Der neue Bundesrat

Am 20. September 2017 hat die Vereinigte Bundesversammlung Ignazio Cassis (FDP) in den Bundesrat gewählt.  Er übernimmt seine Funktion an der Spitze des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am 1. November 2017.

 

Bundesrat Ignazio Cassis (Keystone: Gaëtan Bally)

Ignazio Cassis wurde am 13. April 1961 geboren.

1987 hat er das Studium der Humanmedizin an der Universität Zürich abgeschlossen. 1996 erlangte er an der Universität Genf das Diplom in Gesundheitswesen. 1998 schloss er seine Weiterbildung zum Spezialisten für Innere Medizin sowie für Prävention und Gesundheits­wesen ab.

Er übte von 1988–1996 den Arztberuf aus. Von 1996–2008 war er Kantonsarzt des Kantons Tessin. Zwischen 2008 und 2012 bekleidete er das Amt des Vizepräsidenten der Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH).

Er war Lehrbeauftragter an verschiedenen Universitäten der Schweiz. Er gehörte zahlreichen Stiftungen und Vereinigungen an, als Mitglied, als Vizepräsident oder als Präsident. Er stand an der Spitze des Verbands CURAVIVA (Heime und Institutionen Schweiz) und von Curafutura, dem „Verband der innovativen Krankenversicherer“.

Ignazio Cassis begann seine politische Karriere 2004 als Mitglied der Legislative der Tessiner Gemeinde Collina d’Oro. 2007 wurde er als Vertreter der Tessiner FDP in den Nationalrat gewählt. Seit 2015 ist er Präsident der FDP-Liberalen Fraktion der Bundesversammlung. Er ist Mitglied verschiedener Kommissionen. Seit 2015 hat er das Präsidium der nationalrätlichen Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) inne.

Zudem war er Vizepräsident oder Präsident verschiedener parlamentarischer Gruppierungen.

Ignazio Cassis ist verheiratet.

Dokumente

Checkliste Amtsübergaben (PDF, 142 kB, 22.06.2017)Die letzte Zeile der Liste wurde unlesbar gemacht – rechtlich begründet durch die Ausnahmeregelung beim Zugang zu amtlichen Dokumenten. Laut Bundesgesetz über das Öffentlichkeitsprinzip der Verwaltung, Art. 7, Abs. 1c, wird der Zugang zu amtlichen Dokumenten eingeschränkt, aufgeschoben oder verweigert, wenn durch seine Gewährung „die innere oder äussere Sicherheit der Schweiz gefährdet werden kann“.

Letzte Änderung 04.10.2017

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