741.41
Verordnung
über die technischen Anforderungen
an Strassenfahrzeuge
(VTS)
vom 19. Juni 1995 (Stand am 1. Januar 2013)
1. Teil: Allgemeine Bestimmungen
1. Titel: Einleitung
Art. 1 Geltungsbereich
1 Diese Verordnung enthält für Fahrzeuge, die dem SVG unterstehen:
- a.
- die technischen Anforderungen, soweit die Fahrzeuge nicht in den Geltungsbereich der Verordnung vom 19. Juni 19951 über technische Anforderungen an Transportmotorwagen und deren Anhänger (TAFV 1), der Verordnung vom 19. Juni 19952 über technische Anforderungen an landwirtschaftliche Traktoren und deren Anhänger (TAFV 2) oder der Verordnung vom 2. September 19983 über die technischen Anforderungen an Motorräder, Leicht-, Klein- und dreirädrige Motorfahrzeuge (TAFV 3) fallen;
- b.
- die Kriterien für die Fahrzeugeinteilung;
- c.
- die Bestimmungen über die Fahrzeugprüfungen.4
2 Fahrzeuge, die auch auf Schienen, zu Wasser oder in der Luft verwendet werden, unterstehen dieser Verordnung, solange sie unabhängig von Gleisen auf öffentlichen Strassen verkehren.
3 Luftkissenfahrzeuge, Fahrzeuge mit Propeller- oder Rückstossantrieb sowie andere Motorfahrzeuge ohne Räder oder ohne Raupen sind zum Verkehr auf öffentlichen Strassen nicht zugelassen.5
4 Fahrzeuge zum Transport gefährlicher Güter müssen zusätzlich die technischen Anforderungen der Verordnung vom 29. November 20026 über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse (SDR) erfüllen.7
5 Ausländische Fahrzeuge unterstehen dieser Verordnung, soweit sie nicht strengere Anforderungen aufstellt als die internationalen Vereinbarungen oder das Recht des Immatrikulationslandes.
6 Fahrzeuge von Haltern oder von Halterinnen, die diplomatische oder konsularische Vorrechte und Immunitäten geniessen, müssen lediglich die technischen Anforderungen des Anhangs 5 des Übereinkommens vom 8. November 19688 über den Strassenverkehr erfüllen.
7 Für das Inverkehrbringen von Fahrzeugen, die keiner Zulassung unterliegen, und von deren Bestandteilen und Ausrüstungsgegenständen finden die Vorschriften des Bundesgesetzes vom 12. Juni 20099 über die Produktesicherheit ergänzend Anwendung.10
1 SR 741.412
2 SR 741.413
3 SR 741.414
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
5 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
6 SR 741.621
7 Fassung gemäss Art. 29 Abs. 2 Ziff. 2 der V vom 29. Nov. 2002 über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 4212).
8 SR 0.741.10
9 SR 930.11
10 Eingefügt durch Ziff. I 3 der V vom 11. Juni 2010 zur Bereinigung des sektoriellen Ver-ordnungsrechts im Bereich Produktesicherheit, in Kraft seit 1. Juli 2010 (AS 2010 2749).
Art. 2 Typengenehmigungsverfahren
Die Typengenehmigung von Fahrzeugen und Gegenständen, für die in dieser Verordnung technische Anforderungen definiert sind, richtet sich nach der Verordnung vom 19. Juni 19951 über die Typengenehmigung von Strassenfahrzeugen (TGV).
Art. 3 Abkürzungen1
1 Es werden folgende Abkürzungen für Behörden verwendet:
| für das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation3; |
| für das Bundesamt für Strassen5; |
| für das Bundesamt für Kommunikation; |
| für das Eidgenössische Institut für Metrologie; |
| für das Eidgenössische Finanzdepartement; |
| für die Eidgenössische Zollverwaltung. |
2 Es werden folgende Abkürzungen für internationale und ausländische Organisationen verwendet:
| für die Europäische Union; |
| für die Europäische Gemeinschaft; |
| für die Wirtschaftskommission für Europa; |
| für die European Tyre and Rim Technical Organisation; |
| für das European Telecommunications Standards Institute; |
| für die Internationale Beleuchtungskommission; |
| für die Internationale Elektrotechnische Kommission; |
| für die Internationale Normen Organisation; |
| für die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. |
3 Es werden folgende Abkürzungen für Erlasse verwendet:11
| für das Bundesgesetz vom 22. März 197412 über das Verwaltungsstrafrecht; |
| für das Strassenverkehrsgesetz vom 19. Dezember 1958; |
| für die Tierschutzverordnung vom 23. April 200814; |
| für die Verordnung vom 11. Februar 200416 über den militärischen Strassenverkehr; |
| |
| für die Verordnung vom 9. April 199719 über elektrische Niederspannungserzeugnisse; |
| für die Verkehrsregelnverordnung vom 13. November 196220; |
| für die Signalisationsverordnung vom 5. September 197921; |
| für die Verkehrsversicherungsverordnung vom 20. November 195922; |
| für die Verordnung vom 19. Juni 199523 über technische Anforderungen an Transportmotorwagen und deren Anhänger; |
| für die Verordnung vom 19. Juni 199525 über technische Anforderungen an landwirtschaftliche Traktoren und deren Anhänger; |
| für die Verordnung vom 22. Oktober 198626 über die Abgasemissionen leichter Motorwagen; |
| für die Verordnung vom 22. Oktober 198627 über die Abgasemissionen von Motorrädern; |
| für die Verordnung vom 22. Oktober 198628 über die Abgasemissionen von Motorfahrrädern; |
| für die Verordnung vom 19. Juni 199529 über die Typen-genehmigung von Strassenfahrzeugen; |
| für die Verordnung vom 27. Oktober 197630 über die Zulassung von Personen und Fahrzeugen zum Strassenverkehr; |
| für die Verordnung vom 29. November 200232 über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse; |
| für die Luftreinhalte-Verordnung vom 16. Dezember 198533; |
| für die Verordnung vom 19. Juni 199534 über die Arbeits- und Ruhezeit der berufsmässigen Motorfahrzeugführer und -führerinnen; |
| für die Verordnung vom 6. Mai 198136 über die Arbeits- und Ruhezeit der berufsmässigen Führer von leichten Personentransportfahrzeugen und schweren Personenwagen. |
| für die Verordnung vom 2. September 199838 über technische Anforderungen an Motorräder, Leicht-, Klein- und dreirädrige Motorfahrzeuge; |
| für die Verordnung vom 12. November 200340 über die behindertengerechte Gestaltung des öffentlichen Verkehrs; |
| für Europäische Norm des Europäischen Komitees für Normen (CEN). |
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Ausdruck gemäss Art. 1 Ziff. 7 der V vom 22. Juni 1998, in Kraft seit 1. Jan. 1998 (AS 1998 1796). Diese Änd. ist im ganzen Erlass berücksichtigt.
3 Ausdruck gemäss Art. 1 Ziff. 7 der V vom 22. Juni 1998, in Kraft seit 1. Jan. 1998 (AS 1998 1796).
4 Ausdruck gemäss Art. 1 Ziff. 7 der V vom 22. Juni 1998, in Kraft seit 1. Jan. 1998 (AS 1998 1796). Diese Änd. ist im ganzen Erlass berücksichtigt.
5 Ausdruck gemäss Art. 1 Ziff. 7 der V vom 22. Juni 1998, in Kraft seit 1. Jan. 1998 (AS 1998 1796).
6 Fassung gemäss Ziff. I 3 der V vom 7. Dez. 2012 (Neue gesetzliche Grundlagen im Messwesen), in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 7065).
7 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998 (AS 1998 2352). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 29. März 2006, in Kraft seit 1. Nov. 2006 (AS 2006 1677).
8 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 29. März 2006, in Kraft seit 1. Nov. 2006 (AS 2006 1677).
9 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
10 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
11 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
12 SR 313.0
13 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
14 SR 455.1
15 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
16 SR 510.710
17 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 28. März 2007, mit Wirkung seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
18 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
19 SR 734.26
20 SR 741.11
21 SR 741.21
22 SR 741.31
23 SR 741.412
24 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
25 SR 741.413
26 [AS 1986 1836, 1987 1168, 1990 1488, 1993 3127, 1994 167 Ziff. IV, 1995 4425 Anhang 1 Ziff. II 7, 1998 1796 Art. 1 Ziff. 11. AS 2007 4477 Ziff. I 76]
27 [AS 1986 1878, 1988 636, 1995 4425 Anhang 1 Ziff. II 8, 1998 1796 Art. 1 Ziff. 12. AS 2007 4477 Ziff. I 77]
28 SR 741.435.4
29 SR 741.511
30 SR 741.51
31 Fassung gemäss Art. 29 Abs. 2 Ziff. 2 der V vom 29. Nov. 2002 über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 4212).
32 SR 741.621
33 SR 814.318.142.1
34 SR 822.221
35 Fassung gemäss Anhang Ziff. 3 der V vom 25. März 1998, in Kraft seit 1. Mai 1998 (AS 1998 1188).
36 SR 822.222
37 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
38 SR 741.414
39 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
40 SR 151.34
41 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
42 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, mit Wirkung seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 3a1 Internationale Regelungen
1 Die EU-Richtlinien, EU-Verordnungen und ECE-Reglemente gelten in der nach Anhang 2 jeweils verbindlichen Fassung.
2 Die Texte der zitierten ECE-Reglemente und der Normen der OECD, ETRTO, IEC, ETSI und der IBC sind weder in der Amtlichen Sammlung (AS) noch in der Systematischen Sammlung (SR) des Bundesrechtes veröffentlicht. Sie können beim ASTRA eingesehen werden. Textausgaben der Normen der OECD, ETRTO, IEC, ETSI und der IBC können bei der jeweiligen Organisation und Textausgaben der ECE-Reglemente beim Bundesamt für Strassen, 3003 Bern, gegen Bezahlung bezogen werden.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000 (AS 2000 2433). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 3b1 Übergangsbestimmungen internationaler Regelungen
1 Für die Anwendung der in Anhang 2 aufgeführten internationalen Regelungen gelten, soweit in den Übergangsbestimmungen dieser Verordnung keine anderen Fristen vorgesehen sind, die in den jeweiligen Regelungen enthaltenen Übergangsbestimmungen, wobei für die Zulassung auf den Zeitpunkt der Einfuhr oder der Herstellung in der Schweiz abgestellt wird.
2 Wo in ECE-Reglementen abweichende Anforderungen oder Übergangsfristen vorgesehen sind, gelten die Anforderungen oder die Übergangsfristen der entsprechenden EU-Richtlinien beziehungsweise EU-Verordnungen.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009 (AS 2009 5705). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 41 Anwendbares Recht bei Änderungen dieser Verordnung
1 Fahrzeuge, die bei Inkrafttreten einer Änderung dieser Verordnung schon im Verkehr stehen, müssen mindestens den Anforderungen entsprechen, die zum Zeitpunkt ihrer ersten Inverkehrsetzung galten. Vorbehalten bleiben Übergangsbestimmungen, die eine Nachrüstungspflicht vorsehen.
2 Nachträglich eingeführte Erleichterungen können in Anspruch genommen werden, wenn die damit verbundenen Bedingungen und Auflagen eingehalten sind.
3 Werden an bereits im Verkehr stehenden Fahrzeugen tiefgreifende Änderungen vorgenommen, so werden diese nach dem zum Zeitpunkt der Nachprüfung vor der Weiterverwendung (Art. 34 Abs. 2) geltenden Recht beurteilt. Tiefgreifende Änderungen sind namentlich:
- a.
- Änderungen, die das Konzept des Fahrzeugs verändern, wie der Austausch ganzer Karosserien oder der Einbau von Antriebseinheiten, die nicht aus der Epoche des Fahrzeugs stammen;
- b.
- Änderungen, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigen, wie das nachträgliche Anbringen von gefährlichen aerodynamischen Anbauteilen.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 5 Verbindlicherklärung internationaler Vorschriften durch das UVEK
1 Das UVEK wird ermächtigt:
- a.1
- Änderungen technischer Einzelheiten der in Anhang 2 aufgeführten internationalen Vorschriften nachzuführen;
- b.
- neue internationale Bau- und Ausrüstungsvorschriften, die technische Einzelheiten von untergeordneter Bedeutung betreffen, in der Schweiz verbindlich zu erklären.
2 Die mitinteressierten Behörden sind anzuhören. Bei Meinungsverschiedenheiten zwischen Bundesbehörden entscheidet der Bundesrat.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2. Titel: Fahrzeugeinteilung
1. Kapitel: Definitionen
Art. 6 Abmessungen
1 «Achsabstand» ist die Distanz zwischen den Radmitten zweier aufeinander folgender Räder auf der gleichen Fahrzeugseite. Bei mehr als zwei Achsen werden die Abstände - von vorne nach hinten angegeben - zwischen den einzelnen Achsen gemessen; die Summe dieser Abstände ergibt den «Gesamtachsabstand».
2 «Achsabstand eines Sattelanhängers» ist die Distanz zwischen der Mitte des Sattelzapfens und der ersten Achse des Sattelanhängers. Bei mehrachsigen Sattelanhängern wird der Gesamtachsabstand wie in Absatz 1 gemessen.
3 «Spurweite» ist der Abstand zwischen den Laufbandmitten der Räder einer Achse, gemessen am Berührungspunkt der Reifen mit dem Boden; bei Doppelbereifung ist die Mitte des Reifenzwischenraumes massgebend, bei unterschiedlich breiten Reifen die Mitte der Laufbandmitten.
4 Alle Messungen werden am unbeladenen Fahrzeug (Art. 7 Abs. 1) durchgeführt mit Ausnahme der Messung des Achsabstandes bei Fahrzeugen der Klassen M, N und O.1 Dieser wird am bis zum Garantiegewicht2 beladenen Fahrzeug gemessen.
1 Fassung des Satzes gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
2 Ausdruck gemäss Ziff. I der V vom 3. Juli 2002, in Kraft seit 1. April 2003 (AS 2002 3216). Diese Änd. wurde im ganzen Erlass berücksichtigt.
Art. 7 Gewichte
1 «Leergewicht» ist, unter Vorbehalt von Absatz 7, das Gewicht des fahrbereiten, unbeladenen Fahrzeugs mit Kühl- und Schmiermittel, Treibstoff (mind. 90 % der vom Hersteller oder von der Herstellerin angegebenen Treibstofffüllmenge) und der eventuell vorhandenen Zusatzausrüstung wie Ersatzrad, Anhängerkupplung, Werkzeug, Radkeil, Feuerlöscher sowie dem Führer oder der Führerin, dessen oder deren Gewicht mit 75 kg angenommen wird. Bei Fahrzeugen mit Wechselaufbauten (Art. 66 Abs. 1) wird der Aufbau bei der Bestimmung des Leergewichtes nicht berücksichtigt.1
2 «Betriebsgewicht» ist das jeweilige tatsächliche Gewicht des Fahrzeuges und beinhaltet namentlich auch das Gewicht der Fahrzeuginsassen, der Ladung und bei Zugfahrzeugen die Stütz- bzw. Sattellast eines angekuppelten Anhängers.2
3 «Garantiegewicht» (technisch zulässiges Höchstgewicht) ist das vom Hersteller oder von der Herstellerin höchstens zugelassene Gewicht. Das Garantiegewicht entspricht der «Gesamtmasse» der EU-Terminologie.3
4 «Gesamtgewicht» ist das für die Zulassung massgebende Gewicht (Art. 9 Abs. 3bis SVG). Es ist das höchste Gewicht, mit dem das Fahrzeug verkehren darf.4
5 «Nutzlast» ist, unter Vorbehalt von Absatz 7, die Differenz zwischen Gesamtgewicht und Leergewicht.
6 «Gesamtzugsgewicht» (Gewicht der Fahrzeugkombination) ist das Gesamtgewicht einer Kombination, bestehend aus Zugfahrzeug und Anhänger.
7 Bei elektrisch angetriebenen Motorrädern, Leicht-, Klein- und dreirädrigen Motorfahrzeugen bleibt das Gewicht der Batterien bei der Berechnung des Leergewichtes und der Nutzlast unberücksichtigt.5 Das Gesamtgewicht dieser Fahrzeuge ist die Summe des Leergewichts, der Nutzlast und des Batteriegewichtes.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111). Siehe jedoch Art. 222c.
5 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
Art. 8 Lasten
1 «Stützlast» (Deichsellast) ist die Last, die über die Zugvorrichtung (Anhängerdeichsel) auf die Verbindungseinrichtung (Anhängerkupplung) übertragen wird. …1
2 «Sattellast» ist der Gewichtsanteil, der vom Sattelanhänger auf den Sattelschlepper übertragen wird.2
3 «Anhängelast» ist das Betriebsgewicht von Anhängern, die an einem Zugfahrzeug mitgeführt werden. Die zulässige Anhängelast bzw. das Gesamtzugsgewicht ist im Fahrzeugausweis des Zugfahrzeugs vermerkt.
4 «Achslast» ist das von den Rädern einer Einzelachse oder einer Achsgruppe auf die Fahrbahn übertragene Gewicht.3
5 «Adhäsionsgewicht» ist das Gewicht auf der oder den Antriebsachsen eines Fahrzeugs oder einer Fahrzeugkombination.
1 Satz aufgehoben durch Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, mit Wirkung seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
Art. 9 Fahrzeuge
1 «Fahrzeuge» im Sinne dieser Verordnung sind alle nachstehend definierten Motorfahrzeuge und motorlosen Fahrzeuge.
2 «Klimatisierte Fahrzeuge» sind Fahrzeuge, deren feste oder abnehmbare Aufbauten besonders für die Beförderung von Gütern in temperaturgeführtem Zustand ausgerüstet sind und deren Seitenwände einschliesslich der Wärmedämmung mindestens 45 mm dick sind.1
3 «Raupenfahrzeuge» sind Fahrzeuge, die sich mittels Raupen fortbewegen.2
1 Fassung gemäss Ziff. II der V vom 6. Mai 1998, in Kraft seit 15. Mai 1998 (AS 1998 1465).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
2. Kapitel: Motorwagen
Art. 10 Einteilung
1 «Motorwagen» sind Motorfahrzeuge (Art. 7 SVG) mit mindestens vier Rädern - ausgenommen Leicht- und Kleinmotorfahrzeuge (Art. 15 Abs. 2 und 3) sowie Motorhandwagen (Art. 17 Abs. 2) -, Motorfahrzeuge mit drei Rädern und einem Leergewicht über 1000 kg, Arbeitsmotorwagen sowie Raupenfahrzeuge, die nicht als Motorräder gelten.1
2 Motorwagen bis zu 3500 kg Gesamtgewicht sind «leichte Motorwagen»; die übrigen sind «schwere Motorwagen».
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
Art. 11 Transportmotorwagen nach schweizerischem Recht
1 «Transportmotorwagen» sind Motorwagen zum Personen- oder Sachentransport sowie Motorwagen zum Ziehen von Anhängern. Motorwagen, deren Aufbau als Nutzraum (Werkstatt, Verkaufsladen, Ausstellungslokal, Büro, Laboratorium usw.) dient, sind den Sachentransportmotorwagen gleichgestellt. Motorwagen, bei denen mindestens drei Viertel des zur Verfügung stehenden Volumens (inkl. Führer- und Gepäckraum) als Wohnraum und zum Personentransport eingerichtet ist, sind den Personentransportmotorwagen gleichgestellt und gelten mit bis zu neun Sitzplätzen (einschliesslich Führer und Führerin) als Wohnmotorwagen.1
2 Es werden die nachstehenden Arten von Transportmotorwagen unterschieden und dabei Fahrzeuge, die sowohl für den Personen- wie für den Sachentransport bestimmt sind, nach den überwiegenden Merkmalen eingeteilt:
- a.
- «Personenwagen» sind leichte Motorwagen zum Personentransport mit höchstens neun Sitzplätzen einschliesslich Führer oder Führerin (Klasse M1 bis 3,50 t);
- b.
- «Schwere Personenwagen» sind schwere Motorwagen zum Personentransport mit höchstens neun Sitzplätzen einschliesslich Führer oder Führerin (Klasse M1 über 3,50 t);
- c.
- «Kleinbusse» sind leichte Motorwagen zum Personentransport mit mehr als neun Sitzplätzen einschliesslich Führer oder Führerin (Klasse M2 bis 3,50 t);
- d.
- «Gesellschaftswagen» sind schwere Motorwagen zum Personentransport mit mehr als neun Sitzplätzen einschliesslich Führer oder Führerin (Klasse M2 über 3,50 t oder M3);
- e.2
- «Lieferwagen» sind leichte Motorwagen zum Sachentransport (Klasse N1), einschliesslich solcher mit zusätzlichen wegklappbaren Sitzen im Laderaum zum gelegentlichen, nicht gewerbsmässigen Personentransport, wenn insgesamt höchstens 9 Sitzplätze einschliesslich Führer oder Führerin vorhanden sind;
- f.3
- «Lastwagen» sind schwere Motorwagen zum Sachentransport (Klassen N2 oder N3) mit höchstens neun Sitzplätzen einschliesslich Führer oder Führerin;
- g.4
- «Motorkarren» sind Motorwagen mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 30 km/h (Messtoleranz 10 Prozent), die nicht für den Personentransport gebaut sind;
- h.
- «Traktoren» sind zum Ziehen von Anhängern gebaute Motorwagen mit kurzem Radstand und höchstens einem geringen eigenen Tragraum;
- i.
- «Sattelschlepper» sind die zum Ziehen von Sattelanhängern gebauten Motorwagen (Klasse N). Sie können einen eigenen Tragraum haben. «Sattelmotorfahrzeug» ist die Kombination eines Sattelschleppers mit einem Sattelanhänger. Für die Einteilung als schwere oder leichte Fahrzeuge ist nur das Gesamtgewicht des Sattelschleppers massgebend;
- k.5
- «Gelenkbusse» sind Gesellschaftswagen, die mit gelenkigen, fest verbundenen Nachlaufteilen einen durchgehenden Fahrgastraum aufweisen (Klassen M2 über 3,50 t oder M3);
- l.6
- «Trolleybusse» (Art. 7 Abs. 2 SVG) sind Gesellschaftswagen, welche die zur normalen Fortbewegung benötigte elektrische Energie ausschliesslich einer Fahrleitung entnehmen, ohne an Schienen gebunden zu sein.
3 Wohnmotorwagen und Fahrzeuge mit aufgebautem Nutzraum (Art. 11 Abs. 1) werden im Fahrzeugausweis lediglich als leichte oder schwere Motorwagen bezeichnet und nach ihrer Zweckbestimmung umschrieben.7 Dient ein Fahrzeug dem Personen- und Sachentransport, so sind Platzzahl und Nutzlast im Fahrzeugausweis einzutragen. Für Fahrzeuge, die durch Austausch wesentlicher Teile ihre Art wechseln, kann für jede Art ein Fahrzeugausweis ausgestellt werden.8
4 Für die Einteilung der landwirtschaftlichen Motorfahrzeuge gilt Artikel 161.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 17. Aug. 2005, in Kraft seit 1. März 2006 (AS 2005 4515).
5 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
6 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
7 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
8 Fassung des dritten Satzes gemäss Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
Art. 12 Klasseneinteilung nach EU-Recht1
1 Transportmotorwagen der Klasse M sind Motorwagen zum Personentransport, diejenigen der Klasse N Motorwagen zum Sachentransport. Sie werden nach dem Garantiegewicht, der Anzahl verfügbarer Sitzplätze oder beiden Merkmalen in folgende Klassen eingeteilt:
- a.
- «Klasse M1» Fahrzeuge mit höchstens neun Sitzplätzen einschliesslich Führer oder Führerin;
- b.
- «Klasse M2» Fahrzeuge mit mehr als neun Sitzplätzen einschliesslich Führer oder Führerin und mit einem Garantiegewicht von höchstens 5,00 t;
- c.
- «Klasse M3» Fahrzeuge mit mehr als neun Sitzplätzen einschliesslich Führer oder Führerin und mit einem Garantiegewicht über 5,00 t;
- d.
- «Klasse N1» Fahrzeuge mit einem Garantiegewicht von höchstens 3,50 t;
- e.
- «Klasse N2» Fahrzeuge mit einem Garantiegewicht über 3,50 t bis höchstens 12,00 t;
- f.
- «Klasse N3» Fahrzeuge mit einem Garantiegewicht über 12,00 t.
2 Für die Klasseneinteilung eines Zugfahrzeuges, das zum Ziehen eines Sattelanhängers oder eines Zentralachsanhängers bestimmt ist, ist die Stütz- bzw. Sattellast mitzuberücksichtigen.
3 «Geländefahrzeuge» sind Fahrzeuge der Klasse M oder N, die den Bedingungen von Anhang II Buchstabe A Ziffer 4 der Richtlinie 2007/46/EG entsprechen.2
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
Art. 13 Arten von Arbeitsmotorwagen
1 «Arbeitsmotorwagen» sind Motorwagen, mit denen keine Sachentransporte ausgeführt werden, sondern die zur Verrichtung von Arbeiten (wie Sägen, Fräsen, Spalten, Dreschen, Heben und Verschieben von Lasten, Erdbewegungen, Schneeräumung usw.) gebaut sind und höchstens einen geringen Tragraum für Werkzeuge und Betriebsstoffe aufweisen. Ihr Motor kann neben dem Antrieb der Arbeitsgeräte auch für die Fortbewegung des Fahrzeugs dienen.
2 Den Arbeitsmotorwagen sind gleichgestellt:
- a.
- Motorwagen nach Absatz 1, die eine Möglichkeit zur vorübergehenden Aufnahme von zu bearbeitendem Gut während des Arbeitsprozesses aufweisen;
- b.
- Motorwagen mit Lademulden, die zur Erdbewegung auf Bau- und Arbeitsplätzen dienen und auf öffentlichen Strassen nur leer überführt werden;
- c.
- Motorwagen mit Arbeitsgeräten, die über kurze Distanzen ein Ladegut befördern, das sie beim Unterhalt der Strasse auf der Fahrt aufnehmen oder abgeben;
- d.1
- Feuerwehrmotorwagen, die so eingerichtet sind, dass mindestens ein Drittel der Nutzlast oder des Laderaumvolumens von stets mitgeführten Feuerwehrgeräten beansprucht wird. Daneben können Einrichtungen zum Transport von Mannschaftsangehörigen oder Brandbekämpfungsmitteln vorhanden sein.
3 Es werden folgende Arten von Arbeitsmotorwagen unterschieden:
- a.
- «Arbeitsmaschinen» sind Arbeitsmotorwagen mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 30 km/h (Messtoleranz 10 %);
- b.
- «Arbeitskarren» sind Arbeitsmotorwagen mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit bis 30 km/h (Messtoleranz 10 %).
4 Arbeitsmotorwagen können als Transportmotorwagen immatrikuliert werden, wenn sie allen anwendbaren Vorschriften entsprechen und die Arbeitsgeräte weder die Sicht des Führers oder der Führerin erheblich einschränken noch den Verkehr behindern.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
3. Kapitel: Übrige Motorfahrzeuge
Art. 141 Motorräder
«Motorräder» sind:
- a.
- einspurige Motorfahrzeuge mit zwei Rädern, die nicht Motorfahrräder nach Artikel 18 Buchstaben a und b sind, mit oder ohne Seitenwagen;
- b.
- «Kleinmotorräder», das heisst:
- 1.
- zweirädrige Motorfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von höchstens 45 km/h und einem Hubraum bei Verbrennungsmotoren von höchstens 50 cm3 beziehungsweise einer Motorleistung bei anderen Motoren von höchstens 4 kW,
- 2.
- dreirädrige Motorfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von höchstens 45 km/h, einem Hubraum von höchstens 50 cm3 bei Fremdzündungsmotoren beziehungsweise einer Motorleistung von höchstens 4 kW bei anderen Motoren und einem Gewicht nach Artikel 136 Absatz 1 von höchstens 0,27 t;
- c.
- «Motorschlitten», das heisst mit Raupen versehene Motorfahrzeuge, die nicht durch Abbremsen einer Raupe gelenkt werden und auch nicht die Merkmale von Motoreinachsern oder Motorhandwagen nach Artikel 17 aufweisen, höchstens 1,30 m breit und 3,50 m lang sind sowie ein Gewicht nach Artikel 136 Absatz 1 von nicht mehr als 0,40 t haben.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 15 Leicht-, Klein- und dreirädrige Motorfahrzeuge
1 «Dreirädrige Motorfahrzeuge» sind Fahrzeuge mit drei symmetrisch angeordneten Rädern und einem Gewicht nach Artikel 136 Absatz 1 von höchstens 1,00 t, die nicht als Kleinmotorräder gelten.1
2 «Leichtmotorfahrzeuge» sind Motorfahrzeuge mit vier Rädern, einem Gewicht nach Artikel 136 Absatz 1 von höchstens 0,35 t, einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h und einem Hubraum von höchstens 50 cm3 bei Fremdzündungsmotoren beziehungsweise einer Motorleistung von höchstens 4 kW bei anderen Motoren. Für Leichtmotorfahrzeuge gelten die Vorschriften für Kleinmotorräder.2
3 «Kleinmotorfahrzeuge» sind Motorfahrzeuge mit vier Rädern, einem Gewicht nach Artikel 136 Absatz 1 von höchstens 0,40 t beziehungsweise 0,55 t bei Fahrzeugen zum Sachentransport und einer Motorleistung bis zu 15 kW. Für Kleinmotorfahrzeuge gelten die Vorschriften für dreirädrige Motorfahrzeuge.3
4 Leicht-, Klein- und dreirädrige Motorfahrzeuge, mit denen keine Sachentransporte ausgeführt werden, sondern die zur Verrichtung von Arbeit gebaut sind und höchstens einen geringen Tragraum für Werkzeuge und Betriebsstoffe aufweisen, gelten als Arbeitsmotorwagen nach Artikel 10 Absatz 1 und Artikel 13.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 16 Doppelräder
Für die Einteilung von Motorfahrzeugen nach den Artikeln 14 und 15 gelten zwei nebeneinander liegende Räder als ein Rad (Doppelrad), wenn der Abstand zwischen den Mittelpunkten der Aufstandsflächen der Reifen auf der Fahrbahn weniger als 460 mm beträgt.
Art. 171 Motoreinachser, Motorhandwagen
1 «Motoreinachser» sind Motorfahrzeuge mit zwei nebeneinander liegenden Rädern oder mit einem einzigen Rad, die von einer zu Fuss gehenden Person geführt oder mit einem Anhänger schwenkbar verbunden werden, und vergleichbare Fahrzeuge mit Raupen. Stützrollen hindern die Einreihung als Motoreinachser nicht.
2 «Motorhandwagen» sind mehrachsige Motorfahrzeuge mit drei oder mehr Rädern, die ausschliesslich für die Führung durch eine zu Fuss gehende Person eingerichtet sind, und vergleichbare Fahrzeuge mit Raupen.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 181 Motorfahrräder
«Motorfahrräder» sind:
- a.
- einplätzige, einspurige Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit bis 30 km/h, höchstens 1,00 kW Motorleistung und:
- 1.
- einem Verbrennungsmotor mit einem Hubraum von höchstens 50 cm3, oder
- 2.
- einem Elektromotor, der bei einer allfälligen Tretunterstützung bis höchstens 45 km/h wirkt;
- b.
- «Leicht-Motorfahrräder», das heisst Fahrzeuge mit einem Elektromotor von höchstens 0,50 kW Motorleistung, einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit bis 20 km/h und einer allfälligen Tretunterstützung, die bis höchstens 25 km/h wirkt, und die:
- 1.
- einplätzig sind,
- 2.
- speziell für das Mitführen einer behinderten Person eingerichtet sind, oder
- 3.
- aus einer speziellen Fahrrad-/Behindertenfahrstuhlkombination bestehen;
- c.
- motorisierte «Behindertenfahrstühle», das heisst einplätzige Fahrstühle mit drei oder mehr Rädern und eigenem Antrieb zur Benützung durch gehbehinderte Personen mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 30 km/h, einer Motorleistung von höchstens 1,00 kW und einem Hubraum von höchstens 50 cm3 bei Verbrennungsmotoren.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
4. Kapitel: Motorlose Fahrzeuge
Art. 19 Anhänger
1 «Anhänger» sind Fahrzeuge ohne eigenen Antrieb, die gebaut sind, um von anderen Fahrzeugen gezogen zu werden und mit diesen durch eine geeignete Verbindungseinrichtung schwenkbar verbunden sind. Abschlepprollis gelten nicht als Anhänger.1
2 Für Motorfahrzeuge, die mit Hilfe einer Deichsel wie ein Anhänger gezogen werden, gelten die Vorschriften für Anhänger sinngemäss.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
Art. 20 Transportanhänger nach schweizerischem Recht
1 «Transportanhänger» sind Anhänger zum Personen- oder Sachentransport. Anhänger, deren Aufbau als Nutzraum (Werkstatt, Verkaufsladen, Ausstellungslokal, Büro, Laboratorium usw.) dient, sind den Transportanhängern gleichgestellt.1
2 Es werden folgende Arten von Transportanhängern unterschieden:
- a.
- «Sachentransportanhänger» sind Anhänger mit Ladebrücken, Tanks oder anderen Laderäumen zur Beförderung von Sachen.
- b.
- «Personentransportanhänger» sind Anhänger, die zur Personenbeförderung besonders eingerichtet sind.
- c.2
- «Wohnanhänger» sind Anhänger, bei denen mindestens drei Viertel des zur Verfügung stehenden Volumens (inkl. Gepäckraum) als Wohnraum eingerichtet ist.
- d.
- «Sportgeräteanhänger» sind Anhänger mit besonderen Einrichtungen zum Transport von Flug- und Wassersportgeräten sowie von Wettbewerbsfahrzeugen usw.; ihnen sind gleichgestellt die Anhänger zur Beförderung von Reitpferden.
3 Nach der Bauweise werden unterschieden:
- a.
- «Normalanhänger» sind Anhänger, deren Zugvorrichtung (Deichsel) am Anhänger in senkrechter Richtung schwenken kann.
- b.3
- «Langmaterialanhänger» sind Anhänger ohne Ladebrücke oder Laderaum, die aus zwei Elementen bestehen, welche die Ladung tragen, oder deren Ladung auch auf dem Zugwagen aufliegt. Die beiden Anhängerelemente beziehungsweise der Zugwagen und der Anhänger können mit einer Hilfsbrücke, einem anderen Verbindungsteil oder nur durch die Ladung gekoppelt sein.
- c.
- «Sattelanhänger» sind Anhänger, die so an ein Motorfahrzeug (Sattelschlepper) angekuppelt werden, dass sie teilweise auf diesem aufliegen. Ein wesentlicher Teil des Gewichts des Anhängers und seiner Ladung wird vom Zugfahrzeug getragen.
- d.
- «Zentralachsanhänger» sind Anhänger, deren Zugvorrichtung (Deichsel) in senkrechter Richtung nicht geschwenkt werden kann; sie können eine oder mehrere Achsen aufweisen, die möglichst nahe beim Schwerpunkt des Anhängers angeordnet sind und dadurch nur eine geringe vertikale Stützlast auf das Zugfahrzeug übertragen.
- e.
- «Starre Anhänger» sind Anhänger, die mit dem Zugwagen so verbunden sind, dass sie nur in senkrechter Richtung schwenken können.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
Art. 21 Klasseneinteilung von Anhängern nach EU-Recht1
1 Die Anhänger werden in folgende Klassen eingeteilt:2
- a.
- «Klasse O1» Anhänger mit einem Garantiegewicht von höchstens 0,75 t;
- b.
- «Klasse O2» Anhänger mit einem Garantiegewicht von über 0,75 t bis höchstens 3,50 t;
- c.
- «Klasse O3» Anhänger mit einem Garantiegewicht von über 3,50 t bis höchstens 10,00 t;
- d.
- «Klasse O4» Anhänger mit einem Garantiegewicht von über 10,00 t.
2 Für die Klasseneinteilung von Sattelanhängern und Zentralachsanhängern ist das massgebliche Garantiegewicht gleich der von der oder den Achsen des Anhängers auf den Boden übertragenen Last, wenn der Anhänger mit dem Zugfahrzeug verbunden und bis zum technisch zulässigen Höchstgewicht beladen ist. Die Stütz- bzw. Sattellast wird beim Zugfahrzeug berücksichtigt.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 22 Arten von Arbeitsanhängern
1 «Arbeitsanhänger» sind Anhänger, mit denen keine Sachentransporte ausgeführt werden, sondern die als Arbeitsgerät dienen und höchstens einen geringen Tragraum für Werkzeuge und Betriebsstoffe aufweisen.1
2 Ihnen gleichgestellt sind Anhänger:
- a.
- nach Absatz 1, die eine Möglichkeit zur vorübergehenden Aufnahme von zu bearbeitendem Gut während des Arbeitsprozesses aufweisen;
- b.
- zum Transport von Bestandteilen, Werkzeugen und Betriebsstoffen des Arbeitsmotorwagens, an dem sie mitgeführt werden;
- c.
- …2
- d.
- mit Arbeitsgeräten, die über kurze Distanzen ein Ladegut befördern, das sie beim Unterhalt der Strasse auf der Fahrt aufnehmen oder abgeben;
- e.
- die so gebaut sind, dass sie nur ein bestimmtes Arbeitsgerät aufnehmen können und keine anderweitige Lademöglichkeit aufweisen;
- f.
- der Feuerwehr und des Zivilschutzes.
3 Arbeitsanhänger können als Transportanhänger immatrikuliert werden, wenn sie allen anwendbaren Vorschriften entsprechen und die Arbeitsgeräte den Verkehr nicht behindern.
4 Anhänger nach Absatz 2 werden als Arbeitsanhänger, solche mit aufgebautem Nutzraum (Art. 20 Abs. 1) als Anhänger bezeichnet und durch die Angabe ihres Gebrauchszweckes näher bestimmt.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
2 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 28. März 2007, mit Wirkung seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
Art. 23 Handwagen, Tierfuhrwerke, Abschlepprollis
1 «Handwagen», «Stosskarren» und «Handschlitten» sind Fahrzeuge ohne eigenen Antrieb, die von einer zu Fuss gehenden Person gezogen oder gestossen werden.
2 «Tierfuhrwerke» sind Fahrzeuge ohne eigenen Antrieb, inbegriffen Schlitten, die für den Tierzug eingerichtet sind.
3 «Abschlepprollis» sind Fahrzeuge ohne eigenen Antrieb, die zum Abschleppen von Fahrzeugen eingerichtet sind.
Art. 23a1 Behindertenfahrstühle
Für Behindertenfahrstühle ohne Motor, die von einer Begleitperson gestossen oder von der behinderten Person selbst, z. B. mittels Griffringen an den Rädern oder Handkurbeln, fortbewegt werden, gelten die Vorschriften für Handwagen (Art. 211) sinngemäss.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Juni 2005 (AS 2005 4111). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
Art. 241 Fahrräder und Kinderräder
1 «Fahrräder» sind Fahrzeuge mit wenigstens zwei Rädern, die durch mechanische Vorrichtungen ausschliesslich mit der Kraft der darauf sitzenden Personen fortbewegt werden. Kinderräder und Behindertenfahrstühle gelten nicht als Fahrräder.2
2 «Kinderräder» sind Fahrzeuge, welche der Definition des Fahrrades entsprechen, jedoch speziell für die Verwendung durch Kinder im vorschulpflichtigen Alter vorgesehen sind.3
3 Für Fahrrad-/Behindertenfahrstuhlkombinationen, ausgenommen Fahrräder mit Nachlaufteilen (Art. 210 Abs. 5), gelten die Vorschriften für mehrspurige Fahrräder sinngemäss.4
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 15. Mai 2002, in Kraft seit 1. Aug. 2002 (AS 2002 1938).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
4 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 17. Aug. 2005 (AS 2005 4515). ). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
5. Kapitel:3 Ausnahmefahrzeuge
Art. 25 Definition
1 «Ausnahmefahrzeuge» sind Fahrzeuge, die wegen ihres besonderen Verwendungszwecks oder aus anderen zwingenden Gründen den Vorschriften über Abmessungen, Gewichte oder Kreisfahrtbedingungen nicht entsprechen können.
2 Ausnahmefahrzeuge werden nur zugelassen, soweit ein Abweichen von den Vorschriften erforderlich ist und die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigt wird.
3 Die Erteilung von Bewilligungen für die Verwendung von Ausnahmefahrzeugen richtet sich nach den Artikeln 78-85 VRV.
Art. 26 Raupenfahrzeuge
1 Raupenfahrzeuge gelten als Ausnahmefahrzeuge.
2 Ausgenommen sind mit Raupen versehene Motorhandwagen und Motoreinachser, die von einer zu Fuss gehenden Person geführt werden und keinen Anhänger ziehen.
Art. 27 Landwirtschaftliche Fahrzeuge mit Überbreite
1 Landwirtschaftliche Arbeitskarren und Arbeitsanhänger mit Überbreite werden als Ausnahmefahrzeuge (Art. 25) bis zu einer Breite von 3,50 m zugelassen.1
1bis Andere landwirtschaftliche Fahrzeuge, welche die Breite von 2,55 m nur wegen der montierten Breitreifen oder Gummiraupen-Laufwerken und allenfalls vorhandenen Radabdeckungen aus nachgiebigem Material überschreiten, werden als Ausnahmefahrzeuge bis zu einer Breite von 3,00 m zugelassen. Als Breitreifen gelten Reifen, deren Breite mindestens einen Drittel des Reifenaussendurchmessers oder mindestens 0,60 m beträgt. Vom betreffenden Fahrzeugtyp muss eine Ausführung mit einer Breite von maximal 2,55 m existieren.2
1ter Ein Ausnahmeanhänger nach Absatz 1bis darf die Breite des Zugfahrzeugs (Art. 38 Abs. 1bis) nicht überschreiten, ausser bei Zugfahrzeugen, die mit Breitreifen oder Doppelbereifungen oder mit Gummiraupen-Laufwerken ausgerüstet sind. In diesem Fall ist die Breite des Anhängers am Zugfahrzeug auffällig zu markieren.3
2 Folgende landwirtschaftliche Fahrzeuge mit Überbreite dürfen ohne Bewilligung verkehren und gelten nicht als Ausnahmefahrzeuge:
- a.
- landwirtschaftliche Motorfahrzeuge mit vorübergehend angebrachten, erforderlichen Zusatzgeräten mit einer Breite bis zu 3,50 m;
- b.
- landwirtschaftliche Motorfahrzeuge mit vorübergehend angebrachten, erforderlichen Doppelbereifungen oder Gitterrädern bis zu einer Breite von 3,00 m;
- c.4
- landwirtschaftliche Anhänger mit vorübergehend angebrachten, erforderlichen Doppelbereifungen, Gitterrädern oder Zusatzgeräten bis zu einer Breite von 3,00 m.
3 Anhänger nach Absatz 2 Buchstabe c dürfen die Breite des Zugfahrzeugs (Art. 38 Abs. 1bis) nicht überschreiten, ausser bei Zugfahrzeugen, die mit Breitreifen oder Doppelbereifungen oder mit Gummiraupen-Laufwerken ausgerüstet sind. In diesem Fall ist die Breite des Anhängers am Zugfahrzeug auffällig zu markieren.5
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Juni 2005 (AS 2005 4111). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
3 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
5 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 28 Andere Fahrzeuge mit Überbreite
Folgende Fahrzeuge mit Überbreite dürfen ohne Bewilligung verkehren und gelten nicht als Ausnahmefahrzeuge:
- a.1
- Motorfahrzeuge mit vorübergehend angebrachten, erforderlichen Zusatzgeräten mit einer Breite bis zu 3,50 m oder vorübergehend angebrachten, erforderlichen Schneeräumungsgeräten;
- b.
- gewerblich immatrikulierte Traktoren mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 40 km/h und Motorkarren, an denen für Fahrten zur Bewirtschaftung eines Landwirtschaftsbetriebes (Art. 87 VRV) erforderliche Doppelbereifungen oder Gitterräder bis zu einer Breite von 3,00 m vorübergehend angebracht sind;
- c.
- gewerblich immatrikulierte Anhänger, an denen für Fahrten zur Bewirtschaftung eines Landwirtschaftsbetriebes (Art. 87 VRV) erforderlichen Dop-pelbereifungen, Gitterrädern oder Zusatzgeräten bis zur Breite des Zugfahrzeugs vorübergehend angebracht sind.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
Art. 28a1 Fahrzeuge mit weit nach vorne reichenden Schneeräumgeräten
Fahrzeuge, bei denen vorübergehend angebrachte, erforderliche Schneeräumgeräte mehr als 3,00 m vor die Mitte der Lenkvorrichtung reichen (Art. 38 Abs. 3), dürfen ohne Bewilligung verkehren und gelten nicht als Ausnahmefahrzeuge.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2. Teil: Zulassung, Nachprüfung, Abgaswartung
1. Kapitel: Einzelprüfung vor der Zulassung
Art. 29 Grundsatz
1 Alle Motorfahrzeuge und Anhänger müssen vor ihrer Zulassung zum Verkehr einzeln amtlich geprüft und die für die Zulassung erforderlichen Angaben ermittelt werden. Die Anhänger werden an geeigneten Zugfahrzeugen geprüft. Das Zulassungsverfahren richtet sich nach den Artikeln 71 ff. VZV, bei Motorfahrrädern nach den Artikeln 90-96 VZV.
2 Die Zulassungsprüfung erfolgt durch kantonale Sachverständige. Zuständig ist die Zulassungsbehörde des Kantons, in dem das Fahrzeug zugelassen wird.1
3 Für Militärfahrzeuge sowie Fahrzeuge, die der Verordnung vom 4. November 20092 über die Personenbeförderung unterstehen, entfällt die kantonale Zulassungsprüfung.3
4 Es sind geeignete, marktübliche Prüfmittel zu verwenden. Sie sind regelmässig zu eichen; zuständig ist das METAS. Ist keine Eichung möglich, so müssen die Prüfmittel nach einer massgebenden Norm hergestellt sein und die Messresultate gemäss dieser Norm ausweisen. In diesem Fall sind sie mindestens einmal im Jahr nach den Herstellerangaben durch die Prüfstelle oder durch Dritte zu warten.4
5 Für Änderungen an Fahrzeugen, die zwischen der Zulassungsprüfung und der Zulassung vorgenommen werden, gilt Artikel 34 Absatz 2.5
1 Fassung des Satzes gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
2 SR 745.11
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
4 Eingefügt durch Ziff. I vom 15. Juni 2001 (AS 2002 1181). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 29. Nov. 2006, in Kraft seit 1. Febr. 2007(AS 2007 91).
5 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
Art. 30 Einzelprüfung vor der Zulassung mittels Funktionskontrolle oder Identifikation1
1 Die Einzelprüfung beschränkt sich auf eine Funktionskontrolle der wichtigsten Vorrichtungen (namentlich Lenkung, Bremsen, Beleuchtung) und der Verbindungseinrichtungen von Zugfahrzeugen und Anhängern bei:2
- a.3
- Fahrzeugen, für die der ausgefüllte und vom Typengenehmigungs- beziehungsweise Datenblattinhaber unterzeichnete Prüfungsbericht (Form. 13.20 A) vorliegt;
- b.4
- Fahrzeugen nach Anhang 1 Kapitel 12 und 13 des Abkommens vom 21. Juni 19995 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Gemeinschaft über die gegenseitige Anerkennung von Konformitätsbewertungen, für die eine gültige EG-Übereinstimmungsbescheinigung vorliegt;
- bbis.6 anderen Fahrzeugen als nach Buchstabe b, für die eine gültige EG-Übereinstimmungsbescheinigung vorliegt, die den Anforderungen der entsprechenden EG-Gesamtgenehmigungsrichtlinien nach Anhang 2 entspricht, wenn ersichtlich ist, dass weder ein erhebliches Risiko für die Sicherheit im Strassenverkehr besteht noch die Umwelt oder die öffentliche Gesundheit gefährdet werden; der Gesuchsteller oder die Gesuchstellerin hat den entsprechenden Nachweis zu erbringen;
- c.
- Fahrzeugen von Haltern oder Halterinnen, die diplomatische oder konsularische Vorrechte und Immunitäten geniessen;
- d.
- Fahrzeugen, Fahrzeugsystemen und Fahrzeugteilen, soweit Genehmigungen und Konformitätszeichen vorliegen, die von ausländischen Staaten nach nationalem oder internationalem Recht erteilt wurden, das in Anhang 2 aufgeführt oder den schweizerischen Vorschriften mindestens gleichwertig ist; der Antragsteller oder die Antragstellerin hat den Nachweis zu erbringen;
- e.
- Fahrzeugen, Fahrzeugsystemen und Fahrzeugteilen, soweit Konformitätserklärungen nach den Artikeln 2 Buchstabe f und 14 TGV vorliegen;
- f.7
- Fahrzeugen, Fahrzeugsystemen und Fahrzeugteilen, soweit Prüfberichte vorliegen, die nach den in Anhang 2 aufgeführten Vorschriften von Prüfstellen erstellt wurden, welche für diese Prüfungen in Anhang 2 TGV aufgeführt oder vom ASTRA nach Artikel 17 Absatz 2 TGV anerkannt sind.8
1bis Für die erstmalige Zulassung von neuen Fahrzeugen der Klasse M1 mit einem Gesamtgewicht bis 3,50 t nach Absatz 1 Buchstaben a und b genügt anstelle der Funktionskontrolle die Identifikation der Fahrzeuge, wenn deren Import oder Herstellung in der Schweiz nicht mehr als ein Jahr zurückliegt und ihr Kilometerstand 2000 km nicht übersteigt.9
1ter Wird festgestellt, dass Fahrzeuge, Fahrgestelle, Fahrzeugsysteme, Fahrzeugteile, Ausrüstungsgegenstände und Schutzvorrichtungen des genehmigten Typs die Sicherheit des Strassenverkehrs, die Umwelt oder die öffentliche Gesundheit ernsthaft gefährden, so kann die Zulassung zum Verkehr verweigert werden.10
2 Die Unterlagen müssen in deutscher, französischer, italienischer oder englischer Sprache abgefasst sein.11 Anderssprachige Unterlagen können anerkannt werden, wenn zusätzlich eine beglaubigte Übersetzung in einer der genannten Sprachen vorliegt.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 30. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 7089).
5 SR 0.946.526.81
6 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 30. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 7089).
7 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
8 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
9 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
10 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 30. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 7089).
11 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
Art. 31 Einzelprüfung vor der Zulassung mittels umfassender technischer Prüfung
1 Alle nicht unter Artikel 30 fallenden Fahrzeuge, Fahrzeugsysteme und Fahrzeugteile werden einer umfassenden technischen Überprüfung unterzogen. Es wird dabei insbesondere geprüft, ob das Fahrzeug den Abgas- und Geräuschvorschriften entspricht und für den beabsichtigten Gebrauch betriebssicher ist.
2 Bei nur teilweise in der Schweiz typengenehmigten oder geänderten Fahrzeugen müssen die Änderungen sowie die nicht in der Schweiz homologierten Teile gemäss Absatz 1 geprüft werden.
Art. 32 Delegation der Einzelprüfung vor der Zulassung (Selbstabnahme)
1 Die Zulassungsbehörde kann die Einzelprüfung vor der Zulassung mittels Funktionskontrolle nach Artikel 30 Absatz 1 Buchstabe a auf Gesuch hin an Personen delegieren, die zur Verwendung der Typengenehmigungen beziehungsweise der Datenblätter berechtigt sind und für eine einwandfreie Durchführung Gewähr bieten.1
2 Diese Ermächtigung kann sich auf leichte Motorwagen, Anhänger mit einem Gesamtgewicht bis 3,50 t, Motorräder, Leicht-, Klein- und dreirädrige Motorfahrzeuge erstrecken.2
3 Sie gilt nicht für Fahrzeuge, die von der typengenehmigten Ausführung abweichen.
4 Die ermächtigte Person hat jedes Fahrzeug in allen wesentlichen Punkten zu prüfen und den Prüfungsbericht zu erstellen. Die Zulassungsbehörde führt Stichproben durch. Der ermächtigten Person kann die Ermächtigung entzogen werden, wenn schwere oder wiederholte Mängel festgestellt werden.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
2. Kapitel: Einzelprüfung nach der Zulassung
Art. 33 Periodische Prüfungspflicht
1 Alle mit Kontrollschildern zugelassenen Fahrzeuge unterliegen der amtlichen, periodischen Nachprüfung. Die Zulassungsbehörde kann diese Nachprüfungen Betrieben oder Organisationen übertragen, welche für die vorschriftsgemässe Durchführung Gewähr bieten.
1bis Die Nachprüfung umfasst:
- a.
- die Identifikation des Fahrzeugs;
- b.
- die Bremsanlagen;
- c.
- die Lenkvorrichtung;
- d.
- die Sichtverhältnisse;
- e.
- die Beleuchtungseinrichtungen und die elektrische Anlage;
- f.
- die Fahrgestelle, Achsen, Räder, Reifen und Aufhängungen;
- g.
- die übrigen Ein- und Vorrichtungen;
- h.
- das Emissionsverhalten.1
2 Es gelten folgende Prüfungsintervalle:
- a.
- erstmals ein Jahr nach der ersten Inverkehrsetzung, dann jährlich:
- 1.
- Fahrzeuge zum berufsmässigen Personentransport, ausgenommen Fahrzeuge, die nach Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe d ARV 2 verwendet werden,
- 2.
- Gesellschaftswagen,
- 3.
- Anhänger zum Personentransport,
- 4.
- Lastwagen mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h,
- 5.
- Sattelschlepper mit einem Gesamtgewicht über 3,50 t und einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h,
- 6.
- Sachentransportanhänger mit einem Gesamtgewicht über 3,50 t und einer zugelassenen Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h,
- 7.
- Fahrzeuge zum Transport gefährlicher Güter, für die gemäss SDR eine jährliche Nachprüfung erforderlich ist;
- b.
- erstmals vier Jahre nach der ersten Inverkehrsetzung, anschliessend nach drei Jahren, dann alle zwei Jahre:
- 1.
- Motorräder,
- 2.
- Leicht-, Klein- und dreirädrige Motorfahrzeuge,
- 3.
- leichte und schwere Personenwagen,
- 4.
- Kleinbusse,
- 5.
- Lieferwagen sowie Lastwagen mit einer Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h,
- 6.
- Sattelschlepper mit einem Gesamtgewicht bis 3,5 t oder einer Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h,
- 7.2
- Wohnmotorwagen und Motorwagen mit aufgebautem Nutzraum;
- c.
- erstmals fünf Jahre nach der ersten Inverkehrsetzung, anschliessend alle drei Jahre, folgende mit Kontrollschildern versehene Fahrzeuge:
- 1.
- gewerbliche Traktoren,
- 2.
- Arbeitsmaschinen,
- 3.3
- Transportanhänger, einschliesslich Anhänger mit aufgebautem Nutzraum, mit einem Gesamtgewicht über 0,75 t, ausgenommen Anhänger nach Buchstabe a Ziffern 3, 6 und 7 sowie Buchstabe d Ziffer 5;
- d.
- erstmals fünf Jahre nach der ersten Inverkehrsetzung, anschliessend alle fünf Jahre, folgende mit Kontrollschildern versehene Fahrzeuge:
- 1.
- Motorkarren,
- 2.
- Arbeitskarren,
- 3.
- landwirtschaftliche Fahrzeuge,
- 4.
- Motoreinachser,
- 5.
- Anhänger aller dieser Fahrzeugarten,
- 6.
- Transportanhänger mit einem Gesamtgewicht bis 0,75 t, ausgenommen die Motorradanhänger mit einer zugelassenen Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h,
- 7.
- Arbeitsanhänger, ausgenommen die Anhänger der Feuerwehr und des Zivilschutzes;
- e.
- …4
3 Auf Wunsch des Halters oder der Halterin kann jedes Fahrzeug auch ausserhalb der in Absatz 2 aufgeführten Prüfungsintervalle nachgeprüft werden.
