätigkeiten als IKRK-Delegierter und als Jurist in einer Anwaltskanzlei trat Herr Motyl im Jahre 1989 in den Dienst des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten ein und wurde als Stagiaire in Bern und Tel-Aviv eingesetzt. Nach einem kurzen Einsatz als diplomatischer Mitarbeiter bei der Politischen Abteilung I, wurde er temporär in Rabat eingesetzt und anschliessend als dritter Botschaftssekretär nach Lagos versetzt, wo er 1992 zum zweiten Botschaftssekretär befördert wurde. Im Mai 1992 erfolgte seine Versetzung nach Moskau und 1994 nach Teheran, wo er die Funktion des ersten Mitarbeiters des Missionschefs übernahm und zum ersten Botschaftssekretär befördert wurde. Ende 1997 wurde er in der gleichen Funktion nach Taschkent versetzt, wo er zum Botschaftsrat befördert wurde. Anfangs 1999 kehrte er an die Zentrale zurück und wurde von der PA III mit einem Friedensförderungsprojekt in Afghanistan beauftragt. Darauf folgte eine kurze Detachierung ins VBS. Mitte 2001 kehrte er ins EDA zurück und wurde als Geschäftsträger a.i. in Skopje eingesetzt. Im September 2001 erfolgte seine Versetzung als erster Mitarbeiter des Missionschefs nach Nairobi und im April 2004 in derselben Funktion nach Tel-Aviv.   

Denis FELDMEYER wurde 1950 in Bern geboren und ist heimatberechtigt in Epiquerez/JU. Er schloss seine Studien an der Universität Genf und am IUHEI mit einem Lizenziat der Politischen Wissenschaften (HEI) ab. 1976 trat er in den Dienst des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten und wurde als Stagiaire in Bern und Paris (Ständige Delegation der Schweiz bei der OECD) eingesetzt. 1978 wurde er temporär als Botschaftssekretär nach Beirut gesandt. Im gleichen Jahr kehrte er nach Bern zurück und wurde als diplomatischer Mitarbeiter der Sektion Presse und Information zugeteilt. 1983 erfolgte seine Versetzung als Botschaftssekretär, mit den wirtschaftlichen Angelegenheiten betraut, nach Kairo, wo er 1987 zum Botschaftsrat ernannt wurde. Nach einem kurzen Aufenthalt 1987 bei der Ständigen Mission der Schweiz bei den Internationalen Organisationen in Genf, wurde er 1988 als Botschaftsrat und erster Mitarbeiter des Missionschefs nach Belgrad versetzt. Zurück in Bern, übernahm er 1992 die Funktion des Stellvertreters des Chefs der Politischen Abteilung II. Ende 1994 wurde er als Botschaftsrat und erster Mitarbeiter des Missionschefs nach Tel-Aviv versetzt. Vom Bundesrat zum Botschafter ernannt, war er von April 2000 bis November 2004 Chef der Ständigen Delegation der Schweiz bei der UNESCO in Paris. Ab November 2004 war Herr Feldmeyer Botschafter der Schweiz in der Islamischen Republik Pakistan und in der Islamischen Republik Afghanistan, mit Sitz in Islamabad.  

Carla DEL PONTE, geboren 1947, ist Bürgerin von Lugano. Nach Abschluss ihres Rechtsstudiums an den Universitäten Bern und Genf, erwarb sie 1972 das Anwalts- und Notariatspatent im Kanton Tessin. Anschliessend war sie Stellvertretende Amtsrichterin beim Amtsgericht Lugano. Nach einigen Jahren als selbständig praktizierende Anwältin wurde sie 1981 zu Untersuchungsrichterin des Kantons Tessin ernannt. 1985 erfolgte die Wahl zur Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Tessin. 1993 wählte Sie der Bundesrat zur Bundesanwältin. Diese Funktion übte sie bis im Jahr 1999 aus, als sie vom UNO-Sicherheitsrat zur Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofes für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag (bis 2003 ebenfalls zuständig für Ruanda) gewählt wurde.  

