E-Voting

Im Jahr 2000 hat das Parlament beschlossen, Vorbereitungen für die elektronische Stimmabgabe in der Schweiz einzuleiten. Nach über 200 erfolgreichen und sicheren Versuchen schlägt der Bundesrat nun vor, E-Voting vom Versuchs- in den ordentlichen Betrieb überzuführen. Zuständig für die Ein- und Durchführung der elektronischen Stimmabgabe bleiben die Kantone. Wie bisher braucht es für alle Ausbauschritte gesetzliche Grundlagen, welche die Parlamente auf Bundes- und Kantonsebene verabschieden müssen und welche dem fakultativen Referendum unterstehen. Zu diesen Absichten findet eine breite politische und mediale Diskussion statt. Im Folgenden nimmt die Bundeskanzlei zu den dabei aufgeworfenen Fragen Stellung.

Sicheres E-Voting in der Schweiz

Wie funktioniert E-Voting? Ist die elektronische Stimmabgabe sicher? Das Video der Bundeskanzlei erklärt die Massnahmen für ein sicheres E-Voting in der Schweiz.

Medienkonferenz des Bundesrates - 27.06.2018

«Die Stimmberechtigten sollen selbst entscheiden können, ob sie elektronisch, brieflich oder direkt an der Urne stimmen oder wählen wollen».

So äusserte sich Bundeskanzler Walter Thurnherr am 27. Juni 2018 vor den Medien zum Entscheid des Bundesrates. 

27.06.2018

E-Voting als ordentlicher Stimmkanal: Bundesrat plant Vernehmlassung für Herbst 2018

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 27. Juni 2018 den Schlussbericht der „Expertengruppe elektronische Stimmabgabe“ zur Kenntnis genommen. Auf dieser Grundlage hat er eine Aussprache zum Thema E-Voting geführt und das weitere Vorgehen festgelegt. Demgemäss soll in der zweiten Jahreshälfte 2018 eine Vernehmlassung eröffnet werden, mit dem Ziel, E-Voting als dritten ordentlichen Stimmkanal zu etablieren.

28.04.2017

E-Government Schweiz: Steuerungsausschuss beschliesst zusätzliche Mittel für Vote électronique

Der Steuerungsausschuss E-Government Schweiz hat an seiner Sitzung vom 26. April 2017 zusätzliche finanzielle Mittel für die Etablierung des elektronischen Kanals für Wahlen und Abstimmungen beschlossen. Im Rahmen des Schwerpunktplans stehen damit 2017 zusätzlich 0,53 Millionen Franken zur Verfügung. Der Steuerungsausschuss hat zudem den Jahresbericht 2016 seiner Geschäftsstelle genehmigt.

05.04.2017

Bundesrat beschliesst nächste Schritte zur Ausbreitung der elektronischen Stimmabgabe

An seiner Sitzung vom 5. April 2017 hat der Bundesrat die nächsten Schritte zur flächendeckenden Einführung der elektronischen Stimmabgabe beschlossen. Im Fokus stehen Massnahmen im Bereich der Transparenzbildung (Offenlegung des Quellcodes) sowie namentlich die Überführung der elektronischen Stimmabgabe von der derzeitigen Versuchsphase in den ordentlichen Betrieb.

Weitere Infos

E-Voting macht die Demokratie besser - Tagesanzeiger vom 02.07.2018 (PDF, 119 kB, 03.07.2018)Gastbeitrag von Barbara Schüpbach-Guggenbühl, Staatsschreiberin des Kantons Basel-Stadt und Präsidentin der Schweizerischen Staatsschreiberkonferenz



Das Dossier zum E-Voting der Bundeskanzlei

Die Schweizerische Bundeskanzlei koordiniert die Einführung des elektronischen Stimmkanals schweizweit. Ob, wann und mit welchem System die elektronische Stimmabgabe angeboten wird, entscheiden aber die Kantone.


Aktueller Stand

Medienkonferenz des Bundesrates

"Der Vorschlag des Bundesrats will ein Signal zugunsten der politischen Rechte im 21. Jahrhundert setzen."

So äusserte sich Bundeskanzler Walter Thurnherr am 5. April 2017 vor den Medien zum Entscheid des Bundesrates. 

Letzte Änderung 09.11.2018

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