4 Die Zulassungsbehörde kann auch bei Motorfahrrädern Nachprüfungen durchführen.
5 Werden die vorgeschriebenen Nachprüfungen bei kantonal immatrikulierten Militärfahrzeugen durch die Armee ausgeführt, so erstattet diese Meldung über den Vollzug an die kantonale Zulassungsbehörde. Die kantonale Prüfung entfällt.5
6 Fahrzeuge von Haltern oder Halterinnen, die diplomatische oder konsularische Vorrechte und Immunitäten geniessen, sind von der periodischen Prüfpflicht befreit.6
7 Hinsichtlich der Prüfmittel gilt Artikel 29 Absatz 4.7
8 Die Nachprüfung muss nach einem von den Kantonen gemeinsam festgelegten Qualitätssicherungssystem durchgeführt werden.8
1 Eingefügt durch Ziff. I vom 15. Juni 2001, in Kraft seit 1. Juni 2002 (AS 2002 1181).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
4 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, mit Wirkung seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
5 Fassung gemäss Anhang Ziff. II 3 der V vom 23. Febr. 2005 über die Fahrzeuge des Bundes und ihre Führer und Führerinnen, in Kraft seit 1.März 2005 (AS 2005 1167).
6 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
7 Eingefügt durch Ziff. I vom 15. Juni 2001, in Kraft seit 1. Juni 2002 (AS 2002 1181).
8 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
Art. 34 Ausserordentliche Prüfungspflicht
1 Die Polizei meldet der Zulassungsbehörde Fahrzeuge, die bei Unfällen starke Schäden erlitten haben oder bei Kontrollen erhebliche Mängel aufwiesen. Diese müssen nachgeprüft werden.
2 Der Halter oder die Halterin hat der Zulassungsbehörde Änderungen an den Fahrzeugen zu melden. Geänderte Fahrzeuge sind vor der Weiterverwendung nachzuprüfen. Namentlich betrifft dies:1
- a.
- Änderungen der Fahrzeugeinteilung;
- b.
- Änderungen der Abmessungen, des Achsabstands, der Spurweite, der Gewichte;
- c.
- Eingriffe, die die Abgas- oder Geräuschemissionen verändern. Hierbei ist nachzuweisen, dass die bei der ersten Inverkehrsetzung gültigen Vorschriften über Abgase und Geräusche eingehalten sind;
- d.
- nicht für den Fahrzeugtyp genehmigte Auspuffanlagen;
- e.
- Änderungen an der Kraftübertragung (Getriebe- und Achsübersetzung);
- f.
- nicht für den Fahrzeugtyp genehmigte Räder;
- g.
- Änderungen der Lenkanlage, der Bremsanlage;
- h.2
- das Anbringen einer Anhängerkupplung (Art. 91 Abs. 1);
- i.3
- das Ausserbetriebsetzen von Rückhaltesystemen oder Teilen davon (z. B. Airbag, Gurtstraffer), soweit dies nicht vom Hersteller oder von der Herstellerin vorgesehen ist, vom Führer oder von der Führerin selbst vorgenommen werden kann und jeweils angezeigt wird;
- j.4
- das Nichtinstandsetzen von defekten oder nicht betriebsfähigen Rückhaltesystemen oder Teilen davon (z.B. Airbag, Gurtstraffer);
- k.5
- alle weiteren wesentlichen Änderungen.
2bis Von der Melde- und Prüfpflicht ausgenommen sind Fahrzeuge, die vorübergehend eine Ausrüstung nach den Artikeln 27 Absatz 2, 28 und 28a ohne Überschreitung der zulässigen Abmessungen aufweisen, sowie das Auswechseln von Wechselaufbauten.6
3 Der Halter oder die Halterin hat der Zulassungsbehörde weitere im Fahrzeugausweis einzutragende neue Tatsachen zu melden.
4 Fahrzeuge sind auch nachzuprüfen, wenn sie nach Artikel 92 Absatz 1 an das Gebrechen einer körperlich behinderten Person angepasst werden.7
5 Hinsichtlich der Prüfmittel gilt Artikel 29 Absatz 4.8
6 Die Zulassungsbehörden können die Prüfung für das Anbringen von für den Fahrzeugtyp genehmigten Anhängerkupplungen an Personen- und Lieferwagen ohne durchgehende Bremsanlage an zur Selbstabnahme berechtigte Personen (Art. 32) delegieren. Diese Ermächtigung kann sich auf Fahrzeuge erstrecken, die über eine schweizerische Typengenehmigung, ein Datenblatt oder eine Übereinstimmungsbescheinigung nach der Richtlinie 2007/46/EG verfügen.9
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
4 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
5 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
6 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000 (AS 2000 2433). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
7 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
8 Eingefügt durch Ziff. I vom 15. Juni 2001, in Kraft seit 1. Juni 2002 (AS 2002 1181).
9 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
3. Kapitel: Abgaswartung und -Nachkontrolle
Art. 35 Abgaswartung
1 Die Abgaswartung bei Motorwagen mit Fremdzündungsmotor (Art. 59a Abs. 1 VRV) umfasst:
- a.
- die Kontrolle der für die Abgasemissionen massgeblichen Fahrzeugteile und ihrer Einstellung nach den Angaben des Herstellers oder der Herstellerin;
- b.
- wenn notwendig, die Einstellung, die Instandstellung oder den Ersatz der massgeblichen Teile;
- c.
- eine Messung des Gehalts an Kohlenmonoxid (CO), Kohlenwasserstoffen (HC) und Kohlendioxid (CO2) im Abgas bei Leerlaufdrehzahl, bei Fahrzeugen mit einem geregelten Dreiweg-Katalysator zusätzlich eine Messung des Gehaltes an CO und HC im Abgas bei erhöhter Drehzahl, jeweils ermittelt bei unbelastetem Motor nach den Sollwerten und Messbedingungen des Herstellers oder der Herstellerin mit einem für amtliche Kontrollen zugelassenen Messgerät.1
2 Die Abgaswartung bei Motorwagen mit Selbstzündungsmotor (Art. 59a Abs. 1 VRV) umfasst:
- a.
- die Kontrolle der für die Abgas- und Rauchemissionen massgeblichen Fahrzeugteile und ihrer Einstellung nach den Angaben des Herstellers oder der Herstellerin sowie der im Abgas-Wartungsdokument aufgeführten Plomben und Versiegelungen;
- b.
- wenn notwendig, die Einstellung, die Instandstellung oder den Ersatz der massgeblichen Teile;
- c.
- eine Messung der Rauchemissionen bei freier Beschleunigung mit einem für amtliche Kontrollen zugelassenen Messgerät.2
3 Personen und Betriebe auf dem Gebiet der Schweizerischen Eidgenossenschaft oder dem schweizerischen Zollgebiet dürfen die Abgaswartung ausführen, wenn sie über die für die fachgerechte Abgaswartung notwendigen Kenntnisse, Werkstattunterlagen, Werkzeuge und Einrichtungen sowie über vom Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement3 zugelassene Abgas- oder Rauchmessgeräte verfügen.
4 Untersteht ein Fahrzeug der Abgaswartung (Art. 59a VRV), so muss der Hersteller oder die Herstellerin, der Inhaber oder die Inhaberin der schweizerischen Typengenehmigung beziehungsweise des Datenblattes oder der Markenvertreter oder die Markenvertreterin dem Halter oder der Halterin vor der ersten Inverkehrsetzung ein Abgas-Wartungsdokument abgeben. Darin müssen die Einstelldaten, Messbedingungen und Sollwerte eingetragen sein, die gemäss den Angaben des Herstellers oder der Herstellerin das einwandfreie Funktionieren der abgasrelevanten Bauteile gewährleisten. Bei Fahrzeugen mit Selbstzündungsmotor müssen zudem die vorhandenen Plomben und Versiegelungen an abgasrelevanten Bauteilen oder Einstellvorrichtungen vermerkt sein.4
5 Nach jeder durchgeführten Abgaswartung muss die Person, welche die Wartung durchgeführt hat, oder eine verantwortliche Person des entsprechenden Betriebes dies im Abgaswartungsdokument durch einen Eintrag bestätigen. Sie hat dem Halter oder der Halterin einen Aufkleber abzugeben, der auf die Fälligkeit der nächsten Abgaswartung hinweist.5
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 30. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 7089).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 30. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 7089).
3 Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 16 Abs. 3 der Publikationsverordnung vom 17. Nov. 2004 (SR 170.512.1) angepasst.
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 30. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 7089).
5 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 30. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 7089).
Art. 36 Abgas-Nachkontrollen
1 Die Zulassungsbehörde führt anlässlich der amtlichen Nachprüfungen Abgas-Nachkontrollen durch.1
2 Die Abgas-Nachkontrollen sind nach den Kontrolldaten, Messbedingungen und Sollwerten im Abgas-Wartungsdokument vorzunehmen. Bei Fahrzeugen mit anerkanntem On-Board-Diagnosesystem sind die Funktion der Fehlfunktionsanzeige und gegebenenfalls der Inhalt des Fehlerspeichers zu überprüfen.2
3 Eine erneute Wartung oder Nachkontrolle wird angeordnet, wenn:
- a.
- die Wartung nicht oder nicht vorschriftsgemäss durchgeführt wurde;
- b.
- Defekte, Mängel oder Falscheinstellungen der abgasrelevanten Ausrüstung vorliegen;
- c.
- die Sollwerte nicht eingehalten sind.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 30. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 7089).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 30. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 7089).
3. Teil: Technische Anforderungen
1. Titel: Definitionen und allgemeine Anforderungen
Art. 37
Die nachstehenden Vorschriften gelten für alle Fahrzeugarten vorbehältlich zusätzlicher oder abweichender Bestimmungen für die jeweilige Fahrzeugart.
1. Kapitel: Abmessungen, Gewichte, Kennzeichnung
Art. 38 Abmessungen
1 Die Fahrzeuglänge ist zu messen über die äussersten, fest mit dem Fahrzeug verbundenen Teile, jedoch ohne:
- a.
- Wischer- und Wascheinrichtungen;
- b.
- vordere und hintere Kontrollschilder;
- c.
- Schutz- und Befestigungsvorrichtungen für Zollplomben;
- d.
- Einrichtungen zur Sicherung der Fahrzeugblachen und dazugehörende Schutzvorrichtungen;
- e.
- Beleuchtungsvorrichtungen;
- f.1
- Spiegel und andere Systeme für indirekte Sicht sowie deren Halterungen, Profilanzeiger;
- g.2
- Sichthilfen;
- h.
- Luftansaugleitungen;
- i.
- Längsanschläge für Wechselaufbauten;
- k.3
- Trittstufen und Handgriffe;
- l.4
- Stossstangen- und Anfahrgummis oder ähnliche Vorrichtungen;
- m.5
- Hebebühnen, Beladerampen und vergleichbare Einrichtungen in Fahrstellung bis höchstens 0,30 m, sofern die Ladekapazität nicht erhöht wird;
- n.
- Verbindungseinrichtungen an Motorfahrzeugen;
- o.6
- Stützvorrichtungen an Fahrzeugen zum Transport von mehrspurigen Motorfahrzeugen (Art. 65 Abs. 3 VRV), wenn diese Stützvorrichtungen verschiebbar sind;
- p.7
- Stromabnehmer von Elektrofahrzeugen im Linienverkehr;
- q.8
- aussen am Fahrzeug angebrachte Sonnenblenden.9
1bis Die Fahrzeugbreite ist zu messen über die äussersten, fest mit dem Fahrzeug verbundenen Teile, jedoch ohne:
- a.
- Schutz- und Befestigungsvorrichtungen für Zollplomben;
- b.10
- Einrichtungen zur Sicherung der Fahrzeugblachen und dazugehörende Schutzvorrichtungen, Spannverschlüsse für Schiebeplanensysteme sowie Blachenbetätigungssysteme und aufgerollte Blachen in einer Höhe über 2,50 m bis höchstens 0,15 m je Seite;
- c.
- Vorrichtungen für die Kontrolle, die Überwachung oder die Anzeige des Reifendrucks;
- d.
- biegsame Kotschutzlappen oder Spritzschutzvorrichtungen;
- e.
- Beleuchtungsvorrichtungen;
- f.11
- bei Fahrzeugen der Klassen N2 und N3: Hebebühnen, Beladerampen und vergleichbare Einrichtungen in betriebsbereitem Zustand bis höchstens 1 cm pro Seite;
- g.12
- Spiegel und andere Systeme für indirekte Sicht sowie deren Halterungen, Sichthilfen, Profilanzeiger;
- h.
- einziehbare oder ausklappbare Trittstufen;
- i.
- Reifenabplattungen;
- k.
- Schneeketten;
- l.
- an Fahrzeugblachen seitlich angebrachte Luftstabilisatoren aus weichem Material mit einem Querschnitt von ca. 5 cm × 5 cm;
- m.13
- einziehbare Spurführungseinrichtungen (in ausgefahrener Stellung) von Gesellschaftswagen (einschliesslich Gelenk- und Trolleybussen), die in Spurbussystemen verwendet werden.14
1ter Die Fahrzeughöhe ist im fahrbereiten Zustand, bei Fahrzeugen mit Fahrwerkniveauregulierung in normaler Fahrstellung zu messen. Sie ist über die äussersten, fest mit dem Fahrzeug verbundenen Teile zu messen, jedoch ohne:15
- a.
- Antennen;
- b.
- Stromabnehmer in gehobener Stellung für Fahrzeuge im Linienverkehr.16
2 Die Länge der Anhänger schliesst die ausgezogene Zugvorrichtung (Deichsel) in waagrechter Stellung ein.17
3 Nach vorne dürfen Fahrzeugteile oder Arbeitsgeräte höchstens 3,00 m vor die Mitte der Lenkvorrichtung reichen.
4 Die Länge, Breite und Höhe bei Fahrzeugen mit Wechselaufbauten schliesst die Vorrichtungen für die Aufnahme der Aufbauten sowie den Aufbau selber ein.18
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
5 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
6 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
7 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
8 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
9 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
10 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
11 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
12 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
13 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
14 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
15 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
16 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
17 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
18 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
Art. 39 Gewichte
1 Für Fahrzeuge der Klassen M2, M3, N2, N3, O3 und O4sind die in den folgenden Richtlinien festgelegten Abmessungen und Gewichte als technische Parameter massgebend, auch wenn sie von den schweizerischen Vorschriften abweichen:
- a.
- Richtlinie Nr. 96/53 des Rates vom 25. Juli 1996 zur Festlegung der höchstzulässigen Abmessungen für bestimmte Strassenfahrzeuge im innerstaatlichen und grenzüberschreitenden Verkehr in der Gemeinschaft sowie zur Festlegung der höchstzulässigen Gewichte im grenzüberschreitenden Verkehr;
- b.
- Richtlinie Nr. 97/27 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Juli 1997 über die Massen und Abmessungen bestimmter Klassen von Kraftfahrzeugen und zur Änderung der Richtlinie Nr. 70/156/EWG.1
2 Beim leeren, nur mit dem Fahrzeugführer oder der -führerin besetzten Fahrzeug müssen auf ebener Strasse die Lenkachsen mindestens 20 Prozent des Betriebsgewichts tragen.
3 Beim leeren, nur mit dem Fahrzeugführer oder der -führerin besetzten Fahrzeug darf das Adhäsionsgewicht nicht weniger als 25 Prozent des Betriebsgewichts des Fahrzeuges oder der Fahrzeugkombination betragen.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
Art. 40 Kreisfahrt und Ausschwenkmass1
1 Motorfahrzeuge und Fahrzeugkombinationen müssen sich leer und beladen in einer Kreisringfläche mit einem äusseren Durchmesser von 25,00 m und einem inneren Durchmesser von 10,60 m bewegen können, ohne dass die Projektion eines Fahrzeugteils - ausgenommen der Rückspiegel und der vorderen Richtungsblinker - auf der Fahrbahn ausserhalb der Kreisringfläche zu liegen kommt.
2 Von Absatz 1 ausgenommen sind landwirtschaftliche Motorfahrzeuge und landwirtschaftliche Fahrzeugkombinationen.
3 Bezüglich Ausschwenkmass gelten für Fahrzeuge der Klassen N, M2 und M3 die Anforderungen des Anhangs I der Richtlinie Nr. 97/27 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Juli 1997 über die Massen und Abmessungen bestimmter Klassen von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern.2
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 16. Okt. 2002 (AS 2002 3567). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
Art. 41 Hersteller und Herstellerinnen, Gewichtsgarantien1
1 «Hersteller» und «Herstellerinnen» sind die Personen oder Stellen, die das Konzept des Fahrzeugs, des Systems oder des Fahrzeugteils entwerfen und gegenüber der Typengenehmigungs- beziehungsweise der Zulassungsstelle für alle Belange des Typengenehmigungs- beziehungsweise Zulassungsverfahrens sowie für die Sicherstellung der Übereinstimmung der Produktion verantwortlich sind. Es ist nicht von Bedeutung, ob sie direkt an allen Herstellungsphasen des Fahrzeugs, Systems oder Fahrzeugteils beteiligt sind, das Gegenstand des Typengenehmigungs- beziehungsweise des Zulassungsverfahrens ist.2
2 Der Hersteller oder die Herstellerin hat eine Garantie über das technisch zulässige Höchstgewicht, über die technisch zulässige Anhängelast und bei Motorwagen und ihren Anhängern über die Tragkraft der einzelnen Achsen abzugeben.3
2bis Eine Garantieerklärung nach Absatz 2 wird anerkannt, wenn:
- a.4
- der Hersteller oder die Herstellerin über die für die Durchführung der Prüfung notwendige Infrastruktur verfügt oder die Prüfung von einer Prüfstelle durchführen lässt, welche die Anforderungen der harmonisierten Normen über den Betrieb von Prüflaboratorien (EN ISO/IEC 17025)5 erfüllt oder von der zuständigen Behörde des jeweiligen Landes bevollmächtigt ist;
- b.
- der Hersteller oder die Herstellerin eine systematische innerbetriebliche Qualitätskontrolle durchführt (z. B. mit ISO 9001 bzw. EN 29001 Zertifizierung); und
- c.
- das ASTRA und die Zulassungsbehörde auf die Prüfungs- und Berechnungsunterlagen sowie -ergebnisse Zugriff hat.6
2ter Bei Fahrzeugen mit geringem Gewicht oder beschränkter Höchstgeschwindigkeit müssen die Voraussetzungen nach Absatz 2bis nicht erfüllt sein, wenn ein ausgewiesener Fachbetrieb die Garantieerklärung ausstellt.7
3 Das Garantiegewicht muss für alle Fahrzeuge gleicher Version einer Variante des Typs gleich gross sein. Für die Begriffe Version, Variante und Typ gelten die Definitionen von Anhang II Buchstabe B der Richtlinie 2007/46/EG. Für Motorräder, Leicht-, Klein- und dreirädrige Motorfahrzeuge gelten die Definitionen nach Artikel 2 der Richtlinie 2002/24/EG. Zulässig sind Änderungen des Garantiegewichtes durch den Fahrzeughersteller oder die -herstellerin im Zusammenhang mit einem Modellwechsel.8
4 Erweckt eine Garantie Zweifel, so kann das ASTRA - bei Fahrzeugen, die von der Typengenehmigungspflicht befreit sind, die Zulassungsbehörde - eine Untersuchung durch eine vom ASTRA9 anerkannte Prüfstelle verlangen. Die anordnende Behörde legt in Absprache mit der Prüfstelle den erforderlichen Prüfumfang fest. Garantien, welche offensichtlich zu tief angesetzt sind, werden abgelehnt. Die Garantie wird ebenfalls zurückgewiesen, wenn der Hersteller oder die Herstellerin sie für die Schweiz erheblich tiefer ansetzt als im Ausland.
5 Liegt für ein umgebautes Fahrzeug keine Garantie nach Absatz 2 vor, so kann der Umbauer diese abgeben, wenn ein Bericht einer vom ASTRA10 anerkannten Prüfstelle die Betriebs- und Verkehrssicherheit bestätigt. Die Zulassungsbehörde legt in Absprache mit der Prüfstelle den erforderlichen Prüfumfang fest.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
5 Die Texte dieser Normen können bezogen werden beim Schweizerischen Informationszentrum für technische Regeln (switec), Bürglistrasse 29, 8400 Winterthur; www.snv.ch.
6 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
7 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
8 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
9 Ausdruck gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
10 Ausdruck gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
Art. 42 Änderung des Garantiegewichts, Gewichte im Ausland1
1 Die Heraufsetzung des Garantiegewichts oder der Tragkraft der Achsen im Einzelfall setzt voraus, dass die tragenden Teile des Fahrzeugs oder der Achse mit vorausgehender Zustimmung der Zulassungsbehörde entsprechend verstärkt oder andere gewichtsrelevante Änderungen vorgenommen werden.2 Die Erhöhung des Garantiegewichtes erfordert eine neue Garantie des Herstellers oder der Herstellerin nach Artikel 41 Absatz 2.
2 Änderungen am Fahrzeug, die eine Herabsetzung des Garantiegewichts bewirken, sind unzulässig. Zulässig ist die Anpassung des Fahrzeuges an eine bestehende Typengenehmigung oder an ein Datenblatt.3
3 Für Fahrten im Ausland können höhere Gewichte, als sie in der Schweiz gestattet sind, zugelassen werden, wenn alle vom ASTRA4 bestimmten schweizerischen Bedingungen betreffend Bau und Ausrüstung eingehalten sind, die auch für den internationalen Verkehr als geboten erscheinen.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 3. Juli 2002, in Kraft seit 1. April 2003 (AS 2002 3216).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
4 Ausdruck gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
Art. 43 Dachlast
Das Gewicht von Dachlastenträgern u. dergl. darf zusammen mit ihrer Zuladung höchstens 50 kg betragen. Gestützt auf eine Garantie des Fahrzeugherstellers oder der -herstellerin kann die Zulassungsbehörde durch Eintrag im Fahrzeugausweis ein höheres Gewicht bewilligen.
Art. 44 Fahrzeugidentifikation1
1 An leicht zugänglicher Stelle muss ein Schild aus dauerhaftem Material angebracht sein. Dieses muss bei Fahrzeugen mit einer EG-Gesamtgenehmigung mindestens die Angaben der entsprechenden EU-Richtlinie enthalten.2
2 Bei Fahrzeugen, die mittels EG-Mehrstufen-Typengenehmigungsverfahren zugelassen werden, müssen zusätzliche, der Anzahl der Fertigungsstufen entsprechende Schilder vorhanden sein. Auf diesen müssen der Name des Umbauers, die neue EG-Typengenehmigungsnummer, die Genehmigungsstufe sowie die gegenüber dem Grundschild geänderten Angaben angebracht sein.
3 An Fahrzeugen, die über keine EG-Typengenehmigung verfügen, genügt ein Schild nach Absatz 1, das den Namen des Herstellers oder der Herstellerin oder die Fabrikmarke, die Fahrgestellnummer und bei Motorwagen und ihren Anhängern das Garantiegewicht und die Tragkraft der einzelnen Achsen enthält.3
4 Die Fahrzeugidentifikationsnummer muss auch am Fahrgestell, Rahmen oder einem anderen gleichwertigen Fahrzeugteil gut sichtbar eingeschlagen oder eingeprägt sein. Sie ist bei allen Fahrzeugen desselben Typs an der gleichen Stelle anzubringen.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
4 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, mit Wirkung seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
Art. 45 Landeszeichen, Kontrollschilder, amtliche Zeichen
1 Motorfahrzeuge und Anhänger, die ins Ausland fahren, müssen hinten ein Landeszeichen nach Anhang 4 tragen.
2 Kontrollschilder und Landeszeichen sind gut lesbar und möglichst senkrecht (Neigung nach oben max. 30°, nach unten max. 15°) anzubringen. Sie müssen sich in einer Höhe zwischen 0,20 m (unterer Rand) und 1,50 m (oberer Rand) befinden, wenn nicht technische oder betriebliche Gründe entgegenstehen. Das hintere Kontrollschild muss in der Längsachse des Fahrzeuges und beidseits davon innerhalb eines Winkels von 30° lesbar sein.1
3 Kontrollschilder und Landeszeichen dürfen nicht verändert, verbogen, zerschnitten oder unleserlich gemacht werden. Es darf nur das Landeszeichen des Immatrikulationslandes angebracht sein.
4 Zusätzliche, vom UVEK zugelassene amtliche Zeichen können, soweit erforderlich, von der Zulassungsbehörde mit Eintrag im Fahrzeugausweis bewilligt werden. Nichtamtliche Schilder oder Zeichen, die mit amtlichen verwechselt werden oder die Lesbarkeit der amtlichen Schilder beeinträchtigen könnten, sind untersagt.
1 Satz eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
2. Kapitel: Antrieb, Abgase, Geräusche
Art. 461 Motorleistung
1 Die Bestimmung der Leistung von Verbrennungsmotoren richtet sich nach der Verordnung (EG) Nr. 595/2009, der Richtlinie 95/1/EG, den ECE-Reglementen Nr. 85 oder 120.
2 Die Bestimmung der Leistung von Elektromotoren richtet sich für Motorfahrräder, Motorräder, Leicht-, Klein- und dreirädrige Motorfahrzeuge nach der Norm 60034 der IEC und für Motorwagen nach dem ECE-Reglement Nr. 85. Massgebend für die Angabe der Leistung ist bei Messungen nach der Norm 60034 der IEC die Nenn-Dauerleistung (S1) und bei Messungen nach dem ECE-Reglement Nr. 85 die höchste Nutzleistung (Anh. 3 Ziff. 12.1.1 des ECE-Reglements Nr. 85).
3 Leistungsmessungen nach anderen Normen können anerkannt werden, wenn sie vergleichbare Resultate ergeben.
4 Wird bei einem Fahrzeug die für die Kategorieneinteilung oder die Führerausweiskategorie massgebende Motorleistung begrenzt, so müssen die getroffenen Massnahmen dauerhaft sein, ausser wenn sie durch amtlich anerkannte Plomben gesichert sind. Die Plomben sind im Fahrzeugausweis zu vermerken.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 47 Kenngrösse des Motors
1 Die Kenngrösse wird bei Verbrennungsmotoren durch den Hubraum in Kubikzentimetern (cm3), bei Elektromotoren durch die Motorleistung in kW nach Artikel 46 Absatz 2 ausgedrückt.1
2 Das UVEK legt nach Anhören der Kantone fest, welche Kenngrösse für Rotationskolbenmotoren, Turbinenmotoren usw. anzuwenden sind.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 48 Benzin-Ölmischverhältnis, Drehzahlregler, Plomben, Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit
1 Antriebsmotoren mit Gemischschmierung müssen für den Betrieb mit höchstens 2 Prozent Ölbeimischung zum Treibstoff gebaut sein. Bei Motoren mit Frischölschmierung darf der Ölverbrauch im Verhältnis zum Treibstoffverbrauch im Durchschnitt nicht höher als 2 Prozent sein.
2 Wird bei einem Fahrzeug die für die Kategorieneinteilung oder die Führerausweiskategorie massgebende Höchstgeschwindigkeit durch einen Geschwindigkeits- beziehungsweise Drehzahlregler begrenzt oder ist eine Geschwindigkeitsbegrenzungseinrichtung nach Artikel 99 vorgeschrieben, so muss dieser so beschaffen sein, dass er nicht ausser Betrieb gesetzt werden kann. Die für die Geschwindigkeits- beziehungsweise Drehzahlbegrenzung notwendigen Vorrichtungen müssen zweckmässig gegen unbefugtes Verstellen gesichert oder mit amtlich anerkannten Plomben versehen sein. Werden Änderungen am Getriebe oder Sperrungen von Gängen oder Schaltstufen vorgenommen, so müssen diese gleich wirksam gesichert sein.1
3 Die Plomben sind im Fahrzeugausweis zu vermerken. Das Fahrzeug darf weiterverwendet werden, wenn es zur Ersetzung einer weggefallenen Plombe schriftlich angemeldet ist.
4 Nach der erstmaligen Zulassung darf die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit nicht herabgesetzt werden.2
5 Von Absatz 4 sind ausgenommen:
- a.
- der Umbau in landwirtschaftliche Fahrzeuge;
- b.
- der Einbau einer Geschwindigkeitsbegrenzungseinrichtung nach Artikel 99;
- c.3
- die Anpassung des Fahrzeuges an eine bestehende Typengenehmigung oder an ein Datenblatt;
- d.4
- einspurige Fahrzeuge mit einem Hubraum bis 125 cm3.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
3 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998 (AS 1998 2352). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
4 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
Art. 49 Behälter und Leitungen
1 Behälter und Leitungen für Treibstoffe, Brems- und andere Flüssigkeiten müssen dicht und gegenüber ihrem Inhalt widerstandsfähig sein. Sie dürfen nicht aus leicht entflammbarem Material bestehen und sind vom Motor und andern Teilen, die sich stark erhitzen, zu trennen oder abzuschirmen. Abtropfender oder verdunstender Treibstoff darf sich nicht ansammeln oder an heissen Teilen entzünden können.
2 Behälter und Leitungen müssen gegen Beschädigungen durch Zusammenstösse, bewegte Fahrzeugteile usw. möglichst geschützt sein.
3 Bei Dampfmaschinen und Ersatztreibstoffanlagen dürfen keine festen und flüssigen Rückstände auf die Fahrbahn fallen.
4 Generatoren, Behälter und Leitungen für Treibgas müssen dicht und gegen Flammenrückschlag gesichert sein. Ihre Absperr- und Reguliervorrichtungen müssen deutlich erkennen lassen, ob sie offen oder geschlossen sind.
5 Behälter und Leitungen, in denen Gase oder Flüssigkeiten unter Druck stehen oder unter Druck treten können, müssen genügend stark gebaut und mit den nötigen Sicherheitsventilen versehen sein. Mit dem Fahrzeug fest verbundene Brenn- und Treibgasbehälter sowie Gefässe für verflüssigte tiefkalte Gase unterstehen, soweit sie nicht den in Anhang 2 aufgeführten Vorschriften entsprechen, den Normen für entsprechende Transportbehälter.1
6 Soweit keine besonderen Vorschriften bestehen, richten sich Nachprüfung und Unterhalt von Behältern und Leitungen nach den Angaben des Herstellers oder der Herstellerin.2
1 Fassung des zweiten Satzes gemäss Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 50 Treibstoffsystem, Einfüllstutzen
1 Verschlüsse und Entlüftungen müssen so gestaltet sein, dass auch bei Kurvenfahrt kein Treibstoff und keine Öle ausfliessen können.
2 Bei Fahrzeugen mit Fremdzündungsmotoren muss das Treibstoffsystem hinsichtlich Verdampfungsemissionen Anhang 5 entsprechen. Ausgenommen sind Fahrzeuge, die nur mit gasförmigem Treibstoff betrieben werden.1
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, mit Wirkung seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
Art. 51 Elektrischer Antrieb
1 Auf elektrischen Antriebsmotoren müssen auch in eingebautem Zustand dauerhaft und deutlich lesbar folgende Angaben vermerkt sein:
- a.
- Name oder Marke des Motorenherstellers;
- b.
- die Betriebsspannung in Volt;
- c.1
- die Motorleistung in kW (Art. 46 Abs. 2);
- d.2
- die Drehzahl in 1/min entsprechend der massgebenden Motorleistung nach Buchstabe c.3
2 Der Strom für den Antrieb muss durch einen Schalter unterbrochen und die Inbetriebnahme des Fahrzeugs durch Unbefugte verhindert werden können. Bei Überlastung des elektrischen Antriebs muss eine Hauptsicherung den Stromkreis unterbrechen.
3 Der Strom für den Antrieb muss bei Vollbremsung selbsttätig ausschalten oder mitbremsen. Eine Stromrekuperation ist zulässig. Eine Bremse muss eine Reibungsbremse sein.
4 Vorbehalten bleiben die Bestimmungen der NEV.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
Art. 52 Abgase, Auspuffanlage, Katalysator 1
1 Die Abgase müssen durch dichte Rohre abgeführt werden, die bei normalen Betriebsbedingungen des Fahrzeugs ausreichend gegen Schwingungen und Korrosionseinflüsse beständig sind.
2 Die Auspuffanlage muss nötigenfalls gegen brennbare Teile und austretende brennbare Flüssigkeiten abgeschirmt und kurze Auspuffrohre müssen mit einem Flammen- oder Funkenschutz versehen sein.
3 Die Auspuffanlage muss so gebaut sein, dass keine Abgase in das Fahrzeuginnere eindringen können. Die Auspuffrohre dürfen seitlich nicht vorstehen.
4 Von Absatz 3 ausgenommen sind Auspuffrohre an:
- a.
- Fahrzeugen der Klasse M1, die den Anforderungen der Richtlinie Nr. 74/483 des Rates vom 17. September 1974 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die vorstehenden Aussenkanten von Kraftfahrzeugen entsprechen;
- b.
- Fahrzeugen der Klasse N, die den Anforderungen der Richtlinie Nr. 92/114 des Rates vom 17. Dezember 1992 über die vorstehenden Aussenkanten vor der Führerhausrückwand von Kraftfahrzeugen der Klasse N entsprechen;
- c.
- Leicht- und dreirädrigen Motorfahrzeugen mit Aufbau, die den Anforderungen nach Kapitel 3 der Richtlinie Nr. 97/24 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Juni 1997 über bestimmte Bauteile und Merkmale von zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen entsprechen.2
5 Antriebsmotoren und ihre Auspuffanlagen müssen die Vorschriften über Rauch, Abgase und Kurbelgehäuse-Entlüftung nach Anhang 5 einhalten. Ziffer 211a dieses Anhangs gilt auch für Selbstzündungsmotoren von Arbeitsmotorwagen sowie für Arbeitsmotoren, die nicht dem Antrieb des Fahrzeugs dienen.3
6 Schadhafte Katalysatoren sind durch für den Fahrzeugtyp genehmigte zu ersetzen.4
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
4 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
Art. 53 Geräusch, Schalldämpfer
1 Die durch das Fahrzeug erzeugten Geräusche dürfen das technisch vermeidbare Mass, insbesondere die Grenzwerte des Anhangs 6, nicht überschreiten. Auspuff- und Ansaugvorrichtungen sind mit wirksamen und dauerhaften Schalldämpfern auszurüsten. Wenn andere Teile vermeidbaren Lärm verursachen, so sind schalldämpfende Massnahmen zu treffen.
1bis Für Arbeitsmotoren sind zusätzlich die Anforderungen der Maschinenlärmverordnung des UVEK vom 22. Mai 20071 zu beachten.2
2 Abgenutzte oder schadhafte Schalldämpferanlagen sind zu ersetzen. Ersatzschalldämpfer müssen ebenso wirksam sein wie die ursprünglich zugelassenen.
3 Zulässig sind Schalldämpferanlagen, die für den entsprechenden Fahrzeugtyp über eine der folgenden Genehmigungen verfügen:
- a.
- nach den Anhängen II und IV der Richtlinie Nr. 70/157 des Rates vom 6. Februar 1970 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über den zulässigen Geräuschpegel und die Auspuffvorrichtung von Kraftfahrzeugen;
- b.
- nach Anhang II der Richtlinie Nr. 78/1015 des Rates vom 23. November 1978 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über den zulässigen Geräuschpegel und die Auspuffanlage von Krafträdern;
- c.
- nach dem ECE-Reglement Nr. 51 über einheitliche Bedingungen für die Genehmigung von Kraftfahrzeugen mit mindestens vier Rädern hinsichtlich ihrer Geräuschentwicklung;
- d.
- nach dem ECE-Reglement Nr. 59 über einheitliche Bedingungen für die Genehmigung von Austauschschalldämpfern;
- e.
- nach Kapitel 9 der Richtlinie Nr. 97/24 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Juni 1997 über bestimmte Bauteile und Merkmale von zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen; oder
- f.
- nach dem ECE-Reglement Nr. 92 über einheitliche Bedingungen für die Genehmigung der Austauschschalldämpferanlagen von Krafträdern.3
4 Unnötige lärmsteigernde Eingriffe am Fahrzeug sind dagegen untersagt, selbst wenn die zulässige Geräuschgrenze eingehalten bleibt.
1 SR 814.412.2
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 16. Jan. 2008, in Kraft seit 1. Juli 2008 (AS 2008 355).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
3. Kapitel: Kraftübertragung
Art. 54 Kupplung, Anfahrvermögen
1 Der Motor, das Getriebe oder die Kupplung müssen ein ruckloses Anfahren sowie sehr langsames Fahren ermöglichen.
2 Der Antriebsmotor muss - ausgenommen bei Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb - auch bei haltendem Fahrzeug weiterdrehen können.
3 Motorfahrzeuge und Fahrzeugkombinationen müssen mit voller Ladung in Steigungen bis 15 Prozent, oder alternativ dazu in Steigungen von 12 Prozent fünfmal in fünf Minuten, einwandfrei anfahren können.
Art. 55 Geschwindigkeitsmesser
1 Motorfahrzeuge müssen im Blickfeld des Führers oder der Führerin einen auch nachts ablesbaren Geschwindigkeitsmesser haben; die Anzeige muss bis zur möglichen Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs reichen und in Kilometer pro Stunde (km/h) erfolgen. Eine zusätzliche Anzeige der Geschwindigkeit in Meilen pro Stunde ist zulässig.
2 Die am Geschwindigkeitsmesser angezeigte Fahrgeschwindigkeit darf nie unter der tatsächlichen Geschwindigkeit liegen. Im Bereich zwischen 40 km/h und 120 km/h muss zwischen der vom Geschwindigkeitsmesser angezeigten Geschwindigkeit V1 und der tatsächlichen Geschwindigkeit V2 folgende Beziehung bestehen:
3 Die Anforderungen von Absatz 2 gelten nicht für Geschwindigkeitsmesser, die in einem Fahrtschreiber eingebaut sind.1
4 Ein zusätzlicher Geschwindigkeitsmesser ist nicht erforderlich, wenn ein Fahrtschreiber oder Datenaufzeichnungsgerät nach Artikel 100 oder 102 vorhanden ist, der die in Absatz 1 an Geschwindigkeitsmesser gestellten Anforderungen erfüllt.2
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
4. Kapitel: Achsen, Radaufhängung
Art. 56 Achsabstand, Spurverbreiterung
1 Eine Änderung1 des Achsabstandes sowie eine Verbreiterung der Spur dürfen nur vom Fahrzeughersteller oder von der -herstellerin vorgenommen werden, oder wenn er oder sie erklärt, dass sich das Fahrzeug dafür eignet.
2 Jede Änderung des Achsabstandes, die nicht vom Hersteller oder von der Herstellerin ausgeführt wird, bedarf einer vorherigen Bewilligung der Zulassungsbehörde, die nur erteilt wird, wenn für fachgerechte Arbeit, inbegriffen Anpassung der Lenkung, Kraftübertragung und Bremsen, Gewähr besteht. Das Fahrzeug ist vor und nach Anbringen des Aufbaus nachzuprüfen.
3 Eine Spurverbreiterung, die ausschliesslich durch Anbringen von nicht mit dem Fahrzeug geprüften Rädern mit anderer Einpresstiefe entsteht, ist ohne Eignungserklärung des Fahrzeugherstellers oder der -herstellerin zulässig, sofern die Einpresstiefe je Rad um nicht mehr als 1 Prozent der Spurweite abweicht. Dabei ist von der ursprünglichen beziehungsweise der grössten auf der Typengenehmigung oder auf dem Datenblatt aufgeführten Spurweite und der kleinsten aufgeführten Einpresstiefe auszugehen.2
1 Ausdruck gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
Art. 571 Federung, Anfahrhilfen
1 Als Luftfederung oder als gleichwertig anerkannte Federung gilt eine Federung nach den Anforderungen des Anhangs I der Richtlinie Nr. 97/27 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Juli 1997 über die Massen und Abmessungen bestimmter Klassen von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern.
2 Anfahrhilfen, die den Anforderungen des Anhangs IV der Richtlinie Nr. 97/27 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Juli 1997 über die Massen und Abmessungen bestimmter Klassen von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern entsprechen, sind zulässig.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
5. Kapitel: Räder, Reifen
Art. 58 Räder und Reifen
1 Die Räder müssen mit ausreichend tragfähigen Luftreifen oder andern, etwa gleich elastischen Reifen versehen sein, die sich für die Felgen eignen.
2 Reifen müssen sich für die mögliche Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs eignen.
3 Alle Reifen eines Fahrzeuges müssen dieselbe Bauart (Radial- oder Diagonalreifen) aufweisen.
4 Bei Luftreifen darf das Gewebe nicht verletzt oder blossgelegt sein. Die Reifen müssen auf der ganzen Lauffläche mindestens 1,6 mm tiefe Profilrillen aufweisen.
5 Doppelreifen dürfen sich nicht berühren, sofern dies der Hersteller oder die Herstellerin nicht ausdrücklich gestattet.
6 Reifentragkraft, Geschwindigkeits-Index, Felgen-Reifenkombinationen und Abrollumfang müssen dem aktuellen Stand der Technik entsprechen, wie er insbesondere in den Bestimmungen der ECE-Reglemente Nr. 30 (Motorfahrzeuge und deren Anhänger) und Nr. 54 (Nutzfahrzeuge und deren Anhänger), in denjenigen des Kapitels 1 der Richtlinie Nr. 97/24 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Juni 1997 über bestimmte Bauteile und Merkmale von zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen sowie in den Normen der ETRTO festgelegt ist. Der Hersteller oder die Herstellerin, die Reifentragkraft und der Geschwindigkeits-Index müssen auf den Reifen dauerhaft vermerkt sein. Für nicht genormte Reifen, für Reifen oder Felgen-Reifenkombinationen, die von den Normen abweichen, und für Reifen, deren Verwendung nicht der Kennzeichnung entspricht, ist eine Garantie des Fahrzeug- oder des Reifenherstellers erforderlich. In diesen Fällen sind Marke, Typ und Dimensionen und allenfalls abweichende Kennzeichnungen der Reifen und die erforderlichen Auflagen im Fahrzeugausweis einzutragen.1
7 Reifen von Motorwagen, Motorrädern, Klein- und dreirädrigen Motorfahrzeugen müssen ein Genehmigungs- oder ein Prüfzeichen nach internationalen Normen aufweisen.2
8 An Fahrzeugen der Klassen M, N und O mit einer bauartbedingten oder zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h und mehr müssen Reifen montiert sein, die der Richtlinie 92/23/EWG oder den Verordnungen (EG) Nr. 661/2009 und (EU) Nr. 458/2011 entsprechen.3
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
3 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Juni 2005 (AS 2005 4111). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 59 Ersatzräder, Noträder, Winterreifen
1 Ersatzräder müssen die gleichen Anforderungen wie die für das Fahrzeug zugelassenen Räder erfüllen.
2 Abweichend von Absatz 1 sind bei Fahrzeugen der Klasse M1 Noträder zulässig. Sie müssen die Anforderungen der Richtlinie 92/23/EWG oder der Verordnungen (EG) Nr. 661/2009 und (EU) Nr. 458/2011 oder des ECE-Reglementes Nr. 64 erfüllen und entsprechend gekennzeichnet sein.1
3 Reifen mit der Zusatzbezeichnung M (Winterreifen) müssen entweder die Anforderungen von Artikel 58 Absatz 2 erfüllen oder bei Motorwagen für mindestens 160 km/h und bei Motorrädern, Klein- oder dreirädrigen Motorfahrzeugen für mindestens 130 km/h geeignet sein. Sind die Bedingungen von Artikel 58 Absatz 2 nicht erfüllt, so muss der Reifenverkäufer eine Aufschrift abgeben, die auf die für die Reifen zugelassene Höchstgeschwindigkeit hinweist.2
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 27. Sept. 1999, in Kraft seit 1. Okt. 1999 (AS 1999 2494).
Art. 60 Besondere Reifenarten, Nachrillen von Reifen
1 Vollgummireifen, Eisenreifen und Raupenbänder sind nur zulässig, wo Luftreifen unzweckmässig wären. Metallische Reifen oder Bänder dürfen keine Rippen oder Stollen aufweisen.
2 Bei Luftkammer-, Vollgummi-, Hohlkammer- und Weichreifen darf der Gewichtsanteil je Zentimeter Breite der Auflagefläche 0,20 t, bei Eisenreifen 0,10 t nicht übersteigen. Bei Raupenbändern darf der Gewichtsanteil je cm2 der Auflagefläche höchstens 8,2 kg betragen. Als Auflagefläche gilt nur derjenige Teil der Raupenbänder, der auf einer ebenen Fahrbahn tatsächlich aufliegt.1
3 Reifen für Fahrzeuge der Klassen M1 mit einem Gesamtgewicht über 3,50 t, M2, M3, N, O3 und O4, die nachschneidbar sind, müssen mit dem Symbol W oder mit dem Wort «REGROOVABLE» versehen sein.
4 Das Nachrillen von Reifen für Fahrzeuge der Klassen M1 mit einem Gesamtgewicht bis 3,50 t, O1 und O2 sowie von Reifen für Motorräder, Leicht-, Klein- und dreirädrige Motorfahrzeuge ist unzulässig.2
5 Aufgummierte Reifen müssen den Namen oder ein Merkmal des Aufgummierungswerkes sowie Angaben über Reifengrösse, Höchstgeschwindigkeit, Tragfähigkeit, Zahl der Einlagen und Bauart tragen. Die Angaben müssen gut erkennbar sein. Die Anforderungen von Artikel 58 Absätze 7 und 8 gelten nicht für aufgummierte Reifen.3
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
Art. 61 Spikesreifen
1 «Spikesreifen» sind Reifen mit eingelassenen Stiften.
2 Spikesreifen sind nur in Radialbauweise und mit Metallkarkasse (Stahlgürtelreifen) zulässig. Es müssen alle Räder eines Fahrzeuges damit ausgerüstet sein.
3 Spikesstifte dürfen ein Gewicht von höchstens 3 g aufweisen. Der Flanschdurchmesser darf nicht mehr als 6 mm betragen. Sie müssen im Reifen gut verankert sein und dürfen nicht mehr als 1,5 mm über die Lauffläche vorstehen.
4 Reifen mit einem Durchmesser bis zu 13 Zoll dürfen höchstens 110, solche mit einem Durchmesser über 13 Zoll höchstens 130 Spikesstifte aufweisen.
Art. 62 Verwendungseinschränkungen, Kennzeichnung
1 Spikesreifen dürfen nur an Motorwagen mit einem Gesamtgewicht bis 7,5 t, Motorrädern, Leicht-, Klein- und dreirädrigen Motorfahrzeugen sowie den von ihnen mitgeführten Anhängern verwendet werden. Sie dürfen nur während der Zeit vom 1. November bis zum 30. April und ausserhalb dieser Zeitspanne bei winterlichen Verhältnissen verwendet werden.1
2 Fahrzeuge, die mit Spikesreifen ausgerüstet sind, müssen an der Rückseite ein Höchstgeschwindigkeitszeichen mit der Zahl 80 nach Anhang 4 tragen. Abweichend von Ziffer 1 des Anhangs 4 darf der Rand schwarz sein und das Zeichen symbolische Spikes aufweisen.
3 Das Zeichen ist zu entfernen oder deutlich durchzustreichen, wenn das Fahrzeug ohne Spikesreifen verwendet wird.
4 Ausgenommen von Absatz 2 sind Fahrzeuge, deren bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit niedriger ist. Eine allenfalls vorhandene Höchstgeschwindigkeitstafel muss angebracht bleiben.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
Art. 63 Schneeketten und Gleitschutzvorrichtungen
1 Schneeketten sowie ähnliche Gleitschutzvorrichtungen müssen auf Schnee und Eis das Anfahren, Bremsen und die Seitenführung gewährleisten; sie dürfen die Strasse nicht übermässig beschädigen.
2 An Motorwagen müssen mindestens auf den angetriebenen Rädern einer Achse bei einer vom Fahrzeughersteller oder von der -herstellerin vorgesehenen Reifendimension Schneeketten montiert werden können.
6. Kapitel: Lenkung
Art. 64
1 Die Lenkung darf nur wenig Spiel haben und muss leicht bedienbar sein.
2 Erfordert die Betätigung der Lenkung beim Befahren einer engen Kurve im 1. Gang eine Kraft von mehr als 300 N, so ist eine Lenkhilfe erforderlich; fällt diese aus, so darf die Betätigungskraft in den ersten sechs Sekunden 500 N nicht übersteigen.1
3 Lenkmechanismus und Lenkgeometrie müssen so ausgelegt und eingestellt sein, dass Lenkungsschwingungen unterbleiben und das Fahrzeug bei Normallage der Lenkung geradeaus fährt.
4 Bei Fahrzeugen mit hydraulischen oder elektrischen Lenkungen ist nötigenfalls eine Warnvorrichtung anzubringen oder die Geschwindigkeit zu beschränken.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
7. Kapitel: Bremsen
Art. 65
1 Motorfahrzeuge und ihre Anhänger müssen mit Bremsanlagen versehen sein, die es gestatten, das Fahrzeug bei allen vorkommenden Geschwindigkeiten und Belastungen zum Stehen zu bringen.
2 Sie müssen, je nach ihrer Kategorieneinteilung, mit einer Betriebs-, Hilfs-, Feststell- und Dauerbremsanlage sowie einem automatischen Blockierverhinderer (ABV) ausgerüstet sein.
8. Kapitel: Aufbau, Innenraum
Art. 66 Fahrzeugaufbauten, Verschiedenes
1 Feste und wegnehmbare Aufbauten und ihre Verbindung mit dem Fahrgestell müssen den im Betrieb auftretenden Kräften gewachsen sein. Wechselaufbauten wie Container, Tankaufbauten, Silos und Wechselladebrücken gelten als Fahrzeugteile.1
1bis Aufbauten von Fahrzeugen zum Sachentransport mit einem Gesamtgewicht über 3,50 t, die zum Transport fester Güter vorgesehen sind, müssen mit Befestigungsvorrichtungen zur Ladungssicherung ausgerüstet sein, die dem Stand der Technik entsprechen, wie er insbesondere in der EN 12640 beschrieben ist. Kippbare Führerkabinen und Aufbauten müssen gegen ein Zurückkippen zuverlässig gesichert werden können.2
2 Führer, Führerinnen, Mitfahrer und Mitfahrerinnen müssen gegen eine Berührung mit den Rädern geschützt sein. Der Aufbau bzw. die Kotflügel müssen bei Geradeausfahrt die ganze Breite der Reifenlauffläche oben und nach hinten bis 0,10 m über die Höhe der Achsmitte decken.
3 Sanitäre Anlagen auf Fahrzeugen müssen so gebaut sein, dass keine Flüssigkeiten oder andere Abfälle auf die Fahrbahn gelangen können.
4 Türen, Kofferdeckel, Schiebedächer usw. müssen leise schliessbar sein. Bremsen, Seitenladen, Anhängerkupplungen, angebaute Geräte usw. dürfen keinen vermeidbaren Lärm verursachen.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 67 Fahrzeuggestaltung, gefährliche Fahrzeugteile, Abdeckung von drehenden Teilen
1 Fahrzeuge dürfen keine scharfen Spitzen oder Kanten und keine Vorsprünge oder Öffnungen aufweisen, die bei Kollisionen, namentlich mit Fussgängern, Fussgängerinnen, Zweiradfahrern oder Zweiradfahrerinnen, eine zusätzliche Verletzungsgefahr darstellen.1
2 Fahrzeugteile, namentlich Rückspiegel, Beleuchtungsvorrichtungen, Scharniere und Türgriffe, müssen so gestaltet, angebracht oder geschützt sein, dass die Verletzungsgefahr für Strassenbenützer und -benützerinnen bei Unfällen möglichst gering ist und die Bestimmungen von Anhang 8 eingehalten sind. Untersagt sind unnötige, gefährliche Teile aussen am Fahrzeug; ausgenommen sind Frontschutzbügel, Zierfiguren und Verzierungen, wenn sie die Bestimmungen von Anhang 8 einhalten. Für Frontschutzbügel bleibt Artikel 104a Absatz 3 vorbehalten.2
3 Anschlüsse für den Antrieb von Anhängerachsen, Zapfwellen und dergleichen müssen mit wirksamen Schutzvorrichtungen versehen sein.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
Art. 68 Markierungen
1 Mit auffälligen, schrägen, rund 0,10 m breiten, gelb-schwarzen oder rot-weissen Streifen, die retroreflektierend sein dürfen, sind zu versehen:
- a.
- Fahrzeuge, die wegen ihrer Bauart oder ihrer Verwendung für andere Strassenbenützer eine nicht leicht erkennbare Gefahr bilden. Die Markierungen können vorn und hinten angebracht sein;
- b.
- Fahrzeugteile, Anbau- oder andere Geräte, die nicht leicht erkennbar mehr als 0,15 m seitlich oder mehr als 1,00 m nach vorne oder nach hinten vorstehen.
2 Fahrzeugteile, Anbau- oder andere Geräte können nötigenfalls durch eine Haube oder einen Aufsatz mit der gleichen Kennzeichnung auffällig gemacht werden.
3 Lastwagen, schwere Arbeitsmaschinen, Traktoren mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 30 km/h und ihre Anhänger mit einem Garantiegewicht von mehr als 0,75 t dürfen hinten mit retroreflektierenden Markierungs-tafeln entsprechend den Bestimmungen des ECE-Reglementes Nr. 70 und des Anhangs 4 gekennzeichnet sein.1
4 Motorwagen, Leicht-, Klein- und dreirädrige Motorfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h und ihre Anhänger sowie Anhänger, deren Höchstgeschwindigkeit auf maximal 45 km/h beschränkt ist, müssen mit einer Heckmarkierungstafel entsprechend den Bestimmungen des ECE-Reglementes Nr. 69 und von Anhang 4 Ziffer 10 gekennzeichnet sein. Ausgenommen sind Traktoren sowie Fahrzeuge mit einer Breite von höchstens 1,30 m.2
5 Hebebühnen in Arbeitsstellung oder heruntergeklappte Heckladen können mit Warnblinklichtern gemäss Artikel 78 Absatz 2 sichtbar gemacht werden.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 16. Jan. 2008, in Kraft seit 1. Juli 2008 (AS 2008 355).
Art. 69 Aufschriften und Bemalungen, auffällige Markierungen1
1 Aufschriften und Bemalungen auf Fahrzeugen dürfen die Aufmerksamkeit anderer Strassenbenützer und -benützerinnen nicht übermässig ablenken. Sie dürfen weder selbstleuchtend, beleuchtet noch lumineszierend sein und retroreflektierend nur, wenn der Nachweis erbracht wird, dass sie den Anforderungen des ECE-Reglementes Nr. 104 entsprechen.2
2 Motorwagen und Anhänger dürfen nach hinten wirkende gelbe, rote oder weisse und nach der Seite wirkende gelbe oder weisse retroreflektierende Streifen zur Kenntlichmachung nach dem ECE-Reglement Nr. 104 aufweisen. Für Fahrzeuge, die nicht in den Geltungsbereich des ECE-Reglementes Nr. 104 fallen, gelten dessen Anforderungen sinngemäss, wobei für Fahrzeuge der Klasse M1 schmälere Streifen zulässig sind.3
2bis Fahrzeuge der Klassen N2 mit einem Gesamtgewicht über 7,50 t und N3, ausgenommen Sattelschlepper, sowie O3 und O4 müssen ab einer Breite von 2,10 m nach hinten und ab einer Länge von 6,00 m nach der Seite gemäss dem ECE-Reglement Nr. 48 kenntlich gemacht sein.4
3 Fahrzeuge der Polizei, des Zolls, der Feuerwehr und der Sanität, die mit Blaulichtern und wechseltönigem Zweiklanghorn (Art. 78 Abs. 3 und 82 Abs. 2) versehen sind, sowie Fahrzeuge, die regelmässig für den Strassenunterhalt eingesetzt werden, dürfen fluoreszierend oder retroreflektierend gekennzeichnet sein.5
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 16. Jan. 2008, in Kraft seit 1. Juli 2008 (AS 2008 355).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
4 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
5 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
Art. 701 Werbung
Für Werbung an Fahrzeugen gelten die Anforderungen von Artikel 69 Absatz 1. Die nach kantonalem Recht zuständige Behörde kann bei Veranstaltungen Ausnahmen gestatten.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 71 Türen1
1 Türen müssen gegen ungewolltes Öffnen gesichert sein.
2 Für Türen zu Räumen, in denen sich während der Fahrt Personen aufhalten, gilt:
- a.
- Seitliche Türen, bei Doppeltüren der sich zuerst öffnende Teil, müssen die Scharniere vorn haben; ausgenommen davon sind Türen von Arbeitsmotorwagen, oben angeschlagene Türen, die im geöffneten Zustand das seitliche Fahrzeugprofil nicht überragen, und Türen, bei denen eine zusätzliche Sicherung vorhanden ist, die ein ungewolltes Öffnen während der Fahrt verhindert.
- b.