Marco ROSSI, 1950, ist in Thalwil / ZH geboren und heimatberechtigt. Er schloss sein Studium 1975 als Bauingenieur an der ETH Zürich mit dem dipl. Ing. ETHZ ab und erwarb 1982 den Doktortitel Dr. sc. techn. ETHZ. 1992 / 1993 absolvierte er das Management Seminar für KMU der Universität St. Gallen. Von 1976 bis 1982 leitete Herr Rossi im Rahmen seiner Doktorarbeit ein Forschungs­projekt an der ETHZ und arbeitete im Lehrbetrieb der ETHZ sowie an den Fachhochschulen Rapperswil und Horw. 1982 / 1983 war er bei der Stiftung Pro Bolivia als Direktor des Kulturzentrums Centro Portales in Cochabamba / Bolivien angestellt. 1984 trat er als Mitarbeiter der DEZA in das EDA ein. In den Jahren 1984 bis 1989 übte er ver­schiedene Funktionen im Bolivien­programm der DEZA aus: Berater eines nationalen Gemeinde-Entwicklungs­­programms (Tarija / Bolivien); stellvertretender Koordinator; Koordinator a.i. (La Paz / Bolivien). Im September 1989 kehrte er in die Schweiz zurück, wo er bis April 1992 in der DEZA-Zentrale in Bern als Pro­gramm­beautragter für Zentralamerika und die Karibik arbeitete. Von Mai 1993 bis September 1996 leitete er als regionaler Koordinator in Managua / Nicaragua das Zentralamerika­programm der DEZA. Anschliessend und bis Februar 2001 arbeitete er in der Sektion Politik und Forschung der DEZA (heute Entwicklungspolitik), zuerst als stellver­tretender Leiter und dann als Leiter der Sektion. Ab März 2001 bis Januar 2006 nahm er verschiedene Funktionen im Bereich „Themen und Fach­wissen“ der DEZA wahr: Ko-Leitung der Sektion Soziale Entwicklung und stellver­treten­der Leiter des Bereichs; von Januar bis August 2005 Interimsleitung des Bereichs. Parallel dazu arbeitete er von September 2001 bis August 2002 teilzeitlich als Secondee im Department for International Development (DFID) in London / UK. Seit Februar 2006 leitet Herr Marco Rossi als Landesdirektor das Kooperationsbüro der DEZA in La Paz / Bolivien.

Etienne THEVOZ wurde 1956 in Lausanne geboren und ist in Missy/VD heimatberechtigt. Sein Studium an der Universität Genf schloss er mit einem Lic. phil. ab. 1988 trat er in das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten ein und absolvierte seinen Stage in Bern und Tel Aviv. 1990 wurde er diplomatischer Mitarbeiter beim Politischen Sekretariat. 1993 wurde er als zweiter Botschaftssekretär an die Beobachtermission der Schweiz bei den Vereinten Nationen in New York versetzt, wo er 1994 zum ersten Botschaftssekretär befördert wurde. 1997 wurde er als Botschaftssekretär und erster Mitarbeiter des Missionschefs nach Riad versetzt, wo er im Jahr 2000 zum Botschaftsrat ernannt wurde. 2001 wurde er an unsere Vertretung in Brüssel versetzt. Seit 2004 arbeitet er als Stellvertreter des Chefs der Politischen Abteilung II Afrika/Naher Osten in Bern, mit Ministertitel.   

Urs BERNER, 1950 in Genf geboren, ist in Genf/GE und Rupperswil/AG heimatberechtigt. Er trat 1973 in den Dienst des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten ein und wurde nacheinander an folgenden Posten eingesetzt: New Orleans, Bern, Budapest, Lyon, Dijon und Nairobi. 1989 wurde er nach Islamabad versetzt, wo er als erster Mitarbeiter des Missionschefs tätig war. 1994 kehrte er an die Zentrale zurück und arbeitete im Konsularischen wie im Finanz-Inspektorat. Herr Berner war ab 1999 in Havanna und seit 2002 ist er in Kinshasa als erster Mitarbeiter des Missionschefs, mit dem Titel eines Botschaftsrates, tätig.

Kurt HÖCHNER, geboren 1947, von Rheineck/SG, schloss seine Studien mit dem Doktorat der Rechte an der Universität Zürich ab. 1974 trat er in den Dienst des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten und wurde während seines Stages in Bern und Buenos Aires eingesetzt. Nach einem Einsatz in Bern erfolgte 1976 seine Versetzung an das Generalkonsulat in New York und 1980 temporär nach Washington. 1980 kehrte er an die Zentrale zurück und wurde als diplomatischer Mitarbeiter in der Sektion Völkerrecht der Direktion für Völkerrecht eingesetzt. 1985 erfolgte seine Versetzung nach Washington, wo er 1986 zum Botschaftsrat befördert wurde. 1989 wurde er als erster Mitarbeiter des Missionschefs nach Jakarta versetzt. 1992 ernannte ihn der Bundesrat zum Vize-Direktor und zum Chef der Verwaltungsabteilung der ehemaligen Direktion für Verwaltungsangelegenheiten und Aussendienst. Ab 1995 war er Botschafter in den Philippinen. Ab 1998 war er Botschafter und stellvertretender Direktor der Direktion für Völkerrecht und ab 2000 war er auch akkreditiert im Fürstentum Liechtenstein, mit Sitz in Bern. Seit 2003 ist er Botschafter im Königreich Norwegen und in der Republik Island, mit Sitz in Oslo.


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