Bundesrat Guy Parmelin in Griechenland

Bern, 06.05.2024 - Bundesrat Guy Parmelin besucht vom 8. bis 11. Mai 2024 Griechenland. In Athen sind offizielle Gespräche zu Themen aus Wirtschaft und Wissenschaft geplant. Auf der Insel Euböa wird Bundesrat Parmelin eine archäologische Ausgrabungsstätte der École Suisse d’Archéologie en Grèce (ESAG) besuchen, die vom Bund unterstützt wird.

Die Reise von Bundesrat Guy Parmelin, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), dient der Pflege und Vertiefung der bilateralen Wirtschafts- und Wissenschaftsbeziehungen mit Griechenland sowie der Unterstützung von Firmenanliegen. Hierzu sind Treffen mit den zuständigen Ministern für Wirtschaft, Entwicklung und Investitionen vorgesehen. Ausserdem tauscht er sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Schweizer Wirtschafts- und Wissenschaftsgemeinschaft vor Ort aus.

In der griechischen Hauptstadt stehen Gespräche mit Wirtschafts- und Finanzminister Kostis Hatzidakis sowie mit Entwicklungs- und Investitionsminister Konstantinos Skrekas auf dem Programm.

In wirtschaftlicher Hinsicht dienen die Gespräche dazu, die Rahmenbedingungen für Schweizer Unternehmen in Griechenland zu optimieren und die Anliegen des Schweizer Privatsektors gegenüber den zuständigen Ministerien zu vertreten. Mit Blick auf Bildung, Forschung und Innovation geht es um die Pflege und Weiterentwicklung der bilateralen Beziehungen in diesen Bereichen.

Auf der Insel Euböa wird Bundesrat Parmelin ausserdem eine archäologische Ausgrabungsstätte der École Suisse d'Archéologie en Grèce (ESAG) besuchen, die vom Bund unterstützt wird.

Solide bilaterale Beziehungen

Die Schweiz pflegt mit Griechenland gute bilaterale Wirtschafts- und Wissenschaftsbeziehungen. Diese stützen sich auf die bilateralen Abkommen mit der EU. Der Handel zwischen der Schweiz und Griechenland betrug im vergangenen Jahr rund 1 Milliarde Franken. Die Schweiz exportiert vorwiegend pharmazeutische Produkte, Präzisionsinstrumente und Maschinen. In Griechenland sind mehr als 60 Schweizer Firmen präsent. Diese schaffen vor Ort knapp 10'000 Arbeitsplätze.

Seit 1961 erhielten über 180 griechische Forschende ein Bundes-Exzellenz-Stipendium für einen Forschungsaufenthalt in der Schweiz. Zwischen 2018 und 2023 finanzierte der Schweizerische Nationalfonds über 120 Projekte, in denen Forschende aus der Schweiz und Griechenland zusammenarbeiten. Ausserdem kooperieren Forschende aus der Schweiz in knapp 270 Forschungsprojekten mit Forschenden aus Griechenland im Kontext des EU-Rahmenprogrammes für Forschung und Innovation Horizon Europe.  


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