- Automatische oder ferngesteuerte Türen müssen einen Klemmschutz haben und mit einer Notlösevorrichtung von innen geöffnet werden können.2
3 Türen in der Rückwand müssen eine Sicherung aufweisen, die verhindert, dass sie beim Öffnen ungewollt seitlich über die äussersten fest mit dem Fahrzeug verbundenen Teile hinausragen können. Ausgenommen sind Türen, die zum Be- und Entladen bis zum Anliegen an die Längsseiten des Fahrzeugs geöffnet und in dieser Stellung arretiert werden können. Die Türen von Aufbauten zur Personenbeförderung müssen sich von innen öffnen lassen, ausgenommen bei Fahrzeugen für polizeiliche Transporte.3
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
4 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, mit Wirkung seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 71a1 Fenster und Sicht
1 Der Führer oder die Führerin muss, bei einer Augenhöhe von 0,75 m über der Sitzfläche, ausserhalb eines Halbkreises von 12,0 m Radius die Fahrbahn frei überblicken können. Die Zulassungsbehörde verfügt die erforderlichen Auflagen (zusätzliche Spiegel, Mitfahrer, Begleitfahrzeug), wenn diese Bedingung bei Arbeitsmotorwagen nicht erfüllt ist.
2 Alle Fensterscheiben bei Räumen für Führer, Führerinnen, Mitfahrer und Mitfahrerinnen müssen aus Sicherheitsglas oder einem ähnlichen Material bestehen, das bei Bruch keine erheblichen Verletzungen verursachen kann.
3 Windschutzscheiben müssen bei Bruch dem Führer oder der Führerin noch eine ausreichende Durchsicht ermöglichen.
4 Scheiben, die für die Sicht des Führers oder der Führerin nötig sind, müssen eine klare, verzerrungsfreie Durchsicht gestatten, witterungsfest sein und auch nach längerem Gebrauch mindestens 70 Prozent Licht durchlassen. An, vor oder hinter diesen Scheiben dürfen keine Gegenstände angebracht werden, welche die Sicht des Führers oder der Führerin beeinträchtigen und die Lichtdurchlässigkeit unter 70 Prozent vermindern. Ausgenommen sind Gegenstände, die gesetzlich vorgeschrieben oder vorgesehen sind oder für den Einsatz im Ordnungsdienst vorübergehend angebracht werden (z.B. Gitter), sowie Navigationsgeräte ausserhalb des Sichtkreises nach Absatz 1.
5 Blendschutzstreifen oben an der Windschutzscheibe sind zulässig, wenn der Führer oder die Führerin bei einer Augenhöhe von 0,75 m über der Sitzfläche einen Gegenstand in mindestens 4,00 m Höhe auf eine Distanz von 12,0 m ungehindert erkennen kann.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 72 Innenraum, Gurtverankerungen, Sicherheitsgurten, Airbag, Bedienungseinrichtungen1
1 Führer, Führerinnen, Mitfahrer und Mitfahrerinnen von Motorwagen müssen gegen das Herausfallen und gegen die Berührung mit äusseren Hindernissen geschützt sein; Trittstufen und Einstiege müssen einen Gleitschutz aufweisen. Spitzen, scharfe Kanten und hervorstehende Teile im Fahrzeuginnern sind zu vermeiden, abzuschirmen oder zu polstern.
2 Die Verankerungen der Sicherheitsgurten müssen genügen:
- a.
- den Anforderungen der Richtlinie Nr. 76/115 des Rates vom 18. Dezember 1975 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Verankerungen von Sicherheitsgurten in Kraftfahrzeugen;
- b.
- dem Kapitel 11 der Richtlinie Nr. 97/24 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Juni 1997 über bestimmte Bauteile und Merkmale von zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen;
- c.
- dem ECE-Reglement Nr. 14.2
3 Die Verankerungen der Sicherheitsgurten von quer zur Fahrtrichtung angeordneten Sitzen müssen den Anforderungen an Verankerungen für Beckengurten von nach vorne gerichteten Sitzen der jeweiligen Fahrzeugklasse entsprechen, wobei die Prüfkräfte in Fahrtrichtung aufzubringen sind.3
4 Die Prüfkräfte für Sicherheitsgurt-Verankerungen von Sitzen, die für Kinder vorgesehen sind, betragen 50 Prozent der Kräfte, die für Verankerungen der entsprechenden Erwachsenen-Sitze vorgesehen sind.4
5 Die Sicherheitsgurten müssen den Anforderungen der Richtlinie Nr. 77/541 des Rates vom 28. Juni 1977 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Sicherheitsgurte und Haltesysteme für Kraftfahrzeuge oder des ECE-Reglements Nr. 16 genügen.5
6 Plätze, die für den Transport von Personen in Behindertenfahrstühlen vorgesehen sind, müssen ausreichende Sicherungsmöglichkeiten für die Behindertenfahrstühle und die darin befindlichen Personen aufweisen. Davon ausgenommen sind Fahrzeuge mit bewilligten Stehplätzen.6
7 Freiwillig eingebaute Sicherheitsgurten müssen eine Schutzwirkung entfalten können, typengenehmigt und zweckmässig angeordnet sein. Ihre Verankerungspunkte müssen genügend stark sein.7
8 Werden Airbags durch andere als vom Hersteller oder der Herstellerin vorgesehene ersetzt oder zusätzliche Airbags eingebaut, müssen diese nach dem ECE-Reglement Nr. 114 geprüft und gekennzeichnet sein.8
9 Sind Beifahrerplätze mit Airbags versehen, muss die Aufschrift «Airbag» oder ein dauerhafter, jederzeit sichtbarer Hinweis vorhanden sein, der vor dem Anbringen von nach hinten gerichteten Kinderrückhaltevorrichtungen auf diesen Sitzen warnt. Ausgenommen sind Systeme, bei denen jede diesbezügliche Gefahr ausgeschlossen ist.9
10 Die Bedienungseinrichtungen müssen zweckmässig und die Kontrollgeräte leicht ablesbar sein.10
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 17. Aug. 2005, in Kraft seit 1. März 2006 (AS 2005 4515).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 17. Aug. 2005, in Kraft seit 1. März 2006 (AS 2005 4515).
5 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 17. Aug. 2005, in Kraft seit 1. März 2006 (AS 2005 4515).
6 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 17. Aug. 2005 (AS 2005 4515). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
7 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 17. Aug. 2005, in Kraft seit 1. März 2006 (AS 2005 4515).
8 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 17. Aug. 2005, in Kraft seit 1. März 2006 (AS 2005 4515).
9 Ursprünglich Abs. 3bis. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 17. Aug. 2005, in Kraft seit 1. März 2006 (AS 2005 4515).
10 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 17. Aug. 2005, in Kraft seit 1. März 2006 (AS 2005 4515).
9. Kapitel: Beleuchtung
Art. 73 Allgemeine Anforderungen an Lichter und Rückstrahler
1 Die Lichter müssen solide befestigt sein. Gegen das Eindringen von Wasser und Staub müssen sie durch Glas oder durch Kunststoff, der sich nicht verformt, schwer brennbar ist und stets klar bleibt, geschützt sein. Bei farbigem Licht muss die Färbung dauerhaft sein. Bestehen keine speziellen Vorschriften, dürfen die fotometrischen Eigenschaften (wie Lichtstärke, Farbe oder sichtbare leuchtende Fläche) eines Lichts während seines Betriebs nicht absichtlich verändert werden. Austauschbare Leuchtmittel müssen internationalen Vorschriften entsprechen.1
2 Paarweise zusammengehörende Lichter und Rückstrahler gleicher Art müssen die gleiche Form, Stärke und Farbe aufweisen sowie symmetrisch zur Längsachse des Fahrzeugs in gleicher Höhe über dem Boden angebracht sein. Sie müssen mit Ausnahme der Parklichter und der Abbiegescheinwerfer gleichzeitig aufleuchten oder erlöschen.2
3 Zwei Lichter oder Rückstrahler gleicher Funktion gelten als ein einziges Licht oder ein einziger Rückstrahler, wenn die Summe ihrer Projektionsflächen in der Hauptstrahlrichtung mindestens 60 Prozent des Inhalts eines sie so eng wie möglich umfassenden Rechtecks ausmacht und wenn sie als Lichter des Typs «D» genehmigt und entsprechend gekennzeichnet sind beziehungsweise wenn sie zusammen die Anforderungen an einen einzigen Rückstrahler erfüllen.3
4 Lichter verschiedener Art und Rückstrahler können in einem Beleuchtungskörper vereinigt werden, wenn die Vorschriften für jedes Element eingehalten bleiben und sie einander nicht beeinträchtigen.
5 Für Farbe, Anbau, Beleuchtungsstärke und Einstellung gilt Anhang 10.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
Art. 74 Fern- und Abblendlichter, Lichthupe
1 Fernlichter müssen die Fahrbahn auf eine Entfernung von wenigstens 100 m ausreichend beleuchten. Ihr Leuchten muss dem Fahrzeugführer oder der -führerin durch ein leicht sichtbares Kontrolllicht angezeigt werden. Beim Umschalten auf die Abblendlichter und umgekehrt darf kein Lichtunterbruch wahrnehmbar sein.
2 Abblendlichter müssen einen nach oben deutlich begrenzten Lichtfleck oder eine deutliche Hell-Dunkel-Grenze aufweisen, die entweder durchgehend waagrecht oder links der Scheinwerferachse waagrecht verläuft und rechts davon um höchstens 15° ansteigt. Abblendlichter dürfen gleichzeitig mit den Fernlichtern leuchten.
3 Als Lichthupe kann das Fernlicht oder das Abblendlicht verwendet werden. Beim Loslassen der Betätigungsvorrichtung müssen die Lichtzeichen aufhören. Beim Betätigen der Lichthupe müssen die übrigen Lichter nicht mitleuchten.
4 Motorwagen mit Abblendlichtern mit Lichtquellenelementen, deren gesamter Soll-Lichtstrom 2000 Lumen übersteigt, müssen eine selbsttätig arbeitende Scheinwerfer-Verstelleinrichtung nach dem ECE-Reglement Nr. 48 aufweisen. Motorräder, Leicht-, Klein- und dreirädrige Motorfahrzeuge mit solchen Lichtern müssen eine Scheinwerfer-Verstelleinrichtung nach dem ECE-Reglement Nr. 53 aufweisen. Ausgenommen sind Fahrzeuge, welche die Ziffer 6.2.6.1 des ECE-Reglementes Nr. 48 beziehungsweise die Ziffer 6.2.5.3 des ECE-Reglementes Nr. 53 auch ohne diese Verstelleinrichtung erfüllen. Motorwagen mit solchen Lichtern müssen zudem eine Scheinwerfer-Reinigungsanlage nach dem ECE-Reglement Nr. 45 aufweisen. Für Fahrzeuge, die nicht in den Geltungsbereich der erwähnten ECE-Reglemente fallen, gelten die vorstehenden Bestimmungen sinngemäss.1
5 Scheinwerfer mit Gasentladungs-Lichtquellen müssen dem ECE-Reglement Nr. 98 entsprechen.2
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998 (AS 1998 2352). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 75 Stand-, Schluss-, Markier-, Park-, Bremslichter und Kontrollschildbeleuchtung
1 Stand-, Schluss-, Markier- und Parklichter dürfen nicht blenden und müssen nachts bei klarem Wetter auf eine Entfernung von 300 m sichtbar sein.
2 Stand-, Schluss-, Markierlichter und Kontrollschildbeleuchtung müssen stets leuchten, wenn die Fern-, Abblend- oder Nebellichter eingeschaltet sind. Die Stand-, Schluss- und Markierlichter können auch als Parklichter dienen, wenn sie nicht mehr als 0,40 m vom Fahrzeugrand angebracht sind.1
3 Bremslichter müssen bei Tag auf wenigstens 100 m und in der Nacht auf wenigstens 300 m deutlich erkennbar sein, ohne zu blenden. Sie müssen bei Betätigung jeder Betriebsbremse aufleuchten. Ebenfalls aufleuchten dürfen sie bei Betätigung der Dauerbremse oder einer ähnlichen Einrichtung. Wenn sie mit den Schlusslichtern vereinigt sind, müssen sie sich durch die Leuchtstärke deutlich von ihnen unterscheiden.
4 Das zusätzliche Bremslicht muss hinten in der Mitte innen oder aussen am Fahrzeug angebracht sein. Eine Kombination mit andern Lichtern ist nicht zulässig. Ist eine Anbringung in der Mitte aus technischen Gründen nicht möglich, z. B. bei Doppeltüren hinten, so können wahlweise ein um 150 mm seitlich versetztes oder zwei möglichst nahe beieinander liegende zusätzliche Bremslichter angebracht werden.
5 Die Kontrollschildbeleuchtung muss das hintere Kontrollschild möglichst gleichmässig beleuchten, so dass es nachts bei klarem Wetter aus einer Entfernung von wenigstens 20 m leicht abgelesen werden kann. Es darf kein direktes Licht von hinten sichtbar sein. Die Bestimmung von Artikel 73 Absatz 2 betreffend die symmetrische Anordnung zur Längsachse des Fahrzeugs ist nicht anwendbar.2
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
2 Satz eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
Art. 76 Nebel- und Nebelschlusslichter, Tagfahrlichter und Abbiegescheinwerfer1
1 Nebellichter müssen ein breitstrahlendes, nach oben gut abgegrenztes Licht erzeugen; sie dürfen nur zu den Standlichtern, den Abblendlichtern, den Fernlichtern oder einer Kombination dieser Lichter zugeschaltet werden können. Der obere Rand ihrer Leuchtfläche darf nicht über jenem der Abblendlichter liegen.
2 Nebelschlusslichter müssen wenigstens 100 mm von den Bremslichtern entfernt angebracht sein. Werden zwei Nebelschlusslichter montiert, muss eines in der linken Hälfte, das andere in der rechten Hälfte der Fahrzeugrückseite symmetrisch zur Längsachse in gleicher Höhe angebracht sein. Ist nur ein Nebelschlusslicht montiert, muss es in der linken Hälfte oder in der Mitte der Fahrzeugrückseite angebracht sein.2
3 Nebelschlusslichter müssen der Richtlinie Nr. 77/538 des Rates vom 28. Juni 1977 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Nebelschlussleuchten für Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger oder dem ECE-Reglement Nr. 38 entsprechen.
4 Die elektrische Schaltung der Nebelschlusslichter muss den Anforderungen des ECE-Reglementes Nr. 48 entsprechen.3
5 Die Anforderungen an Tagfahrlichter richten sich nach dem ECE-Reglement Nr. 87, die Anforderungen an Anbau und Schaltung für Motorwagen nach dem ECE-Reglement Nr. 48 und für Motorräder, Leicht-, Klein- und dreirädrige Motorfahrzeuge nach dem ECE-Reglement Nr. 53. Bei Fahrzeugen des Militärs, der Polizei und des Zolls dürfen die Tagfahrlichter manuell ausschaltbar sein.4
6 Die Anforderungen an Abbiegescheinwerfer richten sich nach dem ECE-Reglement Nr. 119, die Anforderungen an den Anbau nach dem ECE-Reglement Nr. 48.5
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
2 Fassung des Satzes gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
4 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998 (AS 1998 2352). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
5 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
Art. 77 Rückfahrlichter und Rückstrahler
1 Rückfahrlichter dürfen nicht blenden und nur die nähere Umgebung hinter dem Fahrzeug beleuchten. Haben sie gerichtetes Licht, so muss die Mitte des Strahlenbündels in höchstens 15 m Entfernung auf die Fahrbahn auftreffen. Zusätzliche Rückfahrlichter nach Artikel 110 Absatz 2 Buchstabe f und Artikel 193 Absatz 1 Buchstabe q dürfen auch die nähere Umgebung neben dem Fahrzeug beleuchten. Die Rückfahrlichter müssen bei Vorwärtsfahrt und beim Ausschalten der Zündung erlöschen oder, wenn das Fahrzeug keine elektrische Zündung hat, beim Ausschalten des Hauptkontaktes oder der Fern- und Abblendlichter.1
2 Rückstrahler müssen der Richtlinie Nr. 76/757 des Rates vom 27. Juli 1976 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Rückstrahler für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger oder dem ECE-Reglement Nr. 3 entsprechen.
3 Sie sind so anzubringen, dass sie das Licht am stärksten waagrecht und in der Fahrzeuglängsachse, bei seitlichen Rückstrahlern senkrecht zu dieser Achse zurückwerfen und sie im Scheine eines Motorfahrzeug-Fernlichtes auf eine Entfernung von mindestens 150 m auffallen.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
Art. 78 Blaulichter und gelbe Gefahrenlichter sowie weitere Beleuchtungseinrichtungen1
1 Als Warnblinklichter zur Kennzeichnung des Fahrzeugs können die Richtungsblinker oder die Bremslichter so geschaltet werden, dass sie zusammen aufleuchten und erlöschen. Zum Einschalten ist ein separater Schalter erforderlich. Die Blinkfrequenz muss 90 ± 30 pro Minute betragen. Eine Kontrolllampe muss dem Fahrzeugführer oder der -führerin anzeigen, wenn die Warnblinkanlage eingeschaltet ist.
2 Als Warnblinklichter zur Kennzeichnung von Hebebühnen, heruntergeklappten Heckladen oder geöffneten Hecktüren gelten festangebrachte Blinklichter an denselben. Sie müssen durch einen Schalter zu den Warnblinklichtern gemäss Absatz 1 zugeschaltet oder unabhängig von diesen betätigt werden können. Eine Kontrolllampe muss dem Fahrzeugführer oder der Fahrzeugführerin anzeigen, wenn die Vorrichtung eingeschaltet ist. Die Vorrichtung muss gelbes Blinklicht mit einer Blinkfrequenz von 90 ± 30 pro Minute ausstrahlen. Anhang 10 Ziffern 21, 312 und 322 sind nicht anwendbar.2
3 Die Anforderungen an Blaulichter und gelbe Gefahrenlichter richten sich nach dem ECE-Reglement Nr. 65. Blaulichter müssen, unter Vorbehalt von Artikel 110 Absatz 3 Buchstabe a und von Artikel 141 Absatz 2 Buchstabe a, rundum, gelbe Gefahrenlichter rundum oder vorwärts und rückwärts blinken. Ihr Leuchten muss dem Fahrzeugführer oder der -führerin durch ein Kontrolllicht angezeigt werden.
4 Das Notfallkennzeichen für Ärztefahrzeuge wird auf dem Fahrzeugdach befestigt. Die Vorrichtung darf gelbes Blinklicht mit der gleichen Blinkfrequenz ausstrahlen wie die Warnblinklichter. Es sind folgende Ausführungen möglich:
- a.
- ein keilförmiges Gehäuse aus gelbem, durchscheinendem Kunststoff (Grundfläche ca. 0,26 m × 0,18 m, Höhe ca. 0,13 m), das als Symbol auf allen vier Seiten ein schwarzes Kreuz auf weissem Feld und auf der Vorder- und Rückseite in schwarzer Farbe die Aufschrift «Arzt/Notfall» oder «Ärztin/Notfall» trägt;
- b.
- ein höchstens 0,20 m hohes, nach vorne und nach hinten wirkendes Kennzeichen mit der in schwarzer Farbe auf gelbem Grund versehenen Aufschrift «Arzt/Notfalleinsatz» oder «Ärztin/Notfalleinsatz».
5 Arbeitslichter dürfen nicht blenden und nur das Fahrzeug und seine unmittelbare Umgebung beleuchten. Ihr Leuchten muss durch eine Kontrolllampe angezeigt werden, wenn es für den Fahrzeugführer oder die -führerin nicht leicht sichtbar ist.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
Art. 79 Richtungsblinker
1 Richtungsblinker müssen bei klarer Sicht nachts wenigstens auf 300 m und tagsüber wenigstens auf 100 m sichtbar sein, ohne zu blenden.
2 Die Richtungsblinker müssen spätestens eine Sekunde nach dem Einschalten aufleuchten und eine Blinkfrequenz von 90 ± 30 pro Minute aufweisen. Sie müssen je Seite vorn, seitlich und hinten gleichzeitig aufleuchten oder erlöschen.
3 Eine Kontrolleinrichtung muss die Funktion anzeigen. Sie kann akustisch oder optisch oder beides sein.
4 Die allgemeinen Anforderungen an die Lichter nach Artikel 73 gelten sinngemäss.
10. Kapitel: Weitere Anforderungen und Zusatzausrüstungen
Art. 80 Elektrische Anlage, Funkentstörung
1 Elektrische Leitungen müssen den auftretenden Stromstärken genügen, isoliert, gegen Reibung und Entflammung möglichst geschützt und nötigenfalls mit Sicherungen versehen sein.
2 Die Batterien sind so anzubringen oder zu schützen, dass keine Flüssigkeit auslaufen kann und kein Kurzschluss oder Brand zu befürchten ist.
3 Die elektrische Anlage, auch zusätzliche Motoren, darf den Radio- und Fernsehempfang sowie Fernmeldeanlagen nicht stören. Die elektrische Anlage muss die geltenden Normen im Bereich der elektromagnetischen Verträglichkeit erfüllen. Die Funkentstörung richtet sich nach Anhang 12.1
4 Für funkgesteuerte Fahrzeugeinrichtungen bleiben die Bestimmungen der Verordnung vom 14. Juni 20022 über Fernmeldeanlagen vorbehalten; zuständige Behörde ist das BAKOM.3
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
2 SR 784.101.2
3 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
Art. 811 Scheibenwischer, Scheibenwaschanlage, Defroster und Ventilation
1 Windschutzscheiben, über die der Führer oder die Führerin nicht leicht hinwegsehen kann, müssen mit kräftigen Scheibenwischern, die ein ausreichendes Sichtfeld bestreichen, und mit einer Scheibenwaschanlage versehen sein.
2 Die Scheibenwischer müssen selbsttätig wirken und mindestens 40 einfache Bewegungen pro Minute ausführen können.
3 In geschlossenen Führerkabinen muss eine Vorrichtung (Defroster, Ventilation) das Beschlagen oder Vereisen der Windschutzscheibe während der Fahrt mindestens im Wirkungsbereich der Scheibenwischer verhindern.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
Art. 82 Akustische Warnvorrichtungen, andere Tonerzeuger, Aussenlautsprecher
1 Motorfahrzeuge müssen mit mindestens einer akustischen Warnvorrichtung ausgerüstet sein. Zulässig sind nur Vorrichtungen, die einen ununterbrochenen, gleichbleibenden Ton oder Akkord erzeugen. Die Prüfbedingungen und Lautstärken richten sich nach Anhang 11.
1bis Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb dürfen mit einem Geräuschgenerator zur Sicherstellung der Hörbarkeit ausgerüstet sein, wie er in Anhang 2 der ECE-Resolution ECE/Trans/WP.29/78/Rev.21 beschrieben ist. Solche Geräuschgeneratoren unterstehen nicht der Typengenehmigung.2
2 Motorfahrzeuge mit Blaulicht sind mit einem wechseltönigen Zweiklanghorn zu versehen; Fahrzeuge im Linienverkehr auf Bergpoststrassen dürfen ein wechseltöniges Dreiklanghorn aufweisen. Die Prüfbedingungen und Lautstärken richten sich nach Anhang 11.
3 Von den Gemeinden bezeichnete Motorfahrzeuge des Zivilschutzes, der Polizei und anderer gemeindeeigener Dienste sowie Militärfahrzeuge dürfen mit einer Zivilschutzalarmanlage ausgerüstet sein. Diese Alarmanlage untersteht nicht der Typengenehmigung.3
4 Nicht vorgesehene Tonerzeuger, besonders Sirenen und andere gellende Warnvorrichtungen, Phantasiesignale wie Glocken, Klingeln und Tierstimmen sowie Auspuffhörner sind verboten.
5 Aussenlautsprecher sind nur in den folgenden Fällen mit Bewilligung der zuständigen Behörde zulässig:
- a.
- für Fahrzeuge nach Absatz 3;
- b.
- für Fahrzeuge im Linienverkehr;
- c.4
- für Fahrzeuge der Polizei, des Zolls und der Feuerwehr;
- d.
- für Militärfahrzeuge;
- e.
- für Fahrzeuge, die infolge Sonderschutzmassnahmen (Panzerung) Seitenscheiben aufweisen, die nicht oder nur zum Teil geöffnet werden können;
- f.
- für Fahrzeuge, die während besonderen Veranstaltungen zum Einsatz kommen.
1 www.unece.org/fileadmin/DAM/trans/main/wp29/wp29resolutions/ ECE-TRANS-WP29-78-r2e.pdf
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 83 Allgemeine Anforderungen an Fahrzeugalarmsysteme
1 «Fahrzeugalarmsysteme» (FAS) sind fest eingebaute Einrichtungen, die Schutz vor Einwirkungen am oder im Fahrzeug bieten und der widerrechtlichen Verwendung eines damit ausgerüsteten Fahrzeuges entgegenwirken sollen. Sind sie nicht nach der Richtlinie Nr. 74/61 des Rates vom 17. Dezember 1973 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Sicherungseinrichtung gegen unbefugte Benützung von Kraftfahrzeugen oder den ECE-Reglementen Nr. 97 oder Nr. 116 genehmigt, müssen sie den Anforderungen der Artikel 83-88 entsprechen.1
2 Ein FAS muss mindestens das Öffnen einer Fahrzeugtüre, der Motorhaube oder des Deckels des Kofferraumes feststellen und ein akustisches Warnsignal auslösen können.
3 Zulässig sind zusätzliche Komponenten wie «Ultraschall-Innenraumsensoren», «Infrarot-Innenraumsensoren», «Wegfahrsperren», «Neigungsgeber» und «Panikalarmfunktionen».
4 Nicht zulässig sind FAS, die während der Fahrt auf Motor, Getriebe, Bremsanlage oder Lenkung einwirken können, und Komponenten, die auf Erschütterungen des Fahrzeuges reagieren.
5 Das FAS muss bezüglich Betriebssicherheit folgenden Anforderungen genügen:
- a.
- der Einbau darf die Betriebssicherheit des damit ausgerüsteten Fahrzeuges nicht beeinträchtigen;
- b.
- eine Funktionsstörung des FAS darf keinen Einfluss auf die Betriebssicherheit des Fahrzeuges haben;
- c.
- die Einzelteile des FAS und die damit verbundenen Komponenten müssen so gebaut und im Fahrzeug untergebracht sein, dass das Risiko einer Ausserbetriebssetzung oder Zerstörung von nicht berechtigter Seite her möglichst klein ist.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
Art. 84 Anfälligkeit auf Fehlalarme
Das FAS muss so gebaut und im Fahrzeug installiert sein, dass die Wahrscheinlichkeit eines Fehlalarms so gering wie möglich ist. Dazu darf das System insbesondere bei Schlageinwirkung auf das Fahrzeug, beim Auftreten elektromagnetischer Spannungen, bei Abfall der Batteriespannung durch Selbstentladung oder bei Betätigung der Innenraumbeleuchtung ohne Öffnen der Fahrzeugtüren nicht reagieren.
Art. 85 Ein- und Ausschaltung, Stromversorgung
1 Das Ausschalten bzw. Entschärfen des FAS darf in keinem Fall einen Fehlalarm verursachen. Das Einschalten bzw. Scharfstellen des Systems muss entweder über das Türschloss oder die Zentralverriegelung, über eine elektrische bzw. elektronische Vorrichtung, wie z. B. mittels einer Fernbedienungseinrichtung, oder über einen Schalter mit oder ohne Schlüssel oder über eine elektrische bzw. elektronische Einrichtung im Innenraum des Fahrzeuges erfolgen.
2 Die im Innenraum angebrachten Vorrichtungen müssen über eine Ein- und Ausschaltverzögerung verfügen. Die Verzögerungen müssen zwischen 15 Sekunden und 45 Sekunden beim Einschalten des Systems und zwischen 5 Sekunden und 15 Sekunden beim Ausschalten des Systems betragen. Beide Verzögerungen dürfen innerhalb des vorgeschriebenen Bereiches einstellbar sein.
3 Verfügt das FAS über eine Fernbedienung, so muss diese dem aktuellen Stand der Technik entsprechen, wie er insbesondere in den Normen des ETSI festgelegt ist. Für Funkteile von FAS oder anderen Systemen gilt Artikel 80 Absatz 4.1
4 Die Stromversorgung des FAS kann über die Fahrzeugbatterie erfolgen. Besteht eine andere Stromversorgung, so muss diese aufladbar sein und darf nur an das FAS Strom abgeben.
5 Bei einem Stromunterbruch an der akustischen Warnvorrichtung muss das Weiterfunktionieren der übrigen Stromkreise des FAS sichergestellt sein. Ein Defekt oder ein Unterbruch des Stromflusses der Lichter, z. B. der Innenraumbeleuchtung, darf die Funktion des Systems nicht beeinträchtigen.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
Art. 86 Warnsignal des FAS
1 Das FAS muss bei Einwirkungen am oder im Fahrzeug ein akustisches Warnsignal abgeben. Zusätzlich sind optische Signale (Beleuchtungseinrichtungen) oder Funksignale möglich. Ebenfalls zulässig sind Warnsignale, die aus einer Kombination von zwei oder allen drei Signalarten bestehen.
2 Nach jeder Auslösung des Warnsignals muss sich das System selbständig wieder in die Ausgangsstellung bringen. Anschliessend darf das Warnsignal nur bei andauernder oder wiederholter Manipulation am Fahrzeug wieder einsetzen. Zwischen den Alarmphasen muss ein Unterbruch von mindestens 10 Sekunden Dauer sein.
3 Die akustische Warnvorrichtung des FAS muss ein gut hörbares Signal abgeben, das sich von den übrigen Signalen im Strassenverkehr merklich unterscheidet. Das akustische Signal muss mindestens 25 Sekunden dauern und darf 30 Sekunden Dauer nicht überschreiten. Das Signal darf als Dauerton, als auf- und abschwellender Ton oder als intermittierender Ton abgegeben werden. Die Lautstärke, die Frequenzen sowie die Messbedingungen richten sich nach Anhang 11.
4 Das optische Warnsignal darf über die Richtungsblinker und/oder über die Innenbeleuchtung des Fahrzeugs (einschliesslich aller Lichter des selben Stromkreises) geschaltet sein. Es muss mindestens 25 Sekunden und höchstens 5 Minuten dauern. Wird die Anlage entschärft, so muss gleichzeitig das optische Signal unterbrochen werden. Ist das FAS mit einer akustischen Warnvorrichtung und einem optischen Warnsignal ausgerüstet, so dürfen die optischen Signale alternierend zu den akustischen Signalen abgegeben werden.
5 Das FAS darf mit einem durch Funk betätigten Warnsignal ausgerüstet sein. Für die Funkteile gilt Artikel 80 Absatz 4.1
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
Art. 87 Wegfahrsperre
1 Zur Verhinderung einer widerrechtlichen Verwendung kann ein Fahrzeug mit einer mechanischen, elektrischen oder elektronischen Wegfahrsperre ausgerüstet sein.
2 Diese muss mindestens eine der drei für die Inbetriebnahme des Motors notwendigen Einrichtungen (Anlassersystem, Treibstoffversorgung oder Zündsystem) sperren können.
3 Die Aktivierung der Wegfahrsperre darf selbstschärfend (auch zeitverzögert), gleichzeitig mit der Scharfstellung der übrigen Komponenten des FAS oder über einen separaten Schalter (mit oder ohne Schlüssel) erfolgen.
4 Die Wegfahrsperre muss so abgesichert sein, dass sie nicht aktiviert werden kann, wenn der Motor läuft.
Art. 88 Weitere fakultative Komponenten des FAS
1 Das FAS kann mit einer optischen oder akustischen Kontrolleinrichtung ausgestattet sein, die den Betriebszustand anzeigt. Diese Vorrichtung darf sich innen oder aussen am Fahrzeug befinden.
2 Die optische Anzeige des Betriebszustandes erfolgt durch Kontrollichter oder das Aufleuchten der Warnblinklichter oder der Standlichter (einschliesslich aller Lichter des selben Stromkreises). Die Lichtstärke der Kontrolllichter aussen am Fahrzeug darf 0,5 Candela nicht überschreiten.
3 Die akustische Anzeige des Betriebszustandes erfolgt durch ein Signal mit einer Lautstärke von höchstens 60 dB(A) und einer Höchstdauer von 3 Sekunden. Die Messung der Lautstärke erfolgt in einem Abstand von 1,00 m von der Vorrichtung.
4 Das FAS kann mit einer Panikalarmfunktion ausgerüstet sein. Dieser Alarm kann entweder im Innenraum des Fahrzeuges (z. B. mittels Schalter) oder ausserhalb des Fahrzeuges mittels Fernbedienung betätigt werden. Der Panikalarm kann optisch oder akustisch erfolgen. Er muss unabhängig von der Funktion der übrigen Komponenten des FAS ausgelöst werden können und darf diese nicht auslösen.
Art. 89 Anordnung von Arbeitsgeräten und hinteren Lastenträgern
1 Arbeitsgeräte, hintere Lastenträger und dergleichen dürfen weder die Beleuchtungsvorrichtungen verdecken noch deren Ausstrahlungswinkel einschränken, ausgenommen wenn zusätzliche Beleuchtungsvorrichtungen vorhanden sind, welche die für die jeweiligen Lichter geltenden Anforderungen und Anbauvorschriften erfüllen.
2 Arbeitsgeräte, hintere Lastenträger und dergleichen dürfen die Kontrollschilder nicht verdecken. Die Kontrollschilder können jedoch unter Einhaltung von Artikel 45 Absatz 2 an anderer Stelle montiert werden. Für das hintere Kontrollschild muss in jedem Fall eine Kontrollschildbeleuchtung vorhanden sein.
Art. 90 Winkkelle, Pannendreieck, Unterlegkeil1
1 Die Winkkelle (Art. 28 Abs. 4 VRV) muss nach Anhang 4 ausgestaltet sein.
2 Auf Motorfahrzeugen mit mehr als 1,00 m Breite, ausgenommen Motorräder, Motorräder mit Seitenwagen, Motorhandwagen und Raupenfahrzeuge, sowie auf Anhängern an Motoreinachsern muss ein nach dem ECE-Reglement Nr. 27 geprüftes und gekennzeichnetes Pannendreieck vorhanden sein.2
3 Unterlegkeile müssen aus festem Material bestehen, die Unterseite muss gleitsicher sein und darf keine Strassenschäden verursachen. Sie müssen hinsichtlich des Festhaltens des Fahrzeuges in Steigungen und Gefällen die gleichen Anforderungen erfüllen, wie sie für die Feststellbremse des betreffenden Fahrzeuges gelten.3
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
3 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
Art. 91 Verbindungseinrichtungen
1 «Verbindungseinrichtungen» sind Anhängerkupplungen an Zugfahrzeugen, Anhängevorrichtungen an Anhängern und Sattelkupplungen.
2 Verbindungseinrichtungen müssen dem aktuellen Stand der Technik entsprechen, wie er insbesondere in der Richtlinie Nr. 94/20 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. Mai 1994 über mechanische Verbindungseinrichtungen von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern sowie ihre Anbringung an diesen Fahrzeugen, im ECE-Reglement Nr. 55 oder im Kapitel 10 der Richtlinie Nr. 97/24 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Juni 1997 über bestimmte Bauteile und Merkmale von zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen festgelegt ist.1
3 Es müssen mindestens die folgenden Bestimmungen eingehalten sein:
- a.
- Der Kupplungsteil am Zugwagen muss an genügend starken Teilen befestigt sein und eine Sicherung gegen unbeabsichtigtes Öffnen aufweisen.
- b.
- Die am Zugfahrzeug angekuppelte Zugöse muss in der Höhe und nach der Seite genügend geschwenkt und um die Längsachse ausreichend verdreht werden können.
4 Verbindungseinrichtungen müssen auch in eingebautem Zustand dauerhaft und deutlich lesbar folgende Angaben tragen:
- a.
- ein internationales Genehmigungszeichen (wie «e» oder «E» gefolgt von einer Zahl) mit einer Genehmigungsnummer oder den Namen des Herstellers oder den Namen der Herstellerin oder die Fabrikmarke;
- b.
- die höchstzulässige Stützlast;
- c.
- die theoretische Vergleichskraft für die Deichselkraft zwischen Zugfahrzeug und Anhänger (D-Wert) oder die höchstzulässige Anhängelast.
5 Ausgenommen von Absatz 4 Buchstaben b und c sind genormte und entsprechend gekennzeichnete Verbindungseinrichtungen.
6 Die Anbringungsstelle der Verbindungseinrichtung und die zulässige Stützlast werden vom Fahrzeughersteller oder von der -herstellerin festgelegt. Die vom Hersteller oder von der Herstellerin der Verbindungseinrichtung festgelegte Stützlast darf jedoch nicht überschritten werden.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
11. Kapitel: Besondere Bestimmungen
Art. 92 Fahrzeuge für behinderte Personen1
1 Um Fahrzeuge von behinderten Personen und Fahrzeuge, die regelmässig zur Beförderung von behinderten Personen verwendet werden, der jeweiligen Behinderung anzupassen, kann von den Ausrüstungsvorschriften abgewichen werden, soweit es die Betriebssicherheit gestattet. Dies betrifft namentlich die Bedienungsvorrichtungen und den Einbau von Einstiegshilfen.2
2 Fahrzeuge von gehbehinderten oder gehörlosen Fahrzeugführern oder -führerinnen dürfen vorn und hinten mit dem entsprechenden Kennzeichen nach Anhang 4 versehen sein. Dieses muss verdeckt oder entfernt werden, wenn das Fahrzeug von einem Führer oder einer Führerin gelenkt wird, der oder die nicht gehbehindert oder nicht gehörlos ist.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 93 Fahrzeuge für den Transport von Tieren
1 Bei Fahrzeugen für den regelmässigen Transport von Tieren müssen alle Teile, mit denen Tiere in Kontakt kommen, aus gesundheitsunschädlichem Material bestehen und so beschaffen sein, dass die Verletzungsgefahr gering ist. Die Böden müssen dicht und gleitsicher sein. Trennwände, Gatter oder Stützvorrichtungen müssen verhindern, dass Tiere ausgleiten. Türen, Fenster und Luken müssen während der Fahrt sicher fixiert werden können. Eine genügende Frischluftzufuhr sowie Schutz vor schädlicher Witterung und den Abgasen des Motorfahrzeuges müssen gewährleistet sein.
2 Fahrzeuge für den Transport von Grossvieh müssen mit mindestens 1,50 m hohen und solche für den Transport von Kleinvieh mit mindestens 0,60 m hohen Fahrzeugwänden versehen sein. Anbindevorrichtungen, Netze und Überdachungen müssen verhindern, dass die Tiere den Kopf über die Wagenwand heben können.
3 Vorbehalten bleiben die Bestimmungen von Artikel 74 VRV sowie der TSchV.
2. Titel: Die Motorwagen
1. Kapitel: Abmessungen, Gewichte, Kennzeichnung
Art. 94 Abmessungen
1 Die Länge eines Motorwagens darf höchstens betragen:
Meter | |||
a. | Motorwagen, ausgenommen Gesellschaftswagen | 12,00 | |
b. | Gesellschaftswagen mit zwei Achsen | 13,50 | |
c. | Gesellschaftswagen mit mehr als zwei Achsen | 15,00 | |
d. | Gelenkbusse | 18,75.1 |
1bis Für abnehmbare Zubehörteile wie Skiboxen an den Gelenkbussen und den anderen Gesellschaftswagen gilt Artikel 65 Absatz 2 VRV.2
2 Die Breite von Motorwagen darf höchstens betragen:
| 2,60 |
| 2,55.3 |
3 Die Höhe der Motorwagen darf höchstens betragen: | 4,00 |
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 16. Okt. 2002, in Kraft seit 1. Dez. 2002 (AS 2002 3567).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 16. Okt. 2002, in Kraft seit 1. Dez. 2002 (AS 2002 3567).
3 Fassung gemäss Ziff. II der V vom 6. Mai 1998, in Kraft seit 15. Mai 1998 (AS 1998 1465).
Art. 95 Gewichte, Achslasten
1 Das Gesamtgewicht darf, vorbehältlich der Gewichte im internationalen Verkehr, höchstens betragen:1
Tonnen | ||
| 3,50 | |
| 3,50 | |
| 3,50 | |
| 18,00 | |
| 25,00 | |
| 26,00 | |
| 32,00 | |
| 40,00 | |
| 44,00 | |
| 28,00 | |
| 14,00 |
2 Die Achslasten dürfen (ohne Berücksichtigung einer Anfahrhilfe nach Art. 57 Abs. 2) höchstens betragen für:8
Tonnen | ||
| 10,00 | |
| ||
| 14,00 | |
| 11,50 | |
| 11,50 | |
| 16,00 | |
| 18,00 | |
| 19,00 | |
| 21,00 | |
| 24,00 | |
| 27,00 |
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 1. Nov. 2000, in Kraft seit 1. Jan. 2001 (AS 2000 2888).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 30. Juni 2004, in Kraft seit 1. Jan. 2005 (AS 2004 3525).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
5 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998 (AS 1998 2352). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 30. Juni 2004, in Kraft seit 1. Jan. 2005 (AS 2004 3525).
6 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 30. Juni 2004, in Kraft seit 1. Jan. 2005 (AS 2004 3525).
7 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 30. Juni 2004 (AS 2004 3525). Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 28. März 2007, mit Wirkung seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
8 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
9 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
10 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
11 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
12 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
13 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
14 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 30. Juni 2004, in Kraft seit 1. Jan. 2005 (AS 2004 3525).
Art. 96 Kontrollschild
Motorwagen müssen vorn und hinten das für diese Stellen bestimmte Kontrollschild tragen.
2. Kapitel: Antrieb, Abgase und Kraftübertragung
Art. 97 Anlasser, Motorleistung, Treibstoffverbrauch1
1 Der Antriebsmotor muss vom Führersitz aus in Gang gesetzt werden können.
2 Die Motorleistung (Art. 46 Abs. 1 und 3) des Antriebsmotors muss je Tonne des Gesamtgewichtes mindestens betragen:2
- a.3
- 5,0 kW bei Motorwagen und Fahrzeugkombinationen;
- b.4
- 4,4 kW bei Arbeitsmaschinen;
- c.5
- 2,2 kW bei Traktorzügen.
3 Eine Steigerung der Motorleistung um mehr als 20 Prozent darf nur vom Fahrzeughersteller oder von der -herstellerin vorgenommen werden oder wenn er oder sie erklärt, dass sich das Fahrzeug dafür eignet.
4 An Fahrzeugen der Klassen M1 und N1 sind anlässlich des Typengenehmigungsverfahrens der Treibstoffverbrauch und die CO2-Emissionen festzustellen. Davon ausgenommen sind Fahrzeuge der Klasse M1 mit besonderer Zweckbestimmung (Richtlinie 2007/46/EWG Anhang XI) und Motoren, die der Richtlinie 2005/55/EG oder der Verordnung (EG) Nr. 595/2009 entsprechen und in Fahrzeugen der Klasse N1 mit weltweit insgesamt weniger als 2000 hergestellten Fahrzeugeinheiten pro Kalenderjahr verwendet werden.6
5 Die Ermittlung des Treibstoffverbrauches und der CO2-Emissionen richtet sich dabei nach den Bestimmungen der Richtlinie 80/1268/EWG des Rates vom 16. Dezember 19807 über die Kohlendioxidemissionen und den Kraftstoffverbrauch von Kraftfahrzeugen.8
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
5 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
6 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
7 ABl. L 375 vom 31.12.1980, S. 36, geändert durch die Richtlinien: 89/491/EWG (ABI. L 238 vom 15.8. 1989, S. 43) 93/116/EG (ABI. L 329 vom 30.12.1993, S. 39, berichtigt in ABI. L 42 vom 15.2.1994, S. 27) 1999/100/EG (ABI. L 334 vom 28.12.1999, S. 36).
8 Fassung gemäss Ziff. III de V vom 4. Sept. 2002, in Kraft seit 1. Okt. 2002 (AS 2002 3005).
Art. 98 Rückwärtsgang
Motorwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 0,20 t müssen einen Rückwärtsgang aufweisen. Motorwagen mit Elektromotor können mit einer anderen Rückwärtsfahreinrichtung ausgerüstet sein.
Art. 99 Geschwindigkeitsbegrenzungseinrichtungen
1 Fahrzeuge der Klassen M2, M3, N2 und N3 müssen mit einer automatischen Geschwindigkeitsbegrenzungseinrichtung nach der Richtlinie Nr. 92/24 des Rates vom 31. März 1992 über Geschwindigkeitsbegrenzungseinrichtungen und vergleichbare Geschwindigkeitsbegrenzungssysteme für bestimmte Fahrzeugklassen oder nach dem ECE-Reglement Nr. 89 ausgerüstet sein.1
2 Von Absatz 1 ausgenommen sind:
- a.2
- Motorwagen der Feuerwehr, der Polizei, des Zolls, der Sanität und des Zivilschutzes;
- b.
- Militärfahrzeuge;
- c.3
- Motorwagen, die eine öffentliche Dienstleistung erbringen und ausschliesslich innerorts verkehren.
3 Die Regelgeschwindigkeiten richten sich nach der Richtlinie Nr. 92/6 des Rates vom 10. Februar 1992 über Einbau und Benutzung von Geschwindigkeitsbegrenzungseinrichtungen für bestimmte Kraftfahrzeugklassen in der Gemeinschaft.
4 Prüfung, Nachprüfung und Reparatur von Geschwindigkeitsbegrenzungseinrichtungen richten sich nach Artikel 101.4
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 16. Juni 2003, in Kraft seit 1. Aug. 2003 (AS 2003 1819).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
Art. 100 Fahrtschreiber
1 Zur Kontrolle der Arbeits- und Ruhezeit beziehungsweise zur Abklärung von Unfällen müssen ausgerüstet sein:
- a.
- Fahrzeuge, deren Führer und Führerinnen der ARV 1 unterstehen, mit einem Fahrtschreiber nach Anhang I B der Verordnung Nr. 3821/85 (digitaler Fahrtschreiber);
- b.
- Fahrzeuge, deren Führer und Führerinnen der ARV 2 unterstehen, mit einem Fahrtschreiber nach Anhang I der Verordnung Nr. 3821/85 (analoger Fahrtschreiber) oder mit einem digitalen Fahrtschreiber;
- c.1
- Fahrzeuge, die für berufsmässige Fahrten nach Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe c oder Absatz 4 ARV 22 verwendet werden, sowie andere schwere Motorwagen als nach Buchstabe a oder b mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit über 40 km/h, ausgenommen Arbeitsmotorwagen, Wohnmotorwagen und schwere Personenwagen, mit einem analogen oder digitalen Fahrtschreiber oder einem Datenaufzeichnungsgerät; für schwere Personenwagen, die für berufsmässige Personentransporte (Art. 3 ARV 2) verwendet werden, gilt Buchstabe b.3
2 Bau, Einbau und periodische Nachprüfung von Fahrtschreibern richten sich nach der Verordnung (EWG) Nr. 3821/85. Bei Personenwagen, die für berufsmässige Personentransporte (Art. 3 ARV 2) verwendet werden, kann sich der Fahrtschreiber ausserhalb des Sichtbereiches des Führers oder der Führerin befinden, wenn ein Geschwindigkeitsmesser nach Artikel 55 vorhanden ist.4
3 Prüfung, Nachprüfung und Reparatur von Fahrtschreibern richten sich nach Artikel 101.5
4 Für die Anzeige der Geschwindigkeit bei Fahrtschreibern genügt ein Bereich bis 120 km/h. Vorbehalten bleibt Artikel 55 Absatz 4.6
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 SR 822.222
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
5 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
6 Fassung des Satzes gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
Art. 1011 Prüfung, Nachprüfung und Reparatur von Geschwindigkeitsbegrenzungseinrichtungen und Fahrtschreibern
1 Geschwindigkeitsbegrenzungseinrichtungen und Fahrtschreiber müssen durch Werkstätten eingebaut, geprüft und repariert werden, die über eine entsprechende Bewilligung verfügen. Die Bewilligung wird von der EZV an Werkstätten erteilt, die für sorgfältige Ausführung dieser Arbeiten Gewähr bieten und über geschultes Personal sowie die erforderlichen Geräte und Einrichtungen verfügen.
2 Geschwindigkeitsbegrenzungseinrichtungen und Fahrtschreiber müssen mindestens alle 24 Monate nachgeprüft werden.
3 Geschwindigkeitsbegrenzungseinrichtungen, Fahrtschreiber und Anschlussteile müssen ständig mit den erforderlichen Plomben einer ermächtigten Werkstätte versehen sein.2
4 Nach Arbeiten am Fahrzeug muss der Halter oder die Halterin sich vergewissern, dass die Plomben unverletzt sind. Fahrtschreiber müssen nachgeprüft werden, wenn die Arbeiten die Genauigkeit der Aufzeichnungen beeinträchtigt haben. Geschwindigkeitsbegrenzungseinrichtungen müssen nachgeprüft werden, wenn die Arbeiten die Regelgeschwindigkeit beeinträchtigt haben.
5 Ist das Fahrzeug mit einem digitalen Fahrtschreiber ausgerüstet, so muss die Werkstätte vor der Prüfung, Nachprüfung oder Reparatur alle Daten aus dem Speicher des Fahrtschreibers herunterladen und den Datenberechtigten auf deren Verlangen zur Verfügung stellen. Die Werkstätte hat die heruntergeladenen Daten drei Jahre lang aufzubewahren und nach Ablauf dieser Frist zu löschen.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
Art. 1021 Datenaufzeichnungsgerät
1 Fahrzeuge, die mit Blaulichtern und wechseltönigem Zweiklanghorn (Art. 78 Abs. 3 und 82 Abs. 2) versehen sind, müssen mit einem Datenaufzeichnungsgerät ausgerüstet sein.2
2 Das Datenaufzeichnungsgerät muss mindestens während 30 Sekunden vor einem Ereignis (Kollision usw.) oder auf den letzten 250 m Fahrstrecke die folgenden Daten aufzeichnen:
- a.
- Geschwindigkeit;
- b.
- Status des Bremslichtes und der Richtungsblinker;
- c.
- Status des Blaulichtes und des wechseltönigen Zweiklanghorns;
- d.
- Status des Abblendlichtes.
3 Die Aufzeichnung darf weder gelöscht noch inhaltlich verfälscht werden können.
4 Bau, Einbau, Nachprüfung und Reparatur des Datenaufzeichnungsgerätes richten sich nach den Angaben des Geräteherstellers. Bei der Zulassungsprüfung beziehungsweise bei der Nachprüfung eines umgebauten Fahrzeugs, das neu ein Datenaufzeichnungsgerät benötigt, ist der Zulassungsbehörde eine Einbaubestätigung abzugeben, die mindestens die Angaben zu Gerätemarke, Gerätetyp, Geräteidentifikation, Einbaufirma und Einbaudatum enthält.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 102a1
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002 (AS 2002 3218). Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 28. März 2007, mit Wirkung seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
3. Kapitel: Bremsen und Assistenzsysteme4
Art. 103
1 Bremsanlagen von Fahrzeugen der Klassen M und N müssen der Richtlinie 71/320/EWG oder dem ECE-Reglement Nr. 13 oder Nr. 13-H entsprechen.1
1bis Schwere Motorwagen der Klassen M und N mit mehr als vier Achsen müssen mit automatischen Blockierverhinderern der Kategorie 1 gemäss Ziffer 3.1.1 des Anhangs X der Richtlinie Nr. 71/320/EWG ausgerüstet sein.2
2 Bei Fahrzeugen, deren Unterlagen sich auf das nicht fertig karossierte Fahrzeug beziehen, muss der Umbauer oder die Umbauerin, der oder die das Fahrzeug fertigstellt, eine Bestätigung abgeben, dass anlässlich der Fertigstellung des Fahrzeuges die Aufbaurichtlinien des Fahrzeugherstellers oder der -herstellerin berücksichtigt worden sind.
3 Die Wirkung der Bremsanlagen kann nach Anhang 7 überprüft werden.3
4 Für Bremsanlagen von Motorwagen, die nicht den Klassen M oder N angehören oder deren Höchstgeschwindigkeit 60 km/h nicht übersteigt, gelten die Bestimmungen der Artikel 126-130.4
5 Fahrzeuge der Klassen M1 und N1 müssen über ein Antiblockier- und Notbrems-Assistenzsystem sowie ein Fahrdynamik-Regelsystem und ein Reifendruck-Überwachungssystem verfügen, die der Verordnung (EG) Nr. 78/2009 beziehungsweise der Verordnung (EG) Nr. 661/2009 entsprechen oder ein gleichwertiges Schutzniveau bieten. Ausgenommen sind Fahrzeuge, die nicht in den Geltungsbereich dieser EG-Verordnungen fallen, und Fahrzeuge eines Typs, von dem jährlich nicht mehr als 100 Stück hergestellt werden.5
6 Fahrzeuge der Klassen M2, M3, N2 und N3 müssen hinsichtlich Antiblockier- und Notbrems-Assistenzsystem, Spurhaltewarnsystem sowie Fahrdynamik-Regelsystem der Verordnung (EG) Nr. 661/2009 entsprechen. Ausgenommen sind Militärfahrzeuge, die nach der Richtlinie 2007/46/EG als Geländefahrzeuge gelten.6
7 Ausgenommen von den Absätzen 5 und 6 sind Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit bis 60 km/h.7
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 30. Juni 2004, in Kraft seit 1. Jan. 2005 (AS 2004 3525).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
5 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
6 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
7 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
4. Kapitel: Aufbau, Innenraum
Art. 1041 Radabdeckungen
Der Aufbau bzw. die Kotflügel (Art. 66 Abs. 2) müssen bei Fahrzeugen der Klasse M1 bei Geradeausfahrt die ganze Breite der Reifenlauffläche oben und nach hinten bis 15 cm über die Höhe der Achsmitte decken.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
Art. 104a1 Frontpartie und Frontschutzsysteme
1 Fahrzeuge der Klasse M1 mit einem Gesamtgewicht von höchstens 2,50 t müssen hinsichtlich Schutz der Insassen beim Frontaufprall der Richtlinie 96/79/EG oder dem ECE-Reglement Nr. 94 entsprechen. Bei Fahrzeugen eines Typs, von dem jährlich nicht mehr als 100 Stück hergestellt werden, genügt die Bestätigung einer vom ASTRA anerkannten Prüfstelle, dass das Fahrzeug in dieser Hinsicht dem aktuellen Stand der Technik entspricht.2
2 Die Frontpartie muss bei Fahrzeugen der Klassen M1 und N1 hinsichtlich Fussgängerschutz der Verordnung (EG) Nr. 78/2009 entsprechen, wenn sie in deren Geltungsbereich fallen. Bei Fahrzeugen eines Typs, von dem jährlich nicht mehr als 100 Stück hergestellt werden, genügt die Bestätigung einer vom ASTRA anerkannten Prüfstelle, dass die Fahrzeugfront in dieser Hinsicht ein gleichwertiges Schutz-niveau bietet.3
3 Frontschutzsysteme an Fahrzeugen der Klasse M1 mit einem Gesamtgewicht von höchstens 3,50 t und an Fahrzeugen der Klasse N1 müssen der Verordnung Nr. 78/2009/EG entsprechen.4
4 Fahrzeuge der Klassen N2 und N3 müssen mit einem vorderen Unterfahrschutz nach den Anforderungen der Richtlinie 2000/40/EG oder nach dem ECE-Reglement Nr. 93 ausgerüstet sein.
5 Von Absatz 4 ausgenommen sind:
- a.
- Motorkarren;
- b.
- Geländefahrzeuge (Art. 12 Abs. 3);
- c.
- Motorwagen, bei denen die Zulassungsbehörde im Einzelfall eine Ausnahme gestattet, weil das Anbringen eines vorderen Unterfahrschutzes aus technischen oder betrieblichen Gründen nicht möglich ist.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
Art. 104b1 Seitliche Schutzvorrichtungen
1 Fahrzeuge der Klasse M1 mit einem Gesamtgewicht von höchstens 3,50 t und Fahrzeuge der Klasse N1 müssen hinsichtlich Schutz der Insassen beim Seitenaufprall der Richtlinie 96/27/EG oder dem ECE-Reglement Nr. 95 entsprechen. Bei Fahrzeugen eines Typs, von dem jährlich nicht mehr als 100 Stück hergestellt werden, genügt die Bestätigung einer vom ASTRA anerkannten Prüfstelle, dass das Fahrzeug in dieser Hinsicht dem aktuellen Stand der Technik entspricht.2
2 Lastwagen der Klassen N2 und N3 müssen mit einer seitlichen Schutzvorrichtung nach den Anforderungen des Anhangs der Richtlinie 89/297/EWG oder den Ziffern 6-8 des ECE-Reglements Nr. 73 ausgerüstet sein.
