Wählen und abstimmen

In kaum einem anderen Land haben die Bürgerinnen und Bürger mehr Mitbestimmungsrechte als in der Schweiz.

Ein Mann geht ins Wahllokal im Rathaus in Basel abstimmen. (Keystone/Georgios Kefalas)

Weitgehende Mitbestimmungsrechte

In kaum einem anderen Staat gibt es weitergehende Mitbestimmungsrechte des Volkes als in der Schweiz. Die lange demokratische Tradition, aber auch die vergleichsweise geringe Grösse und Bevölkerungszahl des Landes sowie schliesslich eine hohe Alphabetisierungsrate und ein vielfältiges Medienangebot sind ausschlaggebend für das Funktionieren dieser besonderen Staatsform. Mit 18 Jahren können Schweizer Bürgerinnen und Bürger abstimmen und wählen.

Abstimmungen

Im Schnitt werden Schweizerinnen und Schweizer drei- bis viermal pro Jahr an die Urne gerufen, wo sie sich zu diversen Sachfragen auf allen Ebenen äussern können – kommunal, kantonal und gesamtschweizerisch.

Wahlen

  • Die erste Kammer des Parlaments - der Nationalrat - wird alle 4 Jahre neu gewählt.
  • Die zweite Kammer des Parlaments - der Ständerat - wird nach kantonalem Recht ebenfalls alle vier Jahre neu gewählt; in einigen Westschweizer Kantonen alle fünf Jahre.
  • Auch das Parlament der meisten Kantone und Gemeinden wird alle vier Jahre vom Volk gewählt.

Der Bundesrat informiert

Der Bundesrat informiert die Öffentlichkeit bei Abstimmungen und Wahlen ausführlich; die Stimmberechtigten erhalten jeweils drei bis vier Wochen vor dem Urnengang die Erläuterungen in Form einer Broschüre. Darin werden die Abstimmungsthemen sowie die Argumente von Befürwortern und Gegnern in leicht verständlicher Form präsentiert. Auch zu den alle vier Jahre stattfindenden Nationalratswahlen gibt es eine Wahlanleitung in Form einer Broschüre.

Letzte Änderung 12.01.2016

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