E-Voting

Im Jahr 2000 hat das Parlament beschlossen, Vorbereitungen für die elektronische Stimmabgabe in der Schweiz einzuleiten. Nach über 300 erfolgreichen und sicheren Versuchen schlägt der Bundesrat nun vor, E-Voting vom Versuchs- in den ordentlichen Betrieb überzuführen. Zuständig für die Ein- und Durchführung der elektronischen Stimmabgabe bleiben die Kantone. Wie bisher braucht es für alle Ausbauschritte gesetzliche Grundlagen, welche die Parlamente auf Bundes- und Kantonsebene verabschieden müssen und welche dem fakultativen Referendum unterstehen. Zu diesen Absichten findet eine breite politische und mediale Diskussion statt. Im Folgenden nimmt die Bundeskanzlei zu den dabei aufgeworfenen Fragen Stellung.

Medienmitteilungen und Faktenblätter

29.03.2019

Bundeskanzlei nimmt Standortbestimmung zum E-Voting vor

Für die Abstimmung vom 19. Mai 2019 steht das E-Voting-System der Schweizerischen Post nicht zur Verfügung. Nach Abschluss des öffentlichen Intrusionstests überprüft die Bundeskanzlei die Zulassungs- und Zertifizierungsprozesse für E-Voting-Systeme.

12.03.2019

Offenlegung des Quellcodes führt zur Entdeckung eines Mangels im neuen E-Voting-System der Post

Forscher haben einen erheblichen Mangel am neu entwickelten E-Voting-System der Schweizerischen Post entdeckt. Der Mangel betrifft das System mit universeller Verifizierbarkeit, das derzeit einem öffentlichen Intrusionstest unterzogen wird. Vom Fehler nicht betroffen ist das System der Schweizerischen Post, das in vier Kantonen bereits im Einsatz steht. Der Mangel erlaubt nicht, ins System einzudringen. Die Bundeskanzlei hat die Schweizerische Post aufgefordert, Massnahmen zur Verhinderung von solchen Mängeln zu ergreifen.

25.02.2019 - Öffentlicher Intrusionstest

Intrusionstest - Faktenblatt der Bundeskanzlei (PDF, 376 kB, 25.02.2019)Ausgangslage, Meilensteine, vollständige Verifizierbarkeit, Intrusionstest in Kürze, weiteres Vorgehen

Intrusionstest - Faktenblatt des Leitungsausschusses von Bund und Kantonen (PDF, 298 kB, 25.02.2019)Anforderungen, Ablauf, Sicherheit und Transparenz, Gründe für den Ausschluss von DDOS-Attacken, Gründe für den Ausschluss von Attacken auf die Benutzerplattformen der Stimmberechtigten, Gründe für den Ausschluss von Social-Engineering Attacken, PIT für die Infrastruktur bei den Kantonen, Mitglieder des Leitungsausschusses

07.02.2019

Öffentlicher Intrusionstest für E-Voting findet im Februar und März 2019 statt

Die Schweizerische Post stellt ihr künftiges E-Voting-System vom 25. Februar bis am 24. März 2019 für einen öffentlichen Intrusionstest zur Verfügung. Es handelt sich um das erste schweizerische System, das vollständig verifizierbar ist. Interessierte Personen aus aller Welt können das System angreifen und so einen Beitrag zu seiner Sicherheit leisten.

27.06.2018

E-Voting als ordentlicher Stimmkanal: Bundesrat plant Vernehmlassung für Herbst 2018

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 27. Juni 2018 den Schlussbericht der „Expertengruppe elektronische Stimmabgabe“ zur Kenntnis genommen. Auf dieser Grundlage hat er eine Aussprache zum Thema E-Voting geführt und das weitere Vorgehen festgelegt. Demgemäss soll in der zweiten Jahreshälfte 2018 eine Vernehmlassung eröffnet werden, mit dem Ziel, E-Voting als dritten ordentlichen Stimmkanal zu etablieren.

28.04.2017

E-Government Schweiz: Steuerungsausschuss beschliesst zusätzliche Mittel für Vote électronique

Der Steuerungsausschuss E-Government Schweiz hat an seiner Sitzung vom 26. April 2017 zusätzliche finanzielle Mittel für die Etablierung des elektronischen Kanals für Wahlen und Abstimmungen beschlossen. Im Rahmen des Schwerpunktplans stehen damit 2017 zusätzlich 0,53 Millionen Franken zur Verfügung. Der Steuerungsausschuss hat zudem den Jahresbericht 2016 seiner Geschäftsstelle genehmigt.

05.04.2017

Bundesrat beschliesst nächste Schritte zur Ausbreitung der elektronischen Stimmabgabe

An seiner Sitzung vom 5. April 2017 hat der Bundesrat die nächsten Schritte zur flächendeckenden Einführung der elektronischen Stimmabgabe beschlossen. Im Fokus stehen Massnahmen im Bereich der Transparenzbildung (Offenlegung des Quellcodes) sowie namentlich die Überführung der elektronischen Stimmabgabe von der derzeitigen Versuchsphase in den ordentlichen Betrieb.

Fragen / Antworten

Aktueller Stand

Weitere Infos


Interviews / Beiträge

E-Voting macht die Demokratie besser - Tagesanzeiger vom 02.07.2018 (PDF, 119 kB, 03.07.2018)Gastbeitrag von Barbara Schüpbach-Guggenbühl, Staatsschreiberin des Kantons Basel-Stadt und Präsidentin der Schweizerischen Staatsschreiberkonferenz


Das Dossier zum E-Voting der Bundeskanzlei

Die Schweizerische Bundeskanzlei koordiniert die Einführung des elektronischen Stimmkanals schweizweit. Ob, wann und mit welchem System die elektronische Stimmabgabe angeboten wird, entscheiden aber die Kantone.


Medienkonferenz des Bundesrates - 27.06.2018

«Die Stimmberechtigten sollen selbst entscheiden können, ob sie elektronisch, brieflich oder direkt an der Urne stimmen oder wählen wollen».

So äusserte sich Bundeskanzler Walter Thurnherr am 27. Juni 2018 vor den Medien zum Entscheid des Bundesrates. 

Medienkonferenz des Bundesrates

"Der Vorschlag des Bundesrats will ein Signal zugunsten der politischen Rechte im 21. Jahrhundert setzen."

So äusserte sich Bundeskanzler Walter Thurnherr am 5. April 2017 vor den Medien zum Entscheid des Bundesrates. 

Sicheres E-Voting in der Schweiz

Wie funktioniert E-Voting? Ist die elektronische Stimmabgabe sicher? Das Video der Bundeskanzlei erklärt die Massnahmen für ein sicheres E-Voting in der Schweiz.

Letzte Änderung 29.03.2019

Zum Seitenanfang

https://www.admin.ch/content/gov/de/start/dokumentation/im-gespraech/E-Voting.html