3 Von Absatz 2 ausgenommen sind:
- a.
- Motorwagen, bei denen die Zulassungsbehörde im Einzelfall eine Ausnahme gestattet, weil das Anbringen von seitlichen Schutzvorrichtungen aus technischen oder betrieblichen Gründen nicht möglich ist;
- b.
- Militärfahrzeuge.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
Art. 104c1 Hinterer Unterfahrschutz
1 Fahrzeuge der Klassen M und N müssen mit einem hinteren Unterfahrschutz nach den Anforderungen des Anhangs II der Richtlinie 70/221/EWG oder der Ziffer 7 des ECE-Reglementes Nr. 58 ausgerüstet sein.
2 Von Absatz 1 ausgenommen sind:
- a.
- Motorkarren;
- b.
- Sattelschlepper;
- c.
- Motorwagen, bei denen die Zulassungsbehörde im Einzelfall eine Ausnahme gestattet, weil das Anbringen eines hinteren Unterfahrschutzes aus technischen oder betrieblichen Gründen nicht möglich ist;
- d.
- Militärfahrzeuge.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
Art. 105 Windschutzscheibe, Innenraum
1 Motorwagen müssen eine Windschutzscheibe haben.
2 Bei leichten Motorwagen muss die Windschutzscheibe aus geprüftem Verbundsicherheitsglas (Mehrschichtensicherheitsglas) bestehen. Bei Fahrzeugen der Polizei und des Zolls, die für den Einsatz im Ordnungsdienst vorgesehen sind, darf die Windschutzscheibe aus anderem Material bestehen, wenn ein gleichwertiger Schutz für Fahrzeuginsassen und andere Strassenbenützer und -benützerinnen sichergestellt ist.1
3 Reparaturen an Windschutzscheiben aus geprüftem Verbundsicherheitsglas von Fahrzeugen der Klasse M1 innerhalb des Fahrersichtfelds, das die Richtlinie Nr. 77/649 des Rates vom 27. September 1977 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über das Sichtfeld der Fahrer von Kraftfahrzeugen definiert, sind untersagt.
4 Lastwagen müssen eine vom Laderaum getrennte Führerkabine haben.
5 Die Führerkabine der Lastwagen und der Personenraum bei Motorwagen zum berufsmässigen Personentransport müssen Schutz gegen die Witterung bieten, gelüftet und geheizt werden können. Räume, in denen Personen transportiert werden, und Führerkabinen müssen einen Notausstieg nach Artikel 123 Absatz 3 haben, wenn sie nur eine Türe aufweisen. Ausgenommen sind speziell eingerichtete Fahrzeuge für den Gefangenentransport.2
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
Art. 1061 Sicherheitsgurten, Kindersitze, Kopfstützen2
1 Die Ausrüstungspflicht und die Anforderungen an Sicherheitsgurten von Fahrzeugen der Klassen M und N richten sich nach der Richtlinie 77/541/EWG. Für Fahrzeuge der Klasse M1 mit besonderer Zweckbestimmung gelten die in Anhang XI der Richtlinie 2007/46/EG enthaltenen Regelungen.3
2 Sitze in Fahrzeugen der Klassen M und N, die quer zur Fahrtrichtung angeordnet sind, müssen mit Beckengurten versehen sein. Ausgenommen sind Fahrzeuge, die ausschliesslich im regionalen fahrplanmässigen Verkehr konzessionierter Transportunternehmungen oder für den Bahnersatz verwendet werden. Sitze, die bis 45 Grad zur Längsachse des Fahrzeugs angeordnet sind, gelten als nach vorne beziehungsweise nach hinten gerichtet, die übrigen als quer zur Fahrtrichtung angeordnet.4
3 Für Kinder vorgesehene Sitze in Fahrzeugen der Klassen M und N müssen mindestens einen gleichwertigen Schutz bieten wie Kinderrückhaltesyteme nach dem ECE-Reglement Nr. 44/03 für die betreffende Altersgruppe.5
4 Fahrzeuge der Klasse M1 müssen an den vorderen äusseren Sitzen mit Kopfstützen ausgerüstet sein.6
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
5 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 17. Aug. 2005 (AS 2005 4515). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
6 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 17. Aug. 2005 (AS 2005 4515). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
Art. 107 Sitz- und Stehplätze
1 Alle Sitze müssen gut befestigt sein, eine Rückenlehne sowie eine Unterlage für die Füsse aufweisen. Quer zur Fahrtrichtung angebrachte Einzelsitze müssen Seitenlehnen oder Abschlüsse aufweisen. Längsbänke müssen beidseitig mit einem Abschluss versehen sein. Ausgenommen sind quer zur Fahrtrichtung angebrachte Einzelsitze und Längsbänke, die über Sicherheitsgurten verfügen. Der Führersitz oder die wichtigsten Bedienungseinrichtungen müssen in der Längsrichtung verstellbar sein und ein möglichst ermüdungsfreies Fahren erlauben.1
1bis Quer zur Fahrtrichtung angeordnete Sitze sind in Fahrzeugen der Klassen M1 und N1 sowie M2 und M3, die nicht über bewilligte Stehplätze verfügen, nicht zulässig. Ausgenommen sind Fahrzeuge des Militärs, des Zivilschutzes, der Feuerwehr, der Polizei, des Zolls und der Sanität sowie Fahrzeuge der Klasse M3 mit einem Gesamtgewicht über 10,00 t, in denen im hinteren Teil des Fahrzeugs nach der Seite gerichtete Sitze so gruppiert sind, dass sie einen integrierten Salon bis zu 10 Sitzen bilden.2
2 Stehplätze sind nur zulässig bei Gesellschaftswagen und Kleinbussen im regionalen fahrplanmässigen Verkehr konzessionierter Transportunternehmen oder für den Bahnersatz sowie bei Motorwagen, auf denen Lade- oder Überwachungspersonal stehend mitgeführt werden muss. Im Nahverkehr kann die Zulassungsbehörde nötigenfalls auch in anderen Fällen Stehplätze bewilligen. Bei Stehplätzen sind genügend Haltevorrichtungen anzubringen. Äussere Stehplatten müssen gleitsicher sein.3
3 Für die Bestimmung der Platzzahl von Motorwagen gilt Anhang 9.4
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
Art. 108 Anordnung der Pedale
Das Kupplungspedal muss links vom Bremspedal und das Bremspedal links vom Gaspedal angeordnet sein, ausgenommen bei Traktoren, Arbeitsmotorwagen und Raupenfahrzeugen. Sie müssen genügend Zwischenraum voneinander haben und mit Ausnahme des Gaspedals mit Gleitschutz versehen sein.
5. Kapitel: Beleuchtung
Art. 109 Obligatorische Beleuchtungsvorrichtungen
1 Folgende Lichter und Rückstrahler müssen fest angebracht sein:
- a.
- vorn: zwei Fernlichter, zwei Abblendlichter und zwei Standlichter;
- b.
- hinten: zwei Schlusslichter, zwei Rückstrahler, zwei Bremslichter und eine Kontrollschildbeleuchtung.
1bis Fahrzeuge der Klassen M und N müssen über zwei Tagfahrlichter (Art. 76 Abs. 5) verfügen.1
2 Fahrzeuge mit einer Länge von über 8,00 m müssen beidseitig mindestens je einen nach der Seite wirkenden fest angebrachten Rückstrahler in zweckmässiger Anordnung aufweisen.
3 Motorwagen ohne Batterie müssen vorn zwei Rückstrahler tragen.
4 An Motorwagen mit über 2,10 m Breite müssen zwei von vorne und zwei von hinten sichtbare Markierlichter angebracht werden.2
5 Hebebühnen, die in Arbeitsstellung mehr als 0,75 m über die Fahrzeugkontur hinausragen, müssen möglichst weit aussen mit mindestens zwei Warnblinklichtern (Art. 78 Abs. 2) versehen sein.3
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
3 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 110 Fakultative Beleuchtungsvorrichtungen
1 Erlaubt sind folgende zusätzliche Einrichtungen:
- a.1
- vorn: zwei Fernlichter, zwei Nebellichter, zwei Tagfahrlichter an Fahrzeugen, für die keine solchen vorgeschrieben sind, zwei Abbiegescheinwerfer, zwei Markierlichter und zwei nicht dreieckige Rückstrahler; sind vier einklappbare Fernlichter vorhanden: zwei zusätzliche Fern- oder Abblendlichter ausschliesslich für Lichthupesignale;
- b.2
- hinten:
- 1.
- zwei Markierlichter,
- 2.
- ein oder zwei Rückfahrlichter,
- 3.
- ein oder zwei Nebelschlusslichter,
- 4.
- ein zusätzliches Bremslicht (Art. 75 Abs. 4) oder zwei zusätzliche, hoch angeordnete Bremslichter (Anhang 10 Ziff. 322 ist nicht anwendbar),
- 5.
- zwei zusätzliche, hoch angeordnete Richtungsblinker (Anhang 10 Ziff. 21 und 322 sind nicht anwendbar),
- 6.
- zwei zusätzliche, hoch angeordnete Schlusslichter, wenn keine entsprechenden Markierlichter vorhanden sind (Anhang 10 Ziff. 21 und 322 sind nicht anwendbar);
- c.3
- nach der Seite wirkende Rückstrahler sowie seitliche Markierlichter; diese können bei Fahrzeugen bis 6 m Länge mit den Richtungsblinkern mitblinken, wenn sie der Anordnung V in Ziffer 51 des Anhangs 10 entsprechen;
- d.
- eine optische Warnvorrichtung (Lichthupe);
- e.
- eine Innenbeleuchtung für den Passagier- und Laderaum, die nicht störend nach aussen wirkt;
- f.
- Warnlichter, die an geöffneten Türen nach hinten leuchten;
- g.
- Warnblinklichter zur Kennzeichnung des Fahrzeugs;
- h.4
- Warnblinklichter zur Kennzeichnung von Hebebühnen, heruntergeklappten Heckladen oder geöffneten Hecktüren (Art. 78 Abs. 2) sowie Warnblinklichter an Abstellstützen und dergleichen, die in Arbeitsstellung über die Fahrzeugkontur hinausragen;
- i.5
- Arbeitslichter, sofern mit dem Fahrzeug Arbeiten ausgeführt werden, die diese erfordern, sowie an Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr, der Polizei, des Zolls und der Sanität;
- j.6
- nicht blendende weisse Lichter, die bei geöffneten Türen den unmittelbaren Einstiegsbereich beleuchten.
2 Bei einzelnen Arten von Motorwagen sind weiter erlaubt:
- a.
- an Motorwagen, deren Länge 6,00 m und deren Breite 2,00 m nicht übersteigt: auf beiden Seiten Parklichter;
- b.7
- an Taxis: eine nicht blendende Kennlampe sowie kleine Lichter zur Kontrolle der Taxuhr von aussen;
- c.8
- an Fahrzeugen im Linienverkehr: beleuchtete Strecken- und Fahrzieltafeln;
- d.9
- an Fahrzeugen von Notfallärzten (Art. 24c Bst. c VZV10): ein Kennzeichen «Arzt/Notfall», «Ärztin/Notfall», «Arzt/Notfalleinsatz» oder «Ärztin/Notfalleinsatz» (Art. 78 Abs. 4);
- e.11
- an Fahrzeugen, die der leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe unterliegen: kleine, gelbe, nicht blendende und nicht blinkende Lichter zur Kontrolle des Erfassungsgerätes von aussen;
- f.12
- an Fahrzeugen der Klassen M2, M3, N1, N2 und N3 mit einer Länge von mehr als 6 m: zusätzlich zu den vorhandenen Rückfahrlichtern ein oder zwei nach hinten oder um maximal 15° nach der Seite gerichtete Rückfahrlichter; diese dürfen nur zugeschaltet werden können, wenn mindestens das Standlicht eingeschaltet ist;
- g.13
- an Fahrzeugen der Klasse N3 zwei zusätzliche Fernlichter, sofern insgesamt nur deren vier gleichzeitig aufleuchten können.
3 Mit Bewilligung der Zulassungsbehörde, durch Eintrag im Fahrzeugausweis, sind weiter erlaubt:
- a.14
- an Fahrzeugen der Feuerwehr, Polizei, Sanität und des Zolls: Blaulichter, höchstens zwei zusätzliche nach vorn gerichtete Blaulichtscheinwerfer, Suchlampen sowie auf dem Dach montierte, nach vorn und hinten sichtbare gelbe Warnblinkleuchten, die über einen separaten Schalter mit den Warnblinklichtern (Art. 78 Abs. 1) zusammengeschaltet sind;
- b.15
- an Fahrzeugen, die für die übrigen Verkehrsteilnehmer oder -teilnehmerinnen eine nicht leicht erkennbare Gefahr bilden, und an ihren Begleitfahrzeugen sowie an Fahrzeugen, die für das vorübergehende Anbringen von Zusatzgeräten mit einer Breite von über 3,00 m vorgesehen und ausgerüstet sind: gelbe Gefahrenlichter;
- c.16
- an Fahrzeugen der Polizei: nach vorn und nach hinten gerichtete beleuchtete Aufschriften in Normal- oder Spiegelschrift, z.B. «Stau», «Unfall», «Stop Polizei», «Stop Grenzwache». Die Aufschriften dürfen nicht blenden. Anhang 10 Ziffer 1 ist nicht anwendbar;
- d.
- an Schneepistenfahrzeugen Suchlampen, die den technischen Anforderungen für Fernlichter entsprechen müssen.
4 Alle weiteren, aussen am Fahrzeug angebrachten oder nach aussen gerichteten Beleuchtungsvorrichtungen, insbesondere Suchlampen und Weitstrahler, sind untersagt.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
5 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
6 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
7 Fassung gemäss Anhang Ziff. 3 der V vom 25. März 1998, in Kraft seit 1. Mai 1998 (AS 1998 1188).
8 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
9 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
10 RS 741.51
11 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 6. März 2000, in Kraft seit 1. April 2000 (AS 2000 1034).
12 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000 (AS 2000 2433). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
13 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
14 Fassung gemäss Anhang 4 Ziff. 34 der Zollverordnung vom 1. Nov. 2006, in Kraft seit 1. Mai 2007 (AS 2007 1469).
15 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
16 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 111 Richtungsblinker
Motorwagen müssen mit Richtungsblinkern ausgerüstet sein.
6. Kapitel: Weitere Anforderungen und Zusatzausrüstungen
Art. 112 Spiegel1
1 Motorwagen müssen links und rechts aussen je einen Rückspiegel tragen, womit der Führer oder die Führerin die Fahrbahn seitlich neben dem Aufbau und nach hinten mindestens 100 m weit leicht überblicken kann.
2 Bei Fahrzeugen der Klassen M1 und N1, die mit einem ausreichend grossen Heckfenster ausgerüstet sind und keine Anhänger mitführen können, kann ein Innenspiegel den rechten Aussenspiegel ersetzen.
3 Rückspiegel müssen möglichst erschütterungsfrei angebracht sein und ein verzerrungsfreies Bild ergeben. Die Spiegelfläche muss bei leichten Motorwagen mindestens 70 cm2, bei schweren Motorwagen, wenn sie konvex ist, mindestens 150 cm2 und, wenn sie plan ist, mindestens 300 cm2 betragen. Der Krümmungsradius konvexer Spiegel darf nicht weniger als 0,80 m messen.
4 Fahrzeuge der Klassen N2 und N3 müssen, zusätzlich zu den nach Absatz 1 vorgeschriebenen Rückspiegeln, mit folgenden Spiegeln ausgerüstet sein:
- a.
- mit einem Frontspiegel; davon ausgenommen sind Fahrzeuge der Klasse N2 mit einem Gesamtgewicht bis 7,50 t;
- b.
- auf beiden Seiten mit einem grosswinkligen Aussenspiegel beziehungsweise einem Weitwinkelspiegel; und
- c.
- auf der dem Lenkrad gegenüberliegenden Seite mit einem Anfahr- oder Rampenspiegel. Fahrzeuge der Klasse N2 mit einem Gesamtgewicht bis 7,50 t benötigen den Anfahr- oder Rampenspiegel nur, wenn dieser in einer Höhe von mindestens 2 m über dem Boden angebracht werden kann.2
4bis Die Anforderungen an die Spiegel nach Absatz 4 und deren Anbringung richten sich nach der Richtlinie 2003/97/EG oder dem ECE-Reglement Nr. 46.3
5 Bei Motorwagen, bei denen Fahrzeugteile, Arbeits- oder Zusatzgeräte nach vorne mehr als 3,00 m vor die Mitte der Lenkvorrichtung reichen, sind Seitenblickspiegel erforderlich. Ausgenommen sind Fahrzeuge mit Schneeräumgeräten. Die Seitenblickspiegel müssen eine Spiegelfläche von je 300 cm2 aufweisen und sind möglichst weit vorne anzubringen.4
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 16. Jan. 2008, in Kraft seit 1. Juli 2008 (AS 2008 355).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998 (AS 1998 2352). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
3 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
4 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 16. Jan. 2008 (AS 2008 355). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
Art. 1131
1 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, mit Wirkung seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
Art. 1141 Unterlegkeil, Feuerlöscher
1 Schwere Motorwagen müssen mit mindestens einem leicht zugänglichen Unterlegkeil (Art. 90 Abs. 3) ausgerüstet sein.
2 Auf schweren Transportmotorwagen müssen leicht zugänglich ein oder mehrere typengenehmigte Feuerlöscher mit insgesamt mindestens 6 kg Füllung vorhanden sein.2
3 Die Anforderungen an die Kontrolle und Instandhaltung der nach dieser Verordnung oder nach der SDR vorgeschriebenen Feuerlöscher richten sich nach den Angaben des Geräteherstellers. Eine Wartung ist mindestens alle drei Jahre durchzuführen; der Termin (Monat/Jahr) für die jeweils nächste Wartung ist auf dem Feuerlöscher anzugeben. Vorbehalten bleiben weitergehende Bestimmungen der SDR.3
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
3 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 28. März 2007 (AS 2007 2109). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
Art. 1151 Diebstahlsicherung
Personenwagen müssen über Tür- und Zündschloss sowie über eine wirksame, auf der Fahrt ungefährliche Diebstahlsicherung (z. B. Lenk- oder Getriebeschloss, Schalthebelverriegelung) verfügen; bei Personenwagen ohne geschlossenen Aufbau sind Türschlösser nicht erforderlich. Andere Motorwagen müssen eine Vorrichtung aufweisen, mit der sie wirksam gegen unbefugte Benützung gesichert werden können.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
Art. 116 Überfallwarnanlagen
Motorwagen zum berufsmässigen Personentransport und Fahrzeuge zum Transport von Geld und Wertsachen dürfen mit Bewilligung der Zulassungsbehörde durch Eintrag im Fahrzeugausweis mit einer Alarmanlage versehen sein, die aus zwei Starktonhupen besteht, von denen eine einen tiefen Dauerton, die andere einen höheren unterbrochenen Ton abgibt.1 Die Lautstärke, die Frequenzen sowie die Messbedingungen richten sich nach Anhang 11.
1 Fassung gemäss Anhang Ziff. 3 der V vom 25. März 1998, in Kraft seit 1. Mai 1998 (AS 1998 1188).
Art. 116a1 Recyclingfähigkeit
Fahrzeuge der Klassen M1 und N1 müssen bezüglich der Recyclingfähigkeit der Richtlinie 2005/64/EG entsprechen. Ausgenommen sind Fahrzeuge eines Typs mit einer EG-Kleinserien-Typengenehmigung oder von dem jährlich nicht mehr als 100 Stück hergestellt werden.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 28. März 2007 (AS 2007 2109). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
7. Kapitel: Besondere Bestimmungen für einzelne Motorwagenarten
1. Abschnitt: Motorwagen mit beschränkter Höchstgeschwindigkeit
Art. 117 Kriterien zur Beschränkung der Höchstgeschwindigkeit, Kennzeichnung
1 Die Geschwindigkeit kann, soweit erforderlich, beschränkt werden, wenn technische Eigenheiten, namentlich ungewöhnliche Lenkungen oder ungenügende Bremsmöglichkeiten oder fehlende Federung, dies erfordern.
2 Motorwagen mit einer bauartbedingten, zulässigen oder von der Behörde beschränkten Höchstgeschwindigkeit von weniger als 80 km/h müssen hinten gut sichtbar ein Höchstgeschwindigkeitszeichen mit der entsprechenden Zahl nach Anhang 4 tragen. Die Höchstgeschwindigkeit ist im Fahrzeugausweis einzutragen.1
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 17. Aug. 2005, in Kraft seit 1. März 2006 (AS 2005 4515).
Art. 118 Motorwagen mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h
Für Motorwagen, deren Höchstgeschwindigkeit 45 km/h nicht überschreiten kann, gelten folgende Ausnahmen:
- a.
- Eine Mindestmotorleistung wird nicht verlangt (Art. 97 Abs. 2).
- b.1
- Reifen unterschiedlicher Bauart (Radialreifen/Diagonalreifen) an demselben Fahrzeug sind zulässig (Art. 58 Abs. 3). Ein Genehmigungs- oder Prüfzeichen ist nicht erforderlich (Art. 58 Abs. 7).
- c.2
- Die Betriebsbremse muss nicht als Zweikreisbremse gebaut sein. Die Betriebsbremse muss auf alle Räder wirken, kann jedoch an einer Achse vor dem Achsdifferential angeordnet sein. Die Dauerbremse ist nicht erforderlich (Art. 103).
- d.
- Die Windschutzscheibe und die Führerkabine sind nicht erforderlich (Art. 105).
- e.
- Die Bestimmung über die Türscharniere (Art. 71 Abs. 2) ist nicht anwendbar.
- f.
- Fernlichter sind nicht erforderlich (Art. 109 Abs. l Bst. a).
- g.3
- Eine Scheibenwaschanlage ist nicht erforderlich (Art. 81 Abs. 1).
- h.
- …4
- i.5
- Feuerlöscher (Art. 114 Abs. 2) sind nicht erforderlich.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
4 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, mit Wirkung seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
5 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
Art. 118a1 Landwirtschaftliche Traktoren mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 40 km/h
(Art. 161 Abs. 1bis)
1 Für landwirtschaftliche Traktoren mit einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h gelten neben den Erleichterungen von Artikel 118 auch diejenigen von Artikel 119 Buchstaben a, d-g, i, k und p.2
2 Die Bestimmungen über den seitlichen Abstand der Abblend- und Nebellichter sowie über den Zwischenraum der Abblendlichter gelten nicht (Anh. 10 Ziff. 21 und 23).
3 Fahrtschreiber und Datenaufzeichnungsgeräte sind nicht erforderlich (Art. 100 und 102).3
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
Art. 119 Motorwagen mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 30 km/h
Für Motorwagen, deren Höchstgeschwindigkeit 30 km/h nicht überschreiten kann, gelten zusätzlich zu den Erleichterungen von Artikel 118 folgende Erleichterungen:
- a.1
- Das Adhäsionsgewicht darf weniger als 25 Prozent des Betriebsgewichts betragen (Art. 39 Abs. 3).
- b.
- Der Motor muss nicht vom Führersitz aus in Gang gesetzt werden können (Art. 97 Abs. 1).
- c.2
- Ein Geschwindigkeitsmesser (Art. 55) ist nicht erforderlich.
- d.
- Die Reifen müssen kein Profil aufweisen (Art. 58 Abs. 4).
- e.
- Spikesreifen müssen nicht auf allen Rädern eines Fahrzeuges montiert sein (Art. 61 Abs. 2).
- f.3
- Die Betriebsbremse muss nur auf die Räder einer Achse wirken. Sie kann vor den Achsdifferentialen angeordnet sein, wenn zwei Achsen gebremst sind. Für die Hilfsbremse können alle mechanischen Übertragungsteile der Betriebsbremse benützt werden.
- g.
- Kotflügel sind nicht erforderlich (Art. 66 Abs. 2).
- h.
- Der Führersitz ist nicht erforderlich. Der Fahrzeugführer oder die -führerin kann stehen. Ist ein Führersitz vorhanden, so muss dieser weder verstellbar sein noch eine Rückenlehne aufweisen (Art. 107 Abs. 1).
- i.
- Sicherheitsgurten sind nicht erforderlich (Art. 106).
- k.
- Die Abblendlichter müssen die Fahrbahn auf 30 m genügend beleuchten. Eine Hell-Dunkel-Grenze (Art. 74 Abs. 2) ist nicht erforderlich, wenn die Begrenzung des Lichtbündels eine korrekte Einstellung zulässt.
- l.
- Bremslichter sind nicht erforderlich (Art. 75 Abs. 3).
- m.
- Die Bestimmungen über den seitlichen Abstand und den Zwischenraum der Abblendlichter, der Richtungsblinker und der Nebellichter (Anh. 10 Ziff. 21 und 23) gelten nicht.
- n.
- Rückspiegel (Art. 112) an Fahrzeugen, die einen offenen Führersitz mit freier Sicht nach hinten und keine hintere Ladefläche aufweisen und für die der Fahrzeughersteller oder die -herstellerin keine Garantie für die zulässige Anhängelast abgibt, sind nicht erforderlich.
- o.
- Die Scheibenwischer dürfen handbetätigt sein (Art. 81).
- p.4
- Kopfstützen sind nicht erforderlich (Art. 106 Abs. 4).
- q.5
- Quer-Schwallwände sind nicht erforderlich (Art. 125 Abs. 1).
- r.6
- Die Verbindungseinrichtung muss nicht gekennzeichnet sein (Art. 91).
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
4 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998 (AS 1998 2352). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 17. Aug. 2005, in Kraft seit 1. März 2006 (AS 2005 4515).
5 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
6 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 120 Motorwagen mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 15 km/h
Für Motorwagen, deren Höchstgeschwindigkeit 15 km/h nicht überschreiten kann, gelten zusätzlich zu den Erleichterungen der Artikel 118 und 119 folgende Erleichterungen:
- a.
- Die Betriebsbremse kann vor dem Differential (z. B. auf die Getriebeausgangswelle oder die Kardanwelle) wirken (Art. 127 Abs. 1).
- b.
- Die Hilfsbremse muss nicht abstufbar sein (Art. 128 Abs. 2).
- c.
- Abblendlichter sind nicht erforderlich (Art. 74 Abs. 2).
- d.
- Die akustische Warnvorrichtung ist nicht erforderlich (Art. 82 Abs. 1).
- e.1
- Die Reifen müssen nicht gekennzeichnet sein (Art. 58 Abs. 6).
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 120a1 Motorwagen mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 10 km/h
Für Motorwagen, deren Höchstgeschwindigkeit 10 km/h nicht überschreiten kann, gelten zusätzlich zu den Erleichterungen der Artikel 118, 119 und 120 folgende Erleichterungen:
- a.
- Fest angebrachte Beleuchtungsvorrichtungen sind nicht erforderlich (Art. 109). Die Beleuchtung richtet sich nach Artikel 30 Absätze 1 und 4 VRV.
- b.
- Richtungsblinker sind nicht erforderlich, wenn die Handzeichen zur Richtungsanzeige von vorne und hinten deutlich wahrgenommen werden können.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
2. Abschnitt: Gesellschaftswagen (einschliesslich Gelenk- und Trolleybusse) und Kleinbusse
Art. 121 Innenraum1
2 Durchgänge und Stehplätze müssen gleitsicher sein. Zusätzliche Sitzplätze im Mittelgang sind unzulässig. Die Mindesthöhe der Durchgänge beträgt:
| 1,80 m | |
| 1,50 m | |
| ||
| 1,50 m | |
| 1,77 m | |
| 1,62 m | |
|
|
2bis In doppelstöckigen Gesellschaftswagen der Klassen I und II, bei denen im oberen Stock mehr als 50 Fahrgäste transportiert werden können, müssen die beiden Stöcke über zwei Treppen miteinander verbunden sein. Bei Fahrzeugen der Klasse III gilt diese Bestimmung, wenn im oberen Stock mehr als 30 Fahrgäste transportiert werden können.7
3 Der Fahrgastraum muss elektrische Beleuchtung haben. Ist er vom Führerraum getrennt, so müssen die Mitfahrenden Nothalte veranlassen können.
4 Aus den Gepäckträgern darf Gepäck auch bei starkem Bremsen nicht herunterfallen können.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
2 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, mit Wirkung seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
5 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
6 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
7 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 122 Sitz- und Stehplätze1
1 Bei Gesellschaftswagen muss der Führersitz von den übrigen Sitzen abgetrennt sein. In Fahrzeugen mit Stehplätzen muss dem Führer oder der Führerin während der Fahrt freie Sicht in einem Winkel von je 90° nach rechts und links gesichert sein.2 Wo dies aus betrieblichen Gründen nötig ist, sind Schranken oder dergleichen anzubringen.3
2 Die Zahl der erlaubten Sitz- und Stehplätze ist im Fahrzeug gut sichtbar anzugeben.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Fassung des Satzes gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
3 Satz eingefügt durch Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
4 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, mit Wirkung seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
Art. 123 Türen, Notausstiege, zusätzliche Ausrüstung
1 Gesellschaftswagen müssen auf der rechten Seite eine Türe mit mindestens 0,65 m lichter Weite sowie eine weitere Türe mit wenigstens 0,55 m lichter Weite haben.1
2 Für automatische oder ferngesteuerte Türen gilt Artikel 71 Absatz 2.2
3 Gesellschaftswagen und Kleinbusse benötigen Notausstiege mit einer lichten Weite von mindestens 0,60 m auf 0,43 m. Die Anzahl (n) richtet sich nach folgender Formel:
n ≥ | Anzahl Mitfahrerplätze |
10 |
Türen zählen ebenfalls als Notausstiege. Die Notausstiege sind deutlich zu kennzeichnen und möglichst gleichmässig auf beiden Fahrzeugseiten anzuordnen. Sie müssen sich rasch und leicht öffnen oder freimachen lassen. Erforderliche Werkzeuge sind gut sichtbar und griffbereit anzuordnen.3
4 In Gesellschaftswagen muss eine Bordapotheke mit noch nicht überschrittenem Ablaufdatum nach der DIN-Norm 13164 vorhanden sein.4
5 Fahrzeuge der Klassen M2 mit einem Gesamtgewicht über 3,50 t und M3 müssen für den Motorraum und den Raum für eine allenfalls vorhandene treibstoffbefeuerte Heizung mit einem Feuerdetektionssystem nach dem ECE-Reglement Nr. 107 ausgerüstet sein.5
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
5 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 123a1 Schulbusse, Zeichen für Schülertransporte
1 Schulbusse sind Kleinbusse und Gesellschaftswagen mit reduzierten Platz- und Innenraumabmessungen sowie reduziertem Personengewicht. Sie werden nur zugelassen, wenn der Bericht einer vom ASTRA anerkannten Prüfstelle einen gleichwertigen Schutz wie mit Kindersitzen nach dem ECE-Reglement Nr. 44/03 für die betreffende Altersgruppe bestätigt.
2 Kleinbusse und Gesellschaftswagen, die für Schülertransporte verwendet werden, dürfen vorn und hinten mit dem entsprechenden Kennzeichen nach Anhang 4 versehen sein. Dieses muss verdeckt oder entfernt werden, wenn das Fahrzeug nicht für Schülertransporte verwendet wird.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
3. Abschnitt: Sattelschlepper
Art. 124 Kontrollschild, Verbindungseinrichtung
1 Ist ein Sattelanhänger dauerhaft mit dem Schlepper verbunden oder verkehrt ein Sattelmotorfahrzeug mit Händlerschildern, so kann das hintere Schild als Schild des Anhängers verwendet werden.
2 Für Verbindungen von Sattelschleppern mit Sattelanhängern, die mittels Sattelkupplungen erfolgen, sind bis 45,00 t Verbindungseinrichtungen nach der Richtlinie Nr. 94/20 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. Mai 1994 über mechanische Verbindungseinrichtungen von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern sowie ihre Anbringung an diesen Fahrzeugen zu verwenden. An Sattelmotorfahrzeugen mit einem Gesamtzugsgewicht von mehr als 45,00 t sind auch Gelenkzapfen mit 88,9 mm (31/2 Zoll) Durchmesser zulässig.
4. Abschnitt: Motorwagen mit Tank- oder Siloaufbauten
Art. 125
1 Tanks mit mehr als 7500 l Inhalt zum Transport von Flüssigkeiten müssen Quer-Schwallwände aufweisen, die sie in einzelne Abteile von nicht mehr als 7500 l Inhalt unterteilen. Aussparungen in den Schwallwänden, inbegriffen Durchstiegsöffnungen, dürfen zusammen 0,30 m2 nicht übersteigen.
2 Die Schwerpunkthöhe der gefüllten Tanks oder Silos ab Boden darf bis 10 Prozent grösser sein als die Fahrzeugbreite.
3 Tankfahrzeuge zum Transport von Benzin müssen so gebaut und ausgerüstet sein, dass ein Umschlag nach Anhang 2 Ziffer 33 der LRV möglich ist.
5. Abschnitt: Arbeitsmotorwagen
Art. 126 Bremsen
1 Arbeitsmotorwagen müssen mit einer Betriebs-, Hilfs- und Feststellbremse und gegebenenfalls mit einer Dauerbremse ausgerüstet sein. Die Bremsanlage kann entweder den Anforderungen des Artikels 103 oder den folgenden Mindestanforderungen entsprechen.
2 Die Wirkung sowie das Prüfverfahren richten sich nach Anhang 7.
Art. 127 Betriebsbremse
1 Die Betriebsbremse muss zwei Kreise aufweisen und auf alle Räder wirken. Sie muss über eine Bedienungseinrichtung sowie über zwei getrennte Übertragungsvorrichtungen verfügen, von denen jede mindestens zwei auf verschiedenen Fahrzeugseiten liegende Räder bremst. Das Ausfallen eines Bremskreises muss für den Fahrzeugführer oder die -führerin deutlich erkennbar sein. Die Betriebsbremse muss mit den Rädern des Fahrzeugs über nicht auskuppelbare Teile verbunden sein und gleichmässig auf alle Räder derselben Achse wirken.1
2 Unmittelbar vor den Druckluft-Bremszylindern sind Prüfanschlüsse mit 8 mm oder 16 mm Durchmesser anzubringen.
3 Die Betriebsbremse des Arbeitsmotorwagens muss wirksam bleiben, wenn ein Anhänger sich unbeabsichtigt löst.
4 Zugfahrzeuge mit einer bewilligten Anhängelast von mehr als 5 t für druckluftgebremste Anhänger müssen die Anhängerbremse mit einer Zweileitereinrichtung betätigen können.2 Die Schlauchkupplungen dürfen sich nicht falsch anschliessen lassen; die Vorratsleitung darf keinen Absperrhahn aufweisen. Bei Betätigung durch Druckabfall ist die Kupplung der Bremsleitung in gelber Farbe, jene der Vorratsleitung in roter Farbe zu kennzeichnen.3 Die Kupplung der Vorratsleitung ist in Fahrtrichtung gesehen links anzuordnen.
5 Wird die vorgeschriebene Bremswirkung nur mit Hilfe von Druckluft erreicht, so gelten folgende Anforderungen:
- a.
- Das Druckluftsystem der Bremse muss gegen alle andern druckluftverbrauchenden Anlagen gesichert und gegen Frost geschützt sein.
- b.4
- Der Betriebsdruck am Kupplungskopf für die Anhängerbremsleitung sowie der Druck am Kupplungskopf für die Vorratsleitung richten sich nach Anhang 7.
- c.
- Eine Vorrichtung (z. B. Manometer, optische oder akustische Warnvorrichtung) muss den Führer oder die Führerin warnen, wenn der Vorratsdruck der Behälter um mehr als ein Drittel unter den Sollwert abfällt.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 3. Juli 2002, in Kraft seit 1. April 2003 (AS 2002 3216).
3 Fassung des Satzes gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 128 Hilfs- und Feststellbremse
1 Die Hilfs- und Feststellbremse müssen wenigstens auf alle Räder einer Achse wirken. Die Feststellbremse muss von der Betriebsbremse unabhängig sein; die unmittelbar vor den Reibungsflächen befindlichen mechanischen Teile - bei Federspeicherbremsen auch die Federspeicherzylinder - können jedoch gemeinsam benützt werden, wenn sie genügend stark sind.
2 Die Hilfsbremse muss beim Ausfallen der Betriebsbremse gestatten, das Fahrzeug zum Stehen zu bringen. Die Wirkung muss abstufbar sein. Erfüllt jeder Kreis einer Zweikreisbremse die Anforderungen an die Hilfsbremse, ist keine separate Hilfsbremse erforderlich.
3 Die Hilfs- und Feststellbremse können in einer Vorrichtung vereinigt sein, wenn die oben genannten Anforderungen für beide erfüllt bleiben.
Art. 129 Dauerbremse
1 Arbeitsmotorwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 8,00 t müssen mit einer Dauerbremse versehen sein.
2 Die Dauerbremse kann eine gemeinsame Betätigungseinrichtung mit der Betriebsbremse aufweisen.
Art. 130 Federspeicherbremse
1 Federspeicherbremsen sind als Betriebs-, Hilfs- und Feststellbremsen zulässig, wenn damit die entsprechenden Anforderungen erfüllt werden können. Dienen sie nur als Feststellbremse, so muss die Wirkung nicht abstufbar sein.
2 Federspeicherbremsen müssen bei Ausfall der üblichen Energiequelle mit einer Hilfslöseeinrichtung (z.B. mechanisch, hydraulisch oder mit Druckluft aus einem vom Federspeicher-Bremssystem unabhängigen Vorratsbehälter) gelöst werden können. Ausgenommen sind Arbeitsmotorwagen mit hydrostatischem Antrieb und einem Gesamtgewicht von nicht mehr als 5 t.1
3 Federspeicher-Hilfsbremsen benötigen für die Druckluft keinen besonderen Behälter.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
Art. 131 Ladefläche, Kotflügel, Abmessungen1
1 Die Länge der Ladefläche darf das 1,4fache der grössten Spurweite - vorn oder hinten - nicht überschreiten und ihre Breite das Fahrzeug - ohne Zusatzgeräte - seitlich nicht überragen; dabei muss sich der Schwerpunkt der Ladefläche zwischen den Achsen befinden. Ist diese Bedingung nicht eingehalten, so darf die Ladefläche bei Fahrzeugen bis zu 1,50 t Leergewicht 1,50 m2, bei den übrigen 0,10 m2 je 0,10 t des Fahrzeugleergewichts, jedenfalls aber 3,00 m2 nicht übersteigen. Die für das Bedienungspersonal und die Arbeitsverrichtungen erforderlichen Plattformen gelten nicht als Ladefläche.
2 Ausgenommen von Absatz 1 sind Motorwagen nach Artikel 13 Absatz 2. Diese dürfen grössere Ladeflächen aufweisen.
3 Kotflügel (Art. 66 Abs. 2) dürfen aus technischen oder betrieblichen Gründen fehlen.
4 Nach vorne dürfen Fahrzeugteile oder Arbeitsgeräte höchstens 3,50 m vor die Mitte der Lenkvorrichtung reichen.2
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 16. Jan. 2008, in Kraft seit 1. Juli 2008 (AS 2008 355).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 16. Jan. 2008, in Kraft seit 1. Juli 2008 (AS 2008 355).
Art. 132 Beleuchtung
1 Lichter und Richtungsblinker müssen nicht fest angebracht sein, wenn technische oder betriebliche Gründe entgegenstehen. Für Fahrten auf öffentlichen Strassen sind tagsüber die Bremslichter und, wenn die Handzeichen nicht von allen Seiten gut sichtbar sind, die Richtungsblinker anzubringen. Nachts und bei schlechter Witterung sind Lichter und Richtungsblinker anzubringen.
2 Arbeitskarren benötigen keine Kontrollschildbeleuchtung.
6. Abschnitt: Traktoren
Art. 133 Zulassung, Ladefläche1
1 Die Zulassung von Traktoren, die den Anforderungen an landwirtschaftliche Traktoren entsprechen, richtet sich nach Artikel 161 Absatz 4.2
3 Für die Anforderungen an Ladeflächen von Traktoren gilt Artikel 131 Absatz 1. Bei Traktoren der Klasse T4.3 darf die Länge der Ladefläche das 2,5-Fache der grössten Spurweite nicht überschreiten. Die Beschränkung von Länge und Breite der Ladefläche gilt nicht für aufgebaute und vom Fahrzeug angetriebene Geräte wie Ladewagen, Mistzetter und dergleichen.4
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
3 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, mit Wirkung seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 134 Nutzlast, Bremsen
1 Die Nutzlast von Traktoren ist auf 50 Prozent des Fahrzeugleergewichts, jedoch auf höchstens 3,00 t, beschränkt. Ausgenommen sind landwirtschaftliche Traktoren und Traktoren ohne Ladefläche, Tank oder eine andere Möglichkeit zum Sachentransport.1
2 Traktoren mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,50 t müssen mit einer Dauerbremse versehen sein. Die übrigen Anforderungen an die Bremsanlage richten sich nach den Artikeln 126-130.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
7. Abschnitt:5 Raupenfahrzeuge
Art. 134a Erleichterungen für Raupenfahrzeuge
1 Für Raupenfahrzeuge gelten folgende Erleichterungen:
- a.
- Ein Unterlegkeil (Art. 114 Abs. 1) ist nicht erforderlich;
- b.
- Bei Fahrzeugen mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 30 km/h und hydrostatischem Antrieb, der auch als Betriebsbremse dient, muss die Hilfsbremse nicht abstufbar sein (Art. 128 Abs. 2), wenn sie beim Ausfall des Antriebs selbsttätig wirkt.
2 Für Raupenfahrzeuge, die als Kleinbusse oder Gesellschaftswagen gelten, sind die Bestimmungen über die Mindesthöhe der Durchgänge (Art. 121 Abs. 2) sowie über die Anzahl und die Anordnung der Türen (Art. 123 Abs. 1) nicht anwendbar.1
3 Für Pistenfahrzeuge gelten zusätzlich zu Absatz 1 folgende Erleichterungen:
- a.
- Schutzvorrichtungen (Art. 67 Abs. 2) über den Raupen sind nicht erforderlich, wenn die Verletzungsgefahr auf andere Weise (z. B. durch Anbaugeräte) ausgeschlossen ist.
- b.
- Können wegen der Bauart oder Verwendung des Fahrzeugs die Vorschriften über den seitlichen Abstand und die Anbringungshöhe (Anh. 10 Ziff. 2 und 3) nicht eingehalten werden, dürfen die Lichter, Rückstrahler und Richtungsblinker am Kabinenaufbau angebracht werden. Die Markierlichter müssen nicht fest angebracht sein. Sie sind jedoch nachts oder bei schlechter Witterung für Fahrten auf öffentlichen Strassen im vorgeschriebenen seitlichen Abstand anzubringen.
- c.2
- Die Heckmarkierungstafel (Art. 68 Abs. 4) und das Höchstgeschwindigkeitszeichen (Art. 117 Abs. 2) sind nicht erforderlich.
- d.3
- Die Bestimmungen über die selbsttätig arbeitenden Scheinwerfer-Verstelleinrichtungen und über die Scheinwerfer-Reinigungsanlagen bei Abblendlichtern nach Artikel 74 Absatz 4 sind nicht anwendbar.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
3 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
3. Titel: Motorräder, Leicht-, Klein- und dreirädrige Motorfahrzeuge6
1. Kapitel: Abmessungen, Gewichte, Kennzeichnung
Art. 135 Abmessungen
1 Die Abmessungen dürfen höchstens betragen:
Meter | |
| 4,00 |
| 2,00 |
| 2,50 |
2 Für zweirädrige Kleinmotorräder gelten folgende von Absatz 1 abweichende Abmessungen:
Meter | |
| 1,00 |
3 Für Motorschlitten gelten folgende von Absatz 1 abweichende Abmessungen:
| 3,50 |
| 1,30 |
Art. 136 Gewichte, Anhängelast, Kontrollschild
1 Das für die Kategorieneinteilung massgebende Gewicht der Fahrzeuge ist das Leergewicht gemäss Artikel 7 Absätze 1 und 7, jedoch ohne Fahrzeugführer oder -führerin, ohne Treibstoff und ohne eventuell vorhandene Zusatzausrüstung. Es darf höchstens betragen:
Tonnen | |
| 0,27 |
| 1,00 |
| 0,35 |
| 0,40 |
| 0,55 |
| 0,40 |
2 Die Nutzlast (Art. 7 Abs. 5) der Fahrzeuge darf höchstens betragen für:
Tonnen | |
| 0,30 |
| 0,30 |
| 1,50 |
| 0,20 |
| 0,20 |
| 1,00 |
3 Die Anhängelast darf, ausgenommen bei Motorschlitten, 50 Prozent des in Absatz 1 festgelegten Gewichts nicht überschreiten, wenn sie höher als 80 kg ist.2
3bis Für Leicht- Klein- und dreirädrige Motorfahrzeuge sowie für dreirädrige Kleinmotorräder kann in Abweichung von Absatz 3 eine Anhängelast für gebremste Anhänger bis zur Hälfte des Gesamtgewichts des Zugfahrzeugs zugelassen werden, wenn:
- a.
- alle massgebenden Vorschriften eingehalten sind;
- b.
- die voll beladene Fahrzeugkombination gegen eine Neigung von 12 Prozent vorwärts und rückwärts anfahren kann; und
- c.
- die Stellbremse des Zugfahrzeugs die voll beladene Fahrzeugkombination in einer Steigung und einem Gefälle bis 12 Prozent halten kann.3
4 Bei Motorrädern, Leicht-, Klein- und dreirädrigen Motorfahrzeugen muss das Kontrollschild hinten angebracht werden.4
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
3 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
2. Kapitel: Antrieb, Räder und Reifen
Art. 137 Anlassvorrichtung, Anfahrvermögen
1 Der Antriebsmotor muss am stillstehenden Fahrzeug in Betrieb gesetzt werden können und ein ruckfreies Anfahren ermöglichen.
2 Die Anforderungen von Artikel 54 Absatz 3 über das Anfahrvermögen gelten nicht.1
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
Art. 138 Bereifung
1 Reifen unterschiedlicher Bauart (Radialreifen/Diagonalreifen) sind bei Motorrädern, Klein- und dreirädrigen Motorfahrzeugen mit einer Höchstgeschwindigkeit über 45 km/h an demselben Fahrzeug zulässig, wenn der Fahrzeughersteller oder die -herstellerin bestätigt, dass sich das Fahrzeug dafür eignet oder wenn der Reifenhersteller eine solche Reifenkombination vorsieht.1
2 Bei dreirädrigen Kleinmotorrädern, Leichtmotorfahrzeugen sowie bei Klein- und dreirädrigen Motorfahrzeugen mit einer Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h darf die Profiltiefe der Bereifung weniger als 1,60 mm betragen.2
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
3. Kapitel: Aufbau, Innenraum, Bemalungen7
Art. 139
1 Verschalungen dürfen die Führung des Fahrzeugs nicht behindern.
2 Die Anforderungen von Artikel 66 Absatz 2 zweiter Satz an den Aufbau bzw. die Kotflügel gelten nicht.1
3 Die Sitzgelegenheiten für Führer, Führerin, Mitfahrer und Mitfahrerin müssen gut am Fahrzeugrahmen befestigt sein. …2
4 Bemalungen dürfen lumineszierend sein.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
2 Zweiter Satz eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998 (AS 1998 2352). Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002 (AS 2002 3218).
4. Kapitel: Beleuchtung
Art. 140 Obligatorische Beleuchtungsvorrichtungen
1 Folgende Lichter und Rückstrahler müssen fest angebracht sein:
- a.1
- vorn: ein Fernlicht, ein Abblendlicht und ein Standlicht;
- b.
- hinten: ein Schlusslicht, ein Bremslicht, eine Kontrollschildbeleuchtung und ein nicht dreieckiger Rückstrahler;
- c.2
- Richtungsblinker.
2 Mehrspurige Fahrzeuge mit einer Breite von mehr als 1,30 m, ausgenommen Motorräder mit Seitenwagen, benötigen je zwei der in Absatz 1 vorgeschriebenen Lichter und Rückstrahler, ausgenommen die Kontrollschildbeleuchtung. Zusätzliche Lichter nach Artikel 141 Absatz 1 Buchstaben a, c, d und e sind für diese Fahrzeuge nicht zulässig.3
4 Für die einzelnen Lichter und Rückstrahler gelten mit folgenden Ausnahmen die Vorschriften der Artikel 73-78 sowie des Anhangs 10:
- a.5
- Einzelne Lichter, ausgenommen die Kontrollschildbeleuchtung, müssen in der Längsachse des Fahrzeuges angeordnet sein.
- b.
- Fern- und Abblendlicht können jedoch nebeneinander angeordnet sein, wenn sie den gleichen Abstand zur Längsachse des Fahrzeugs und die gleiche Höhe aufweisen. Das Standlicht kann in einem der beiden Scheinwerfer eingebaut sein.
- c.
- …6
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
4 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, mit Wirkung seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
5 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
6 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002 (AS 2002 3218).
Art. 141 Fakultative Beleuchtungsvorrichtungen
1 Folgende Vorrichtungen sind, unter Vorbehalt der in Klammern jeweils aufgeführten Höchstzahl und unter Vorbehalt von Artikel 140 Absatz 2, zusätzlich erlaubt:1
- a.2
- ein oder zwei Fern- oder Abblendlichter (insgesamt jedoch höchstens je deren zwei);
- b.
- eine Lichthupe (geschaltet auf Fern- oder Abblendlicht);
- c.3
- ein oder zwei Standlichter (insgesamt jedoch höchstens deren zwei) sowie ein oder zwei Tagfahrlichter (Art. 76 Abs. 5);
- d.4
- ein Schlusslicht (insgesamt jedoch höchstens deren zwei);
- e.5
- ein oder zwei Bremslichter (insgesamt jedoch höchstens deren zwei);
- f.
- …6
- g.
- Warnblinklichter als Pannenlichter;
- h.
- ein oder zwei Nebellichter;
- i.
- ein oder zwei Nebelschlusslichter;
- k.
- links und rechts je ein oder zwei seitwärts wirkende, nicht dreieckige Rückstrahler, die sich nicht an den Rädern befinden dürfen;
- l.7
- vorne ein oder zwei nicht dreieckige Rückstrahler;
- m.8hinten ein nicht dreieckiger Rückstrahler (insgesamt jedoch höchstens deren zwei);
- n.9
- pro Pedal je ein nach vorne und ein nach hinten gerichteter Rückstrahler;
- o.10
- je ein seitlicher Richtungsblinker bei Klein- und dreirädrigen Motorfahrzeugen;
- p.11
- ein oder zwei Rückfahrlichter bei mehrspurigen Fahrzeugen mit Rückwärtsgang.
2 Mit Bewilligung der Zulassungsbehörde, durch Eintrag im Fahrzeugausweis, sind weiter erlaubt:
- a.12
- an Fahrzeugen der Feuerwehr, Polizei, Sanität und des Zolls: Blaulichter; in Ausnahme von Artikel 78 Absatz 3 können sie auch nur nach vorne gerichtet sein; die Bestimmung von Artikel 140 Absatz 4 Buchstabe a über die Symmetrie der Lichter ist nicht anwendbar;
- b.13
- an Fahrzeugen der Polizei und des Zolls: eine Suchlampe und gelbe Gefahrenlichter; in Ausnahme von Artikel 78 Absatz 3 können die gelben Gefahrenlichter auch nur nach vorne gerichtet sein; die Bestimmung von Artikel 140 Absatz 4 Buchstabe a über die Symmetrie der Lichter ist nicht anwendbar;
- c.14
- an Motorschlitten, die für Rettungszwecke eingesetzt werden: gelbe Gefahrenlichter.
4 Alle weiteren am Fahrzeug angebrachten und nach aussen gerichteten Beleuchtungsvorrichtungen, insbesondere Suchlampen und Weitstrahler, sind untersagt.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
5 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
6 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, mit Wirkung seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
7 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
8 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
9 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
10 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
11 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
12 Fassung gemäss Anhang 4 Ziff. 34 der Zollverordnung vom 1. Nov. 2006, in Kraft seit 1. Mai 2007 (AS 2007 1469).
13 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
14 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
15 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, mit Wirkung seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
Art. 142 Richtungsblinker
2 Bei Fahrzeugen mit Wechselstromanlagen dürfen die Blinker je Seite vorn/hinten wechselweise aufleuchten.
1 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, mit Wirkung seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
5. Kapitel: Weitere Anforderungen und Zusatzausrüstungen
Art. 143 Rückspiegel
1 Es ist wenigstens ein Rückspiegel mit einer Fläche von mindestens 50 cm2 links aussen erforderlich. Bezüglich Bau, Anbringung und Sichtwinkel gilt Artikel 112.
2 Bei Fahrzeugen mit geschlossenem Aufbau sind zwei Rückspiegel mit einer Fläche von je 50 cm2 erforderlich. Bei Fahrzeugen mit ausreichendem Heckfenster, die keine Anhänger mitführen können, kann ein Innenspiegel den rechten Aussenspiegel ersetzen.
3 Andere Vorrichtungen, die es dem Führer oder der Führerin ermöglichen, dasselbe Sichtfeld nach hinten einzusehen, sind ebenfalls zulässig.
Art. 144 Weitere Anforderungen
1 Fahrzeuge müssen mit einer wirksamen, auf der Fahrt ungefährlichen Diebstahlsicherung versehen sein (z.B. Lenk- oder Getriebeschloss, Schalthebelverriegelung). Auf gebrauchten Fahrzeugen genügt ein Schliesskabel oder eine Schliesskette.1
3 Für Fahrzeugalarmsysteme (FAS) gelten die Artikel 83-88 und Anhang 11 Ziffer 6 sinngemäss.
4 Für den Anhängerbetrieb ist eine Eignungserklärung des Herstellers oder der Herstellerin oder eine Garantie des Umbauers oder der Umbauerin nach Artikel 41 Absatz 5 unter Angabe der Lage des Drehpunktes der Verbindungseinrichtung erforderlich.
5 Die Geschwindigkeit kann, soweit erforderlich, beschränkt werden, wenn technische Eigenheiten des Fahrzeuges dies erfordern.
6 Für die Steigerung der Motorleistung gilt Artikel 97 Absatz 3.3
7 Für Fahrzeuge mit einer beschränkten Höchstgeschwindigkeit können die Erleichterungen der Artikel 118, 119 und 120 beansprucht werden. Bei Fahrzeugen mit einer auf 15 km/h beschränkten Höchstgeschwindigkeit kann auf das Abblendlicht nur verzichtet werden, wenn ein Standlicht vorhanden ist. Für die Kennzeichnung und die Eintragung der Höchstgeschwindigkeit gilt, ausgenommen bei Kleinmotorrädern und Leichtmotorfahrzeugen, Artikel 117 Absatz 2.4
8 Leicht-, Klein- und dreirädrige Motorfahrzeuge, die für berufsmässige Personentransporte verwendet werden, müssen mit einem Fahrtschreiber nach Artikel 100 ausgerüstet sein.5
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
2 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, mit Wirkung seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
4 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
5 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
6. Kapitel: Besondere Bestimmungen
1. Abschnitt: Motorräder
Art. 145 Bremsen
1 Motorräder müssen mit zwei voneinander unabhängigen Betriebsbremsen versehen sein, von denen eine auf das Vorderrad und die andere auf das Hinterrad wirkt. Sie können kombiniert sein, sofern im Störungsfall eine Bremse wirksam bleibt. Bei hydraulischen Bremsanlagen muss der Flüssigkeitsstand leicht überprüfbar sein.
2 Die Wirkung der Bremsen sowie das Prüfverfahren richten sich nach Anhang 7.
Art. 146 Aufbau und weitere Anforderungen
1 Für den Mitfahrer oder die Mitfahrerin von Motorrädern muss ein solid befestigtes Haltesystem vorhanden sein. Das System kann aus einem Haltegurt oder einem oder mehreren Haltegriffen bestehen.
2 Für den Fahrer oder die Fahrerin und für den Mitfahrer oder die Mitfahrerin sind Fussrasten oder Trittbretter erforderlich.
3 Motorräder müssen mindestens eine seitliche oder eine mittlere Abstellstütze haben, welche den Strassenbelag nicht beschädigt. Die Abstellstütze muss während der Fahrt gut gesichert sein und den folgenden Anforderungen entsprechen:
- a.
