Bundesrat gibt zweite Kredittranche für die Energieforschung von SWEET frei

Bern, 14.06.2024 - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 14. Juni 2024 die zweite Tranche des Verpflichtungskredits für das Forschungsförderungsinstrument SWEET (SWiss Energy research for the Energy Transition) in Höhe von 40,9 Millionen Franken freigegeben. Damit wird SWEET bis 2032 weiterhin Fragestellungen zur Versorgungssicherheit und zum Umbau des Energiesystems bearbeiten.

Das Forschungsförderungsinstrument SWEET (SWiss Energy research for the Energy Transition) fokussiert auf die anwendungsorientierte Forschung. Es fördert transdisziplinäre Konsortien aus Wissenschaft, Privatwirtschaft und öffentlicher Hand, die Forschungsfragen während je sechs bis acht Jahren ganzheitlich untersuchen. Dafür steht ein Verpflichtungskredit von 136,4 Millionen Franken für die Periode 2021 bis 2028 (Mittel können bis 2028 verpflichtet werden, die Forschungsarbeiten laufen bis 2032) zur Verfügung. Die erste Tranche für 2021 bis 2024 in der Höhe von 94,9 Millionen Franken hat das Parlament 2020 freigegeben.

Nun hat der Bundesrat die zweite und letzte Tranche von 40,9 Millionen Franken freigegeben. Der Betrag ist im Bundeshaushalt bereits eingestellt und berücksichtigt die vom Bundesrat beschlossene lineare Kürzung der schwach gebundenen Ausgaben über 1,4%. Mit der zweiten Tranche sollen unter anderem zwei weitere SWEET-Ausschreibungen durchgeführt werden.

Aus den vier bereits abgeschlossenen SWEET-Ausschreibungen sind acht Konsortien hervorgegangen (siehe Links). Unter den Kooperationspartnern sind neben den Hochschulen vor allem der Privatsektor, Verbände/Vereine sowie Kantone, Städte und Gemeinden stark vertreten. Die Resultate werden von den Konsortien laufend kommuniziert.


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