- Die seitliche Abstellstütze muss automatisch nach hinten klappen, sobald das Motorrad in seine normale (senkrechte) Fahrstellung gebracht oder wenn es absichtlich vorwärts bewegt wird; dies ist nicht erforderlich, wenn das Motorrad bei ausgeklappter seitlicher Abstellstütze nicht in Gang gesetzt werden kann.
- b.
- Die mittlere Abstellstütze muss automatisch nach hinten klappen, sobald das Motorrad nach vorne bewegt wird.1
4 Der Drehpunkt der Verbindungseinrichtung muss sich in der Längsachse des Fahrzeuges befinden.
5 Eine Scheibenwaschanlage ist nicht erforderlich. Scheibenwischer sind nur erforderlich, wenn das vorgeschriebene Sichtfeld nicht vom Führersitz aus gereinigt werden kann (Art. 81 Abs. 1).2
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Juni 2005 (AS 2005 4111). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2. Abschnitt: Motorräder mit Seitenwagen
Art. 147 Aufbau, Federung, Bremsen
1 Motorräder dürfen mit einem Seitenwagen versehen werden, wenn eine Eignungserklärung des Herstellers oder der Herstellerin oder eine Garantie des Umbauers oder der Umbauerin nach Artikel 41 Absatz 5 vorliegt. Vorspur, Radsturz und Voreilung (Achsabstand zwischen dem Rad des Seitenwagens und dem Hinterrad des Motorrades) sind so einzustellen, dass das Fahrzeug nicht von selbst von der Fahrspur abweicht.
2 Seitenwagen müssen gefedert sein.
3 Für das Bremssystem von Motorrädern mit Seitenwagen gilt Artikel 145. Seitenwagen müssen jedoch nur mit einer eigenen Bremse versehen sein, wenn die Bremsen des Motorrades allein hinsichtlich ihrer Wirksamkeit die Anforderungen für Motorräder mit Seitenwagen nach Anhang 7 nicht erfüllen. Die Betätigung der Bremse des Seitenwagens kann separat oder zusammen mit einer Bremse des Motorrades erfolgen.
Art. 148 Beleuchtung, Richtungsblinker und weitere Anforderungen
1 Seitenwagen müssen möglichst weit aussen nach vorn ein Standlicht und nach hinten ein Schlusslicht sowie einen Rückstrahler tragen, die in einer Vorrichtung vereinigt sein können; die Lichter müssen stets zusammen mit denen des Motorrades leuchten. Am Seitenwagen ist ein Bremslicht zulässig.
2 Falls Richtungsblinker vorhanden sind, richten sich Anordnung und Sichtwinkel nach Anhang 10.
3 Die Bestimmungen von Artikel 73 Absatz 2 über Form, Symmetrie und Anbringungshöhe sind für Beleuchtung und Richtungsblinker für Motorräder mit Seitenwagen nicht anwendbar.
4 Für das Haltesystem für den Mitfahrer oder die Mitfahrerin sowie für Fussrasten und Trittbretter gilt Artikel 146 Absätze 1 und 2.
3. Abschnitt: Zweirädrige Kleinmotorräder
Art. 149 Bremsen
1 Für das Bremssystem von zweirädrigen Kleinmotorrädern gilt Artikel 145.
2 Die Wirkung der Bremsen sowie das Prüfverfahren richten sich nach Anhang 7.
Art. 150 Haltesysteme, Fussrasten, Diebstahlsicherung1
1 Für das Haltesystem für den Mitfahrer oder die Mitfahrerin sowie für Fussrasten und Trittbretter von zweirädrigen Kleinmotorrädern gilt Artikel 146 Absätze 1 und 2.
2 Abweichend von Artikel 146 Absatz 2 können bei zweirädrigen Kleinmotorrädern für den Führer oder die Führerin anstelle von Fussrasten Tretpedale vorgesehen sein. …2
3 Eine Diebstahlsicherung (Art. 144 Abs. 1) ist nicht erforderlich.3
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
2 Satz aufgehoben durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, mit Wirkung seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
3 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
Art. 151 Beleuchtung, Abstellstütze und weitere Anforderungen1
1 Fernlicht, Standlicht, Kontrollschildbeleuchtung, ein Kontrolllicht für das Fernlicht und eine Kontrolleinrichtung der Richtungsblinker sind nicht erforderlich.2 Für das Schlusslicht genügt eine Leistung von 3 Watt.
2 Für die Abstellstütze von zweirädrigen Kleinmotorrädern gilt Artikel 146 Absatz 3.
3 Für die Verbindungseinrichtung gilt Artikel 146 Absatz 4.
4 Für Scheibenwischer und Scheibenwaschanlage gilt Artikel 146 Absatz 5.3
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
3 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
4. Abschnitt: Dreirädrige Kleinmotorräder und Leichtmotorfahrzeuge
Art. 152 Rückwärtsfahreinrichtung, Fahrtschreiber und Datenaufzeichnungsgerät1
1 Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 0,20 t müssen einen Rückwärtsgang aufweisen. Fahrzeuge mit Elektromotor können mit einer anderen Rückwärtsfahreinrichtung ausgerüstet sein. Ein Rückwärtsgang ist nicht erforderlich für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht bis zu 0,40 t, wenn das Fahrzeug vom Führersitz aus leicht zurückgestossen werden kann.2
2 Für die Ausrüstung der Fahrzeuge mit Fahrtschreibern oder Datenaufzeichnungsgeräten gelten die Artikel 100-102.3
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 16. Jan. 2008, in Kraft seit 1. Juli 2008 (AS 2008 355).
2 Dritter Satz eingefügt durch Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
Art. 153 Bremsen
1 Dreirädrige Kleinmotorräder und Leichtmotorfahrzeuge müssen mit einer Betriebs- und Feststellbremse ausgerüstet sein. Die Betriebsbremse kann entweder aus zwei voneinander unabhängigen Bremsen bestehen, die - beide gleichzeitig betätigt - auf alle Räder wirken, oder aus einer Bremse, die auf alle Räder wirkt, und einer abstufbaren Hilfsbremse, die auch als Feststellbremse benützt werden kann. Die Feststellbremse muss auf die Räder mindestens einer Achse wirken.
2 Die Wirkung der Bremsen sowie das Prüfverfahren richten sich nach Anhang 7.
Art. 154 Beleuchtung
1 Bei einer Fahrzeugbreite von mehr als 1,30 m müssen die Lichter, ausgenommen die Kontrollschildbeleuchtung, symmetrisch links und rechts angebracht werden …1
2 Fernlichter, Kontrollschildbeleuchtung, ein Kontrolllicht für das Fernlicht und eine Kontrolleinrichtung der Richtungsblinker sind nicht erforderlich.2 Für das Schlusslicht genügt eine Leistung von 3 Watt. Bei geschlossenem Aufbau sind Richtungsblinker erforderlich.
1 Satz aufgehoben durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, mit Wirkung seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
Art. 1551 Sicherheitsgurten, Gurtverankerungen, Defroster und Ventilation, Diebstahlsicherung2
1 Sicherheitsgurten und Gurtverankerungen sind nicht erforderlich.
2 Bei Fahrzeugen mit geschlossenem Aufbau und einer Motorleistung von nicht mehr als 4 kW ist ein Defroster oder eine Ventilation nicht erforderlich (Art. 81 Abs. 3).3
3 Eine Diebstahlsicherung (Art. 144 Abs. 1) ist nicht erforderlich.4
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
4 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
5. Abschnitt: Klein- und dreirädrige Motorfahrzeuge
Art. 156 Rückwärtsfahreinrichtung, Fahrtschreiber und Datenaufzeichnungsgerät1
1 Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 0,20 t müssen einen Rückwärtsgang aufweisen. Fahrzeuge mit Elektromotor können mit einer anderen Rückwärtsfahreinrichtung ausgerüstet sein. Ein Rückwärtsgang ist nicht erforderlich für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht bis zu 0,40 t, wenn das Fahrzeug vom Führersitz aus leicht zurückgestossen werden kann.2
2 Für die Ausrüstung der Fahrzeuge mit Fahrtschreibern oder Datenaufzeichnungsgeräten gelten die Artikel 100-102.3
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 16. Jan. 2008, in Kraft seit 1. Juli 2008 (AS 2008 355).
2 Dritter Satz eingefügt durch Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
Art. 157 Bremsen
1 Klein- und dreirädrige Motorfahrzeuge müssen mit einer Betriebs-, einer Hilfs- und einer Feststellbremse ausgerüstet sein.
2 Die Betriebsbremse muss auf alle Räder wirken. Die Hilfsbremse muss abstufbar sein; sie kann auch als Feststellbremse verwendet werden.
3 Die Wirksamkeit der Bremsen sowie das Prüfverfahren richten sich nach Anhang 7.
Art. 158 Sicherheitsgurten und Gurtverankerungen
1 Klein- und dreirädrige Motorfahrzeuge mit Aufbau und einem Gewicht nach Artikel 136 Absatz 1 von mehr als 0,25 t müssen mit Sicherheitsgurten versehen sein, die den Anforderungen nach Artikel 72 Absatz 5 entsprechen. Für mittlere Sitzplätze können auch Beckengurten verwendet werden.1
2 Für äussere Sitzplätze sind zwei untere und eine obere, für mittlere Sitzplätze sind mindestens zwei untere Gurtverankerungen erforderlich. Die Anforderungen richten sich nach Artikel 72 Absatz 2.2
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
2 Satz eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
Art. 159 Beleuchtung
Bei einer Fahrzeugbreite von mehr als 1,30 m müssen die Lichter, ausgenommen die Kontrollschildbeleuchtung, symmetrisch links und rechts angebracht werden. Bei geschlossenem Aufbau sind Richtungsblinker erforderlich. Es können ein oder zwei Rückfahrlichter angebracht werden.12
1 Satz eingefügt durch Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
2 Fassung des Satzes gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
6. Abschnitt: Motorschlitten
Art. 160
1 Motorschlitten müssen mit einer Betriebs- und Feststellbremse ausgerüstet sein. Sie können gemeinsame Übertragungseinrichtungen aufweisen. Die Betätigungseinrichtungen müssen unabhängig sein. Diejenige der Feststellbremse muss mechanisch sein.
2 Die Wirksamkeit der Bremsen sowie das Prüfverfahren richten sich nach Anhang 7.
3 Für das Haltesystem für den Mitfahrer oder die Mitfahrerin sowie für Fussrasten und Trittbretter von Motorschlitten gilt Artikel 146 Absätze 1 und 2.
4 Fernlichter, Kontrollschildbeleuchtung und Richtungsblinker sind nicht erforderlich. Zur Diebstahlsicherung genügt eine Schliesskette oder eine andere gleich sichere Schliessvorrichtung.1
5 Für die Verbindungseinrichtung gilt Artikel 146 Absatz 4.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
4. Titel: Landwirtschaftliche Motorfahrzeuge
Art. 161 Einteilungskriterien, Höchstgeschwindigkeit
1 «Landwirtschaftliche Motorfahrzeuge» sind Traktoren, Motorkarren, Arbeitskarren und Motoreinachser, die nur im Zusammenhang mit der Bewirtschaftung eines Landwirtschafts- oder gleichgestellten Betriebes (Art. 86 VRV) verwendet werden. Ihre Höchstgeschwindigkeit darf unbeladen auf ebener Strasse 30 km/h nicht übersteigen. Die Kraftübertragung muss so ausgelegt sein, dass bei Vorwärtsfahrt in der kleinsten Übersetzung und Nennleistungsdrehzahl des Motors die Geschwindigkeit höchstens 6 km/h beträgt. Die Messtoleranz beträgt 10 Prozent.1
1bis Landwirtschaftliche Traktoren, die allen Anforderungen der Richtlinie Nr. 74/150/EWG beziehungsweise der Richtlinie Nr. 2003/37/EG und den darin enthaltenen Einzelrichtlinien entsprechen, dürfen eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h erreichen. Die Messtoleranz beträgt 3 km/h.2
1ter Motorfahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 40 km/h (Messtoleranz 3 km/h), die allen Anforderungen der Richtlinie Nr. 2003/37/EG und den darin enthaltenen Einzelrichtlinien entsprechen, werden als gewerbliche Traktoren zugelassen. Vorbehalten bleibt Artikel 100 Absatz 1 Buchstabe a.3
2 Für landwirtschaftliche Motoreinachser gelten die Artikel 167-172.
3 Kombinationsfahrzeuge sind landwirtschaftliche Motorfahrzeuge, die von einer in eine andere der zulässigen Arten verwandelt werden können; die möglichen Arten sind in einem einzigen Fahrzeugausweis einzutragen. Sie unterstehen den Vorschriften der Fahrzeugart, der sie jeweils entsprechen.
4 Fahrzeuge, die alle Vorschriften für landwirtschaftliche Traktoren erfüllen, können auch als Motorkarren (Art. 11 Abs. 2 Bst. g) bzw. als gewerbliche Traktoren zugelassen werden. Vorbehalten bleibt die Ausrüstungspflicht mit Fahrtschreibern bei Fahrzeugen, deren Führer oder Führerin der ARV 1 unterstehen (Art. 100 Abs. 1 Bst. a) sowie die Bestimmung über die zulässige Nutzlast (Art. 134 Abs. 1).4
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998 (AS 1998 2352). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
3 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
Art. 162 Kontrollschild, Lenkung
1 Landwirtschaftliche Motorfahrzeuge tragen ein Kontrollschild. Dieses kann an geeigneter Stelle vorne oder hinten angebracht sein. Landwirtschaftliche Ausnahmefahrzeuge müssen vorne und hinten mit einem Kontrollschild versehen sein.
2 Bei landwirtschaftlichen Traktoren darf die Betätigungskraft beim Übergang von der Geradeausfahrt zum Lenkeinschlag, der zur Einfahrt in einen Kreis mit einem äusserem Radius von 12,00 m erforderlich ist, 250 N nicht überschreiten.
3 Bei Hilfskraft-Lenkungen darf bei der Prüfung nach Absatz 2 die Betätigungskraft bei Ausfall der Hilfskraft 600 N nicht überschreiten.1
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
Art. 163 Bremsen
1 Landwirtschaftliche Motorfahrzeuge müssen mit einer Betriebs-, Hilfs- und Feststellbremse ausgerüstet sein. Die Bremsanlage muss den Anforderungen der Richtlinie Nr. 76/432 des Rates vom 6. April 1976 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Bremsanlagen von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen auf Rädern entsprechen; bei Fahrzeugen mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 30 km/h genügen die folgenden Mindestanforderungen.1
2 Die Wirkung der Bremsanlagen kann nach Anhang 7 überprüft werden.2
3 Einzelradbremsen müssen miteinander verbunden werden können oder sich durch eine zusätzliche Vorrichtung gemeinsam bedienen lassen.
4 Zugfahrzeuge mit einer bewilligten Anhängelast von mehr als 6,00 t müssen mit einem Anschluss für eine durchgehende, in Abhängigkeit von der Betriebsbremse des Zugfahrzeuges wirkende Anhängerbremse (Art. 208) ausgerüstet sein.3
5 Für hydraulische Anhängerbremsen gelten folgende Anforderungen:
- a.
- Der Anschluss für die Betriebsbremse des Anhängers muss der Norm 5676 der ISO entsprechen; der Stecker muss sich auf dem Zugfahrzeug befinden.
- b.4
- Bei einer Abbremsung von 30 Prozent muss der Druck am Anschluss 100 bar ± 15 bar (10 000 kPa ± 1 500 kPa) betragen. Der Maximaldruck muss zwischen 130 bar (13 000 kPa) und 150 bar (15 000 kPa) liegen.
6 Für pneumatische Anhängerbremsen gilt Artikel 127 Absätze 4 und 5.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
Art. 164 Zusatzgeräte, Schutzeinrichtung
1 Vorübergehend angebrachte, erforderliche Zusatzgeräte an landwirtschaftlichen Motorfahrzeugen sowie an gewerblichen Traktoren auf landwirtschaftlichen Fahrten dürfen höchstens 4,00 m vor die Mitte der Lenkvorrichtung reichen. Für das Anbringen von Seitenblickspiegeln gilt Artikel 112 Absatz 5.1
2 Landwirtschaftliche Traktoren und Motorkarren müssen mit einer geprüften Schutzeinrichtung, wie z. B. Sicherheitskabine, Sicherheitsrahmen oder Sicherheitsbügel, versehen sein, die bei Unfällen ein Überrollen des Fahrzeugs nach Möglichkeit verhindert und den Führer oder die Führerin schützt. Diese Sicherheitseinrichtungen müssen den im Anhang 2 aufgeführten Normen entsprechen.
3 Von Absatz 2 ausgenommen sind:
- a.
- umgebaute Fahrzeuge (z.B. Lieferwagen oder Lastwagen) mit Original-Führerkabine;
- b.
- Fahrzeuge mit einem Leergewicht ohne Zusatzgeräte und Führer oder Führerin von höchstens 0,60 t;
- c.
- Fahrzeuge, für die der Fahrzeughersteller oder die Fahrzeugherstellerin oder eine anerkannte Prüfstelle bestätigt, dass eine Schutzeinrichtung aufgrund des speziellen Aufbaus keine zusätzliche Sicherheit bietet.2
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 165 Beleuchtung
1 Die Anforderungen an die Beleuchtung richten sich nach den Artikeln 109-111. Nicht erforderlich ist jedoch eine Kontrollschildbeleuchtung.
2 An landwirtschaftlichen Motorfahrzeugen, die vorne für das Mitführen von Zusatzgeräten eingerichtet sind, dürfen zwei zusätzliche Abblendlichter in einer Anbauhöhe von höchstens 3,00 m angebracht werden, sofern jeweils gleichzeitig nur ein Abblendlicht-Paar leuchten kann.1
3 An landwirtschaftlichen Motorfahrzeugen mit einer Breite über 2,10 m müssen in Abweichung von Artikel 109 Absatz 4 auch dann keine Markierlichter angebracht werden, wenn die Standlichter und die Schlusslichter mehr als 0,10 m vom Fahrzeugrand entfernt sind.2
4 An Stelle der Rückstrahler können retroreflektierende Beläge von wenigstens 100 cm2 Leuchtfläche angebracht werden. Werden Rückstrahler oder Lichter durch Arbeitsgeräte verdeckt, so sind nachts und bei schlechter Witterung entsprechende Ersatzvorrichtungen anzubringen.
5 Für Arbeitslichter sind, in Abweichung von Artikel 78 Absatz 5, keine Kontrolllampen erforderlich, auch wenn die Arbeitslichter für den Führer oder die Führerin nicht leicht sichtbar sind.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
Art. 166 Weitere Anforderungen
1 Landwirtschaftliche Motorfahrzeuge müssen links und rechts aussen je einen Rückspiegel tragen, womit der Führer oder die Führerin die Fahrbahn seitlich neben dem Aufbau und nach hinten mindestens 100 m weit leicht überblicken kann. Die Anforderungen an Rückspiegel richten sich nach Artikel 112.
2 Von Absatz 1 ausgenommen sind landwirtschaftliche Motorfahrzeuge, die Anhänger mit einer mehr als 2,55 m breiten Ladung ziehen (Art. 58 Abs. 5 VRV).1
3 Die Anordnung von Rückspiegeln bei mitgeführten sichthemmenden Ladungen oder Anhängern richtet sich nach Artikel 58 Absatz 5 VRV.
4 Bolzenkupplungen (Zugmaul) an landwirtschaftlichen Zugfahrzeugen mit einer bewilligten Anhängelast von mehr als 6,00 t müssen in der Längsachse nach jeder Seite um mindestens 90° drehbar sein.2 Ausgenommen sind Zugpendel und Zughaken.
5 Die Geschwindigkeit kann soweit erforderlich beschränkt werden, wenn technische Eigenheiten des Fahrzeuges dies erfordern.
6 Die Erleichterungen nach den Artikeln 118a, 119 und 120 sind gegebenenfalls anwendbar.3
7 Landwirtschaftliche Traktoren mit einem Leergewicht von mehr als 3,50 t sind mit mindestens einem leicht zugänglichen Unterlegkeil (Art. 90 Abs. 3) auszurüsten.4
1 Fassung gemäss Ziff. II der V vom 6. Mai 1998, in Kraft seit 15. Mai 1998 (AS 1998 1465).
2 Fassung des Satzes gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
4 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
5. Titel: Übrige Motorfahrzeuge
1. Kapitel: Motoreinachser
Art. 1671 Kontrollschild
Das Kontrollschild muss gut sichtbar angebracht sein.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. Okt. 2011, in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4939).
Art. 168 Antrieb, Abgas, Geräusch, Höchstgeschwindigkeit
1 Die Vorschriften über Auspuff, Abgase und Schalldämpfung (Art. 52 und 53), ausgenommen diejenigen über Länge und Richtung des Auspuffs (Art. 52 Abs. 3), ebenso wie die Vorschriften über Behälter und Leitungen (Art. 49 und 50), gelten sinngemäss.
2 Bei zweirädrigen Motoreinachsern müssen beide Räder vom Motor angetrieben sein. Beträgt das Gewicht ohne Arbeitsgeräte mehr als 0,20 t oder die Spurweite mehr als 0,70 m, so ist ein Differential erforderlich.
3 Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit darf 25 km/h nicht übersteigen (Messtoleranz 10 %). Beträgt sie über 15 km/h, so sind wenigstens zwei Vorwärtsgänge oder ein stufenloses Getriebe erforderlich.
Art. 1691 Bremsen
Motoreinachser müssen wenigstens eine auf alle Räder wirkende Bremse und eine Feststellvorrichtung aufweisen, die die in Anhang 7 vorgeschriebene Wirkung erreichen, ausser wenn die Bremsverzögerung durch blosses Gaswegnehmen erreicht wird und das Fahrzeug bei abgestelltem Motor in einer Steigung und einem Gefälle bis 12 Prozent nicht wegrollen kann.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 170 Achsen, Betätigungsvorrichtungen
1 Eine Nachlaufachse, die nur einen Sitz für den Führer oder für die Führerin trägt, gilt nicht als Anhänger. Bei der Benützung einer solchen Achse dürfen keine Anhänger mitgeführt werden.
2 Die beim Fahren benötigten Vorrichtungen müssen auch während Wendemanövern leicht bedient werden können.
Art. 171 Beleuchtung
1 Motoreinachser müssen vorn zwei Abblendlichter und zwei Rückstrahler und hinten zwei Rückstrahler aufweisen.
2 Bei Motoreinachsern mit einer Breite ohne Arbeitsgeräte von höchstens 1,00 m genügt eines der vorgeschriebenen Lichter und der Rückstrahler links.
3 Arbeitsgeräte, die den Motoreinachser seitlich um mehr als 0,15 m überragen, müssen möglichst weit aussen eigene Rückstrahler aufweisen.
4 Für Motoreinachser, die ohne Zusatzgeräte nicht mehr als 80 kg wiegen, ist kein fest angebrachtes Licht erforderlich. Es gilt Artikel 30 Absatz 4 VRV.
Art. 172 Weitere Anforderungen
1 Für die akustische Warnvorrichtung gelten die Anforderungen des Artikels 82 Absatz 1 sowie der Ziffer 2 des Anhangs 11 sinngemäss.
2 Die Verbindungseinrichtung muss eine Sicherung gegen unbeabsichtigtes Öffnen aufweisen.
3 Für Motoreinachser mit beschränkter Höchstgeschwindigkeit können die Erleichterungen des Artikels 120 beansprucht werden, wobei auf die Abblendlichter nur verzichtet werden kann, wenn Standlichter vorhanden sind.
2. Kapitel: Motorhandwagen
Art. 173 Abmessungen, Gewicht1
1 Motorhandwagen dürfen ohne Deichsel höchstens 3,00 m lang und höchstens 1,80 m breit sein. Ihr Gesamtgewicht darf 3,00 t und ihre Höchstgeschwindigkeit 8 km/h nicht übersteigen.
3 Sofern für Motorhandwagen keine besonderen Bestimmungen bestehen, können die Erleichterungen der Artikel 118, 119 und 120 beansprucht werden.3
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 12. Okt. 2011, in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4939).
2 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 12. Okt. 2011, mit Wirkung seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4939).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
Art. 174 Antrieb, Bremsen, Beleuchtung
1 Motorhandwagen müssen eine Sicherung gegen unbefugtes und ungewolltes Ingangsetzen aufweisen. Wird die Lenkvorrichtung losgelassen, muss selbsttätig der Antrieb ausgeschaltet und die Bremse betätigt werden.1
2 Motorhandwagen müssen eine Bremse und eine Feststellvorrichtung aufweisen, die die in Anhang 7 vorgeschriebene Bremsverzögerung erreichen, ausser wenn diese Bremsverzögerung durch blosses Gaswegnehmen oder Ausschalten des Stromes erreicht wird und das Fahrzeug mit voller Ladung in einer Steigung und einem Gefälle bis 12 Prozent nicht wegrollen kann.2
3 Als Beleuchtung sind, möglichst weit aussen angebracht, erforderlich:
- a.
- vorn: zwei Standlichter und zwei Rückstrahler;
- b.
- hinten: zwei Schlusslichter und zwei Rückstrahler.
4 Können die Handzeichen zur Richtungsanzeige wegen Aufbauten oder wegen der Ladung von hinten nicht deutlich wahrgenommen werden, so sind hinten oder seitlich Richtungsblinker erforderlich.
1 Fassung des zweiten Satzes gemäss Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
3. Kapitel:8 Die Motorfahrräder
1. Abschnitt: Gemeinsame Bestimmungen
Art. 175 Allgemeines, Abmessungen, Gewichte
1 Motorfahrräder müssen hinsichtlich der technischen Anforderungen nur den Bestimmungen der Artikel 175-181 entsprechen.
2 Motorfahrräder dürfen höchstens 1,00 m breit sein.
3 Die Lenkstange muss 0,40-0,70 m breit sein; sie darf das Lenken und Treten nicht behindern.
4 Das Garantiegewicht muss mindestens 75 kg höher sein als das Leergewicht. Das Gesamtgewicht darf aber 200 kg nicht übersteigen, ausgenommen bei Behindertenfahrstühlen.
Art. 176 Kennzeichnung, Kontrollschild
1 Am Rahmen muss eine leicht feststellbare, individuelle Nummer eingeschlagen und der Name des Herstellers oder der Name der Herstellerin oder eine Marke unverwischbar aufgetragen sein.
2 Bei Verbrennungsmotoren muss ein nicht leicht auswechselbarer Teil des Motors ein Typenzeichen des Motors, die Angabe des Hubraumes und den Namen des Herstellers oder der Herstellerin oder die Fabrikmarke aufweisen. Für die Kennzeichnung von Elektromotoren gilt Artikel 51 Absatz 1.
3 Bei allen Fahrzeugen des gleichen Typs müssen die erforderlichen Kennzeichnungen auf die gleiche Weise, an derselben Stelle und unverwischbar angebracht sein.
4 Bei Motorfahrrädern, die ein Kontrollschild benötigen, muss dieses hinten möglichst senkrecht und von hinten gut sichtbar angebracht sein. Das Kontrollschild darf nicht verändert, verbogen, zerschnitten oder unleserlich gemacht werden.
Art. 177 Geräusch, Antrieb, Abgas
1 Die Anforderungen betreffend Geräuschemissionen richten sich nach Anhang 6.
2 Motor, Getriebe und Kraftübertragung müssen so beschaffen sein, dass eine Erhöhung der Motorleistung und der Höchstgeschwindigkeit durch nachträgliche Eingriffe oder Auswechslung von Teilen möglichst ausgeschlossen ist.
3 Verbrennungsmotoren mit Gemischschmierung müssen für den Betrieb mit höchstens 2 Prozent Ölbeimischung zum Treibstoff gebaut sein. Die Anforderungen betreffend Abgasemissionen richten sich nach Anhang 5.
4 Die Grundeinstellung des Zündzeitpunkts muss unveränderlich sein; eine automatische Zündverstellung und eine Einstellmöglichkeit der Unterbrecherkontakte sind zulässig. Die Vergaserdüsen dürfen nicht verstellbar sein.
5 Die Auspuffanlage muss ein unverwischbares Kennzeichen tragen. Wenn sie trennbar ist, so müssen sowohl das Auspuffrohr als auch der Schalldämpfer gekennzeichnet sein.
6 Die Bestimmung der Motorleistung richtet sich nach Artikel 46 Absätze 1-3. Für Fahrzeuge mit Elektromotor gelten zusätzlich die Anforderungen nach Artikel 51.1
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 30. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 7089).
Art. 178 Rahmen, Räder, Reifen, Bremsen, Aufbau, Aufschriften
1 Rahmen, Lenkstange, Gabeln und Räder müssen genügend stark gebaut sein.
2 Die Räder müssen geeignete Luftreifen oder andere, etwa gleich elastische Reifen haben; das Gewebe darf nicht sichtbar sein.
3 Motorfahrräder müssen mit zwei kräftigen Bremsen versehen sein, von denen die eine auf das Vorder- und die andere auf das Hinterrad wirkt.
4 Bei mehrspurigen Motorfahrrädern müssen die Räder einer Achse gleichzeitig und gleichmässig gebremst werden, ausser wenn jedes Rad der Achse über eine eigene Betätigungsvorrichtung verfügt und allein die für beide Bremsen zusammen vorgeschriebene Bremswirkung spurtreu erbringt. In diesem Fall ist eine Bremse an der zweiten Achse nicht erforderlich. Eine Bremse muss mechanisch feststellbar sein und das vollbeladene Fahrzeug in einer Steigung und einem Gefälle bis 12 Prozent am Wegrollen hindern.
5 Die Wirkung der Bremsanlage sowie das Prüfverfahren richten sich nach Anhang 7.
6 Ein Wetterschutz ist zulässig, nicht jedoch geschlossene Aufbauten.
7 Aufschriften und Bemalungen dürfen die Aufmerksamkeit anderer Strassenbenützer und -benützerinnen nicht übermässig ablenken. Sie dürfen weder selbstleuchtend noch beleuchtet sein.
Art. 178a Beleuchtung, Rückstrahler
1 An Motorfahrrädern müssen mindestens ein nach vorne weiss und ein nach hinten rot leuchtendes, ruhendes Licht fest angebracht sein. Die Lichter dürfen nicht blenden und müssen nachts bei guter Witterung auf 100 m sichtbar sein.
2 An Motorfahrrädern muss mindestens ein nach hinten gerichteter Rückstrahler mit einer Leuchtfläche von mindestens 10 cm2 fest angebracht sein.
3 Mehrspurige Motorfahrräder sind auf jeder Seite an den äussersten Stellen mit je einem solchen nach vorne und nach hinten gerichteten Rückstrahler zu versehen.
4 Die Pedale müssen vorne und hinten Rückstrahler mit einer Leuchtfläche von mindestens 5 cm2 tragen. Ausgenommen sind Rennpedale, Sicherheitspedale und dergleichen.
5 Für die Farben der Rückstrahler und zusätzlichen Lichter gilt Anhang 10.
Art. 178bWeitere Anforderungen
1 Motorfahrräder müssen eine gut hörbare Glocke aufweisen; andere Warnvorrichtungen sind untersagt.
2 Die allgemeinen Vorschriften über die elektrische Anlage und die Funkentstörung (Art. 80) gelten sinngemäss.
2. Abschnitt: Besondere Bestimmungen für Motorfahrräder nach Artikel 18 Buchstabe a
Art. 179 Leergewicht, Kraftübertragung, Räder, Bremsen, Ausrüstung
1 Das Leergewicht des betriebsbereiten, vollausgerüsteten Fahrzeugs mit vollem Treibstofftank einschliesslich Luftpumpe, Gepäckträger, Abstellstütze, Werkzeug und sonstigem Zubehör darf 65 kg nicht übersteigen, ausgenommen bei Motorfahrrädern mit elektrischem Antrieb.
2 Bei Motorfahrrädern mit Verbrennungsmotor sind nur automatische Kupplungen, verbunden mit einem Einganggetriebe, einem stufenlosen Antriebssystem oder einem automatischen Mehrganggetriebe zulässig. Diese müssen so gebaut sein, dass ein Hochdrehen des Motors im Stand ausgeschlossen ist.
3 Motorfahrräder nach Artikel 18 Buchstabe a müssen zwei Räder, einen Sattel und Pedale aufweisen. Sie müssen durch Pedalantrieb fortbewegt werden können.
4 Der Durchmesser des vom Motor angetriebenen bereiften Rades muss mindestens 0,50 m betragen.
5 Motorfahrräder mit Verbrennungsmotor müssen eine Abstellstütze haben. Diese darf den Strassenbelag nicht beschädigen, muss selbsttätig nach hinten aufklappen, wenn das Fahrzeug vom Ständer genommen wird, und muss in aufgeklapptem Zustand gesichert bleiben.
6 Für Motorfahrräder mit einer Tretunterstützung, die auch über 30 km/h wirkt, gelten für die Wirkung der Bremsanlage sowie das Prüfverfahren die Anforderungen an Kleinmotorräder in Anhang 7.
Art. 179aBeleuchtung
1 Folgende Lichter müssen fest angebracht sein:
- a.
- vorn: ein Abblendlicht;
- b.
- hinten: ein Schlusslicht.
2 Folgende Beleuchtungseinrichtungen sind zusätzlich erlaubt:
- a.
- ein Fernlicht;
- b.
- ein Standlicht;
- c.
- ein Bremslicht;
- d.
- Richtungsblinker nach Artikel 142; Artikel 79 und Anhang 10 sind sinngemäss anwendbar;
- e.
- eine Kontrollschildbeleuchtung.
3 Abblendlichter mit Glühlampen der Kategorie S3 müssen dem ECE-Reglement Nr. 56 entsprechen, Abblendlichter mit Halogenglühlampen der Kategorie HS2 dem ECE-Reglement Nr. 82. Abblendlichter mit anderen Leuchtmitteln sind zulässig, wenn sie gleichwertigen Anforderungen genügen.
4 Schlusslichter müssen dem ECE-Reglement Nr. 50 entsprechen.
5 Weitere Lichter sind untersagt.
Art. 179bWeitere Anforderungen und Zusatzausrüstung
1 Links aussen muss ein Rückspiegel mit einer Fläche von mindestens 50 cm2 vorhanden sein.
2 Anstelle einer Glocke ist eine Warnvorrichtung nach der Richtlinie 93/30/EWG zulässig.
3. Abschnitt: Besondere Bestimmungen für Leicht-Motorfahrräder
Art. 180
1 Die Lichter und Rückstrahler, ausser allfällige Richtungsblinker, müssen nicht typengenehmigt sein.
2 Die Anforderungen an Richtungsblinker richten sich nach Artikel 179a Absatz 2 Buchstabe d.
4. Abschnitt: Besondere Bestimmungen für Behindertenfahrstühle
Art. 181
1 Für Behindertenfahrstühle sind Abweichungen von den Vorschriften zur Anpassung des Fahrzeugs an die Behinderung des Führers oder der Führerin zulässig, soweit die Verkehrs- und Betriebssicherheit nicht beeinträchtigt werden.
2 Bei Behindertenfahrstühlen mit elektrischem Antrieb und einer Höchstgeschwindigkeit bis 10 km/h können die Lichter abnehmbar sein. Sie sind am Fahrzeug anzubringen, wenn es die übrigen Strassenbenützer und -benützerinnen sonst nicht rechtzeitig erkennen könnten.
3 Die Lichter und Rückstrahler nach Absatz 2, ausser allfällige Richtungsblinker, müssen nicht typengenehmigt sein.
4 Die Anforderungen an Richtungsblinker richten sich nach Artikel 179a Absatz 2 Buchstabe d.
6. Titel: Anhänger
1. Kapitel: Abmessungen, Gewichte, Kennzeichnung
Art. 182 Abmessungen
Die Abmessungen von Anhängern dürfen höchstens betragen:
Meter | ||
| 12,00 | |
| 12,00 | |
| 2,04 | |
| 2,60 | |
| 2,55 | |
| 4,00 |
Art. 183 Gewichte und Achslasten
1 Das Gesamtgewicht darf, vorbehältlich der Gewichte im internationalen Verkehr, höchstens betragen bei:1
Tonnen | ||
| ||
| 18,00 | |
| 24,00 | |
| 32,00 |
2 Die Achsbelastung darf höchstens betragen bei:
Tonnen | ||
| 10,00 | |
| 11,00 | |
| 16,00 | |
| 18,00 | |
| 20,00 | |
| 21,00 | |
| 24,00 | |
| 27,00 |
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
2 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, mit Wirkung seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
5 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
6 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
7 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
Art. 184 Stützlast und Gewichtsverteilung
1 Die Achsen von Zentralachsanhängern müssen so nahe am Schwerpunkt des Fahrzeuges angeordnet sein, dass bei gleichmässiger Belastung eine Stützlast von höchstens 10 Prozent des Garantiegewichts des Anhängers, jedoch nicht mehr als 1,00 t, auf das Zugfahrzeug übertragen wird.
2 Von Absatz 1 ausgenommen sind landwirtschaftliche Anhänger sowie Arbeitsanhänger, die an Lastwagen, schweren Motorkarren oder Traktoren mitgeführt werden.1 In diesen Fällen kann die höchstzulässige Stützlast bis zu 40 Prozent des Garantiegewichts des Anhängers betragen, bei landwirtschaftlichen Anhängern jedoch maximal 3,00 t.2
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
2 Fassung des Satzes gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
Art. 185 Kontrollschild
Anhänger tragen hinten ein Kontrollschild.
2. Kapitel: Achsen, Radaufhängung
Art. 186
1 Die Achsen der Anhänger müssen gefedert sein.
2 Dies gilt nicht für:
- a.
- Längspendelachsen und gleichwertige Konstruktionen;
- b.
- Anhänger an Zugfahrzeugen mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h;
- c.
- Anhänger, bei denen die Federung aus betrieblichen Gründen, z. B. wegen häufiger Verwendung im Gelände, hinderlich wäre.
3. Kapitel: Räder, Reifen, Lenkung
Art. 187 Reifen
1 Bei Anhängern müssen die Reifen für eine Geschwindigkeit von 100 km/h ausgelegt sein.1
2 Für Anhänger, deren Höchstgeschwindigkeit beschränkt ist, sowie für Anhänger, die nur an Motorfahrzeugen mit einer beschränkten Höchstgeschwindigkeit mitgeführt werden, genügen Reifen, die für die zulässige Höchstgeschwindigkeit ausgelegt sind.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
Art. 188 Lenkung
Für die Lenkvorrichtungen von Anhängern gelten die Vorschriften von Artikel 64 sinngemäss.
4. Kapitel: Bremsen und Assistenzsysteme9
Art. 189
1 Die Bremsanlagen von Anhängern der Klasse O müssen den Anforderungen der Richtlinie Nr. 71/320 des Rates vom 26. Juli 1971 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Bremsanlagen bestimmter Klassen von Kraftfahrzeugen und deren Anhänger oder des ECE-Reglementes Nr. 13 entsprechen.1
2 Bei Fahrzeugen, deren Unterlagen sich auf das nicht fertig karossierte Fahrzeug beziehen, muss der Umbauer oder die Umbauerin, der oder die das Fahrzeug fertigstellt, eine Bestätigung abgeben, dass anlässlich der Fertigstellung des Fahrzeuges die Aufbaurichtlinien des Fahrzeugherstellers oder der -herstellerin berücksichtigt worden sind.
3 Die Wirkung der Bremsanlage kann nach Anhang 7 überprüft werden.2
4 Die Bremse muss selbsttätig wirken, wenn sich der Anhänger unbeabsichtigt vom Zugfahrzeug löst. Ausgenommen davon sind Anhänger, deren Gesamtgewicht 1,50 t nicht übersteigt und die mit einer zusätzlichen Sicherheitsverbindung nach Absatz 5 ausgerüstet sind.3
5 Bei Anhängern ohne Betriebsbremsanlage ist eine zusätzliche Sicherheitsverbindung (Seil, Kette) mit dem Zugfahrzeug erforderlich.4
6 An Anhängern der Klassen O1 und O2 können andere Bremssysteme zugelassen werden. Für Bremsanlagen von Anhängern, die nicht der Klasse O angehören oder deren Höchstgeschwindigkeit auf maximal 60 km/h beschränkt ist, gelten die Artikel 201, 202 Absätze 1, 2 und 4 sowie 203.5
7 Anhänger der Klassen O3 und O4 müssen hinsichtlich Fahrdynamik-Regelsystem der Verordnung (EG) Nr. 661/2009 entsprechen. Ausgenommen sind Anhänger mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 60 km/h.6
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
3 Fassung des Satzes gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
5 Satz eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998 (AS 1998 2352). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
6 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
5. Kapitel: Aufbau, Innenraum
Art. 1901 Aufbau
1 Auf und in Anhängern dürfen keine Plätze bewilligt werden. Ausgenommen sind Plätze in Anhängern zum Personentransport (Art. 196) und Plätze für Personal, das zum Lenken, Bremsen, Überwachen der Ladung oder zum Auf- und Abladen mitgeführt werden muss. Für Sitz- und Stehplätze gelten die Bestimmungen von Artikel 107 Absätze 1 und 2.
2 Für Tank- und Siloaufbauten gilt Artikel 125.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
Art. 191 Seitliche Schutzvorrichtungen, hinterer Unterfahrschutz
1 Anhänger der Klassen O3 und O4 müssen mit einer seitlichen Schutzvorrichtung nach den Anforderungen des Anhangs der Richtlinie 89/297/EWG oder den Ziffern 6-8 des ECE-Reglements Nr. 73 ausgerüstet sein.1
2 Von Absatz 1 ausgenommen sind:
- a.
- …2
- b.
- Langmaterialanhänger;
- c.
- ausziehbare Anhänger in ausgezogenem Zustand; die Anforderungen müssen nur in zusammengeschobenem Zustand eingehalten sein;
- d.
- …3
- e.
- Anhänger, bei denen das Anbringen von seitlichen Schutzvorrichtungen aus technischen oder betrieblichen Gründen nicht möglich ist; bei solchen Fahrzeugen kann die Zulassungsbehörde im Einzelfall Ausnahmen gestatten;
- f.
- Militärfahrzeuge;
- g.4
- Anhänger an Motorwagen mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit bis 30 km/h sowie landwirtschaftliche Anhänger.
3 Anhänger der Klassen O1-O4 müssen mit einem hinteren Unterfahrschutz nach Anhang II der Richtlinie 70/221/EWG oder Ziffer 7 des ECE-Reglementes Nr. 58 ausgerüstet sein.5
4 Von Absatz 3 ausgenommen sind:
- a.6
- Anhänger an Motorwagen mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit bis 30 km/h sowie landwirtschaftliche Anhänger;
- b.
- Langmaterialanhänger;
- c.
- Anhänger, bei denen das Anbringen eines hinteren Unterfahrschutzes aus technischen oder betrieblichen Gründen nicht möglich ist; bei solchen Anhängern kann die Zulassungsbehörde im Einzelfall Ausnahmen gestatten;
- d.
- Militärfahrzeuge.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
2 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, mit Wirkung seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
3 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 16. Jan. 2008, mit Wirkung seit 1. Juli 2008 (AS 2008 355).
4 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
5 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
6 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
6. Kapitel: Beleuchtung
Art. 192 Obligatorische Beleuchtungsvorrichtungen
1 An Anhängern müssen folgende Lichter und Rückstrahler fest angebracht sein:
- a.1
- nach vorn wirkend: zwei Rückstrahler an der Vorderseite des Fahrzeugs und, wenn die Fahrzeugbreite mehr als 1,60 m beträgt, zwei Standlichter;
- b.
- hinten: zwei Schlusslichter, zwei Bremslichter, eine Kontrollschildbeleuchtung, sofern ein Kontrollschild erforderlich ist, und zwei dreieckige Rückstrahler.2
2 Anhänger mit einer Breite von über 2,10 m müssen mit zwei von vorne und zwei von hinten sichtbaren Markierlichtern versehen sein.3
3 Bei Anhängern mit einer Länge von über 5,00 m sind je ein seitwärts wirkender, nicht dreieckiger Rückstrahler in zweckmässiger Anordnung erforderlich.
4 Bei Anhängern mit einer Länge von über 7,00 m muss möglichst weit hinten je ein nach vorn wirkendes Markierlicht angebracht sein.
5 Alternativ zu Absatz 4 ist die folgende Anordnung von seitwärts wirkenden Markierlichtern gestattet:
- a.
- je ein Markierlicht, das nicht weiter als 3,00 m vom vordersten Fahrzeugrand (einschliesslich Verbindungseinrichtung); und
- b.
- je ein Markierlicht, das nicht weiter als 1,00 m vom hintersten Fahrzeugrand entfernt ist.
6 Hebebühnen, die in Arbeitsstellung mehr als 0,75 m über die Fahrzeugkontur hinausragen, müssen möglichst weit aussen mit mindestens zwei Warnblinklichtern (Art. 78 Abs. 2) versehen sein.4
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
4 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 193 Fakultative Beleuchtungsvorrichtungen
1 Erlaubt sind folgende zusätzliche Einrichtungen:1
- a.2
- zwei Brems- und zwei Standlichter, wenn sie nicht vorgeschrieben sind, sowie zwei von vorne und zwei von hinten sichtbare Markierlichter sowie seitliche Markierlichter;
- b.
- ein oder zwei Rückfahrlichter;
- c.
- nach der Seite wirkende Rückstrahler sowie seitliche Markierlichter;
- d.
- eine Beleuchtung des Landeszeichens;
- e.
- eine Innenbeleuchtung für den Passagier- oder Laderaum, die nicht störend nach aussen wirkt;
- f.
- Warnblinklichter;
- g.
- an Anhängern zum Personentransport im Linienverkehr: beleuchtete Strecken- und Fahrzieltafeln;
- h.
- gelbe Gefahrenlichter (es gelten die Bedingungen von Art. 110 Abs. 3 Bst. b);
- i.
- ein oder zwei Nebelschlusslichter;
- k.3
- Warnblinklichter zur Kennzeichnung von Hebebühnen, heruntergeklappten Heckladen oder geöffneten Hecktüren (Art. 78 Abs. 2) sowie Warnblinklichter an Abstellstützen und dergleichen, die in Arbeitsstellung über die Fahrzeugkontur hinausragen;
- l.
- nicht dreieckige Rückstrahler hinten, sofern sie mit einer hinteren Beleuchtungsvorrichtung zusammengebaut sind;
- m.
- Arbeitslichter, sofern mit dem Fahrzeug Arbeiten ausgeführt werden, die diese erfordern;
- n.4
- ein zusätzliches Bremslicht (Art. 75 Abs. 4) oder zwei zusätzliche, hoch angeordnete Bremslichter (Anhang 10 Ziff. 322 ist nicht anwendbar);
- o.5
- zwei zusätzliche, hoch angeordnete Richtungsblinker (Anhang 10 Ziff. 21 und 322 sind nicht anwendbar);
- p.6
- zwei zusätzliche, hoch angeordnete Schlusslichter, wenn keine entsprechenden Markierlichter vorhanden sind (Anhang 10 Ziff. 21 und 322 sind nicht anwendbar);
- q.7
- an Fahrzeugen der Klassen O mit einer Länge von mehr als 6 m: zu den vorhandenen Rückfahrlichtern ein oder zwei zusätzliche nach hinten oder um maximal 15° nach der Seite gerichtete Rückfahrlichter; diese dürfen nur bei eingeschaltetem Standlicht des Zugfahrzeugs zugeschaltet werden können;
- r.8
- an Anhängern im Linienverkehr: beleuchtete Strecken- und Fahrzieltafeln.
2 Die hinteren Rückstrahler von Anhängern können aus retroreflektierendem Belag bestehen und müssen ein gleichseitiges Dreieck mit nach oben gerichteter Spitze bilden. Die Seitenlänge beträgt mindestens 0,15 m und höchstens 0,20 m.9
3 Alle weiteren, aussen am Fahrzeug angebrachten oder nach aussen gerichteten Beleuchtungsvorrichtungen sind untersagt.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
4 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998 (AS 1998 2352). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
5 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
6 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
7 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000 (AS 2000 2433). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
8 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
9 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
Art. 194 Richtungsblinker
Anhänger müssen an der Rückseite mit zwei Richtungsblinkern versehen sein.
7. Kapitel: Weitere Anforderungen und Zusatzausrüstungen
Art. 195
1 Für Verbindungseinrichtungen von Sattelanhängern gilt Artikel 124.
1bis Bolzenkupplungen (Zugmaul) an Anhängern mit einer garantierten Anhängelast von mehr als 6,00 t müssen in der Längsachse nach jeder Seite um mindestens 90° drehbar sein.1
2 Zentralachsanhänger, mit Ausnahme der Nachlaufachsen für Langgut, mit mehr als 50 kg Deichsellast bei gleichmässiger Beladung auf das Garantiegewicht sowie Sattelanhänger müssen eine zweckmässige, verstellbare Abstellstütze haben, wenn sie nicht dauerhaft mit dem Zugfahrzeug verbunden sind.2 Wenn die Kupplung und die Verbindung der Leitungen von solchen Anhängern selbsttätig erfolgt, müssen sich Abstellstützen ebenfalls selbsttätig heben.
3 Bei einem Gesamtgewicht über 0,75 t ist mindestens ein Unterlegkeil (Art. 90 Abs. 3) erforderlich.3
4 Die Geschwindigkeit kann soweit erforderlich beschränkt werden, wenn technische Eigenheiten des Anhängers dies erfordern.
5 Für Anhänger mit einer beschränkten Höchstgeschwindigkeit und für Anhänger, die nur an Zugfahrzeugen mit beschränkter Höchstgeschwindigkeit mitgeführt werden, können die Erleichterungen der Artikel 118, 119 und 120 beansprucht werden.4 Für die Kennzeichnung und die Eintragung der Höchstgeschwindigkeit bei Anhängern, deren Höchstgeschwindigkeit beschränkt ist, gilt Artikel 117 Absatz 2 sinngemäss.5
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
4 Fassung des Satzes gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
5 Satz eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
8. Kapitel: Besondere Bestimmungen für einzelne Anhängerarten
1. Abschnitt: Anhänger zum Personentransport
Art. 196
1 Zur Personenbeförderung (Art. 68 Abs. 4 und 76 VRV) sind nur Sattelanhänger oder Normalanhänger zulässig.1 Sie dürfen nicht breiter sein als das Zugfahrzeug.
2 Folgende Bestimmungen sind anwendbar:
- a.
- Motorwagen: über Sitz- und Stehplätze (Art. 107 Abs. 1 und 2);
- b.
- Gesellschaftswagen und Kleinbusse: über den Innenraum (Art. 121 und 122) sowie über Türen, Notausstiege und zusätzliche Ausrüstung (Art. 123).
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
2. Abschnitt: Starre Anhänger
Art. 197
1 Starre Anhänger an Personenwagen, Lieferwagen und Kleinbussen dürfen höchstens l,50 m lang und nicht breiter sein als das Zugfahrzeug und ein Gesamtgewicht von höchstens 0,30 t aufweisen.
2 Sie müssen an mindestens zwei gleich hohen Stellen mit starken Teilen des Zugfahrzeugs verbunden und gesichert sein. Eine zusätzliche Sicherheitsverbindung1 nach Artikel 189 Absatz 5 ist nicht erforderlich.
3 Die Achse muss nicht gefedert, aber das Rad bei Anhängern mit über 1,00 m Länge seitlich schwenkbar sein.
4 Stellbremse, Abstellstütze, Standlichter und vordere Rückstrahler sind nicht erforderlich.2 Bremslichter und Richtungsblinker können fehlen, wenn diejenigen des Zugfahrzeugs durch den Anhänger und seine Ladung nicht verdeckt werden.
1 Ausdruck gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352). Diese Änd. ist im ganzen Erlass berücksichtigt.
2 Fassung des Satzes gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
3. Abschnitt: Anhänger an Motorrädern, Leicht-, Klein- und dreirädrigen Motorfahrzeugen10
Art. 198
1 Bis zu einer Breite von 0,80 m genügt ein links angeordnetes Schlusslicht. Die hinteren Rückstrahler müssen nicht dreieckig sein.
2 Anhänger an Kleinmotorrädern und Leichtmotorfahrzeugen benötigen keine Kontrollschildbeleuchtung.1
3 Richtungsblinker sind nicht erforderlich, wenn das Zugfahrzeug nicht damit ausgerüstet ist und die Handzeichen des Führers oder der Führerin von hinten deutlich sichtbar sind.
4 Die Verbindung zwischen Zugfahrzeug und Anhänger muss genügend stark sein und sich nicht von selbst lösen können. Eine zusätzliche Sicherheitsverbindung nach Artikel 189 Absatz 5 ist nicht erforderlich. Einradanhänger dürfen keine andere Seitenneigung einnehmen können als das Zugfahrzeug.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
4. Abschnitt: Anhänger an Motoreinachsern
Art. 199
1 Das Gesamtgewicht der Anhänger an Motoreinachsern darf 500 Prozent des Leergewichts des Zugfahrzeugs erreichen, wenn der Zug mit voller Ladung in 12 Prozent Steigung anfahren kann.
2 Die Anhänger müssen eine vom Führersitz aus bedienbare und feststellbare Bremse haben, mit der die Bremsverzögerung nach Anhang 7 erreicht und das Wegrollen des vollbeladenen Zuges in einer Steigung und einem Gefälle bis 12 Prozent verhindert werden kann. Anhänger mit einem Gesamtgewicht bis 0,15 t benötigen keine Bremse, wenn sie nur an einem Motoreinachser verwendet werden, der den ganzen Zug mit der erforderlichen Wirkung bremsen kann.1
3 Die Anhänger brauchen kein Bremslicht.2 Bis zu einer Breite von 1,00 m müssen sie nur ein Schlusslicht links tragen. Bei einer Breite von über 1,00 m müssen sie vorn mit zwei Markierlichtern ausgerüstet sein.
4 Anhänger an Motoreinachsern sind ausgenommen von den Bestimmungen von Artikel 189 Absätze 4 und 5 über die selbsttätige Wirkung der Bremse und über die zusätzliche Sicherheitsverbindung.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
5. Abschnitt: Arbeitsanhänger
Art. 200 Kontrollschild
Kann das Kontrollschild nicht hinten, so muss es seitlich, nach Möglichkeit auf der rechten Seite, angebracht werden.
Art. 201 Bremsen
1 Arbeitsanhänger müssen mit einer Betriebs- und einer Feststellbremse ausgerüstet sein. Die Bremsanlage muss den Anforderungen des Artikels 189 oder den folgenden Mindestanforderungen entsprechen.
2 Die Wirkung sowie das Prüfverfahren richten sich nach Anhang 7.
3 Arbeitsanhänger mit einem Garantiegewicht von höchstens 0,75 t müssen nicht mit einer Bremsanlage ausgerüstet sein; für Sattelanhänger und Zentralachsanhänger richtet sich das massgebende Gewicht nach Artikel 21 Absatz 2.1 Im Falle, dass sie mit einer Bremsanlage ausgerüstet sind, gelten die Bestimmungen von Absatz 1.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
Art. 202 Betriebsbremse
1 Die Betriebsbremse muss auf alle Räder wirken und durch Betätigung der Betriebsbremse des Zugfahrzeugs wirksam werden. Sie muss gleichmässig auf alle Räder derselben Achse wirken.
2 Bis zu einem Garantiegewicht von 3,50 t genügt eine Auflaufbremsanlage; für Sattelanhänger und Zentralachsanhänger richtet sich das massgebende Gewicht nach Artikel 21 Absatz 2.1
3 Bei mehrachsigen Arbeitsanhängern kann eine auf die Räder einer Achse wirkende Betriebsbremse zugelassen werden.2
4 Druckluftbremsen haben folgenden Anforderungen zu genügen:
- a.
- Der Betriebsdruck am Kupplungskopf der Anhängerbremsleitung muss eine wirksame Bremsung des Anhängers gewährleisten.
- b.
- Bei Arbeitsanhängern über 5,00 t Gesamtgewicht muss die Bremse nach dem Zweileitersystem gebaut sein. Bei Betätigung durch Druckabfall ist die Kupplung der Bremsleitung in gelber Farbe, jene der Vorratsleitung in roter Farbe zu kennzeichnen.3 Die Kupplung der Vorratsleitung ist in Fahrtrichtung gesehen links anzuordnen.4
- c.
- Unmittelbar vor den Bremszylindern sind Prüfanschlüsse mit 8 mm oder 16 mm Durchmesser anzubringen.
- d.
- Hinter den Anschlussstellen muss ein Filter das Eindringen von Fremdkörpern verhindern.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
3 Fassung des Satzes gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
4 Satz eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
Art. 203 Feststellbremse, Sicherheitsverbindung
1 Arbeitsanhänger müssen eine Feststellbremse haben, die auf die Räder mindestens einer Achse, bei Doppelachsen wenigstens auf die Räder einer der beiden Achsen, wirkt. Sie muss von der Betriebsbremse unabhängig sein; die Bremsflächen und die Übertragungseinrichtungen dürfen jedoch gemeinsam sein.
2 Die Feststellbremse muss das vom Zugfahrzeug gelöste Fahrzeug mit voller Ladung in Steigungen und Gefällen bis 12 Prozent am Wegrollen hindern können. Sie muss mechanisch so gesichert werden können, dass sie sich nicht von selbst löst.
3 Arbeitsanhänger an Zugfahrzeugen mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 30 km/h benötigen keine Sicherheitsverbindung nach Artikel 189 Absatz 5.
Art. 204 Aufbau, Federung, Beleuchtung
1 Arbeitsanhänger dürfen nur jene Ladeflächen aufweisen, die nach ihrer Zweckbestimmung erforderlich sind.
2 Die Achsen müssen nicht gefedert sein. Kotflügel können fehlen, wenn sie aus technischen oder betrieblichen Gründen nicht angebracht werden können.
3 Lichter und Richtungsblinker müssen nicht fest angebracht sein. Eine Kontrollschildbeleuchtung ist nicht erforderlich. Für Fahrten auf öffentlicher Strasse müssen tagsüber Bremslichter und Richtungsblinker angebracht werden, wenn diejenigen des Zugfahrzeugs nicht leicht gesehen werden können. Nachts und bei schlechter Witterung sind Lichter und Richtungsblinker anzubringen. Bei Anhängern der Feuerwehr und des Zivilschutzes genügt die Beleuchtung nach Artikel 30 VRV.
4 Bei Anhängern bis 2,50 m Länge und 1,20 m Breite sind die Lichter und Richtungsblinker nicht erforderlich, wenn diejenigen des Zugfahrzeugs nicht verdeckt werden.
6. Abschnitt: Anhänger an Motor- und Arbeitskarren
Art. 205
1 Auf dem Herstellerschild (Art. 44 Abs. 3) muss neben den übrigen Angaben auch das Herstellungsjahr und das Garantiegewicht vermerkt sein.
3 Eine Betriebsbremse ist nur bei Anhängern mit einem Garantiegewicht von mehr als 3,00 t erforderlich; für Sattelanhänger und Zentralachsanhänger richtet sich das massgebende Gewicht nach Artikel 21 Absatz 2. Die Betriebsbremse muss gleichmässig wenigstens auf die Räder einer Achse wirken und durch Betätigung der Betriebsbremse des Zugfahrzeugs wirksam werden.2
4 Bei Anhängern nach Absatz 3 genügt bis zu einem Garantiegewicht des Anhängers von 6,00 t als Betriebsbremse eine Auflaufbremse.3
4bis Für die Feststellbremse gilt Artikel 203 Absätze 1 und 2.4
5 Sicherheitsverbindungen nach Artikel 189 Absatz 5 sind nicht erforderlich.
1 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, mit Wirkung seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 16. Jan. 2008, in Kraft seit 1. Juli 2008 (AS 2008 355).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
4 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
5 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, mit Wirkung seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
7. Abschnitt: Anhänger an Traktoren
Art. 206
1 Für Anhänger an Traktoren mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit bis zu 30 km/h gilt Artikel 205.
2 Anhänger an Traktoren mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit über 30 km/h unterliegen den allgemeinen Bestimmungen für Anhänger. Vorbehalten bleibt Artikel 207 Absatz 5.1
1 Satz eingefügt durch Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
8. Abschnitt: Landwirtschaftliche Anhänger
Art. 207 Allgemeines, Kennzeichnung
1 «Landwirtschaftliche Anhänger» sind Anhänger, die nur im Zusammenhang mit der Bewirtschaftung eines landwirtschaftlichen oder gleichgestellten Betriebes (Art. 86 VRV) verwendet werden. Sie verkehren mit einer Geschwindigkeit von höchstens 30 km/h, ausgenommen diejenigen, welche die Anforderungen für eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h erfüllen und entsprechend zugelassen sind.1
2 Auf dem Herstellerschild (Art. 44 Abs. 3) muss neben den übrigen Angaben auch das Herstellungsjahr vermerkt sein.2
3 Die Immatrikulationspflicht von landwirtschaftlichen Anhängern richtet sich nach Artikel 72 Absatz 1 Buchstabe c VZV.
4 Für Anhänger an landwirtschaftlichen Motoreinachsern gilt Artikel 199. Nicht erforderlich sind jedoch vordere Markierlichter.
5 Anhänger, die alle Vorschriften für landwirtschaftliche Anhänger erfüllen, können mit entsprechend beschränkter Höchstgeschwindigkeit und entsprechender Kennzeichnung auch gewerblich zugelassen werden mit der Auflage, dass sie nur an Zugfahrzeugen mit einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 45 km/h mitgeführt werden dürfen.3
6 Anhänger mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von mehr als 40 km/h, die allen Anforderungen der Richtlinie Nr. 2003/37/EG und den darin enthaltenen Einzelrichtlinien entsprechen, werden als gewerbliche Anhänger zugelassen.4
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
3 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
4 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
Art. 208 Bremsen, Federung und Sicherheitsverbindung
1 Für die Betriebsbremsen und Sicherheitsverbindungen von landwirtschaftlichen Anhängern mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 30 km/h gilt Artikel 205 Absätze 3-5. Für die Feststellbremse gilt Artikel 203 Absätze 1 und 2.1
1bis Für Bremsen und Sicherheitsverbindungen von landwirtschaftlichen Anhängern mit einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h gelten die Artikel 201, 202 Absätze 1, 2 und 4, 203 Absätze 1 und 2 sowie 189 Absätze 4 und 5.2
2 Bei landwirtschaftlichen Arbeitsanhängern dürfen fehlen:
- a.
- die Feststellbremse und die Sicherheitsverbindung, wenn die Anhänger wegen ihrer Bauart in einer Steigung und einem Gefälle bis 12 Prozent nicht wegrollen können;
- b.
- die Feststellbremse, wenn die Anhänger mit den mitgeführten Unterlegkeilen gleich wirksam gesichert werden können.3
3 Die Achsen der landwirtschaftlichen Anhänger müssen nicht gefedert sein.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
Art. 209 Beleuchtung, Anhängerdeichsel, Verbindungseinrichtung und weitere Anforderungen1
1 Für Beleuchtung und Richtungsblinker von landwirtschaftlichen Anhängern gelten die Artikel 192-194. Für Beleuchtung und Richtungsblinker von landwirtschaftlichen Arbeitsanhängern gilt zusätzlich Artikel 204 Absätze 3 und 4.2
2 Standlichter und Kontrollschildbeleuchtung sind nicht erforderlich.3 Retroreflektierende Beläge mit einer Fläche von mindestens 100 cm2 können anstelle des vorderen Rückstrahlers verwendet werden.
4 Die Öse der Anhängerdeichsel darf in der Längsachse nicht drehbar sein. Ausgenommen sind spezielle Verbindungseinrichtungen zur Untenanhängung.5
6 Für landwirtschaftliche Anhänger mit einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h gelten zusätzlich die Erleichterungen von Artikel 119 Buchstaben d, g und q.7
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
4 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, mit Wirkung seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
5 Satz eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
6 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, mit Wirkung seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
7 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
9. Abschnitt: Anhänger an Fahrrädern und Motorfahrrädern
Art. 210
1 Anhänger an Fahrrädern und Motorfahrrädern müssen nur dem Artikel 69 VRV und den nachstehenden Vorschriften entsprechen.
2 An der Vorder- und an der Rückseite muss rechts und links möglichst weit aussen ein nicht dreieckiger Rückstrahler fest angebracht sein. Richtungsblinker sind nur zulässig, wenn das Zugfahrzeug damit ausgerüstet ist. Wird das hintere Licht des Fahrrades durch den Anhänger oder seine Ladung verdeckt, so muss der Anhänger in der Nacht hinten ein rotes oder gelbes Licht tragen.
3 Die Anhängerachse muss hinter der Mitte der Ladefläche liegen.
4 Anhänger sind mit einer betriebssicheren Kupplung am Zugfahrzeug schwenkbar zu befestigen.
5 Nachlaufteile gelten als Anhänger. Nachlaufteile sind:
- a.
- schwenkbar angekuppelte Rahmenkonstruktionen mit einem oder zwei Rädern, die mit Pedalen, Sitzgelegenheit und einer Festhalteeinrichtung ausgerüstet sind;
- b.
- für Kinder vorgesehene Fahrräder, die mit angehobenem oder demontiertem Vorderrad mittels einer betriebssicheren Verbindungseinrichtung am Zugfahrzeug angehängt sind; oder
- c.1
- Behindertenfahrstühle, die mittels einer betriebssicheren Verbindungseinrichtung am Zugfahrzeug angehängt sind.2
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 17. Aug. 2005, in Kraft seit 1. März 2006 (AS 2005 4515).
7. Titel: Übrige motorlose Fahrzeuge
1. Kapitel: Tierfuhrwerke, Handwagen, Stosskarren, Handschlitten und Abschlepprollis
Art. 211 Tierfuhrwerke, Handwagen, Stosskarren und Handschlitten
1 Tierfuhrwerke, Handwagen, Stosskarren und Handschlitten müssen nur den nachfolgenden Bestimmungen entsprechen.
2 Tierfuhrwerke und Handwagen mit einem Garantiegewicht von mehr als 0,15 t müssen eine wirksame, abstufbare Feststellbremse haben, die das Fahrzeug in einer Steigung und einem Gefälle bis 12 Prozent am Wegrollen hindern kann. Schlitten müssen mit gleich wirksamen Kretzern, Kritzketten oder ähnlichen Vorrichtungen versehen sein.1
3 Tierfuhrwerke und Handwagen, ausgenommen kleine Stosskarren, müssen auf beiden Seiten möglichst weit aussen vorn je einen weissen, hinten je einen roten Rückstrahler tragen. Die Beleuchtung richtet sich nach Artikel 30 Absatz 4 VRV. Die Rückstrahler der Tierfuhrwerke sind gleich wie die der landwirtschaftlichen Anhänger, diejenigen der Handwagen dürfen nicht dreieckig sein und müssen eine Fläche von 20 cm2 aufweisen. Bei Fahrzeugen mit einer Breite bis zu 1,00 m genügt ein Rückstrahler hinten links oder in der Mitte.
4 Im Übrigen gilt das kantonale Recht.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 212 Abschlepprollis
1 Abschlepprollis müssen nur den nachfolgenden Bestimmungen entsprechen.
2 Abschlepprollis müssen betriebs- und verkehrssicher sein.
3 Zur Kennzeichnung genügt ein nach hinten gerichteter, roter, nicht dreieckiger Rückstrahler mit einer Mindestleuchtfläche von 40 cm2.
2. Kapitel: Fahrräder
Art. 213 Allgemeines, Abmessungen, Kennzeichnung1
1 Fahrräder müssen den Bestimmungen der Artikel 213-218 entsprechen.2
1bis Fahrräder dürfen höchstens 1,00 m breit sein; beim Transport von Behinderten höchstens 1,30 m.3
1ter Die Lenkstange muss 0,40-0,70 m breit sein; sie darf das Lenken und Treten nicht behindern.4
2 Am Rahmen des Fahrrades muss eine leicht feststellbare, individuelle Nummer eingeschlagen und der Name des Herstellers oder der Name der Herstellerin oder eine Marke unverwischbar aufgetragen sein.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
3 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
4 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
5 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 12. Okt. 2011, mit Wirkung seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4939).
Art. 214 Räder, Bremsen
1 Die Räder müssen geeignete Luftreifen oder andere, etwa gleich elastische Reifen haben; das Gewebe darf nicht sichtbar sein.1
2 Fahrräder müssen mit zwei kräftigen Bremsen versehen sein, von denen die eine auf das Vorder- und die andere auf das Hinterrad wirkt.
3 Bei mehrspurigen Fahrrädern müssen die Räder einer Achse gleichzeitig und gleichmässig gebremst werden, ausser wenn jedes Rad der Achse über eine eigene Betätigungsvorrichtung verfügt und allein die für beide Bremsen zusammen vorgeschriebene Bremswirkung spurtreu erbringt. In diesem Fall ist eine Bremse an der zweiten Achse nicht erforderlich. Eine Bremse muss feststellbar sein und das vollbeladene Fahrzeug in einer Steigung und einem Gefälle bis 12 Prozent am Wegrollen hindern.2
4 Die Wirkung der Bremsanlage sowie das Prüfverfahren richten sich nach Anhang 7.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 215 Rahmen, Aufschriften, Kindersitz1
1 Rahmen, Lenkstange, Gabeln und Räder müssen genügend stark gebaut sein.2
1bis Aufschriften und Bemalungen dürfen die Aufmerksamkeit anderer Strassenbenützer und -benützerinnen nicht übermässig ablenken. Sie dürfen weder selbstleuchtend noch beleuchtet sein.3
2 Auf zweirädrigen Fahrrädern sind ausser einem Kindersitz (Art. 63 Abs. 4 VRV) nur so viele Sitzplätze erlaubt, wie Pedalpaare vorhanden sind.4
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
3 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
Art. 2161 Beleuchtung
1 Fahrräder müssen, wenn eine Beleuchtung nach Artikel 30 Absatz 1 VRV erforderlich ist, mindestens mit einem nach vorn weiss und einem nach hinten rot leuchtenden, ruhenden Licht ausgerüstet sein. Diese Lichter müssen nachts bei guter Witterung auf 100 m sichtbar sein. Sie können fest angebracht oder abnehmbar sein.
2 Die Lichter an Fahrrädern dürfen nicht blenden.
3 Für die Farben zusätzlicher Lichter gilt Anhang 10.
4 Richtungsblinker sind nur zulässig an Fahrrädern mit geschlossenem Aufbau.2
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
Art. 217 Rückstrahler
1 An Fahrrädern müssen mindestens ein nach vorn und ein nach hinten gerichteter Rückstrahler mit einer Leuchtfläche von mindestens 10 cm2 fest angebracht sein. Die Rückstrahler müssen nachts bei guter Witterung auf 100 m im Scheine eines Motorfahrzeug-Fernlichts sichtbar werden.1
2 Mehrspurige Fahrräder sind auf jeder Seite an den äussersten Stellen mit einem solchen Rückstrahler nach vorn und nach hinten zu versehen.
3 Für die Farben der Rückstrahler gilt Anhang 10.2
4 Die Pedale müssen vorn und hinten Rückstrahler mit einer Leuchtfläche von mindestens 5 cm2 tragen. Ausgenommen sind Rennpedale, Sicherheitspedale und dergleichen.
5 Anstelle der Rückstrahler können andere retroreflektierende Vorrichtungen verwendet werden, wenn sie in der Wirkung den Anforderungen an Rückstrahler nach Absatz 1 entsprechen.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
Art. 218 Zeichengebung, Warnvorrichtung, Diebstahlsicherung
1 Zur Zeichengebung für die Richtungsänderung können die Radfahrer reflektierende Bänder oder Lichter am Unterarm tragen. Diese Vorrichtungen müssen weiss oder gelb leuchten.
2 Fahrräder, ausgenommen Fahrräder mit einem Leergewicht ohne Führer oder Führerin von höchstens 11 kg, müssen eine gut hörbare Glocke aufweisen; andere Warnvorrichtungen sind untersagt.
1 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, mit Wirkung seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
4. Teil: Straf- und Schlussbestimmungen
1. Kapitel: Strafbestimmungen
Art. 219
1 Ein Fahrzeug gilt als nicht vorschriftsgemäss, und Artikel 93 Ziffer 2 SVG ist anwendbar, wenn:
- a.
- dauernd, zeitweilig oder für bestimmte Fälle vorgeschriebene Teile fehlen oder den Vorschriften nicht entsprechen;
- b.
- dauernd oder zeitweilig untersagte Teile vorhanden sind;
- c.
- bewilligungspflichtige Teile ohne Bewilligung angebracht sind;
- d.
- es unberechtigterweise oder unzulässige Spikesreifen aufweist;
- e.
- es nur teilweise mit Spikesreifen ausgerüstet ist, obwohl es eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 30 km/h aufweist;
- f.
- es das für Spikesreifen erforderliche Höchstgeschwindigkeitszeichen nicht trägt;
- g.
- es nicht mit Spikesreifen ausgerüstet ist und dennoch eine dafür vorgesehene, jedoch nicht durchgestrichene Geschwindigkeitstafel trägt.
2 Es wird, sofern keine strengere Strafdrohung anwendbar ist, mit Busse bestraft, wer:1
- a.
- an einem Fahrzeug unerlaubte Änderungen vornimmt, dazu Gehilfenschaft leistet oder anstiftet;
- b.
- vorgeschriebene Angaben zur Identifikation auslöscht oder verfälscht, insbesondere betreffend die Fahrgestellnummer, die Motorenkennzeichen oder die Aufschriften auf Anhänger- und Sattelkupplungen;
- c.
- die in der Verordnung vorgesehenen Nachweise für Motorfahrräder oder Plomben fälscht oder ein gefälschtes Zeichen dieser Art an ein Fahrzeug anbringt;
- d.
- ein Zeichen dieser Art ohne Ermächtigung oder bei fehlenden Voraussetzungen anbringt;
- e.
- Fahrzeugteile, die offensichtlich zu unerlaubten Fahrzeugänderungen dienen oder vom ASTRA ausdrücklich verboten wurden, oder aufgummierte Reifen ohne die erforderlichen Angaben in den Handel bringt;
- f.
- als Fahrzeughalter oder -halterin meldepflichtige Änderungen nicht meldet.
- g.2
- Teile der Fahrzeugelektronik, die das Abgas-, Geräusch- oder Leistungsverhalten beeinflussen und nicht der für den Fahrzeugtyp genehmigten Ausführung entsprechen (Anhang 1 Ziff. 2.3 TGV), vertreibt oder öffentlich anbietet, ohne dass dafür eine Typengenehmigung oder eine Anmeldung zur Typengenehmigung vorliegt;
- h.3
- Änderungen an der Fahrzeugelektronik, die das Abgas-, Geräusch- oder Leistungsverhalten beeinflussen, vornimmt, dazu Gehilfenschaft leistet oder sie öffentlich anbietet, ohne dass dafür beziehungsweise für die verwendeten Teile eine Typengenehmigung oder eine Anmeldung zur Typengenehmigung vorliegt.
3 Der gleichen Strafdrohung unterstehen die zur Selbstabnahme ermächtigten Personen, wenn sie:
- a.
- Fahrzeuge mangelhaft ausliefern;
- b.
- geänderte Fahrzeuge nicht zur amtlichen Prüfung melden;
- c.
- im Prüfbericht vorsätzlich unrichtige Angaben eintragen.
4 Für Widerhandlungen in Geschäftsbetrieben durch Beauftragte und dergleichen sind die Artikel 6 und 7 VStrR anwendbar.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
3 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
2. Kapitel: Schlussbestimmungen
Art. 220 Vollzug
1 Das UVEK erlässt für die Durchführung dieser Verordnung Weisungen und regelt Einzelheiten, insbesondere betreffend:
- a.
- die Anerkennung von internationalen und ausländischen Genehmigungen;
- b.1
- die Abgaswartung (Durchführung der Abgaswartung, die zu wartenden Fahrzeugteile, die anzuwendenden Prüf- und Messmethoden, die anerkannten OBD-Systeme, die erforderlichen Messgeräte), das Abgaswartungsdokument (Inhalt, Form, Abgabe und Ausfüllen), den Kleber (Abgabe und Anbringen), die Sollwerte und Messbedingungen für Fahrzeuge, von denen die Angaben des Herstellers oder der Herstellerin fehlen, und die Einzelheiten der Abgas-Nachkontrolle;
- c.2
- die Anerkennung von gleichwertigen Messmethoden zur Bestimmung der Motorleistung (Art. 46 Abs. 1 und 3);
- d.
- die Anforderungen an Fahrzeuge mit Gasantrieb;
- e. 3
- die Karosserie- und Aufbaugestaltung sowie die Anforderungen an Anbauteile;
- f.
- die Verwendungsdauer von Spikesreifen;
- g.
- die Anforderungen an Schneeketten und Gleitschutzvorrichtungen;
- h.-i. …4
1bis Das EFD regelt die Einzelheiten betreffend die Anforderungen an und die Kontrolle von Werkstätten, die Geschwindigkeitsbegrenzungseinrichtungen oder Fahrtschreiber einbauen, prüfen und reparieren.5
2 Das ASTRA kann in besonderen Fällen Ausnahmen von einzelnen Bestimmungen gestatten, wenn deren Zweck (Art. 8 Abs. 2 und 3 SVG) gewahrt bleibt.
3 Das ASTRA kann verfügen, dass nicht der Typengenehmigung unterliegende Fahrzeugteile und Ausrüstungsgegenstände, die den Vorschriften widersprechen, und solche, die nur oder hauptsächlich zu unzulässigen Änderungen an Fahrzeugen dienen, nicht auf den Markt gebracht werden dürfen.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 16. Jan. 2008, in Kraft seit 1. Juli 2008 (AS 2008 355).
4 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 28. März 2007, mit Wirkung seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
5 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 29. März 2006 (AS 2006 1677). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
Art. 221 Zulassungsbehörde
1 Die Zulassungsbehörde kann für Gesellschaftswagen, die ausschliesslich im fahrplanmässigen Verkehr konzessionierter Transportunternehmungen eingesetzt werden, Ausnahmen hinsichtlich Abmessungen, Gewichte und Kreisfahrtbedingungen bewilligen (Art. 76 VRV).1
2 Die Zulassungsbehörde kann Fahrzeuge, die nur im werkinternen Verkehr auf öffentlichen Strassen (Art. 33 VVV) verwendet werden, von den Erfordernissen dieser Verordnung befreien, wenn die Sicherheit gewahrt bleibt und Dritte nicht belästigt werden.
3 Die Zulassungsbehörde stellt dieser Verordnung zuwiderlaufende Fahrzeuge, Fahrzeugteile oder Ausrüstungsgegenstände sicher, soweit dies zur Verhinderung einer unerlaubten Weiterverwendung erforderlich ist.
4 Kann der Gegenstand nicht in vorschriftsgemässen Zustand gebracht werden, verfügt die Zulassungsbehörde dessen Vernichtung. Die entstandenen Aufwendungen werden dem Halter oder der Halterin belastet.
1 Fassung gemäss Ziff. II 2 der V vom 22. Okt. 1997, in Kraft seit 1. Nov. 1997 (AS 1997 2404).
Art. 222 Übergangsbestimmungen
1 Fahrzeuge können ab 1. Juli 1995 auf der Grundlage dieser Verordnung typengenehmigt werden.
2 Die schon im Verkehr stehenden Fahrzeuge müssen den Anforderungen des bisherigen Rechts genügen. Die durch diese Verordnung eingeführten Erleichterungen kommen ihnen zugute, wenn die damit allenfalls verbundenen Bedingungen und Auflagen eingehalten sind.
3 Fahrzeuge, die den Anforderungen dieser Verordnung nicht entsprechen, dürfen noch bis 30. September 1996 nach bisherigem Recht typengenehmigt werden. Zugelassen werden können altrechtliche Fahrzeuge, wenn sie bis spätestens am 30. September 1997 eingeführt oder in der Schweiz hergestellt worden sind. Vorbehalten bleiben die abweichenden Übergangsbestimmungen der Absätze 4-12.
4 Die Bestimmungen des Artikels 60 Absätze 3 und 5 über die Angaben auf nachgerillten und aufgummierten Reifen gelten für alle damit ausgerüsteten Fahrzeuge ab 1. Januar 1999.
5 Die Bestimmungen des Artikels 67 und des Anhangs 8 über Fahrzeuggestaltung und gefährliche Fahrzeugteile gelten für:
- a.
- Fahrzeuge, die ab dem 1. Oktober 1995 neu in Verkehr gesetzt werden;
- b.
- alle übrigen Fahrzeuge ab dem 1. April 1996.
6 Die Bestimmungen des Artikels 95 Absatz 2 über die zulässigen Achslasten von Motorwagen gelten für Fahrzeuge, die ab dem 1. Oktober 1997 erstmals in Verkehr gesetzt werden.
7 Die Bestimmungen des Artikels 97 Absatz 4 über die Ermittlung des Treibstoffverbrauches gelten für:
- a.
- Fahrzeuge der Klasse M1, die mit einer EG-Gesamtgenehmigung ausgestattet sind und ab dem 1. Januar 1996 neu typengenehmigt werden;
- b.
- alle Fahrzeuge der Klasse M1, die ab dem 1. Oktober 1997 neu typengenehmigt werden.
8 Die Bestimmungen des Artikels 99 über Geschwindigkeitsbegrenzungseinrichtungen gelten für:
- a.
- Fahrzeuge, die ab 1. Januar 1996 neu in Verkehr gesetzt werden;
- b.
- Fahrzeuge, die zwischen dem 1. Januar 1988 und dem 31. Dezember 1995 neu in Verkehr gesetzt worden sind, ab 1. Januar 1998.
9 Die Bestimmungen des Artikels 100 über den Fahrtschreiber gelten für:
- a.
- Fahrzeuge nach Artikel 100 Absatz 1 Buchstabe a, die ab 1. Oktober 1995 neu in Verkehr gesetzt werden und deren Führer oder Führerinnen der ARV 1 unterstehen;
- b.
- Fahrzeuge, deren Führer oder Führerinnen nach Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe a oder b in Verbindung mit Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe a oder b ARV 1 nur bei internationalen Transporten der ARV 1 unterstehen, bei solchen Transporten ab dem 1. Oktober 1998;
- c.
- alle übrigen Fahrzeuge nach Artikel 100 Absatz 1 Buchstabe a ab 1. Oktober 1998. Das ASTRA bestimmt, welche bisherigen Fahrtschreiber den Anforderungen der ARV 1 genügen und weiterverwendet werden dürfen. Für Fahrzeuge, deren Führer oder Führerinnen der ARV 2 unterstehen und die bis am 30. September 1998 in Verkehr gesetzt werden, genügt ein Fahrtschreiber nach bisherigem Recht;
- d.
- Fahrzeuge nach Artikel 100 Absatz 1 Buchstabe b, die ab 1. Oktober 1998 neu in Verkehr gesetzt werden. Für Fahrzeuge, die bis zum 30. September 1998 in Verkehr gesetzt werden, genügt ein Fahrtschreiber nach bisherigem Recht.1
10 Die Bestimmungen des Artikels 217 Absatz 5 über retroreflektierende Vorrichtungen gelten für alle Fahrräder ab dem 1. Juli 1995.
11 Für die Ziffern 211, 211.1 und 213 des Anhangs 5 gelten folgende Bestimmungen:
- a.
- Die in Ziffer 211 aufgeführte Richtlinie Nr. 70/220 des Rates vom 20. März 1970 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Massnahmen gegen die Verunreinigung der Luft durch Emissionen von Kraftfahrzeugmotoren ist wie folgt anwendbar:
- 1.
- in der Fassung der Richtlinie Nr. 93/59 des Rates vom 28. Juni 1993 für die erstmalige Zulassung aller ab 1. Oktober 1995 eingeführten oder in der Schweiz hergestellten Fahrzeuge der entsprechenden Fahrzeugklasse;
- 2.
- in der Fassung der Richtlinie Nr. 94/12 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. März 1994 für alle ab 1. Januar 1996 neu typengenehmigten und für die erstmalige Zulassung aller ab 1. Januar 1997 eingeführten oder in der Schweiz hergestellten Fahrzeuge der entsprechenden Fahrzeugklassen.
- b.
- Fahrzeuge, die vor dem 1. Januar 1997 eingeführt oder in der Schweiz hergestellt worden sind, können aufgrund einer bestehenden Abgasgenehmigung nach der FAV 1 zugelassen werden.
- c.
- Die in Ziffer 211 aufgeführte Richtlinie Nr. 88/77 des Rates vom 3. Dezember 1977 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Massnahmen gegen die Emission gasförmiger Schadstoffe und luftverunreinigender Partikel aus Dieselmotoren ist in der Fassung der Richtlinie Nr. 91/542 des Rates vom 1. Oktober 1991 (Grenzwerte der Zeile B) für alle ab 1. Oktober 1995 neu typengenehmigten und für die erstmalige Zulassung aller ab dem 1. Oktober 1996 eingeführten oder in der Schweiz hergestellten Fahrzeuge der entsprechenden Fahrzeugklasse anwendbar.
- d.
- Das in Ziffer 211 aufgeführte ECE-Reglement Nr. 49 ist in der Fassung E/ECE/TRANS/505/Rev. 1/Add. 48/Rev. 2 vom 11. September 1992 (Grenzwerte der Zeile B) für alle ab 1. Oktober 1995 neu typengenehmigten und für die erstmalige Zulassung aller ab 1. Oktober 1996 eingeführten oder in der Schweiz hergestellten Fahrzeuge der entsprechenden Fahrzeugklasse anwendbar.
- e.
- Die Ziffer 213 gilt für die erstmalige Zulassung aller ab 1. Oktober 1995 eingeführten oder in der Schweiz hergestellten Motorräder, Kleinmotorräder, Leicht-, Klein- und dreirädrigen Motorfahrzeuge.
12 Die Ziffern des Anhangs 6 gelten wie folgt:
- a.
- Ziffer 111.1 für alle ab 1. Oktober 1995 neu typengenehmigten und für alle ab 1. Oktober 1996 eingeführten oder in der Schweiz hergestellten Fahrzeuge der Klassen M und N.
- b.
- Ziffer 111.2 für alle ab 1. Oktober 1995 neu typengenehmigten und für alle ab 1. Oktober 1997 eingeführten oder in der Schweiz hergestellten landwirtschaftlichen Traktoren.
- c.
- Ziffer 111.3 für alle ab 1. Oktober 1995 neu typengenehmigten und für alle ab 1. Oktober 1997 eingeführten oder in der Schweiz hergestellten Motorräder mit oder ohne Seitenwagen.
- d.
- Ziffer 111.4 für alle ab 1. Oktober 1995 eingeführten oder in der Schweiz hergestellten Arbeitsmotorwagen, Motorkarren, gewerblichen Traktoren, Motorfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h, Motorräder mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 50 km/h, Kleinmotorräder, Leicht-, Klein- und dreirädrigen Motorfahrzeuge.
- e.
- Ziffer 4 für alle ab 1. Oktober 1995 eingeführten oder in der Schweiz hergestellten Motorfahrzeuge.
1 Fassung gemäss Anhang Ziff. 3 der V vom 25. März 1998, in Kraft seit 1. Mai 1998 (AS 1998 1188).
Art. 222a1 Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 2. September 1998
1 Die Bestimmungen des Artikels 45 Absatz 2 über die Lesbarkeit des hinteren Kontrollschildes bezogen auf die Längsachse gelten für die Fahrzeuge, die ab 1. Oktober 1998 neu in Verkehr gesetzt werden. Für die Fahrzeuge, die vor dem 1. Oktober 1998 in Verkehr gesetzt worden sind, gelten diese Bestimmungen ab 1. Oktober 1999.
2 Die Bestimmungen des Artikels 95 Absatz 1 Buchstabe i über das zulässige Gewicht und Absatz 2 Buchstabe a über die Achslasten gelten für die Fahrzeuge, die ab 1. Oktober 1998 neu typengenehmigt werden, sowie für die erstmalige Zulassung der Fahrzeuge, die ab 1. Oktober 1999 eingeführt oder in der Schweiz hergestellt werden.
3 Die Bestimmungen des Artikels 76 Absatz 4 über die Schaltung der Nebelschlusslichter, des Artikels 106 Absatz 2 über Kopfstützen und des Artikels 192 Absatz 1 Buchstabe a über die Standlichter an Anhängern gelten für die Fahrzeuge, die ab 1. Oktober 1999 neu typengenehmigt werden, sowie für die erstmalige Zulassung der Fahrzeuge, die ab 1. Oktober 2001 eingeführt oder in der Schweiz hergestellt werden.
4 Die Bestimmungen des Artikels 106 Absatz 1 über Sicherheitsgurten gelten für:
- a.
- Fahrzeuge der Klasse M2 mit einem Gesamtgewicht von höchstens 3,50 t, die ab 1. Oktober 1999 neu typengenehmigt werden, sowie für die erstmalige Zulassung solcher Fahrzeuge, die ab 1. Oktober 2001 eingeführt oder in der Schweiz hergestellt werden;
- b.
- übrige Fahrzeuge, die ab 1. Oktober 1998 neu typengenehmigt werden, sowie für die erstmalige Zulassung solcher Fahrzeuge, die ab 1. Oktober 1999 eingeführt oder in der Schweiz hergestellt werden.
5 Die Bestimmungen des Artikels 112 Absatz 4 über Rückspiegel gelten für die Fahrzeuge, die ab 1. Januar 1999 neu in Verkehr gesetzt werden. Für die Fahrzeuge, die zwischen dem 1. Januar 1988 und dem 31. Dezember 1998 neu in Verkehr gesetzt worden sind, gelten diese Bestimmungen ab 1. Oktober 1999.
6 Die Bestimmungen des Artikels 121 Absatz 2 über die Mindesthöhen der Durchgänge, des Artikels 140 Absatz 1 Buchstabe a über das Anbringen von Standlichtern und des Artikels 158 Absatz 2 über die Anforderungen an die Gurtverankerungen gelten für die Fahrzeuge, die ab 1. Oktober 1999 neu typengenehmigt werden, sowie für die erstmalige Zulassung der Fahrzeuge, die ab 1. Oktober 2000 eingeführt oder in der Schweiz hergestellt werden.
7 Für die Anwendung der im Anhang 2 aufgeführten internationalen Regelungen gelten - soweit in den vorliegenden Übergangsbestimmungen keine anderen Fristen vorgesehen sind - die in den jeweiligen Regelungen enthaltenen Übergangsbestimmungen, wobei für die Zulassung auf den Zeitpunkt der Einfuhr oder der Herstellung in der Schweiz abgestellt wird.
8 Die Ziffern 111 Buchstabe b, 122 und 212 des Anhangs 5 (Rauch und Abgas) sowie die Ziffern 111.3 und 431 Buchstaben b-d des Anhangs 6 (Geräusch) gelten für die Fahrzeuge, die ab 1. Oktober 1999 neu typengenehmigt werden, sowie für die erstmalige Zulassung der Fahrzeuge, die ab 1. Oktober 2003 eingeführt oder in der Schweiz hergestellt werden.
9 Das in den Ziffern 111 Buchstabe b und 212 des Anhangs 5 (Rauch und Abgas) aufgeführte Kapitel 5 der Richtlinie Nr. 97/24/EG gilt hinsichtlich der Grenzwerte für die zweite Stufe (Anh. I Ziff. 2.2.1.1.3) für Kleinmotorräder, die ab 1. Oktober 2002 neu typengenehmigt werden, sowie für die erstmalige Zulassung von Kleinmotorrädern, die ab 1. Juli 2004 eingeführt oder in der Schweiz hergestellt werden.2
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Sept. 1998, in Kraft seit 1. Okt. 1998 (AS 1998 2352).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 16. Juni 2003, in Kraft seit 1. Aug. 2003 (AS 2003 1819).
Art. 222b1 Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 6. September 2000
1 Die in Artikel 103 und 189 sowie in Anhang 7 aufgeführte Richtlinie Nr. 71/320/EWG betreffend der Bremsen gilt in der Fassung der Richtlinie Nr. 98/12/EG für Fahrzeuge, die ab 1. Januar 2001 neu typengenehmigt werden, sowie für die erstmalige Zulassung der Fahrzeuge, die ab 1. Oktober 2001 eingeführt oder in der Schweiz hergestellt werden.
2 Die Bestimmungen des Artikel 44 Absatz 3 über das Herstellerschild, des Artikels 109 Absatz 4 und des Artikels 192 Absatz 2 über das Anbringen der Markierlichter gelten für Fahrzeuge, die ab 1. Januar 2001 neu typengenehmigt werden, sowie für die erstmalige Zulassung der Fahrzeuge, die ab 1. Januar 2002 eingeführt oder in der Schweiz hergestellt werden.
3 Die Bestimmung des Artikels 118a Absatz 1, betreffend die Bremslichter an landwirtschaftlichen Traktoren und der Ziffer 51 Anordnung I des Anhangs 10 (Lichter, Richtungsblinker und Rückstrahler) über die Sichtwinkel der Richtungsblinker gelten für Fahrzeuge, die ab 1. Januar 2001 eingeführt oder hergestellt werden.
4 Die Bestimmung des Artikels 161 Absatz 1bis über die Messtoleranz der Höchstgeschwindigkeit gelten für Fahrzeuge, die ab 1. Oktober 2004 neu typengenehmigt werden, sowie für die erstmalige Zulassung der Fahrzeuge, die ab 1. Oktober 2005 eingeführt oder hergestellt werden.
5 Für die Anwendung der im Anhang 2 aufgeführten internationalen Regelungen gelten - soweit in den vorliegenden Übergangsbestimmungen keine anderen Fristen vorgesehen sind - die in den jeweiligen Regelungen enthaltenen Übergangsbestimmungen, wobei für die Zulassung auf den Zeitpunkt der Einfuhr oder der Herstellung in der Schweiz abgestellt wird.
6 Bereits in Verkehr stehende landwirtschaftliche Motorfahrzeuge, welche die Breite von 2,55 m nur wegen den montierten Breitreifen überschreiten, müssen bis zum 30. September 2001 als Ausnahmefahrzeuge zugelassen werden (Anhang 3 Ziff. 311).
7 Die Ziffer 211a des Anhangs 5 (Rauch und Abgas) gilt für Motoren, die in oder auf Fahrzeugen verwendet werden, die ab 1. Januar 2001 neu typengenehmigt werden, sowie für die erstmalige Zulassung der Fahrzeuge, die ab 1. Oktober 2001 eingeführt oder in der Schweiz hergestellt werden.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 6. Sept. 2000, in Kraft seit 15. Okt. 2000 (AS 2000 2433).
Art. 222c1 Übergangsbestimmung zu Artikel 7 Absatz 4
1 In Abweichung von Artikel 7 Absatz 4 kann das Gesamtgewicht von Fahrzeugen, welche der Schwerverkehrsabgabeverordnung vom 6. März 20002 unterliegen und vor dem 1. Januar 1999 auf die antragstellende Person zugelassen worden sind, einmalig herabgesetzt werden. Das herabgesetzte Gesamtgewicht muss höher sein als 3500 kg.
2 Der Antrag um Herabsetzung des Gesamtgewichts hat bis zum 31. Dezember 2000 bei der zuständigen kantonalen Behörde zu erfolgen.
3 Das Garantiegewicht wird im Fahrzeugausweis im Feld «Verfügung der Behörde» zusätzlich eingetragen.
4 Für spätere Änderungen des Gesamtgewichtes ist Artikel 7 Absatz 4 wieder anwendbar.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 18. Sept. 2000, in Kraft seit 1. Okt. 2000 (AS 2000 2290).
2 SR 641.811
Art. 222d1 Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 21. August 2002
1 Die Bestimmungen des Artikels 102a über die Ausrüstung mit Datenaufzeichnungsgeräten von Fahrzeugen, die mit Blaulichtern und wechseltönigem Zweiklanghorn versehen sind, gelten für Fahrzeuge, die ab dem 1. April 2003 neu in Verkehr gesetzt werden. Für Fahrzeuge, die ab dem 1. Januar 1993 und bis zum 31. März 2003 in Verkehr gesetzt worden sind, gelten diese Bestimmungen ab dem 1. Januar 2006.
2 Die Bestimmungen des Artikels 114 Absatz 2 und des Artikels 123 Absatz 4 über die Feuerlöscher gelten für Fahrzeuge, die ab 1. April 2003 neu in Verkehr gesetzt werden. Für Fahrzeuge, die vor dem 1. April 2003 in Verkehr gesetzt worden sind, gelten diese Bestimmungen ab dem 1. Januar 2005.
3 Für die Anwendung der im Anhang 2 aufgeführten internationalen Regelungen gelten - soweit in den vorliegenden Übergangsbestimmungen keine anderen Fristen vorgesehen sind - die in den jeweiligen Regelungen enthaltenen Übergangs-bestimmungen, wobei für die Zulassung auf den Zeitpunkt der Einfuhr oder der Herstellung in der Schweiz abgestellt wird.
4 Die Ziffer 211b des Anhangs 5 (Rauch und Abgas) gilt für die erstmalige Zulassung der Fahrzeuge, die ab 1. April 2003 eingeführt oder in der Schweiz hergestellt werden. Bei Motoren mit einer Leistung zwischen 75 kW und weniger als 130 kW gilt die in der Richtlinie Nr. 2000/25/EG aufgeführte Stufe II für die Zulassung von Fahrzeugen, die ab 1. Juli 2003 eingeführt oder in der Schweiz hergestellt werden.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 21. Aug. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3218).
Art. 222e1 Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 16. Juni 2003
1 Die Änderung des Artikels 99 Absatz 1 über die Ausrüstung mit Geschwindigkeitsbegrenzungseinrichtungen gilt für Fahrzeuge, die ab dem 1. Januar 2005 neu in Verkehr gesetzt werden. Fahrzeuge, die ab dem 1. Oktober 2001 und bis zum 31. Dezember 2004 in Verkehr gesetzt worden sind und den Grenzwerten der Richtlinie Nr. 88/77/EWG, zuletzt geändert durch die Richtlinie Nr. 2001/27/EG, entsprechen, müssen bis zur periodischen Nachprüfung, zu der sie ab dem 1. Januar 2006 aufgeboten werden, nachgerüstet sein.
2 Für die Anwendung der im Anhang 2 aufgeführten Regelungen gelten, unter Vorbehalt von Absatz 1, die in den jeweiligen Regelungen enthaltenen Übergangsbestimmungen, wobei für die Zulassung auf den Zeitpunkt der Einfuhr oder der Herstellung in der Schweiz abgestellt wird.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 16. Juni 2003, in Kraft seit 1. Aug. 2003 (AS 2003 1819).
Art. 222f1 Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 10. Juni 2005
1 Für Fahrzeuge, die vor dem Inkrafttreten dieser Änderung eingeführt oder in der Schweiz hergestellt wurden, genügt unter Vorbehalt anderslautender Bestimmungen das bisherige Recht.
2 Für Fahrzeuge, die vor dem 1. Oktober 2006 typengenehmigt werden, und für Fahrzeuge, die von der Typengenehmigung befreit sind, gilt bezüglich Artikel 40 Absatz 3 über das Ausschwenkmass das bisherige Recht.
3 Für Reifen von Fahrzeugen, die vor dem 1. Oktober 1980 erstmals zum Verkehr zugelassen wurden, gilt bezüglich Artikel 58 Absatz 7 über die Kennzeichnung der Reifen das bisherige Recht. Bis zum 1. Januar 2009 dürfen alle Fahrzeuge mit Reifen nach bisherigem Recht ausgerüstet sein.
4 Für Fahrzeuge, die vor dem 1. Oktober 2007 erstmals in Verkehr gesetzt werden, gilt bezüglich Artikel 58 Absatz 8 über die Reifen bis zum 1. Oktober 2011 das bisherige Recht. Ab diesem Zeitpunkt dürfen Fahrzeuge, die ab dem 1. Oktober 1980 in Verkehr gesetzt worden sind, nur noch mit Reifen gemäss den neuen Bestimmungen neu ausgerüstet werden.
5 Für Fahrzeuge, die vor dem 1. Oktober 2006 erstmals in Verkehr gesetzt werden, gilt bezüglich Artikel 81 Absatz 1 und Artikel 144 Absatz 2 über die Scheibenwaschanlage sowie Artikel 115 über die Diebstahlsicherung das bisherige Recht.
6 Für Fahrzeuge der Klasse N1 gilt bezüglich Artikel 97 Absatz 4 über die Ermittlung des Treibstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen bis zum 1. Januar 2008 das bisherige Recht.
7 Für Fahrzeuge, die vor dem 1. Oktober 2006 typengenehmigt werden, sowie für die erstmalige Zulassung der Fahrzeuge, die vor dem 1. Oktober 2007 eingeführt oder in der Schweiz hergestellt werden, gilt bezüglich Artikel 123 Absätze 1 und 3 über die Anforderungen an Türen und Notausstiege von Gesellschaftswagen und Kleinbussen das bisherige Recht.
8 Für Fahrzeuge, die vor dem 1. Januar 2006 eingeführt, in der Schweiz hergestellt oder vor diesem Zeitpunkt umgebaut werden, gilt bezüglich Artikel 133 Absatz 2 und Artikel 161 Absatz 1 über die Kraftübertragung das bisherige Recht.
9 Für die Anwendung der in Anhang 2 aufgeführten internationalen Regelungen gelten, unter Vorbehalt der Absätze 2, 4, 6 und 7, die in den jeweiligen Regelungen enthaltenen Übergangsbestimmungen, wobei für die Zulassung auf den Zeitpunkt der Einfuhr oder der Herstellung in der Schweiz abgestellt wird.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Juni 2005, in Kraft seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
Art. 222g1 Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 17. August 2005
1 Die Bestimmungen von Artikel 106 Absätze 2 und 3 über Sicherheitsgurten gelten für Fahrzeuge, die ab dem 1. März 2006 neu in Verkehr gesetzt oder entsprechend umgebaut werden. Für Fahrzeuge, die vor diesem Datum in Verkehr gesetzt oder umgebaut worden sind, gelten diese Bestimmungen ab dem 1. Januar 2010, ausser wenn die Fahrzeuge über nach vorne gerichtete Sitzplätze verfügen, für die keine Sicherheitsgurten vorgeschrieben sind.
2 Die Bestimmungen von Artikel 117 Absatz 2 über das Höchstgeschwindigkeitszeichen gelten für Fahrzeuge, die ab dem 1. März 2006 neu in Verkehr gesetzt werden. Für Fahrzeuge, die vor diesem Datum in Verkehr gesetzt worden sind, gelten diese Bestimmungen ab dem 1. Januar 2009.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 17. Aug. 2005, in Kraft seit 1. März 2006 (AS 2005 4515).
Art. 222h1 Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 29. März 2006
1 Für Fahrzeuge nach Artikel 100 Absatz 1 Buchstabe a, die vor dem 1. Januar 2007 erstmals in Verkehr gesetzt werden, genügt ein analoger Fahrtschreiber.
2 Einen digitalen Fahrtschreiber benötigen ab dem 1. Januar 2007 Fahrzeuge nach Artikel 100 Absatz 1 Buchstabe a:2
- a.
- die erstmals in Verkehr gesetzt werden;
- b.
- die neu mit einem Fahrtschreiber ausgerüstet werden müssen; oder
- c.
- die ab dem 1. Januar 1996 erstmals in Verkehr gesetzt wurden und bei denen das gesamte Fahrtschreibersystem ersetzt wird.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 29. März 2006, in Kraft seit 1. Nov. 2006 (AS 2006 1677).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 222i1 Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 22. August 2006
Für die Anwendung der in Anhang 2 aufgeführten internationalen Regelungen gelten die in den jeweiligen Regelungen enthaltenen Übergangsbestimmungen, wobei für die Zulassung auf den Zeitpunkt der Einfuhr oder der Herstellung in der Schweiz abgestellt wird.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V des UVEK vom 22. Aug. 2006, in Kraft seit 1. Okt. 2006 (AS 2006 3431).
Art. 222j1 Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 28. März 2007
1 Fahrzeuge, die vor dem Inkrafttreten dieser Änderung eingeführt oder in der Schweiz hergestellt werden, müssen mindestens den Anforderungen nach bisherigem Recht genügen; vorbehalten bleiben die nachfolgenden Bestimmungen.
2 Für bereits im Verkehr stehende Fahrzeuge gilt bezüglich Artikel 11 Absatz 2 Buchstabe e über die maximal zulässige Anzahl Sitzplätze im Laderaum von Lieferwagen bis zum 31. Dezember 2009 das bisherige Recht.
3 Für Fahrzeuge, die vor dem 1. Oktober 2008 erstmals zum Verkehr zugelassen werden, gilt bezüglich Artikel 22 Absatz 2 Buchstabe c über die Aufhebung der Gleichstellung von Baustellenanhängern und Artikel 202 Absatz 3 über die Betriebsbremse an Arbeitsanhängern das bisherige Recht.
4 Für Fahrzeuge, die vor dem 1. Oktober 2007 typengenehmigt werden, sowie für die erstmalige Zulassung der Fahrzeuge, die vor dem 1. Januar 2008 eingeführt oder in der Schweiz hergestellt werden, gilt bezüglich Artikel 51 Absatz 1 über die Kennzeichnung von elektrischen Antriebsmotoren das bisherige Recht.
5 Fahrzeuge können bis zum 31. Dezember 2008 statt mit einem Datenaufzeichnungsgerät nach Artikel 102 mit einem Restwegschreiber nach bisherigem Recht ausgerüstet werden. Für Bau, Einbau, Prüfung, Nachprüfung und Reparatur von Restwegschreibern gilt das bisherige Recht.
6 Für Fahrzeuge ohne EG-Gesamtgenehmigung, die vor dem 1. Oktober 2007 eingeführt oder in der Schweiz hergestellt werden, gilt bezüglich Artikel 104b Absatz 1 über den Schutz beim Seitenaufprall das bisherige Recht.
7 Die in Artikel 104c Absatz 1 und Artikel 191 Absatz 3 aufgeführte Richtlinie 70/221/EWG betreffend den hinteren Unterfahrschutz gilt in der Fassung der Richtlinie 2006/20/EG für Fahrzeuge, die ab 11. September 2007 neu typengenehmigt werden, sowie für die erstmalige Zulassung der Fahrzeuge, die ab 11. März 2010 eingeführt oder in der Schweiz hergestellt werden.
8 Für Fahrzeuge, die vor dem 1. Januar 2008 erstmals zum Verkehr zugelassen oder entsprechend umgebaut werden, gilt bezüglich Artikel 107 Absatz 1bis über quer zur Fahrtrichtung angeordnete Sitze das bisherige Recht.
9 Für Fahrzeuge, die vor dem 1. Oktober 2007 erstmals zum Verkehr zugelassen werden, gilt bezüglich Artikel 112 Absatz 4 über die Rückspiegel das bisherige Recht.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 28. März 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (AS 2007 2109).
Art. 222k1 Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 16. Januar 2008
1 Für bereits im Verkehr stehende Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h gilt bezüglich Artikel 68 Absatz 4 über Heckmarkierungstafeln bis zum 1. Juli 2009 das bisherige Recht.
2 Für Fahrzeuge, die vor dem 1. Juli 2011 erstmals zum Verkehr zugelassen werden, gilt bezüglich Artikel 69 Absatz 2 über die Kenntlichmachung das bisherige Recht.
3 Für Fahrzeuge, die vor dem 1. Juli 2007 in Verkehr gesetzt worden sind, gilt bezüglich Artikel 104a Absatz 3 über Frontschutzsysteme, die als selbstständige technische Einheit angebaut sind, bis zum 1. Januar 2010 das bisherige Recht.
4 Für Fahrzeuge, die vor dem 1. Januar 2000 erstmals zum Verkehr zugelassen wurden, gilt bezüglich Artikel 112 Absatz 4 über die Spiegel das bisherige Recht. Für Fahrzeuge, die zwischen dem 1. Januar 2000 und dem 30. September 2007 erstmals zugelassen worden sind, gilt das bisherige Recht bis zum 31. März 2009. Danach gilt für diese Fahrzeuge bezüglich Weitwinkelspiegel auf der Beifahrerseite und Anfahr- oder Rampenspiegel das neue Recht2.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 16. Jan. 2008, in Kraft seit 1. Juli 2008 (AS 2008 355).
2 Analog zur Richtlinie 2003/97/EG bzw. 2007/38/EG
Art. 222l1 Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 14. Oktober 2009
1 Für landwirtschaftliche Arbeitsanhänger, die vor dem 1. Januar 2011 hergestellt werden, gilt bezüglich Artikel 209 Absätze 1 und 3 über die Beleuchtung und die Richtungsblinker bis zum 1. Januar 2013 das bisherige Recht.
2 Für Schulbusse, die vor dem 1. August 2012 erstmals zugelassen oder entsprechend umgebaut werden, gilt bezüglich Artikel 123a Absatz 1 über einen gleichwertigen Schutz wie nach dem ECE-Reglement Nr. 44/03 das bisherige Recht.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 14. Okt. 2009, in Kraft seit 1. April 2010 (AS 2009 5705).
Art. 222m1 Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 2. März 2012
1 Für Fahrzeuge, die vor dem 1. Mai 2012 erstmals zugelassen oder entsprechend umgebaut werden, gilt bezüglich Artikel 11 Absatz 2 Buchstabe f über die Beschränkung der Sitzplätze bis zum 1. Januar 2020 das bisherige Recht.
2 Für Fahrzeuge, die vor dem 1. Januar 2013 erstmals zugelassen oder entsprechend umgebaut werden, gilt bezüglich Artikel 66 Absatz 1bis über die Befestigungsvorrichtungen zur Ladungssicherung das bisherige Recht.
3 Für Fahrzeuge, die vor dem 1. Mai 2012 erstmals zugelassen oder entsprechend umgebaut werden, gilt bezüglich Artikel 74 Absatz 4 über die Verstelleinrichtung und die Reinigungsanlage der Scheinwerfer das bisherige Recht.
4 Für Fahrzeuge der Klasse N1, die vor dem 24. August 2015 importiert oder in der Schweiz hergestellt werden, gilt bezüglich Artikel 103 Absatz 5 über Antiblockier- und Notbrems-Assistenzsysteme das bisherige Recht, ausser wenn sie von einem Fahrzeug der Klasse M1 abgeleitet sind und ein Gesamtgewicht von maximal 2,5 t haben.
5 Für Fahrzeuge der Klassen M und N, die vor dem 1. August 2012 mit Kindersitzen erstmals zugelassen oder entsprechend umgebaut werden, gilt bezüglich Artikel 106 Absatz 3 über einen gleichwertigen Schutz wie nach dem ECE-Reglement Nr. 44/03 das bisherige Recht.
6 Für Fahrzeuge, die von der Typengenehmigung befreit sind, sowie für Fahrzeuge, die vor dem 1. Oktober 2012 typengenehmigt werden, gilt bezüglich Artikel 109 Absatz 1bis über die Tagfahrlichter das bisherige Recht.
7 Für Fahrzeuge, die vor dem 1. Januar 2013 erstmals zugelassen werden, gilt bezüglich der Artikel 109 Absatz 5 und 192 Absatz 6 über die Warnblinklichter an Hebebühnen das bisherige Recht. Für Fahrzeuge, die keiner Zulassung unterstehen, ist der Zeitpunkt der Herstellung massgebend.
8 Für Fahrzeuge, die vor dem 1. Januar 2013 erstmals zugelassen oder entsprechend umgebaut werden, gilt bezüglich der Artikel 118 Buchstabe h und 119 Buchstabe r über die Kennzeichnung der Verbindungseinrichtungen das bisherige Recht. Für Fahrzeuge, die keiner Zulassung unterstehen, ist der Zeitpunkt der Herstellung massgebend.
9 Für Bordapotheken, die am 1. Januar 2013 bereits im Gebrauch sind, gilt bezüglich Artikel 123 Absatz 4 bis zum 1. Januar 2018 das bisherige Recht.
10 Für Fahrzeuge, die vor dem 1. Januar 2013 erstmals zugelassen werden, gilt bezüglich Artikel 123 Absatz 5 über Feuerdetektionssysteme das bisherige Recht.
11 Für Fahrzeuge, die vor dem 1. Januar 2013 erstmals zugelassen werden, gilt bezüglich Artikel 140 Absatz 1 Buchstabe c über die Richtungsblinker das bisherige Recht.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. März 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1825).
Art. 223 Inkrafttreten
1 Diese Verordnung tritt mit Ausnahme der in Absatz 2 aufgezählten Bestimmungen am 1. Oktober 1995 in Kraft.
2 Die Immatrikulationspflicht für landwirtschaftliche Anhänger nach Artikel 72 Absatz 1 VZV und Artikel 68 Absatz 4 VRV tritt am 1. Januar 1996 in Kraft. Bis zu diesem Zeitpunkt können landwirtschaftliche Anhänger ohne Kontrollschild an Motorwagen mit Allradantrieb und einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit über 30 km/h mitgeführt werden.
Anhang 1
Aufhebung und Änderung bisherigen Rechts
I. Aufhebung von Verordnungen
Es werden aufgehoben:
- a.
- die Verordnung vom 27. August 19691 über Bau und Ausrüstung der Strassenfahrzeuge (BAV);
- b.
- die Verordnung vom 29. September 19752 über die Spikesreifen;
- c.
- die Verordnung vom 1. März 19823 über Abgase von Motorwagen mit Benzinmotoren (Abgasverordnung; AGV);
- d.
- die Verordnung vom 22. Oktober 19864 über die Abgasemissionen schwerer Motorwagen (FAV 2).
II. Änderung von Verordnungen
…5
1 [AS 1969 821, 1972 1577 1748, 1975 541 Ziff. II 2, 1976 2611, 1979 1922, 1981 572 Art. 72 Ziff. 3, 1982 495 531 Ziff. II, 1983 627 Art. 88 Ziff. 1, 1984 1338, 1985 608, 1986 1833, 1989 410 Ziff. II 2 1195, 1991 78 Ziff. III, 1992 536, 1994 167 Ziff. II 214 Ziff. I, II 816 Ziff. II 3 1326]
2 [AS 1975 1763, 1991 2233]
3 [AS 1982 474, 1985 460 Ziff. II 703]
4 [AS 1986 1866, 1989 496, 1993 240, 1994 167 Ziff. V]
5 Die Änderungen können unter AS 1995 4425 konsultiert werden.
Anhang 21
(Art. 3 Abs. 5, 3a Abs. 1, 4 Abs. 1 Bst. a, 30 Abs. 1 Bst. d und f,
49 Abs. 5, 164 Abs. 2)
Verzeichnis der anerkannten ausländischen und
internationalen Vorschriften
1 Motorwagen und ihre Anhänger, landwirtschaftliche Traktoren, Motorräder, Leicht-, Klein- und dreirädrige Motorfahrzeuge
11 EG-Gesamtgenehmigungsrichtlinien
EG-Grunderlass | Titel und Publikationsdaten des Grunderlasses sowie Änderungserlasse mit Publikationsdaten | ECE-Regl. Nr. | |
70/156/EWG | Richtlinie 70/156 des Rates vom 6. Februar 1970 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Betriebserlaubnis für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger; ABl. L 42 vom 23.2.1970, S. 1, geändert durch die Richtlinien und Verordnung: | ||
78/315/EWG 78/547/EWG 80/1267/EWG 87/358/EWG 87/403/EWG | (ABl. L 81 vom 28.3.1978, S. 1) (ABl. L 168 vom 26.6.1978, S. 39) (ABl. L 375 vom 31.12.1980, S. 34) (ABl. L 192 vom 11.7.1987, S. 51) (ABl. L 220 vom 8.8.1987, S. 44) | ||
92/53/EWG 93/81/EWG | (ABl. L 225 vom 10.8.1992, S. 1 = konsolidierte Fassung) (ABl. L 264 vom 23.10.1993, S. 49) | ||
95/54/EG 96/27/EG 96/79/EG 97/27/EG 97/28/EG | (ABl. L 266 vom 8.11.1995, S. 1) (ABl. L 169 vom 8.7.1996, S. 1) (ABl. L 18 vom 21.1.1997, S. 7) (ABl. L 233 vom 25.8.1997, S. 1) (ABl. L 171 vom 30.6.1997, S. 1) | ||
98/14/EG | (ABl. L 91 vom 25.3.1998, S. 1) berichtigt in (ABl. L 291 vom 13.11.1999, S. 39 und ABl. L 59 vom 4.3.2000, S. 22) | ||
98/91/EG 2000/40/EG 2001/56/EG | (ABl. L 11 vom 16.1.1999, S. 25) (ABl. L 203 vom 10.8.2000, S. 9) (ABl. L 292 vom 9.11.2001, S. 21) | ||
2001/85/EG 2001/92/EG 2001/116/EG | (ABl. L 42 vom 13.2.2002, S. 1) berichtigt in (ABl. L 125 vom 21.5.2003, S. 14) (ABl. L 291 vom 8.11.2001, S. 24) (ABl. L 18 vom 21.1.2002, S. 1 = konsolidierte Fassung) | ||
2003/97/EG 2003/102/EG | (ABl. L 25 vom 29.1.2004, S. 1) (ABl. L 321 vom 6.12.2003, S. 15) ergänzt durch die Entscheidung | ||
2004/90/EG | (ABl. L 31 vom 4.2.2004, S. 21) berichtigt in (ABl. L 25 vom 1.2.2007, S. 12) | ||
2004/3/EG 2004/78/EG | (ABl. L 49 vom 19.2.2004, S. 36) (ABl. L 153 vom 30.4.2004, S. 104) berichtigt in (ABl. L 231 vom 30.6.2004, S. 69) | ||
2004/104/EG | (ABl. L 337 vom 13.11.2004, S. 13) berichtigt in (ABl. L 56 vom 2.3.2005, S. 35) berichtigt in (ABl. L 243 vom 6.9.2006, S. 51/ Betrifft nur den deutschen Text) | ||
2005/49/EG 2005/64/EG 2005/66/EG 2006/368/EG | (ABl. L 194 vom 26.7.2005, S. 12) (ABl. L 310 vom 25.11.2005, S. 10) (ABl. L 309 vom 25.11.2005, S. 37) ergänzt durch die Entscheidung (ABl. L 140 vom 29.5.2006, S. 33) | ||
2006/28/EG 2006/40/EG 2006/96/EG 2007/37/EG 715/2007/EG | (ABl. L 65 vom 7.3.2006, S. 27) (ABl. L 161 vom 14.6.2006, S. 12) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) (ABl. L 161 vom 22.6.2007, S. 60) (ABl. L 171 vom 29.6.2007, S. 1) | ||
siehe auch Richtlinie 2007/46/EG | |||
74/150/EWG | Richtlinie 74/150 des Rates vom 4. März 1974 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Betriebserlaubnis für land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 84 vom 28.3.1974, S. 10, geändert durch die Richtlinien: | ||
79/694/EWG 82/890/EWG | (ABl. L 205 vom 13.8.1979, S. 17) (ABl. L 378 vom 31.12.1982, S. 45) berichtigt in (ABl. L 118 vom 6.5.1988, S. 42) | ||
88/297/EWG | (ABl. L 126 vom 20.5.1988, S. 52) berichtigt in (ABl. L 118 vom 6.5.1988, S. 42/ Betrifft nur den deutschen Text) | ||
97/54/EG 2000/2/EG 2000/25/EG 2001/3/EG | (ABl. L 277 vom 10.10.1997, S. 24) (ABl. L 21 vom 26.1.2000, S. 23) (ABl. L 173 vom 12.7.2000, S. 1) (ABl. L 28 vom 30.1.2001, S. 1) | ||
siehe auch Richtlinie 2003/37/EG | |||
92/61/EWG | Richtlinie 92/61 des Rates vom 30. Juni 1992 über die Betriebserlaubnis für zweirädrige oder dreirädrige Kraftfahrzeuge; ABl. L 225 vom 10.8.1992, S. 72, berichtigt in ABl. L 151 vom 18.6.1999, S. 40, geändert durch die Richtlinie: | ||
2000/7/EG | (ABl. L 106 vom 3.5.2000, S. 1) | ||
Richtlinie aufgehoben durch Kapitel V Artikel 19 der Richtlinie 2002/24/EG ABl. L 49 vom 22.2.2003, S. 24 | |||
siehe auch Richtlinie 2002/24/EG | |||
2002/24/EG | Richtlinie 2002/24/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. März 2002 über die Typgenehmigung für zweirädrige oder dreirädrige Kraftfahrzeuge und zur Aufhebung der Richtlinie 92/61/EWG des Rates; ABl L 124 vom 9.5.2002, S. 1, berichtigt in ABl L 49 vom 22.2.2003, S. 24, geändert durch die Richtlinien oder Verordnung: | ||
2003/77/EG | (ABl L 211 vom 21.8.2003, S. 24) | ||
2005/30/EG 2006/120/EG | (ABl L 106 vom 27.4.2005, S. 17) berichtigt in (ABl L 330 vom 28.11.2006, S. 16) | ||
2006/96/EG 2006/120/EG | (ABl L 363 vom 20.12.2006, S. 81) (ABl L 330 vom 28.11.2006, S. 16) | ||
1137/2008/EG | (ABl. L 311 vom 21.11.2008, S. 1) | ||
2009/62/EG 2009/79/EG | (ABl. L 198 vom 30.7.2009, S. 20) (ABl. L 201 vom 1.8.2009, S. 29) | ||
2003/37/EG | Richtlinie 2003/37 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Mai 2003 über die Typgenehmigung für land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen, ihre Anhänger und die von ihnen gezogenen auswechselbaren Maschinen sowie für Systeme, Bauteile und selbstständige technische Ein- heiten dieser Fahrzeuge und zur Aufhebung der Richtlinie 74/150/EWG; ABl. L 171 vom 9.7.2003, S. 1, geändert durch die Richtlinien und Verordnung: | ||
74/347/EWG 76/432/EWG 76/763/EWG 77/537/EWG 78/764/EWG | (ABl. L 191 vom 15.7.1974, S. 5) (ABl. L 122 vom 8.5.1976, S. 1) (ABl. L 262 vom 27.9.1976, S. 135) (ABl. L 220 vom 29.8.1977, S. 38) (ABl. L 255 vom 18.9.1978, S. 1) | ||
80/720/EWG 86/297/EWG 86/298/EWG 86/415/EWG 87/402/EWG | (ABl. L 194 vom 28.7.1980, S. 1) (ABl. L 186 vom 8.7.1986, S. 19) (ABl. L 186 vom 8.7.1986, S. 26) (ABl. L 240 vom 26.8.1986, S. 1) (ABl. L 220 vom 8.8.1987, S. 1) | ||
2005/25/EG 2005/13/EG 2005/67/EG 2006/96/EG | (ABl. L 173 vom 12.7.2000, S. 1) (ABl. L 55 vom 1.3.2005, S. 35) (ABl. L 273 vom 19.10.2005, S. 17) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
1137/2008/EG | (ABl. L 311 vom 21.11.2008, S. 1) | ||
2009/57/EG 2009/58/EG 2009/59/EG 2009/60/EG 2009/61/EG | (ABl. L 261 vom 3.10.2009, S. 1) (ABl. L 198 vom 30.7.2009, S. 4) (ABl. L 198 vom 30.7.2009, S. 9) (ABl. L 198 vom 30.7.2009, S. 15) (ABl. L 203 vom 5.8.2009, S. 19) | ||
2009/63/EG 2009/64/EG 2009/66/EG 2009/68/EG 2009/75/EG | (ABl. L 214 vom 19.8.2009, S. 23) (ABl. L 216 vom 20.8.2009, S. 1) (ABl. L 201 vom 1.8.2009, S. 11) (ABl. L 203 vom 5.8.2009, S. 52) (ABl. L 261 vom 3.10.2009, S. 40) | ||
2009/76/EG 2009/144/EG | (ABl. L 201 vom 1.8.2009, S. 18) (ABl. L 27 vom 30.1.2010, S. 33) berichtigt in (ABl. L 108 vom 29.4.2010, S. 355/Betrifft nur den deutschen Text) | ||
2010/22/EU 2010/62/EU | (ABl. L 91 vom 10.4.2010, S. 1) (ABl. L 238 vom 9.9.2010, S. 7) | ||
2007/46/EG | Richtlinie 2007/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. September 2007 zur Schaffung eines Rahmens für die Genehmigung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahr- zeuganhängern sowie von Systemen, Bauteilen und selbstständigen technischen Einheiten für diese Fahrzeuge (Rahmenrichtlinie); ABl. L 263 vom 9.10.2007, S. 1, geändert durch die Verordnungen und Richtlinie: | ||
1060/2008/EG 78/2009/EG 79/2009/EG | (ABl. L 292 vom 31.10.2008, S. 1) (ABl. L 35 vom 4.2.2009, S. 1) (ABl. L 35 vom 4.2.2009, S. 32) | ||
385/2009/EG | (ABl. L 118 vom 13.5.2009, S. 13) berichtigt in (ABl. L 127 vom 26.5.2009, S. 22/ Betrifft nur den deutschen und französischen Text) | ||
595/2009/EG 661/2009/EG 2010/19/EU | (ABl. L 188 vom 18.7.2009, S. 1) (ABl. L 200 vom 31.7.2009, S. 1) (ABl. L 72 vom 20.3.2010, S. 17) geändert durch den Beschluss (ABl. L 185 vom 15.7.2011, S. 76) | ||
371/2010/EU | (ABl. L 110 vom 1.5.2010, S. 1) | ||
183/2011/EU | (ABl. L 53 vom 26.2.2011, S. 4) | ||
582/2011/EU | (ABl. L 167 vom 25.6.2011, S. 1) | ||
678/2011/EU | (ABl. L 185 vom 15.7.2011, S. 30) | ||
64/2012/EU | (ABl. L 28 vom 31.1.2012, S. 1) | ||
65/2012/EU | (ABl. L 28 vom 31.1.2012, S. 24) | ||
12 EU-Recht innerhalb der Gesamtgenehmigungsrichtlinien
EU-Grunderlass | Titel und Publikationsdaten des Grunderlasses sowie Änderungserlasse mit Publikationsdaten | ECE-Regl. Nr. | |
70/157/EWG | Richtlinie 70/157 des Rates vom 6. Februar 1970 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über den zulässigen Geräuschpegel und die Auspuffvorrichtung von Kraftfahrzeugen; ABl. L 42 vom 23.2.1970, S. 16, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 51 ECE-R 59 | |
73/350/EWG 77/212/EWG 81/334/EWG 84/372/EWG 84/424/EWG 87/354/EWG | (ABl. L 321 vom 22.11.1973, S. 33) (ABl. L 66 vom 12.3.1977, S. 33) (ABl. L 131 vom 18.5.1981, S. 6) (ABl. L 196 vom 26.7.1984, S. 47) (ABl. L 238 vom 6.9.1984, S. 31) (ABl. L 192 vom 11.7.1987, S. 43) | ||
89/491/EWG 92/97/EWG 96/20/EG 1999/101/EG 2006/96/EG 2007/34/EG | (ABl. L 238 vom 15.8.1989, S. 43) (ABl. L 371 vom 19.12.1992, S. 1) (ABl. L 92 vom 13.4.1996, S. 23) (ABl. L 334 vom 28.12.1999, S. 41) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) (ABl. L 155 vom 15.6.2007, S. 49) | ||
70/220/EWG | Richtlinie 70/220 des Rates vom 20. März 1970 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Massnahmen gegen die Verunreinigung der Luft durch Emissionen von Kraftfahrzeugen; ABl. L 76 vom 6.4.1970, S. 1, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 83 | |
74/290/EWG 77/102/EWG 78/665/EWG 83/351/EWG 88/76/EWG | (ABl. L 159 vom 15.6.1974, S. 61) (ABl. L 32 vom 3.2.1977, S. 32) (ABl. L 223 vom 14.8.1978, S. 48) (ABl. L 197 vom 20.7.1983, S. 1) (ABl. L 36 vom 9.2.1988, S. 1) | ||
88/436/EWG | (ABl. L 214 vom 6.8.1988, S. 1) berichtigt in (ABl. L 303 vom 8.11.1988, S. 36) | ||
89/458/EWG | (ABl. L 226 vom 3.8.1989, S. 1) berichtigt in (ABl. L 270 vom 19.9.1989, S. 16) | ||
89/491/EWG 91/441/EWG 93/59/EWG 94/12/EG 96/44/EG | (ABl. L 238 vom 15.8.1989, S. 43) (ABl. L 242 vom 30.8.1991, S. 1) (ABl. L 186 vom 28.6.1993, S. 21) (ABl. L 100 vom 23.3.1994, S. 42) (ABl. L 210 vom 20.8.1996, S. 25) | ||
96/69/EG | (ABl. L 282 vom 1.11.1996, S. 64) berichtigt in (ABl. L 83 vom 25.3.1997, S. 23) | ||
98/69/EG | (ABl. L 350 vom 28.12.1998, S. 1) berichtigt in (ABl. L 104 vom 21.4.1999, S. 31) berichtigt in (ABl. L 104 vom 21.4.1999, S. 32/ Betrifft nur den französischen Text) | ||
98/77/EG 1999/102/EG 2001/1/EG 2001/100/EG 2002/80/EG | (ABl. L 286 vom 23.10.1998, S. 34) (ABl. L 334 vom 28.12.1999, S. 43) (ABl. L 35 vom 6.2.2001, S. 34) (ABl. L 16 vom 18.1.2002, S. 32) (ABl. L 291 vom 28.10.2002, S. 20) | ||
2003/76/EG 2006/96/EG | (ABl. L 206 vom 15.8.2003, S. 29) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
siehe auch Verordnung Nr. 715/2007/EG | |||
70/221/EWG | Richtlinie 70/221 des Rates vom 20. März 1970 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Behälter für flüssigen Treibstoff und den Unterfahrschutz von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern; ABl. L 76 vom 6.4.1970, S. 23, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 58 | |
79/490/EWG 81/333/EWG 97/19/EG 2000/8/EG 2006/20/EG 2006/96/EG | (ABl. L 128 vom 26.5.1979, S. 22) (ABl. L 131 vom 18.5.1981, S. 4) (ABl. L 125 vom 16.5.1997, S. 1) (ABl. L 106 vom 3.5.2000, S. 7) (ABl. L 48 vom 18.2.2006, S. 16) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
70/222/EWG | Richtlinie 70/222 des Rates vom 20. März 1970 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Anbringungsstellen und die Anbringung der amtlichen Kennzeichen an der Rückseite von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern; ABl. L 76 vom 6.4.1970, S. 25 | ||
siehe auch Verordnung Nr. 1003/2010/EU | |||
70/311/EWG | Richtlinie 70/311 des Rates vom 8. Juni 1970 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Lenkanlagen von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern; ABl. L 133 vom 18.6.1970, S. 10, berichtigt in ABl. L 196 vom 3.9.1970, S. 14, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 79 | |
92/62/EWG | (ABl. L 199 vom 18.7.1992, S. 33) berichtigt in (ABl. L 14 vom 17.1.2008, S. 28/ Betr. nur den deutschen und italienischen Text) | ||
1999/7/EG | (ABl. L 40 vom 13.2.1999, S. 36) | ||
70/387/EWG | Richtlinie 70/387 des Rates vom 27. Juli 1970 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Türen von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern; ABl. L 176 vom 10.8.1970, S. 5, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 11 | |
98/90/EG 2001/31/EG | (ABl. L 337 vom 12.12.1998, S. 29) (ABl. L 130 vom 12.5.2001, S. 33) | ||
70/388/EWG | Richtlinie 70/388 des Rates vom 27. Juli 1970 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Vorrichtungen für Schallzeichen von Kraftfahrzeugen; ABl. L 176 vom 10.8.1970, S. 12, berichtigt in ABl. L 329 vom 25.11.1982, S. 31, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 28 | |
87/354/EWG 2006/96/EG | (ABl. L 192 vom 11.7.1987, S. 43) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
71/127/EWG | Richtlinie 71/127 des Rates vom 1. März 1971 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Rückspiegel von Kraftfahrzeugen; ABl. L 68 vom 22.3.1971, S. 1, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 46 | |
79/795/EWG | (ABl. L 239 vom 22.9.1979, S. 1) berichtigt in (ABl. L 10 vom 15.1.1980, S. 14) | ||
85/205/EWG 86/562/EWG 88/321/EWG 2006/96/EG | (ABl. L 90 vom 29.3.1985, S. 1) (ABl. L 327 vom 22.11.1986, S. 49) (ABl. L 147 vom 14.6.1988, S. 77) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
siehe auch Richtlinie 2003/97/EG | |||
71/320/EWG | Richtlinie 71/320 des Rates vom 26. Juli 1971 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Bremsanlagen bestimmter Klassen von Kraftfahrzeugen und deren Anhängern; ABl. L 202 vom 6.9.1971, S. 37, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 13 ECE-R 13-H ECE-R 90 | |
74/132/EWG 75/524/EWG 79/489/EWG 85/647/EWG 88/194/EWG 91/422/EWG | (ABl. L 74 vom 19.3.1974, S. 7) (ABl. L 236 vom 8.9.1975, S. 3) (ABl. L 128 vom 26.5.1979, S. 12) (ABl. L 380 vom 31.12.1985, S. 1) (ABl. L 92 vom 9.4.1988, S. 47) (ABl. L 233 vom 22.8.1991, S. 21) | ||
98/12/EG 2002/78/EG 2006/96/EG | (ABl. L 81 vom 18.3.1998, S. 1 = konsolidierte Fassung) (ABl. L 267 vom 4.10.2002, S. 23) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
72/245/EWG | Richtlinie 72/245 des Rates vom 20. Juni 1972 über von Fahrzeugen verursachte Funkstörungen (elektromagnetische Verträglichkeit); ABl. L 152 vom 6.7.1972, S. 15, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 10 | |
89/491/EWG 95/54/EG 2004/104/EG | (ABl. L 238 vom 15.8.1989, S. 43) (ABl. L 266 vom 8.11.1995, S. 1) (ABl. L 337 vom 13.11.2004, S. 13) berichtigt in (ABl. L 56 vom 2.3.2005, S. 35) berichtigt in (ABl. L 243 vom 6.9.2006, S. 51/ Betrifft nur den deutschen Text) | ||
2005/49/EG 2005/83/EG 2006/28/EG 2006/96/EG 2009/19/EG | (ABl. L 194 vom 26.7.2005, S. 12) (ABl. L 305 vom 24.11.2005, S. 32) (ABl. L 65 vom 7.3.2006, S. 27) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) (ABl. L 70 vom 14.3.2009, S. 17) | ||
72/306/EWG | Richtlinie 72/306 des Rates vom 2. August 1972 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Massnahmen gegen die Emission verunreinigender Stoffe aus Dieselmotoren zum Antrieb von Fahrzeugen; ABl. L 190 vom 20.8.1972, S. 1, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 24 | |
89/491/EWG 97/20/EG 2005/21/EG | (ABl. L 238 vom 15.8.1989, S. 43) (ABl. L 125 vom 16.5.1997, S. 21) (ABl. L 61 vom 8.3.2005, S. 25) | ||
siehe auch Verordnung Nr. 715/2007/EG | |||
74/60/EWG | Richtlinie 74/60 des Rates vom 17. Dezember 1973 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Innenausstattung von Kraftfahrzeugen; ABl. L 38 vom 11.2.1974, S. 2, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 21 | |
78/632/EWG 2000/4/EG | (ABl. L 206 vom 29.7.1978, S. 26) (ABl. L 87 vom 8.4.2000, S. 22) | ||
74/61/EWG | Richtlinie 74/61 des Rates vom 17. Dezember 1973 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Sicherungseinrichtung gegen unbefugte Benützung von Kraftfahrzeugen; ABl. L 38 vom 11.2.1974, S. 22, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 18 ECE-R 97 ECE-R 116 | |
95/56/EG | (ABl. L 286 vom 29.11.1995, S. 1) berichtigt in (ABl. L 40 vom 13.2.98, S. 1/Betrifft nur den deutschen und französischen Text/und ABl. L 103 vom 3.4.1998, S. 38/ Betrifft nur den deutschen Text) | ||
2006/96/EG | (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
74/151/EWG | Richtlinie 74/151 des Rates vom 4. März 1974 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über bestimmte Bestandteile und Merkmale von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 84 vom 28.3.1974, S. 25, geändert durch die Richtlinien: | ||
82/890/EWG | (ABl. L 378 vom 31.12.1982, S. 45) berichtigt in (ABl. L 118 vom 6.5.1988, S. 42) | ||
88/410/EWG 97/54/EG 98/38/EG 2006/26/EG | (ABl. L 200 vom 26.7.1988, S. 27) (ABl. L 277 vom 10.10.1997, S. 24) (ABl. L 170 vom 16.6.1998, S. 13) (ABl. L 65 vom 7.3.2006, S. 22) | ||
siehe auch Richtlinie 2009/63/EG | |||
74/152/EWG | Richtlinie 74/152 des Rates vom 4. März 1974 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit und die Ladepritschen von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 84 vom 28.3.1974, S. 33, geändert durch die Richtlinien: | ||
82/890/EWG | (ABl. L 378 vom 31.12.1982, S. 45) berichtigt in (ABl. L 118 vom 6.5.1988, S. 42) | ||
88/412/EWG 97/54/EG 98/89/EG | (ABl. L 200 vom 26.7.1988, S. 31) (ABl. L 277 vom 10.10.1997, S. 24) (ABl. L 322 vom 1.12.1998, S. 40) | ||
siehe auch Richtlinie 2009/60/EG | |||
74/297/EWG | Richtlinie 74/297 des Rates vom 4. Juni 1974 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Innenausstattung von Kraftfahrzeugen (Verhalten der Lenkanlage bei Unfallstössen); ABl. L 165 vom 20.6.1974, S. 16, geändert durch die Richtlinie: | ECE-R 12 | |
91/662/EWG | (ABl. L 366 vom 31.12.1991, S. 1) berichtigt in (ABl. L 172 vom 27.6.1992, S. 86) | ||
74/346/EWG | Richtlinie 74/346 des Rates vom 25. Juni 1974 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Rückspiegel von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 191 vom 15.7.1974, S. 1, geändert durch die Richtlinien: | ||
82/890/EWG | (ABl. L 378 vom 31.12.1982, S. 45) berichtigt in (ABl. L 118 vom 6.5.1988, S. 42/ Betrifft nur den deutschen Text) | ||
97/54/EG 98/40/EG | (ABl. L 277 vom 10.10.1997, S. 24) (ABl. L 171 vom 17.6.1998, S. 28) berichtigt in (ABl. L 351 vom 29.12.1998, S. 42/ Betrifft nur den deutschen Text) | ||
siehe auch Richtlinie 2009/59/EG | |||
74/347/EWG | Richtlinie 74/347 des Rates vom 25. Juni 1974 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend das Sichtfeld und die Scheibenwischer von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 191 vom 15.7.1974, S. 5, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 71 | |
79/1073/EWG 82/890/EWG 97/54/EG | (ABl. L 331 vom 27.12.1979, S. 20) (ABl. L 378 vom 31.12.1982, S. 45) berichtigt in (ABl. L 118 vom 6.5.1988, S. 42) (ABl. L 277 vom 10.10.1997, S. 24) | ||
siehe auch Richtlinie 2008/2/EG | |||
74/408/EWG | Richtlinie 74/408 des Rates vom 22. Juli 1974 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Innenausstattung von Kraftfahrzeugen (Widerstandsfähigkeit der Sitze und ihrer Verankerungen); ABl. L 221 vom 12.8.1974, S. 1, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 17 | |
81/577/EWG 96/37/EG | (ABl. L 209 vom 29.7.1981, S. 34) (ABl. L 186 vom 25.7.1996, S. 28) berichtigt in (ABl. L 214 vom 23.8.1996, S. 27 und ABl. L 221 vom 31.8.1996, S. 71) | ||
2005/39/EG 2006/96/EG | (ABl. L 255 vom 30.9.2005, S. 143) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
74/483/EWG | Richtlinie 74/483 des Rates vom 17. September 1974 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die vorstehenden Aussenkanten bei Kraftfahrzeugen; ABl. L 266 vom 2.10.1974, S. 4, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 26 | |
79/488/EWG 87/354/EWG 2006/96/EG 2007/15/EG | (ABl. L 128 vom 26.5.1979, S. 1) (ABl. L 192 vom 11.7.1987, S. 43) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) (ABl. L 75 vom 15.3.2007, S. 21) | ||
75/321/EWG | Richtlinie 75/321 des Rates vom 20. Mai 1975 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Lenkanlage von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 147 vom 9.6.1975, S. 24, geändert durch die Richtlinien: | ||
82/890/EWG | (ABl. L 378 vom 31.12.1982, S. 45) berichtigt in (ABl. L 118 vom 6.5.1988, S. 42) | ||
88/411/EWG 97/54/EG 98/39/EG | (ABl. L 200 vom 26.7.1988, S. 30) (ABl. L 277 vom 10.10.1997, S. 24) (ABl. L 170 vom 16.6.1998, S. 15) | ||
siehe auch Richtlinie 2009/66/EG | |||
75/322/EWG | Richtlinie 75/322 des Rates vom 20. Mai 1975 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Funkentstörung von Fremdzündungsmotoren von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 147 vom 9.6.1975, S. 28, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 10 | |
82/890/EWG 97/54/EG 2000/2/EG 2001/3/EG | (ABl. L 378 vom 31.12.1982, S. 45) berichtigt in (ABl. L 118 vom 6.5.1988, S. 42) (ABl. L 277 vom 10.10.1997, S. 24) (ABl. L 21 vom 26.1.2000, S. 23) (ABl. L 28 vom 30.1.2001, S. 1) | ||
2006/96/EG | (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
siehe auch Richtlinie 2009/64/EG | |||
75/443/EWG | Richtlinie 75/443 des Rates vom 26. Juni 1975 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über den Rückwärtsgang und das Geschwindigkeitsmessgerät in Kraftfahrzeugen; ABl. L 196 vom 26.7.1975, S. 1 geändert durch die Richtlinie: | ECE-R 39 | |
97/39/EG | (ABl. L 177 vom 5.7.1997, S. 15) | ||
76/114/EWG | Richtlinie 76/114 des Rates vom 18. Dezember 1975 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Schilder, vorgeschriebene Angaben, deren Lage und Anbringungsart an Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern; ABl. L 24 vom 30.1.1976, S. 1, berichtigt in ABl. L 329 vom 25.11.1982, S. 31, geändert durch die Richtlinien: | ||
78/507/EWG 87/354/EWG 2006/96/EG | (ABl. L 155 vom 13.6.1978, S. 31) (ABl. L 192 vom 11.7.1987, S. 43) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
siehe auch Verordnung Nr. 19/2011/EU | |||
76/115/EWG | Richtlinie 76/115 des Rates vom 18. Dezember 1975 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Verankerungen von Sicherheitsgurten in Kraftfahrzeugen; ABl. L 24 vom 30.1.1976, S. 6, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 14 | |
81/575/EWG 82/318/EWG 90/629/EWG 96/38/EG | (ABl. L 209 vom 29.7.1981, S. 30) (ABl. L 139 vom 19.5.1982, S. 9) (ABl. L 341 vom 6.12.1990, S. 14) (ABl. L 187 vom 26.7.1996, S. 95) berichtigt in (ABl. L 76 vom 18.3.1997, S. 35/ Betrifft nur den deutschen Text) | ||
2005/41/EG | (ABl. L 255 vom 30.9.2005, S. 149) | ||
76/432/EWG | Richtlinie 76/432 des Rates vom 6. April 1976 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Bremsanlagen von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 122 vom 8.5.1976, S. 1, geändert durch die Richtlinien: | ||
82/890/EWG | (ABl. L 378 vom 31.12.1982, S. 45) berichtigt in (ABl. L 118 vom 6.5.1988, S. 42) | ||
96/63/EG 97/54/EG | (ABl. L 253 vom 5.10.1996, S. 13) (ABl. L 277 vom 10.10.1997, S 24) | ||
76/756/EWG | Richtlinie 76/756 des Rates vom 27. Juli 1976 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über den Anbau der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern; ABl. L 262 vom 27.9.1976, S. 1, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 48 | |
80/233/EWG 82/244/EWG 83/276/EWG 84/8/EWG 89/278/EWG | (ABl. L 51 vom 25.2.1980, S. 8) (ABl. L 109 vom 22.4.1982, S. 31) (ABl. L 151 vom 9.6.1983, S. 47) (ABl. L 9 vom 12.1.1984, S. 24) (ABl. L 109 vom 20.4.1989, S. 38) berichtigt in (ABl. L 114 vom 27.4.1989, S. 52) | ||
91/663/EWG | (ABl. L 366 vom 31.12.1991, S. 17 = konsolidierte Fassung) berichtigt in (ABl. L 172 vom 27.6.1992, S. 87) | ||
97/28/EG | (ABl. L 171 vom 30.6.1997, S. 1) ergänzt durch technische Vorschriften: ECE-R 48 (ABl. L 203 vom 30.7.1997, S. 1) | ||
2007/35/EG | (ABl. L 157 vom 19.6.2007, S. 14) | ||
2008/89/EG | (ABl. L 257 vom 25.9.2008, S. 14) | ||
76/757/EWG | Richtlinie 76/757 des Rates vom 27. Juli 1976 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Rückstrahler für Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern; ABl. L 262 vom 27.9.1976, S. 32, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 3 | |
87/354/EWG 97/29/EG | (ABl. L 192 vom 11.7.1987, S. 43) (ABl. L 171 vom 30.6.1997, S. 11) ergänzt durch technische Vorschriften: ECE-R 3 (ABl. L 203 vom 30.7.1997, S. 39) | ||
2006/96/EG | (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
76/758/EWG | Richtlinie 76/758 des Rates vom 27. Juli 1976 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Umrissleuchten, Begrenzungsleuchten, Schlussleuchten, Bremsleuchten, Leuchten für Tagfahrlicht und Seitenmarkierungsleuchten für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger; ABl. L 262 vom 27.9.1976, S. 54, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 7 ECE-R 87 ECE-R 91 | |
87/354/EWG 89/516/EWG | (ABl. L 192 vom 11.7.1987, S. 43) (ABl. L 265 vom 12.9.1989, S. 1) | ||
97/30/EG | (ABl. L 171 vom 30.6.1997, S. 25) ergänzt durch technische Vorschriften: ECE-R 7 (ABl. L 203 vom 30.7.1997, S. 55) ECE-R 87 (ABl. L 203 vom 30.7.1997, S. 63) ECE-R 91 (ABl. L 203 vom 30.7.1997, S. 67) | ||
2006/96/EG | (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
76/759/EWG | Richtlinie 76/759 des Rates vom 27. Juli 1976 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Fahrtrichtungsanzeiger für Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern; ABl. L 262 vom 27.9.1976, S. 71, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 6 | |
87/354/EWG 89/277/EWG | (ABl. L 192 vom 11.7.1987, S. 43) (ABl. L 109 vom 20.4.1989, S. 25) berichtigt in (ABl. L 114 vom 27.4.1989, S. 52) | ||
1999/15/EG 2006/96/EG | (ABl. L 97 vom 12.4.1999, S. 14) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
76/760/EWG | Richtlinie 76/760 des Rates vom 27. Juli 1976 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Beleuchtungseinrichtungen für das hintere Kennzeichen von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern; ABl. L 262 vom 27.9.1976, S. 85, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 4 | |
87/354/EWG 97/31/EG | (ABl. L 192 vom 11.7.1987, S. 43) (ABl. L 171 vom 30.6.1997, S. 49) ergänzt durch technische Vorschriften: ECE-R 4 (ABl. L 203 vom 30.7.1997, S. 74) | ||
2006/96/EG | (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
76/761/EWG | Richtlinie 76/761 des Rates vom 27. Juli 1976 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Kraftfahrzeugscheinwerfer für Fernlicht und/oder Abblendlicht sowie über Glühlampen für diese Scheinwerfer; ABl. L 262 vom 27.9.1976, S. 96, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 1 ECE-R 5 ECE-R 8 ECE-R 20 ECE-R 31 ECE-R 37 | |
87/354/EWG 89/517/EWG 1999/17/EG 2006/96/EG | (ABl. L 192 vom 11.7.1987, S. 43) (ABl. L 265 vom 12.9.1989, S. 15) (ABl. L 97 vom 12.4.1999, S. 45) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ECE-R 98 ECE-R 99 ECE-R 112 | |
76/762/EWG | Richtlinie 76/762 des Rates vom 27. Juli 1976 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Nebelscheinwerfer für Kraftfahrzeuge und über Glühlampen für diese Scheinwerfer; ABl. L 262 vom 27.9.1976, S. 122, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 19 | |
87/354/EWG 1999/18/EG 2006/96/EG | (ABl. L 192 vom 11.7.1987, S. 43) (ABl. L 97 vom 12.4.1999, S. 82) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
76/763/EWG | Richtlinie 76/763 des Rates vom 27. Juli 1976 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Beifahrersitze von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 262 vom 27.9.1976, S. 135, geändert durch die Richtlinien: | ||
82/890/EWG | (ABl. L 378 vom 31.12.1982, S. 45) berichtigt in (ABl. L 118 vom 6.5.1988, S. 42) | ||
97/54/EG | (ABl. L 277 vom 10.10.1997, S. 24) | ||
1999/86/EG | (ABl. L 297 vom 18.11.1999, S. 22) berichtigt in (ABl. L 87 vom 8.4.2000, S. 34) | ||
2010/52/EU | (ABl. L 213 vom 13.8.2010, S. 37) | ||
77/311/EWG | Richtlinie 77/311 des Rates vom 29. März 1977 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über den Geräuschpegel in Ohrenhöhe der Fahrer von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 105 vom 28.4.1977, S. 1, geändert durch die Richtlinien: | ||
82/890/EWG | (ABl. L 378 vom 31.12.1982, S. 45) berichtigt in (ABl. L 118 vom 6.5.1988, S. 42) | ||
96/627/EG | (ABl. L 282 vom 1.11.1996, S. 72) berichtigt in (ABl. L 22 vom 27.1.2000, S. 66) | ||
97/54/EG | (ABl. L 277 vom 10.10.1997, S. 24) Entscheidung vom 18.1.2000 (ABl. L 22 vom 27.1.2000) | ||
2006/26/EG | (ABl. L 65 vom 7.3.2006, S. 22) | ||
siehe auch Richtlinie 2009/76/EG | |||
77/389/EWG | Richtlinie 77/389 des Rates vom 17. Mai 1977 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Abschleppeinrichtungen an Kraftfahrzeugen; ABl. L 145 vom 13.6.1977, S. 41, geändert durch die Richtlinie: | ||
96/64/EG | (ABl. L 258 vom 11.10.1996, S. 26) | ||
siehe auch Verordnung Nr. 1005/2010/EU | |||
77/536/EWG | Richtlinie 77/536 des Rates vom 28. Juni 1977 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Umsturzschutzvorrichtungen für land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 220 vom 29.8.1977, S. 1, geändert durch die Richtlinien: | ||
87/354/EWG 89/680/EWG 1999/55/EG 2006/96/EG | (ABl. L 192 vom 11.7.1987, S. 43) (ABl. L 398 vom 30.12.1989, S. 26) (ABl. L 146 vom 11.6.1999, S. 28) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
siehe auch Richtlinie 2009/57/EG | |||
77/537/EWG | Richtlinie 77/537 des Rates vom 28. Juni 1977 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Massnahmen gegen die Emission verunreinigender Stoffe aus Dieselmotoren zum Antrieb von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 220 vom 29.8.1977, S. 38, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 24 | |
82/890/EWG | (ABl. L 378 vom 31.12.1982, S. 45) berichtigt in (ABl. L 118 vom 6.5.1988, S. 42) | ||
97/54/EG | (ABl. L 277 vom 10.10.1997, S. 24) | ||
77/538/EWG | Richtlinie 77/538 des Rates vom 28. Juni 1977 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Nebelschlussleuchten für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger; ABl. L 220 vom 29.8.1977, S. 60, berichtigt in ABl. L 284 vom 10.10.1978, S. 11, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 38 | |
87/354/EWG 89/518/EWG 1999/14/EG 2006/96/EG | (ABl. L 192 vom 11.7.1987, S. 43) (ABl. L 265 vom 12.9.1989, S. 24) (ABl. L 97 vom 12.4.1999, S. 1) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
77/539/EWG | Richtlinie 77/539 des Rates vom 28. Juni 1977 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Rückfahrscheinwerfer für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger; ABl. L 220 vom 29.8.1977, S. 72, berichtigt in ABl. L 284 vom 10.10.1978, S. 12, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 23 | |
87/354/EWG 97/32/EG | (ABl. L 192 vom 11.7.1987, S. 43) (ABl. L 171 vom 30.6.1997, S. 63) ergänzt durch technische Vorschriften: ECE-R 23 (ABl. L 203 vom 30.7.1997, S. 79) | ||
2006/96/EG | (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
77/540/EWG | Richtlinie 77/540 des Rates vom 28. Juni 1977 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Parkleuchten für Kraftfahrzeuge; ABl. L 220 vom 29.8.1977, S. 83, berichtigt in ABl. L 284 vom 10.10.1978, S. 12, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 77 | |
87/354/EWG 1999/16/EG 2006/96/EG | (ABl. L 192 vom 11.7.1987, S. 43) (ABl. L 97 vom 12.4.1999, S. 33) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
77/541/EWG | Richtlinie 77/541 des Rates vom 28. Juni 1977 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Sicherheitsgurte und Haltesysteme für Kraftfahrzeuge; ABl. L 220 vom 29.8.1977, S. 95, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 16 ECE-R 44 | |
81/576/EWG 82/319/EWG | (ABl. L 209 vom 29.7.1981, S. 32) (ABl. L 139 vom 19.5.1982, S. 17) berichtigt in (ABl. L 209 vom 17.7.1982, S. 48) | ||
87/354/EWG 90/628/EWG 96/36/EG 2000/3/EG | (ABl. L 192 vom 11.7.1987, S. 43) (ABl. L 341 vom 6.12.1990, S. 1) (ABl. L 178 vom 17.7.1996, S. 15) (ABl. L 53 vom 25.2.2000, S. 1) berichtigt in (ABl. L 105 vom 26.4.2005, S. 5) | ||
2005/40/EG 2006/96/EG | (ABl. L 255 vom 30.9.2005, S. 146) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
77/649/EWG | Richtlinie 77/649 des Rates vom 27. September 1977 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über das Sichtfeld der Fahrer von Kraftfahrzeugen; ABl. L 267 vom 19.10.1977, S. 1, berichtigt in ABl. L 150 vom 6.6.1978, S. 6 und ABl. L 284 vom 10.10.1978, S. 11, geändert durch die Richtlinien: | ||
81/643/EWG 88/366/EWG 90/630/EWG | (ABl. L 231 vom 15.8.1981, S. 41) (ABl. L 181 vom 12.7.1988, S. 40) (ABl. L 341 vom 6.12.1990, S. 20) | ||
78/316/EWG | Richtlinie 78/316 des Rates vom 21. Dezember 1977 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Innenausstattung der Kraftfahrzeuge (Kennzeichnung der Betätigungseinrichtungen, Kontrollleuchten und Anzeiger); ABl. L 81 vom 28.3.1978, S. 3, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 121 | |
93/91/EWG 94/53/EG | (ABl. L 284 vom 19.11.1993, S. 25) (ABl. L 299 vom 22.11.1994, S. 26) | ||
78/317/EWG | Richtlinie 78/317 des Rates vom 21. Dezember 1977 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Entfrostungs- und Trocknungsanlagen für die verglasten Flächen von Kraftfahrzeugen; ABl. L 81 vom 28.3.1978, S. 27, berichtigt in ABl. L 194 vom 19.7.1978, S. 30 | ||
siehe auch Verordnung Nr. 672/2010/EU | |||
78/318/EWG | Richtlinie 78/318 des Rates vom 21. Dezember 1977 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Scheibenwischer und die Scheibenwascher von Kraftfahrzeugen; ABl. L 81 vom 28.3.1978, S. 49, berichtigt in ABl. L 194 vom 19.7.1978, S. 30, geändert durch die Richtlinien: | ||
94/68/EG 2006/96/EG | (ABl. L 354 vom 31.12.1994, S. 1) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
siehe auch Verordnung Nr. 1008/2010/EU | |||
78/548/EWG | Richtlinie 78/548 des Rates vom 12. Juni 1978 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Heizung des Innenraumes von Kraftfahrzeugen; ABl. L 168 vom 26.6.1978, S. 40 siehe auch Richtlinie 2001/56/EG | ||
78/549/EWG | Richtlinie 78/549 des Rates vom 12. Juni 1978 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Radabdeckungen von Kraftfahrzeugen; ABl. L 168 vom 26.6.1978, S. 45, geändert durch die Richtlinie: | ||
94/78/EG | (ABl. L 354 vom 31.12.1994, S. 10) berichtigt in (ABl. L 153 vom 4.7.1995, S. 35/ Betrifft nur den deutschen Text) | ||
siehe auch Verordnung Nr. 1009/2010/EU | |||
78/764/EWG | Richtlinie 78/764 des Rates vom 25. Juli 1978 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über den Führersitz von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 255 vom 18.9.1978, S. 1, geändert durch die Richtlinien: | ||
82/890/EWG | (ABl. L 378 vom 31.12.1982, S. 45) berichtigt in (ABl. L 118 vom 6.5.1988, S. 42) | ||
83/190/EWG 87/354/EWG 88/465/EWG 97/54/EG 1999/57/EG | (ABl. L 109 vom 26.4.1983, S. 13) (ABl. L 192 vom 11.7.1987, S. 43) (ABl. L 228 vom 17.8.1988, S. 31) (ABl. L 277 vom 10.10.1997, S. 24) (ABl. L 148 vom 15.6.1999, S. 35) | ||
2006/96/EG | (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
78/932/EWG | Richtlinie 78/932 des Rates vom 16. Oktober 1978 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Kopfstützen für Sitze von Kraftfahrzeugen; ABl. L 325 vom 20.11.1978, S. 1, berichtigt in ABl. L 329 vom 25.11.1982, S. 31, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 17 ECE-R 25 | |
87/354/EWG 2006/96/EG | (ABl. L 192 vom 11.7.1987, S. 43) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
78/933/EWG | Richtlinie 78/933 des Rates vom 17. Oktober 1978 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über den Anbau der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen für land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 325 vom 20.11.1978, S. 16, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 86 | |
82/890/EWG 97/54/EG 1999/56/EG | (ABl. L 378 vom 31.12.1982, S. 45) berichtigt in (ABl. L 118 vom 6.5.1988, S. 42) (ABl. L 277 vom 10.10.1997, S. 24) (ABl. L 146 vom 11.6.1999, S. 31) | ||
2006/26/EG | (ABl. L 65 vom 7.3.2006, S. 22) | ||
siehe auch Richtlinie 2009/61/EG | |||
78/1015/EWG | Richtlinie 78/1015 des Rates vom 23. November 1978 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über den zulässigen Geräuschpegel und die Auspuffanlage von Motorrädern; ABl. L 349 vom 13.12.1978, S. 21, geändert durch die Richtlinien: | ||
87/56/EWG 89/235/EWG | (ABl. L 24 vom 27.1.1987, S. 42) (ABl. L 98 vom 11.4.1989, S. 1) | ||
Richtlinie aufgehoben durch Artikel 9 Absatz 3 der Richtlinie 97/24/EG | |||
79/532/EWG | Richtlinie 79/532 des Rates vom 17. Mai 1979 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Bauartgenehmigung der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen für land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 145 vom 13.6.1979, S. 16, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 1 ECE-R 3 ECE-R 4 ECE-R 6 ECE-R 7 ECE-R 19 ECE-R 23 | |
82/890/EWG 97/54/EG | (ABl. L 378 vom 31.12.1982, S. 45) berichtigt in (ABl. L 118 vom 6.5.1988, S. 42) (ABl. L 277 vom 10.10.1997, S. 24) | ECE-R 38 ECE-R 77 ECE-R 112 | |
siehe auch Richtlinie 2009/68/EG | |||
79/533/EWG | Richtlinie 79/533 des Rates vom 17. Mai 1979 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Abschleppeinrichtung und den Rückwärtsgang von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 145 vom 13.6.1979, S. 20, geändert durch die Richtlinien: | ||
82/890/EWG 97/54/EG 1999/58/EG | (ABl. L 378 vom 31.12.1982, S. 45) berichtigt in (ABl. L 118 vom 6.5.1988, S. 42) (ABl. L 277 vom 10.10.1997, S. 24) (ABl. L 148 vom 15.6.1999, S. 37) | ||
siehe auch Richtlinie 2009/58/EG | |||
79/622/EWG | Richtlinie 79/622 des Rates vom 25. Juni 1979 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Umsturzschutzvorrichtungen für land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen auf Rädern (statische Prüfungen); ABl. L 179 vom 17.7.1979, S. 1, geändert durch die Richtlinien: | ||
82/953/EWG 87/354/EWG 88/413/EWG 1999/40/EG 2006/96/EG | (ABl. L 386 vom 31.12.1982, S. 31) (ABl. L 192 vom 11.7.1987, S. 43) (ABl. L 200 vom 26.7.1988, S. 32) (ABl. L 124 vom 18.5.1999, S. 11) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
siehe auch Richtlinie 2009/75/EG | |||
80/720/EWG | Richtlinie 80/720 des Rates vom 24. Juni 1980 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Betätigungsraum, Zugänge zum Fahrersitz sowie Türen und Fenster von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 194 vom 28.7.1980, S. 1, geändert durch die Richtlinien: | ||
82/890/EWG 88/414/EWG 97/54/EG 2010/22/EU 2010/62/EU | (ABl. L 378 vom 31.12.1982, S. 45) (ABl. L 200 vom 26.7.1988, S. 34) (ABl. L 277 vom 10.10.1997, S. 24) (ABl. L 91 vom 10.4.2010, S. 1) (ABl. L 238 vom 9.9.2010, S. 7) | ||
80/780/EWG | Richtlinie 80/780 des Rates vom 22. Juli 1980 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Rückspiegel von Zweiradkraftfahrzeugen mit oder ohne Seitenwagen und ihren Anbau an diese Fahrzeuge; ABl. L 229 vom 30.8.1980, S. 49, geändert durch die Richtlinie: | ||
80/1272/EWG | (ABl. L 375 vom 31.12.1980, S. 73) | ||
Richtlinie aufgehoben durch Artikel 9 Absatz 1 der Richtlinie 97/24/EG | |||
80/1268/EWG | Richtlinie 80/1268 des Rates vom 16. Dezember 1980 über die Kohlendioxydemissionen und den Kraftstoffverbrauch von Kraftfahrzeugen; ABl. L 375 vom 31.12.1980, S. 36, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 101 | |
89/491/EWG 93/116/EG | (ABl. L 238 vom 15.8.1989, S. 43) (ABl. L 329 vom 30.12.1993, S. 39) berichtigt in (ABl. L 42 vom 15.2.1994, S. 27) | ||
1999/100/EG 2004/3/EG | (ABl. L 334 vom 28.12.1999, S. 36) (ABl. L 49 vom 19.2.2004, S. 36) | ||
siehe auch Verordnung Nr. 715/2007/EG | |||
80/1269/EWG | Richtlinie 80/1269 des Rates vom 16. Dezember 1980 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Motorleistung von Kraftfahrzeugen; ABl. L 375 vom 31.12.1980, S. 46, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 85 | |
88/195/EWG 89/491/EWG 97/21/EG 1999/99/EG | (ABl. L 92 vom 9.4.1988, S. 50) (ABl. L 238 vom 15.8.1989, S. 43) (ABl. L 125 vom 16.5.1997, S. 31) (ABl. L 334 vom 28.12.1999, S. 32) | ||
siehe auch Verordnung Nr. 595/2009/EG | |||
86/297/EWG | Richtlinie 86/297/EWG des Rates vom 26. Mai 1986 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Zapfwellen und ihre Schutzvorrichtungen an Zugmaschinen; ABl. L 186 vom 8.7.1986, S. 19, geändert durch die Richtlinien: | ||
97/54/EG 2010/62/EU 2012/24/EU | (ABl. L 277 vom 10.10.1997, S. 24) (ABl. L 238 vom 9.9.2010, S. 7) (ABl. L 274 vom 9.10.2012, S. 24) | ||
86/298/EWG | Richtlinie 86/298 des Rates vom 26. Mai 1986 über hinten angebrachte Umsturzschutzvorrichtungen an land- oder forstwirtschaftlichen Schmalspurzugmaschinen auf Rädern; ABl. L 186 vom 8.7.1986, S. 26, geändert durch die Richtlinie: | ||
89/682/EWG | (ABl. L 398 vom 30.12.1989, S. 29) berichtigt in (ABl. L 145 vom 9.6.2005, S. 42) | ||
2000/19/EG 2005/67/EG 2006/96/EG 2010/22/EU | (ABl. L 94 vom 14.4.2000, S. 31) (ABl. L 273 vom 19.10.2005, S. 17) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) (ABl. L 91 vom 10.4.2010, S. 1) | ||
86/415/EWG | Richtlinie 86/415 des Rates vom 24. Juli 1986 über Einbau, Position, Funktionsweise und Kennzeichnung der Betätigungseinrichtungen von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 240 vom 26.8.1986, S. 1, geändert durch die Richtlinien: | ||
97/54/EG 2010/22/EU | (ABl. L 277 vom 10.10.1997, S. 24) (ABl. L 91 vom 10.4.2010, S. 1) | ||
87/402/EWG | Richtlinie 87/402 des Rates vom 25. Juni 1987 über vor dem Führersitz angebrachte Umsturzschutzvorrichtungen an land- und forstwirtschaftlichen Schmalspurzugmaschinen auf Rädern; ABl. L 220 vom 8.8.1987, S. 1, geändert durch die Richtlinien: | ||
89/681/EWG 2000/22/EG 2005/67/EG 2006/96/EG 2010/22/EU | (ABl. L 398 vom 30.12.1989, S. 27) (ABl. L 207 vom 4.5.2000, S. 26) (ABl. L 273 vom 19.10.2005, S. 17) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) (ABl. L 91 vom 10.4.2010, S. 1) | ||
88/77/EWG | Richtlinie 88/77 des Rates vom 3. Dezember 1987 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Massnahmen gegen die Emission gasförmiger Schadstoffe und luftverunreinigender Partikel aus Dieselmotoren zum Antrieb von Fahrzeugen; ABl. L 36 vom 9.2.1988, S. 33, geändert durch die Richtlinien: | ||
91/542/EWG 96/1/EG 1999/96/EG 2001/27/EG | (ABl. L 295 vom 25.10.1991, S. 1) (ABl. L 40 vom 17.2.1996, S. 1) (ABl. L 44 vom 6.2.2000, S. 1) (ABl. L 107 vom 18.4.2001, S. 10) berichtigt in (ABl. L 266 vom 6.10.2001, S. 15) | ||
aufgehoben durch Richtlinie 2005/55/EG | |||
89/173/EWG | Richtlinie 89/173 des Rates vom 21. Dezember 1989 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über bestimmte Bauteile und Merkmale von land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 67 vom 10.3.1989, S. 1, berichtigt in ABl. L 176 vom 6.7.2007, S. 42, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 43 | |
97/54/EG 2000/1/EG | (ABl. L 277 vom 10.10.1997, S. 24 und 25) (ABl. L 21 vom 26.1.2000, S. 16) | ||
2006/26/EG 2006/96/EG | (ABl. L 65 vom 7.3.2006, S. 22) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
siehe auch Richtlinie 2009/144/EG | |||
89/297/EWG | Richtlinie 89/297 des Rates vom 13. April 1989 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über seitliche Schutzvorrichtungen (Seitenschutz) bestimmter Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger; ABl. L 124 vom 5.5.1989, S. 1 | ECE-R 73 | |
91/226/EWG | Richtlinie 91/226 des Rates vom 27. März 1991 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Spritzschutzsysteme an bestimmten Klassen von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern; ABl. L 103 vom 23.4.1991, S. 5, geändert durch die Richtlinien: | ||
2006/96/EG 2010/19/EU | (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) (ABl. L 72 vom 20.3.2010, S. 17) geändert durch den Beschluss (ABl. L 185 vom 15.7.2011, S. 76) | ||
siehe auch Verordnung Nr. 109/2011/EU | |||
92/21/EWG | Richtlinie 92/21 des Rates vom 31. März 1992 über Massen und Abmessungen von Kraftfahrzeugen der Klasse M1; ABl. L 129 vom 14.5.1992, S. 1, geändert durch die Richtlinie: | ||
95/48/EG | (ABl. L 233 vom 30.9.1995, S. 73) berichtigt in (ABl. L 252 vom 20.10.1995, S. 27 und ABl. L 304 vom 16.12.1995, S. 60) | ||
92/22/EWG | Richtlinie 92/22 des Rates vom 31. März 1992 über Sicherheitsscheiben und Werkstoffe für Windschutzscheiben in Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern; ABl. L 129 vom 14.5.1992, S. 11, geändert durch die Richtlinie: | ECE-R 43 | |
2001/92/EG | (ABl. L 291 vom 8.11.2001, S. 24) | ||
92/23/EWG | Richtlinie 92/23 des Rates vom 31. März 1992 über Reifen von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern und über ihre Montage; ABl. L 129 vom 14.5.1992, S. 95, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 30 ECE-R 54 ECE-R 64 ECE-R 117 | |
2001/43/EG 2005/11/EG | (ABl. L 211 vom 4.8.2001, S. 25) (ABl. L 46 vom 17.2.2005, S. 42) | ||
siehe auch Verordnung Nr. 458/2011/EU | |||
92/24/EWG | Richtlinie 92/24 des Rates vom 31. März 1992 über Geschwindigkeitsbegrenzungseinrichtungen und vergleichbare Geschwindigkeitsbegrenzungssysteme für bestimmte Kraftfahrzeugklassen; ABl. L 129 vom 14.5.1992, S. 154, geändert durch die Richtlinie: | ECE-R 89 | |
2004/11/EG | (ABl. L 44 vom 14.2.2004, S. 19) | ||
92/114/EWG | Richtlinie 92/114 des Rates vom 17. Dezember 1992 über die vorstehenden Aussenkanten vor der Führerhausrückwand von Kraftfahrzeugen der Klasse N; ABl. L 409 vom 31.12.1992, S. 17 | ECE-R 61 | |
93/14/EWG | Richtlinie 93/14 des Rates vom 5. April 1993 über Bremsanlagen für zweirädrige oder dreirädrige Kraftfahrzeuge; ABl. L 121 vom 15.5.1993, S. 1, geändert durch die Richtlinie: | ECE-R 78 | |
2006/27/EG | (ABl. L 66 vom 8.3.2006, S. 7) berichtigt in (ABl. L 288 vom 30.10.2008, S. 12) | ||
93/29/EWG | Richtlinie 93/29 des Rates vom 14. Juni 1993 über die Kennzeichnung der Betätigungseinrichtungen, Kontrollleuchten und Anzeiger von zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen; ABl. L 188 vom 29.7.1993, S. 1, geändert durch die Richtlinie: | ECE-R 60 | |
2000/74/EG | (ABl. L 300 vom 29.11.2000, S. 24) | ||
siehe auch Richtlinie 2009/80/EG | |||
93/30/EWG | Richtlinie 93/30 des Rates vom 14. Juni 1993 über die Einrichtungen für Schallzeichen von zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen; ABl. L 188 vom 29.7.1993, S. 11 | ECE-R 28 | |
93/31/EWG | Richtlinie 93/31 des Rates vom 14. Juni 1993 über den Ständer von zweirädrigen Kraftfahrzeugen; ABl. L 188 vom 29.7.1993, S. 19, berichtigt in ABl. L 239 vom 9.7.2004, S. 36, geändert durch die Richtlinie: | ||
2000/72/EG | (ABl. L 300 vom 29.11.2000, S. 18) | ||
siehe auch Richtlinie 2009/78/EG | |||
93/32/EWG | Richtlinie 93/32 des Rates vom 14. Juni 1993 über die Halteeinrichtung für Beifahrer von zweirädrigen Kraftfahrzeugen; ABl. L 188 vom 29.7.1993, S. 28, geändert durch die Richtlinie: | ||
1999/24/EG | (ABl. L 104 vom 21.4.1999, S. 16) | ||
siehe auch Richtlinie 2009/79/EG | |||
93/33/EWG | Richtlinie 93/33 des Rates vom 14. Juni 1993 über die Sicherheitseinrichtung gegen unbefugte Benützung von zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen; ABl. L 188 vom 29.7.1993, S. 32, geändert durch die Richtlinie: | ECE-R 62 | |
1999/23/EG | (ABl. L 104 vom 21.4.1999, S. 13) | ||
93/34/EWG | Richtlinie 93/34 des Rates vom 14. Juni 1993 über vorgeschriebene Angaben an zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen; ABl. L 188 vom 29.7.1993, S. 38, geändert durch die Richtlinien: | ||
1999/25/EG 2006/27/EG | (ABl. L 104 vom 21.4.1999, S. 19) (ABl. L 66 vom 8.3.2006, S. 7) berichtigt in (ABl. L 288 vom 30.10.2008, S. 12) | ||
siehe auch Richtlinie 2009/139/EG | |||
93/92/EWG | Richtlinie 93/92 des Rates vom 29. Oktober 1993 über den Anbau der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen an zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen; ABl. L 311 vom 14.12.1993, S. 1 berichtigt in ABl. L 81 vom 11.4.1995, S. 7 sowie ABl. L 327 vom 5.12.2008, S. 47/ Betrifft nur den französischen Text, geändert durch die Richtlinie: | ECE-R 53 ECE-R 113 | |
2000/73/EG | (ABl. L 300 vom 29.11.2000, S. 20) | ||
siehe auch Richtlinie 2009/67/EG | |||
93/93/EWG | Richtlinie 93/93 des Rates vom 29. Oktober 1993 über Massen und Abmessungen von zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen; ABl. L 311 vom 14.12.1993, S. 76, geändert durch die Richtlinie: | ||
2004/86/EG | (ABl. L 236 vom 7.7.2004, S. 12) | ||
93/94/EWG | Richtlinie 93/94 des Rates vom 29. Oktober 1993 über die Anbringungsstelle des amtlichen Kennzeichens an der Rückseite von zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen; ABl. L 311 vom 14.12.1993, S. 83, geändert durch die Richtlinie: | ||
1999/26/EG | (ABl. L 118 vom 6.5.1999, S. 32) | ||
siehe auch Richtlinie 2009/62/EG | |||
94/20/EG | Richtlinie 94/20 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. Mai 1994 über mechanische Verbindungseinrichtungen von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern sowie ihre Anbringung an diesen Fahrzeugen; ABl. L 195 vom 29.7.1994, S. 1, geändert durch die Richtlinie: | ECE-R 55 | |
2006/96/EG | (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
95/1/EG | Richtlinie 95/1 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 2. Februar 1995 über die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit sowie das maximale Drehmoment und die maximale Nutzleistung des Motors von zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen; ABl. L 52 vom 8.3.1995, S. 1, geändert durch die Richtlinien: | ||
2002/41/EG 2006/27/EG | (ABl. L 133 vom 18.5.2002, S. 17) (ABl. L 66 vom 8.3.2006, S. 7) berichtigt in (ABl. L 288 vom 30.10.2008, S. 12) | ||
95/28/EG | Richtlinie 95/28 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24. Oktober 1995 über das Brennverhalten von Werkstoffen der Innenausstattung bestimmter Kraftfahrzeugklassen; ABl. L 281 vom 23.11.1995, S. 1, geändert durch die Richtlinie: | ECE-R 34 ECE-R 118 | |
2006/96/EG | (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
96/27/EG | Richtlinie 96/27 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Mai 1996 über den Schutz der Kraftfahrzeuginsassen beim Seitenaufprall und zur Änderung der Richtlinie 70/156/EWG; ABl. L 169 vom 8.7.1996, S. 1, berichtigt in ABl. L 102 vom 19.4.1997, S. 46 (Betrifft nur den deutschen und französischen Text) | ECE-R 95 | |
96/79/EG | Richtlinie 96/79 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 1996 über den Schutz der Kraftfahrzeuginsassen beim Frontalaufprall und zur Änderung der Richtlinie 70/156/EWG; ABl. L 18 vom 21.1.1997, S. 7, berichtigt in ABl. L 83 vom 25.3.1997, S. 23; geändert durch die Richtlinie: | ECE-R 94 | |
1999/98/EG | (ABl. L 9 vom 13.1.2000, S. 14) | ||
97/24/EG | Richtlinie 97/24 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Juni 1997 über bestimmte Bauteile und Merkmale von zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen; ABl. L 226 vom 18.8.1997, S. 1, berichtigt in ABl. L 65 vom 5.3.1998, S. 35 (Betrifft nur den deutschen Text) und ABl. L 67 vom 11.3.2008, S. 22 (Betrifft nur den deutschen Text), geändert durch die Richtlinien: | ||
2002/51/EG 2003/77/EG | (ABl. L 252 vom 20.9.2002, S. 20) (ABl. L 211 vom 21.8.2003, S. 24) | ||
2005/30/EG 2006/120/EG | (ABl. L 106 vom 27.4.2005, S. 17) berichtigt in (ABl. L 330 vom 28.11.2006, S. 16) | ||
2006/27/EG | (ABl. L 66 vom 8.3.2006, S. 7) berichtigt in (ABl. L 288 vom 30.10.2008, S. 12) | ||
2006/72/EG 2006/120/EG 2009/108/EG | (ABl. L 227 vom 19.8.2006, S. 43) (ABl. L 330 vom 28.11.2006, S. 16) (ABl. L 213 vom 18.8.2009, S. 10) | ||
Kapitel 1 | Reifen von zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen und ihre Montage | ECE-R 30 ECE-R 54 ECE-R 64 ECE-R 75 | |
Kapitel 2 | Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen für zweirädrige oder dreirädrige Kraftfahrzeuge | ECE-R 3 ECE-R 19 ECE-R 20 ECE-R 37 ECE-R 38 | |
ECE-R 50 ECE-R 56 ECE-R 57 ECE-R 72 ECE-R 82 | |||
ECE-R 112 ECE-R 113 | |||
Kapitel 3 | Vorstehende Aussenkanten von zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen; | ||
Kapitel 4 | Rückspiegel von zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen; | ECE-R 81 | |
Kapitel 5 | Massnahmen gegen die Verunreinigung der Luft durch zweirädrige oder dreirädrige Kraftfahrzeuge; | ||
Kapitel 6 | Kraftstoffbehälter für zweirädrige oder dreirädrige Kraftfahrzeuge; | ||
Kapitel 7 | Massnahmen gegen unbefugte Eingriffe an zweirädrigen Kleinkrafträdern und Krafträdern; | ||
Kapitel 8 | Elektromagnetische Verträglichkeit von zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen und von elektrischen/ elektrotechnischen selbstständigen technischen Einheiten; | ECE-R 10 | |
Kapitel 9 | Zulässiger Geräuschpegel und Auspuffanlage von zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen; | ECE-R 41 | |
Kapitel 10 | Anhängevorrichtungen für zweirädrige und dreirädrige Kraftfahrzeuge; | ||
Kapitel 11 | Verankerungen der Sicherheitsgurte und Sicherheitsgurte von dreirädrigen Kleinkrafträdern, Dreirad- und Vierradfahrzeugen mit Aufbau; | ECE-R 16 | |
Kapitel 12 | Scheiben, Scheibenwischer, Scheibenwascher, Entfrostungs- und Trocknungsanlagen von dreirädrigen Kleinkrafträdern sowie dreirädrigen und vierrädrigen Krafträdern mit Aufbau; | ||
97/27/EG | Richtlinie 97/27 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 22. Juli 1997 über die Massen und Abmessungen bestimmter Klassen von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern und zur Änderung der Richtlinie 70/156/EWG; ABl. L 233 vom 25.8.1997, S. 1, berichtigt in ABl. L 263 vom 25.9.1997, S. 30 (Betrifft nur den französischen Text), geändert durch die Richtlinien: | ||
2001/85/EG | (ABl. L 42 vom 13.2.2002, S. 1) berichtigt in (ABl. L 125 vom 21.5.2003, S. 14) | ||
2003/19/EG | (ABl. L 79 vom 26.3.2003, S. 6) | ||
98/91/EG | Richtlinie 98/91 des Rates vom 14. Dezember 1998 über die Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger, die zur Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse bestimmt sind; ABl. L 11 vom 16.1.1999, S. 25 | ||
2000/7/EG | Richtlinie 2000/7 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. März 2000 über den Geschwindigkeitsmesser von zweirädrigen und dreirädrigen Kraftfahrzeugen; ABl. L 106 vom 3.5.2000, S. 1 | ECE-R 39 | |
2000/25/EG | Richtlinie 2000/25 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Mai 2000 über Massnahmen zur Bekämpfung der Emission gasförmiger Schadstoffe und luftverunreinigender Partikel aus Motoren, die für den Antrieb von land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen bestimmt sind, und zur Änderung der Richtlinie 74/150/EWG des Rates; ABl. L 173 vom 12.7.2000, S. 1, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 96 | |
2005/13/EG 2006/96/EG | (ABl. L 55 vom 1.3.2005, S. 35) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
2010/22/EU | (ABl. L 91 vom 10.4.2010, S. 1) | ||
2011/72/EU | (ABl. L 246 vom 23.9.2011, S. 1) berichtigt in (ABl. L 254 vom 30.9.2011, S. 22) | ||
2011/87/EU | (ABl. L 301 vom 18.11.2011, S. 1) | ||
2000/40/EG | Richtlinie 2000/40 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2000 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über den vorderen Unterfahrschutz von Kraftfahrzeugen und zur Änderung der Richtlinie 70/156 EWG des Rates; ABl. L 203 vom 10.8.2000, S. 9, geändert durch die Richtlinie: | ECE-R 93 | |
2006/96/EG | (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
2001/56/EG | Richtlinie 2001/56 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. September 2001 über Heizanlagen für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger und zur Änderung der Richtlinie 70/156/EWG des Rates sowie zur Aufhebung der Richtlinie 78/548/EWG des Rates; ABl. L 292 vom 9.11.2001, S. 21, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 122 | |
2004/78/EG | (ABl. L 153 vom 30.4.2004, S. 104) berichtigt in (ABl. L 231 vom 30.6.2004, S. 69) | ||
2006/119/EG 2006/96/EG | (ABl. L 330 vom 28.11.2006, S. 12) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81 | ||
2001/85/EG | Richtlinie 2001/85 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. November 2001 über besondere Vorschriften für Fahrzeuge zur Personenbeförderung mit mehr als acht Sitzplätzen ausser dem Fahrersitz und zur Änderung der Richtlinien 70/156/EWG und 97/27/EG; ABl. L 42 vom 13.2.2002, S. 1, berichtigt in ABl. L 125 vom 21.5.2003, S. 14, geändert durch die Richtlinie: | ECE-R 36 ECE-R 52 ECE-R 66 ECE-R 107 | |
2006/96/EG | (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
2002/51/EG | Richtlinie 2002/51 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Juli 2002 zur Verminderung der Schadstoffemissionen von zweirädrigen und dreirädrigen Kraftfahrzeugen und zur Änderung der Richtlinie 97/24/EG; ABl. L 252 vom 20.9.2002, S. 20 | ||
2003/97/EG | Richtlinie 2003/97 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 10. November 2003 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für die Typgenehmigung von Einrichtungen für indirekte Sicht und von mit solchen Einrichtungen ausgestatteten Fahrzeugen sowie zur Änderung der Richtlinie 70/156/EWG und zur Aufhebung der Richtlinie 71/127/EWG; ABl. L 25 vom 29.1.2004, S. 1, geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 46 | |
2005/27/EG 2006/96/EG | (ABl. L 81 vom 30.3.2005, S. 44) (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
2003/102/EG | Richtlinie 2003/102 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. November 2003 zum Schutz von Fussgängern und anderen ungeschützten Verkehrsteilnehmern vor und bei Kollisionen mit Kraftfahrzeugen und zur Änderung der Richtlinie 70/156/EWG des Rates; ABl. L 321 vom 6.12.2003, S. 15, ergänzt durch die Entscheidung | ||
2004/90/EG | (ABl. L 31 vom 4.2.2004, S. 21) berichtigt in (ABl. L 25 vom 1.2.2007, S. 12) | ||
siehe auch Verordnung Nr. 78/2009/EG | |||
2005/55/EG | Richtlinie 2005/55/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 28. September 2005 über die Typengenehmigung von schweren Nutzfahrzeugen und Motoren hinsichtlich ihrer Emissionen (Euro IV und V); ABl. L 275 vom 20.10.2005, S. 1, geändert durch die Richtlinien: | ||
2005/78/EG 2006/51/EG 2006/81/EG 2008/74/EG | (ABl. L 313 vom 29.11.2005, S. 1) (ABl. L 152 vom 7.6.2006, S. 11) (ABl. L 362 vom 20.12.2006, S. 92) (ABl. L 192 vom 19.7.2008, S. 51) | ||
siehe auch Verordnung Nr. 595/2009/EG | |||
2005/64/EG | Richtlinie 2005/64/EG des europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Oktober 2005 über die Typgenehmigung für Kraftfahrzeuge hinsichtlich ihrer Wiederverwendbarkeit, Recyclingfähigkeit und Verwertbarkeit und zur Änderung der Richtlinie 70/156/EWG des Rates; ABl. L 310 vom 25.11.2005, S. 10), geändert durch die Richtlinie: | ||
2009/1/EG | (ABl. L 9 vom 14.1.2009, S. 31) | ||
2005/66/EG | Richtlinie 2005/66/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Oktober 2005 über die Verwendung von Frontschutzsystemen an Fahrzeugen und zur Änderung der Richtlinie 70/156/EWG des Rates; ABl. L 309 vom 25.11.2005, S. 37, ergänzt durch die Entscheidung Nr. 2006/368/EG (ABl. L 140 vom 29.5.2006, S. 33), geändert durch die Richtlinie: | ||
2006/96/EG | (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) | ||
siehe auch Verordnung Nr. 78/2009/EG | |||
2006/40/EG | Richtlinie 2006/40/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Mai 2006 über Emissionen aus Klimaanlagen in Kraftfahrzeugen und zur Änderung der Richtlinie 70/156/EWG des Rates; ABl. L 161 vom 14.6.2006, S. 12, geändert durch die Verordnung: | ||
706/2007/EG | (ABl. L 161 vom 22.6.2007, S. 33 | ||
2007/38/EG | Richtlinie 2007/38/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Juli 2007 über die Nachrüstung von in der Gemeinschaft zugelassenen schweren Lastkraftwagen mit Spiegeln; ABl. L 184 vom 14.7.2007, S. 25 | ||
715/2007/EG | Verordnung (EG) Nr. 715/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juni 2007 über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen hinsichtlich der Emissionen von leichten Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen (Euro 5 und Euro 6) und über den Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen für Fahrzeuge; ABl. L 171 vom 29.6.2007, S. 1, geändert durch die Verordnungen: | ||
692/2008/EG | (ABl. L 199 vom 28.7.2008, S. 1) berichtigt in (ABl. L 336 vom 21.12.2010, S. 68) | ||
595/2009/EG 566/2011/EU 459/2012/EU 630/2012/EU | (ABl. L 188 vom 18.7.2008, S. 1) (ABl. L 158 vom 16.6.2011, S. 1) (ABl. L 142 vom 1.6.2012, S. 16) (ABl. L 182 vom 13.7.2012, S. 15) | ||
595/2009/EG | Verordnung (EG) Nr. 595/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Juni 2009 über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen und Motoren hinsichtlich der Emissionen von schweren Nutzfahrzeugen (Euro VI) und über den Zugang zu Fahrzeugreparatur- und -wartungsinformationen, zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 und der Richtlinie 2007/46/EG sowie zur Aufhebung der Richtlinien 80/1269/EWG, 2005/55/EG und 2005/78/EG; | ||
ABl. L 188 vom 18.7.2009, S. 1, berichtigt in | |||
ABl. L 200 vom 31.7.2009, S. 52, geändert durch die Verordnungen: | |||
582/2011/EU 64/2012/EU | (ABl. L 167 vom 25.6.2011, S. 1) (ABl. L 28 vom 31.1.2012, S. 1) | ||
78/2009/EG | Verordnung (EG) Nr. 78/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. Januar 2009 über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen im Hinblick auf den Schutz von Fussgängern und anderen ungeschützten Verkehrsteilnehmern, zur Änderung der Richtlinie 2007/46/EG und zur Aufhebung der Richtlinien 2003/102/EG und 2005/66/EG; ABl. L 35 vom 4.2.2009, S. 1, geändert durch die Verordnungen: | ||
631/2009/EG | (ABl. L 195 vom 22.7.2009, S. 1) berichtigt in (ABl. L 229 vom 6.9.2011, S. 16) und (ABl. L 211 vom 8.8.2012, S. 12/ Betrifft nur den deutschen Text) | ||
459/2011/EG | (ABl. L 124 vom 13.5.2011, S. 21) | ||
79/2009/EG | Verordnung (EG) Nr. 79/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. Januar 2009 über die Typ- genehmigung von wasserstoffbetriebenen Kraftfahrzeugen und zur Änderung der Richtlinie 2007/46/EG; ABl. L 35 vom 4.2.2009, S. 32, geändert durch die Verordnung: | ||
406/2010/EU | (ABl. L 122 vom 18.5.2010, S. 1) | ||
2008/2/EG | Richtlinie 2008/2/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Januar 2008 über das Sichtfeld und die Scheibenwischer von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 24 vom 29.1.2008, S. 30 | ECE-R 71 | |
2009/57/EG | Richtlinie 2009/57/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 über Umsturzschutzvorrichtungen für land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 261 vom 3.10.2009, S. 1 | ||
2009/58/EG | Richtlinie 2009/58/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 über die Abschleppeinrichtung und den Rückwärtsgang von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 198 vom 30.7.2009, S. 4 | ||
2009/59/EG | Richtlinie 2009/59/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 über Rückspiegel von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 198 vom 30.7.2009, S. 9 | ||
2009/60/EG | Richtlinie 2009/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 über die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit und die Ladepritschen von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 198 vom 30.7.2009, S. 15, geändert durch die Richtlinie: | ||
2010/62/EU | (ABl. L 238 vom 9.9.2010, S. 7) | ||
2009/61/EG | Richtlinie 2009/61/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 über den Anbau der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen für land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 203 vom 5.8.2009, S. 19 | ||
2009/62/EG | Richtlinie 2009/62/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 über die Anbringungsstelle des amtlichen Kennzeichens an der Rückseite von zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen; ABl. L 198 vom 30.7.2009, S. 20 | ||
2009/63/EG | Richtlinie 2009/63/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 über bestimmte Bestandteile und Merkmale von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 214 vom 19.8.2009, S. 23 | ECE-R 28 | |
2009/64/EG | Richtlinie 2009/64/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 über die Funkentstörung (elektromagnetische Verträglichkeit) von land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen; ABl. L 216 vom 20.8.2009, S. 1 | ECE-R 10 | |
2009/66/EG | Richtlinie 2009/66/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 über die über die Lenkanlage von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 201 vom 1.8.2009, S. 11 | ||
2009/67/EG | Richtlinie 2009/67/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 über den Anbau der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen an zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen; ABl. L 222 vom 25.8.2009, S. 1 | ||
2009/68/EG | Richtlinie 2009/68/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 über die Typgenehmigung für Bauteile betreffend Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen für land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 203 vom 5.8.2009, S. 52 | ECE-R 1 ECE-R 3 ECE-R 4 ECE-R 6 ECE-R 7 | |
ECE-R 23 ECE-R 38 ECE-R 77 | |||
2009/75/EG | Richtlinie 2009/75/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 über Umsturzschutzvorrichtungen für land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen auf Rädern (statische Prüfungen); ABl. L 261 vom 3.10.2009, S. 40 | ||
2009/76/EG | Richtlinie 2009/76/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 über den Geräuschpegel in Ohrenhöhe der Fahrer von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 201 vom 1.8.2009, S. 18 | ||
2009/78/EG | Richtlinie 2009/78/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 über den Ständer von zweirädrigen Kraftfahrzeugen; ABl. L 231 vom 3.9.2009, S. 8 | ||
2009/79/EG | Richtlinie 2009/79/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 über die Halteeinrichtung für Beifahrer von zweirädrigen Kraftfahrzeugen; ABl. L 201 vom 1.8.2009, S. 29 | ||
2009/80/EG | Richtlinie 2009/80/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 über die Kennzeichnung der Betätigungseinrichtungen, Kontrollleuchten und Anzeiger von zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen; ABl. L 202 vom 4.8.2009, S. 16 | ECE-R 60 | |
661/2009/EG | Verordnung (EG) Nr. 661/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeuganhängern und von Systemen, Bauteilen und selbstständigen technischen Einheiten für diese Fahrzeuge hinsichtlich ihrer allgemeinen Sicherheit; ABl. L 200 vom 31.7.2009, S. 1, berichtigt in ABl. L 337 vom 20.12.2011, S. 27, geändert durch die Verordnungen: | ||
1222/2009/EG 672/2010/EU 1003/2010/EU 1005/2010/EU 1008/2010/EU | (ABl. L 342 vom 22.12.2009, S. 46) (ABl. L 196 vom 28.7.2010, S. 5) (ABl. L 291 vom 9.11.2010, S. 22) (ABl. L 291 vom 9.11.2010, S. 36) (ABl. L 292 vom 10.11.2010, S. 2) | ||
1009/2010/EU 19/2011/EU 109/2011/EU 407/2011/EU 458/2011/EU | (ABl. L 292 vom 10.11.2010, S. 21) (ABl. L 8 vom 12.1.2011, S. 1) (ABl. L 34 vom 9.2.2011, S. 2) (ABl. L 108 vom 28.4.2011, S. 13) (ABl. L 124 vom 13.5.2011, S. 11) | ||
65/2012/EU 130/2012/EU 347/2012/EU 351/2012/EU | (ABl. L 28 vom 31.1.2012, S. 24) (ABl. L 43 vom 16.2.2012, S. 6) (ABl. L 109 vom 21.4.2012, S. 1) (ABl. L 110 vom 24.4.2012, S. 18) berichtigt in (ABl. L 121 vom 8.5.2012, S. 44) | ||
523/2012/EU | (ABl. L 160 vom 21.6.2012, S. 8) | ||
2009/139/EG | Richtlinie 2009/139/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2009 über vorgeschriebene Angaben an zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen; ABl. L 322 vom 9.12.2009, S. 3 | ||
2009/144/EG | Richtlinie 2009/144/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. November 2009 über bestimmte Bauteile und Merkmale von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen auf Rädern; ABl. L 27 vom 30.1.2010, S. 33, berichtigt in, ABl. L 108 vom 29.4.2010, S. 355/ Betrifft nur den deutschen Text geändert durch die Richtlinien: | ECE-R 43 | |
2010/52/EU 2010/62/EU | (ABl. L 213 vom 13.8.2010, S. 37) (ABl. L 238 vom 9.9.2010, S. 7) | ||
672/2010/EU | Verordnung (EU) Nr. 672/2010 der Kommission vom 27. Juli 2010 über die Typgenehmigung von Entfrostungs- und Trocknungsanlagen bestimmter Kraftfahrzeuge und zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 661/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeuganhängern und von Systemen, Bauteilen und selbstständigen technischen Einheiten für diese Fahrzeuge hinsichtlich ihrer allgemeinen Sicherheit; ABl. L 196 vom 28.7.2010, S. 5 | ||
1003/2010/EU | Verordnung (EU) Nr. 1003/2010 der Kommission vom 8. November 2010 über die Typgenehmigung der Anbringungsstelle und der Anbringung der hinteren amtlichen Kennzeichen an Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern und zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 661/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeuganhängern und von Systemen, Bauteilen und selbstständigen technischen Einheiten für diese Fahrzeuge hinsichtlich ihrer allgemeinen Sicherheit; ABl. L 291 vom 9.11.2010, S. 22 | ||
1005/2010/EU | Verordnung (EU) Nr. 1005/2010 der Kommission vom 8. November 2010 über die Typgenehmigung von Abschleppeinrichtungen an Kraftfahrzeugen und zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 661/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeuganhängern und von Systemen, Bauteilen und selbstständigen technischen Einheiten für diese Fahrzeuge hinsichtlich ihrer allgemeinen Sicherheit; ABl. L 291 vom 9.11.2010, S. 36 | ||
1008/2010/EU | Verordnung (EU) Nr. 1008/2010 der Kommission vom 9. November 2010 über die Typgenehmigung von Windschutzscheiben-Wischanlagen und Windschutzscheiben- Waschanlagen bestimmter Kraftfahrzeuge und zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 661/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeuganhängern und von Systemen, Bauteilen und selbständigen technischen Einheiten für diese Fahrzeuge hinsichtlich ihrer allgemeinen Sicherheit; ABl. L 292 vom 10.11.2010, S. 2 | ||
1009/2010/EU | Verordnung (EU) Nr. 1009/2010 der Kommission vom 9. November 2010 über die Typgenehmigung von Radabdeckungen an bestimmten Kraftfahrzeugen und zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 661/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeuganhängern und von Systemen, Bauteilen und selbstständigen technischen Einheiten für diese Fahrzeuge hinsichtlich ihrer allgemeinen Sicherheit; ABl. L 292 vom 10.11.2010, S. 21 | ||
19/2011/EU | Verordnung (EU) Nr. 19/2011 der Kommission vom 11. Januar 2011 über die Typgenehmigung des gesetzlich vorgeschriebenen Fabrikschilds und der Fahrzeug-Identifizierungsnummer für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 661/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeuganhängern und von Systemen, Bauteilen und selbstständigen technischen Einheiten für diese Fahrzeuge hinsichtlich ihrer allgemeinen Sicherheit; ABl. L 8 vom 12.1.2011, S. 1, berichtigt in, ABl. L 146 vom 1.6.2011, S. 22/ Betrifft nur den deutschen Text, geändert durch die Verordnung: | ||
249/2012/EU | (ABl. L 82 vom 22.3.2012, S. 1) | ||
109/2011/EU | Verordnung (EU) Nr. 10 9/2011 der Kommission vom 27. Januar 2011 zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 661/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Typgenehmigung bestimmter Klassen von Kraftfahrzeugen und ihrer Anhänger hinsichtlich der Spritzschutzsysteme; ABl. L 34 vom 9.2.2011, S. 2, berichtigt in, ABl. L 234 vom 10.9.2011, S. 48 Betrifft nur den deutschen Text | ||
458/2011/EU | Verordnung (EU) Nr. 458/2011 der Kommission vom 12. Mai 2011 über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern hinsichtlich der Montage von Reifen und zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 661/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeuganhängern und von Systemen, Bauteilen und selbstständigen technischen Einheiten für diese Fahrzeuge hinsichtlich ihrer allgemeinen Sicherheit; ABl. L 124 vom 13.5.2011, S. 11 | ||
65/2012/EU | Verordnung (EU) Nr. 65/2012 der Kommission vom 24. Ja-nuar 2012 zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 661/ 2009 des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf Gangwechselanzeiger und zur Änderung der Richtlinie 2007/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates; ABl. L 28 vom 31.1.2012, S. 24 | ||
130/2012/EU | Verordnung (EU) Nr. 130/2012 der Kommission vom 15. Februar 2012 über die Typgenehmigung für Kraftfahrzeuge hinsichtlich des Einstiegs ins Fahrzeug und der Manövriereigenschaften und zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 661/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeuganhängern und von Systemen, Bauteilen und selbstständigen technischen Einheiten für diese Fahrzeuge hinsichtlich ihrer allgemeinen Sicherheit; ABl. L 43 vom 16.2.2012, S. 6 | ||
347/2012/EU | Verordnung (EU) Nr. 347/2012 der Kommission vom 16. April 2012 zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 661/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Typgenehmigung von Notbremsassistenzsystemen für bestimmte Kraftfahrzeugklassen; ABl. L 109 vom 21.4.2012, S. 1 | ||
351/2012/EU | Verordnung (EU) Nr. 351/2012 der Kommission vom 23. April 2012 zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 661/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Anforderungen an die Typgenehmigung von Spurhaltewarnsystemen in Kraftfahrzeugen; ABl. L 110 vom 24.4.2012, S. 18 berichtigt in ABl. L 121 vom 8.5.2012, S. 44 | ||
13 EU-Recht ausserhalb der Gesamtgenehmigungsrichtlinien
EU-Grunderlass | Titel und Publikationsdaten des Grunderlasses sowie Änderungserlasse mit Publikationsdaten | ECE-Regl. Nr. | |
87/404/EWG | Richtlinie 87/404 des Rates vom 25. Juni 1987 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für einfache Druckbehälter; ABl. L 220 vom 8.8.1987, S. 48, berichtigt in ABl. L 31 vom 2.2.1990, S. 46, geändert durch die Richtlinien: | ||
90/488/EWG 93/68/EWG | (ABl. L 270 vom 2.10.1990, S. 25) (ABl. L 220 vom 30.8.1993, S. 1) berichtigt in (ABl. L 216 vom 8.8.1997, S. 99) berichtigt in (ABl. L 299 vom 28.10.2006, S. 32/Betrifft nur den deutschen und italienischen Text) | ||
siehe auch Richtlinie 2009/105/EG | |||
89/336/EWG | Richtlinie 89/336 des Rates vom 3. Mai 1989 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die elektromagnetische Verträglichkeit; ABl. L 139 vom 23.5.1989, S. 19, geändert durch die Richtlinien: | ||
92/31/EWG 93/68/EWG | (ABl. L 126 vom 12.5.1992, S. 11) (ABl. L 220 vom 30.8.1993, S. 1) berichtigt in (ABl. L 216 vom 8.8.1997, S. 99) berichtigt in (ABl. L 299 vom 28.10.2006, S. 32/ Betrifft nur den deutschen und italienischen Text) | ||
siehe auch Richtlinie 2004/108/EG | |||
89/459/EWG | Richtlinie 89/459 des Rates vom 18. Juli 1989 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Profiltiefe der Reifen an bestimmten Klassen von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern; ABl. L 226 vom 3.8.1989, S. 4 | ||
92/6/EWG | Richtlinie 92/6 des Rates vom 10. Februar 1992 über Einbau und Benutzung von Geschwindigkeitsbegrenzern für bestimmte Kraftfahrzeugklassen in der Gemeinschaft; ABl. L 57 vom 2.3.1992, S. 27, berichtigt in ABl. L 244 vom 30.9.1993, S. 34 (Betrifft nur den deutschen Text), geändert durch die Richtlinie: | ||
2002/85/EG | (ABl. L 327 vom 4.12.2002, S. 8) berichtigt in (ABl. L 77 vom 23.3.2005, S. 15/ Betrifft nur den deutschen Text) | ||
96/53/EG | Richtlinie 96/53 des Rates vom 25. Juli 1996 zur Festlegung der höchstzulässigen Abmessungen für bestimmte Strassenfahrzeuge im innerstaatlichen und grenzüberschreitenden Verkehr in der Gemeinschaft sowie zur Festlegung der höchstzulässigen Gewichte im internationalen Verkehr; ABl. L 235 vom 17.9.1996, S. 59, geändert durch die Richtlinie: | ||
2002/7/EG | (ABl. L 67 vom 9.3.2002, S. 47) | ||
97/68/EG | Richtlinie 97/68/EG des europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 1997 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Massnahmen zur Bekämpfung der Emission von gasförmigen Schadstoffen und luftverunreinigenden Partikeln aus Verbrennungsmotoren für mobile Maschinen und Geräte; ABl. L 59 vom 27.2.1998, S. 1, geändert durch die Richtlinien und Verordnung: | ECE-R 96 | |
2001/63/EG 2002/88/EG | (ABl. L 227 vom 23.8.2001, S. 41) (ABl. L 35 vom 11.2.2003, S. 28) | ||
2004/26/EG | (ABl. L 146 vom 30.4.2004, S. 1) berichtigt in (ABl. L 225 vom 25.6.2004, S. 3 und ABl. L 75 vom 15.3.2007, S. 27/Betrifft nur den deutschen und italienischen Text) | ||
2006/105/EG | (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 368) berichtigt in (ABl. L 80 vom 21.3.2007, S. 15) | ||
596/2009/EG | (ABl. L 188 vom 18.7.2009, S. 14) | ||
2010/26/EU | (ABl. L 86 vom 1.4.2010, S. 29) | ||
berichtigt in (ABl. L 59 vom 4.3.2011, S. 73/Betrifft nur den deutschen und französischen Text) | |||
2011/88/EU | (ABl. L 305 vom 23.11.2011, S. 1) | ||
2004/108/EG | Richtlinie 2004/108 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Dezember 2004 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die elektromagnetische Verträglichkeit und zur Aufhebung der Richtlinie 89/336/EWG; ABl. L 390 vom 31.12.2004, S. 24 | ||
2009/105/EG | Richtlinie 2009/105 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. September 2009 über einfache Druckbehälter; ABl. L 264 vom 8.10.2009, S. 12 | ||
1222/2009/EG | Verordnung (EG) Nr. 1222/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2009 über die Kennzeichnung von Reifen in Bezug auf die Kraftstoffeffizienz und andere wesentliche Parameter; ABl. L 342 vom 22.12.2009, S. 46, berichtigt in ABl. L 156 vom 15.6.2011, S. 12/Betrifft nur den deutschen und italienischen Text, geändert durch die Verordnungen: | ||
228/2011/EU | (ABl. L 62 vom 9.3.2011, S. 1) | ||
1235/2011/EU | (ABl. L 317 vom 30.11.2011, S. 17) | ||
14 EU-Recht betreffend das Kontrollgerät im Strassenverkehr
EU -Grunderlass | Titel und Publikationsdaten des Grunderlasses sowie Änderungserlasse mit Publikationsdaten | ||
3820/85/EWG | Verordnung Nr. 3820/85 des Rates vom 20. Dezember 1985 über die Harmonisierung bestimmter Sozialvorschriften im Strassenverkehr; ABl. L 370 vom 31.12.1985, S. 1 | ||
Angewendet durch die Richtlinie 88/599/EWG (ABl. L 325 vom 29.11.1988, S. 55) geändert durch: | |||
Verordnung | 2135/98/EG | (ABl. L 274 vom 9.10.1998, S. 1) | |
Ergänzt durch die Entscheidung 93/172/EWG (ABl. L 72 vom 25.3.1993, S. 30) | |||
Ergänzt durch die Entscheidung 93/173/EWG (ABl. L 72 vom 25.3.1993, S. 33) | |||
Richtlinie Richtlinie | 2006/22/EG 2009/5/EG | (ABl. L 102 vom 11.4.2006, S. 35) geändert durch: (ABl. L 29 vom 31.1.2009, S. 45) berichtigt in (ABl. L 215 vom 20.8.2009, S. 7/ Betrifft nur den deutschen Text und ABl. L 256 vom 29.9.2009, S. 38) | |
siehe auch Verordnung Nr. 561/2006/EG | |||
3821/85/EWG | Verordnung Nr. 3821/85 des Rates vom 20. Dezember 1985 über das Kontrollgerät im Strassenverkehr; ABl. L 370 vom 31.12.1985, S. 8, geändert durch: | ||
Verordnung | Nr. 3314/90/EWG | (ABl. L 318 vom 17.11.1990, S. 20) | |
Verordnung | Nr. 3572/90/EWG | (ABl. L 353 vom 17.12.1990, S. 13) | |
Verordnung | Nr. 3688/92/EWG | (ABl. L 374 vom 22.12.1992, S. 12) | |
Verordnung | Nr. 2479/95/EG | (ABl. L 256 vom 26.10.1995, S. 8) | |
Verordnung | Nr. 1056/97/EG | (ABl. L 154 vom 12.6.1997, S. 21) | |
Verordnung | Nr. 2135/98/EG | (ABl. L 274 vom 9.10.1998, S. 1) geändert durch: | |
Verordnung | Nr. 561/2006/EG | (ABl. L 102 vom 11.4.2006, S. 1) | |
Verordnung | Nr. 1360/2002/EG | (ABl. L 207 vom 5.8.2002, S. 1) berichtigt in (ABl. L 77 vom 13.3.2004, S. 71) | |
Verordnung | Nr. 1882/2003/EG | (ABl. L 284 vom 31.10.2003, S. 1) | |
Verordnung | Nr. 432/2004/EG | (ABl. L 71 vom 10.3.2004, S. 3) | |
Richtlinie | 2006/22/EG | (ABl. L 102 vom 11.4.2006, S. 35) geändert durch: | |
Richtlinie | 2009/5/EG | (ABl. L 29 vom 31.1.2009, S. 45) berichtigt in (ABl. L 215 vom 20.8.2009, S. 7/ Betrifft nur den deutschen Text und ABl. L 256 vom 29.9.2009, S. 38) | |
Verordnung | Nr. 561/2006/EG | (ABl. L 102 vom 11.4.2006, S. 1) | |
Verordnung | Nr. 68/2009/EG | (ABl. L 21 vom 24.1.2009, S. 3) | |
Verordnung | Nr. 1266/2009/EU | (ABl. L 339 vom 22.12.2009, S. 3) | |
88/599/EWG | Richtlinie 88/599 des Rates vom 23. November 1988 über einheitliche Verfahren zur Anwendung der Verordnung Nr. 3820/85 über die Harmonisierung bestimmter Sozialvorschriften im Strassenverkehr und der Verordnung Nr. 3821/85 über das Kontrollgerät im Strassenverkehr; ABl. L 325 vom 29.11.1988, S. 55, geändert durch: | ||
Verordnung | Nr. 2135/98/EG | (ABl. L 274 vom 9.10.1998, S. 1) | |
siehe auch Richtlinie 2006/22/EG | |||
93/172/EWG | Entscheidung 93/172 der Kommission vom 22. Februar 1993 zur Festlegung des in Artikel 6 der Richtlinie 88/599 des Rates auf dem Gebiet des Strassenverkehrs vorgesehenen Einheitsformulars; ABl. L 72 vom 25.3.1993, S. 30 | ||
93/173/EWG | Entscheidung 93/173/EWG der Kommission vom 22. Februar 1993 zur Festlegung des in Artikel 16 der Verordnung (EWG) Nr. 3820/85 des Rates über die Harmonisierung bestimmter Sozialvorschriften im Strassenverkehr vorgesehenen Berichtsmusters; ABl. L 72 vom 25.3.1993, S. 33 | ||
2006/22/EG | Richtlinie 2006/22/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2006 über Mindestbedingungen für die Durchführung der Verordnungen (EWG) Nr. 3820/85 und (EWG) Nr. 3821/85 des Rates über Sozialvorschriften für Tätigkeiten im Kraftverkehr sowie zur Aufhebung der Richtlinie 88/599/EWG des Rates; ABl. L 102 vom 11.4.2006, S. 35), geändert durch: | ||
Richtlinie | 2009/4/EG | (ABl. L 21 vom 24.1.2009, S. 39) | |
561/2006/EG | Verordnung (EG) Nr. 561/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2006 zur Harmonisierung bestimmter Sozialvorschriften im Strassenverkehr und zur Änderung der Verordnungen (EWG) Nr. 3821/85 und (EG) Nr. 2135/98 des Rates sowie zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 3820/85 des Rates; | ||
ABl. L 102 vom 11.4.2006, S. 1, berichtigt in ABl. L 70 vom 14.3.2009, S. 19 (Betrifft nur den deutschen Text), geändert durch: | |||
Verordnung | Nr. 1073/2009/EG | (ABl. L 300 vom 14.11.2009, S. 88) | |
15 ECE-Reglemente
ECE-Regl. Nr. | Titel der Reglemente mit Ergänzungen | EU-Grunderlass | |
ECE-R 1 | ECE-Reglement Nr. 1 vom 8. August 1960 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Motorfahrzeugscheinwerfern für asymmetrisches Abblendlicht und/oder Fernlicht, die mit Glühlampen der Kategorie R2 und/oder HS1 ausgerüstet sind; | 76/761/EWG 79/532/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 01/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 1 Änd. 01/Erg. 2 Änd. 01/Erg. 3 Änd. 01/Erg. 4 | 18.03.1986 18.03.1988 14.05.1990 27.10.1992 02.12.1992 14.02.1994 | ||
Änd. 01/Erg. 3/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 5 Rev. 4/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 6 Änd. 01/Erg. 7 Änd. 02 | 01.07.1994 16.06.1995 10.03.1995 26.12.1996 30.12.1997 08.09.2001 | ||
ECE-R 2 | ECE-Reglement Nr. 2 vom 8. August 1960 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Glühlampen, die in Scheinwerfern für asymmetrisches Abblendlicht und Fernlicht oder für eines der beiden verwendet werden; | 76/761/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 02 Änd. 02/Erg. 1 Änd. 03 | 26.09.1978 29.08.1982 09.03.1986 | ||
(dieses Reglement wurde durch das Reglement Nr. 37 ersetzt) | |||
ECE-R 3 | ECE-Reglement Nr. 3 vom 1. November 1963 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Rückstrahler für Motorfahrzeuge und ihre Anhänger; | 76/757/EWG 79/532/EWG 97/24/EG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | Kapitel 2 | |
Änd. 01 Änd. 02 Änd. 02/Erg. 1 Änd. 02/Erg. 2 Änd. 02/Erg. 3 Änd. 02/Erg. 4 | 20.03.1982 01.07.1985 04.05.1991 15.02.1994 15.02.1996 18.01.1998 | ||
Änd. 02/Erg. 5 Änd. 02/Erg. 5/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 6 Änd. 02/Erg. 7 Änd. 02/Erg. 6/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 8 | 05.06.1998 08.11.2000 11.08.2002 16.07.2003 12.11.2003 12.08.2004 | ||
Änd. 02/Erg. 9 Änd. 02/Erg. 10 Änd. 02/Erg. 11 Änd. 02/Erg. 12 | 13.11.2004 02.02.2007 24.10.2009 23.06.2011 | ||
ECE-R 4 | ECE-Reglement Nr. 4 vom 15. April 1964 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Beleuchtungseinrichtungen für das hintere Kennzeichenschild von Motorfahrzeugen und ihren Anhängern; | 76/760/EWG 79/532/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 4 Änd. 00/Erg. 5 | 06.05.1974 28.02.1989 07.08.1989 05.05.1991 30.08.1992 11.02.1996 | ||
Änd. 00/Erg. 6 Änd. 00/Erg. 7 Änd. 00/Erg. 8 Änd. 00/Erg. 9 Änd. 00/Erg. 10 Änd. 00/Erg. 10/Korr. 1 | 15.01.1997 18.01.1998 13.01.2000 26.08.2002 26.02.2004 26.02.2004 | ||
Änd. 00/Erg. 11 Änd. 00/Erg. 12 Änd. 00/Erg. 10/Korr. 2 Änd. 00/Erg. 13 Änd. 00/Erg. 14 Änd. 00/Erg. 15 | 04.07.2006 02.02.2007 14.11.2007 11.07.2008 15.10.2008 09.12.2010 | ||
ECE-R 5 | ECE-Reglement Nr. 5 vom 30. September 1967 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Motorfahrzeug-«Sealed-Beam»-Scheinwerfer (SB-Scheinwerfer) für europäisches asymmetrisches Abblendlicht oder Fernlicht oder für beides; | 76/761/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 02 Änd. 02/Erg. 1 Änd. 02/Erg. 2 Rev. 3/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 3 | 29.08.1982 06.03.1988 28.02.1990 27.10.1992 10.03.1995 15.01.1997 | ||
Änd. 02/Erg. 4 Änd. 02/Erg. 5 Änd. 02/Erg. 6 Änd. 02/Erg. 7 | 27.04.1998 04.07.2006 02.02.2007 15.10.2008 | ||
ECE-R 6 | ECE-Reglement Nr. 6 vom 15. Oktober 1967 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Richtungsblinker für Motorfahrzeuge und ihre Anhänger; | 76/759/EWG 79/532/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Korr. 1 Änd. 01/Erg. 1 Änd. 01/Erg. 2 Korr. Änd. 01/Erg. 3 | 27.06.1987 24.07.1987 25.03.1989 28.02.1990 10.04.1990 05.05.1991 | ||
Korr. 2 Änd. 01/Erg. 4 Änd. 01/Erg. 5 Änd. 01/Erg. 6 Änd. 01/Erg. 7 Änd. 01/Erg. 8 | 01.07.1992 02.12.1992 13.01.1993 11.02.1996 03.09.1997 24.07.2000 | ||
Änd. 01/Erg. 9 Änd. 01/Erg. 10 Änd. 01/Erg. 11 Änd. 01/Erg. 10/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 11/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 12 | 26.12.2000 26.08.2002 26.02.2004 12.11.2003 26.02.2004 09.11.2005 | ||
Änd. 01/Erg. 9/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 13 Änd. 01/Erg. 14 Änd. 01/Erg. 15 Änd. 01/Erg. 16 Änd. 01/Erg. 17 | 09.03.2005 04.07.2006 02.02.2007 11.06.2007 11.07.2008 15.10.2008 | ||
Änd. 01/Erg. 16/Korr.1 Änd. 01/Erg. 18 Änd. 01/Erg. 18/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 18/Korr. 2 Änd. 01/Erg. 19 Änd. 01/Erg. 20 | 10.03.2009 24.10.2009 11.11.2009 10.03.2010 19.08.2010 09.12.2010 | ||
Änd. 01/Erg. 16/Korr. 2 Änd. 01/Erg. 18/Korr. 3 Änd. 01/Erg. 21 Änd. 01/Erg. 22 | 09.03.2011 09.03.2011 23.06.2011 26.07.2012 | ||
ECE-R 7 | ECE-Reglement Nr. 7 vom 15. Oktober 1967 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Begrenzungsleuchten, Schlussleuchten, Bremsleuchten und Umrissleuchten für Motorfahrzeuge und ihre Anhänger; | 76/758/EWG 79/532/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 01/Erg. 1 Korr. 1 Änd. 01/Erg. 2 Änd. 02 Änd. 02/Erg. 1 | 15.08.1985 02.07.1987 07.11.1988 24.07.1989 05.05.1991 24.09.1992 | ||
Korr. 2 Korr. 3 Änd. 02/Erg. 2 Änd. 02/Erg. 2/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 3 Änd. 02/Erg. 4 | 01.07.1992 04.09.1992 26.01.1994 10.03.1995 11.02.1996 03.09.1997 | ||
Änd. 02/Erg. 5 Änd. 02/Erg. 6 Änd. 02/Erg. 7 Änd. 02/Erg. 8 Änd. 02/Erg. 8/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 9 | 27.12.2000 26.08.2002 16.07.2003 26.02.2004 26.02.2004 09.11.2005 | ||
Änd. 02/Erg. 10 Änd. 02/Erg. 11 Änd. 02/Erg. 12 Änd. 02/Erg. 12/Korr.1 Änd. 02/Erg. 13 Änd. 02/Erg. 14 | 04.07.2006 02.02.2007 11.06.2007 26.06.2007 11.07.2008 15.10.2008 | ||
Änd. 02/Erg. 12/Korr. 2 Änd. 02/Erg. 15 Änd. 02/Erg. 16 Änd. 02/Erg. 17 Änd. 02/Erg. 15/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 18 | 10.03.2009 24.10.2009 19.08.2010 30.01.2011 09.03.2011 23.06.2011 | ||
Änd. 02/Erg. 19 Änd. 02/Erg. 20 | 28.10.2011 26.07.2012 | ||
ECE-R 8 | ECE-Reglement Nr. 8 vom 15. November 1967 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Motorfahrzeugscheinwerfer mit Halogenlampen (H1-, H2-, H3-, HB3-, HB4-, H7- und/oder H8-Glühlampen) für asymmetrisches Abblendlicht oder für Fernlicht oder für beides; | 76/761/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 02 Änd. 03 Änd. 04 Änd. 04/Erg. 1 Änd. 04/Erg. 2 | 25.01.1971 06.05.1974 12.03.1978 06.07.1986 24.07.1989 28.11.1990 | ||
Änd. 04/Erg. 3 Änd. 04/Erg. 4 Änd. 04/Erg. 5 Änd. 04/Erg. 4/Korr. 1 Rev. 3/Korr. 1 Änd. 04/Erg. 6 | 27.10.1992 13.01.1993 09.02.1994 01.07.1994 10.03.1995 15.01.1997 | ||
Änd. 04/Erg. 7 Änd. 04/Erg. 8 Änd. 04/Erg. 9 Änd. 04/Erg. 10 Änd. 05 Rev. 4/Korr. 1 | 03.09.1997 25.12.1998 14.05.1998 04.02.1999 08.09.2001 12.03.2003 | ||
ECE-R 10 | ECE-Reglement Nr. 10 vom 1. April 1969 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Fahrzeuge hinsichtlich der elektromagnetischen Verträglichkeit; | 72/245/EWG 75/322/EWG 97/24/EG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | Kapitel 8 | |
Änd. 01 Änd. 02 Änd. 02/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 1 Änd. 02/Korr. 2 | 19.03.1978 03.09.1997 11.03.1999 04.02.1999 10.11.1999 | ||
Änd. 02/Erg. 2 Änd. 03 Änd. 03/Korr. 1 Änd. 03/Erg. 1 Änd. 04 | 12.08.2004 11.07.2008 10.03.2010 09.12.2010 28.10.2011 | ||
Änd. 04/Korr. 1 Änd. 04/Erg. 1 | 28.10.2011 26.07.2012 | ||
ECE-R 11 | ECE-Reglement Nr. 11 vom 1. Juni 1969 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Motorfahrzeugen hinsichtlich der Türschlösser und Türaufhängungen; | 70/387/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 02 Korr. 1 Änd. 02/Erg.1 Änd. 03 Änd. 03/Erg. 1 | 06.05.1974 15.03.1981 15.03.1981 20.04.1986 11.06.2007 22.07.2009 | ||
Änd. 03/Erg. 1/Korr. 1 Änd. 03/Erg. 2 Änd. 03/Korr. 1 Änd. 03/Erg. 3 | 22.07.2009 17.03.2010 23.06.2010 27.01.2013 | ||
ECE-R 12 | ECE-Reglement Nr. 12 vom 1. Juli 1969 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Motorfahrzeuge hinsichtlich des Schutzes des Fahrzeugführers vor der Lenkanlage bei Unfallstössen; | 74/297/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 02 Korr. 1 Korr. 2 Änd. 03 Änd. 03/Erg. 1 | 20.10.1974 14.11.1982 02.02.1987 28.04.1988 24.08.1993 12.12.1996 | ||
Änd. 03/Erg. 2 Änd. 03/Erg. 2/Korr. 1 Änd. 03/Erg. 3 Rev. 3/Korr. 2 Rev. 3/Korr. 3 Rev. 3/Korr. 4 | 25.12.1997 23.06.1997 23.03.2000 24.06.2009 11.11.2009 10.11.2010 | ||
Änd. 04 Änd. 04/Korr. 1 Änd. 04/Erg. 1 | 23.06.2011 23.06.2011 26.07.2012 | ||
ECE-R 13 | ECE-Reglement Nr. 13 vom 1. Juni 1970 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Fahrzeuge der Klassen M, N und O hinsichtlich der Bremsen; | 71/320/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 02 Änd. 03 Änd. 04 Änd. 05 Änd. 05/Erg. 1 | 29.08.1973 11.07.1974 04.01.1979 11.08.1981 26.11.1984 01.04.1987 | ||
Änd. 05/Erg. 2 Änd. 05/Erg. 3 Änd. 06 Änd. 06/Erg. 1 Änd. 06/Erg. 2 Änd. 07 | 05.10.1987 29.07.1988 22.11.1990 15.11.1992 24.08.1993 18.09.1994 | ||
Änd. 08 Änd. 08/Erg. 1 Änd. 09 Änd. 09/Erg. 1 Änd. 09/Erg. 2 Änd. 09/Korr. 1 | 26.03.1995 28.08.1996 28.08.1996 15.01.1997 22.02.1997 12.03.1997 | ||
Änd. 09/Erg. 2/Korr. 1 Änd. 09/Korr. 2 Rev. 3/Korr. 1 Änd. 09/Erg. 3 Änd. 09/Erg. 4 Änd. 09/Erg. 2/Korr. 2 | 12.03.1997 23.06.1997 23.06.1997 27.04.1998 04.02.1999 11.11.1998 | ||
Änd. 09/Erg. 5 Änd. 09/Erg. 6 Änd. 09/Erg. 5/Korr. 1 Änd. 09/Erg. 3/Korr. 1 Änd. 09/Erg. 6/Korr. 1 Änd. 09/Erg. 7 | 27.12.2000 20.02.2002 27.06.2001 13.03.2002 13.03.2002 30.01.2003 | ||
Änd. 09/Erg. 5/Korr. 2 Änd. 09/Erg. 6/Korr. 2 Änd. 09/Erg. 8 Änd. 09/Erg. 8/Korr. 1 Änd. 09/Erg. 6/Korr. 3 Änd. 09/Erg. 7/Korr. 1 | 26.06.2002 12.03.2003 26.02.2004 26.02.2004 10.03.2004 10.03.2004 | ||
Änd. 09/Erg. 9 Änd. 09/Erg. 10 Änd. 10 Änd. 09/Erg. 11 Änd. 10/Erg. 1 Rev. 5/Korr. 1 | 13.11.2004 04.04.2005 04.04.2005 09.11.2005 09.11.2005 22.06.2005 | ||
Änd. 09/Erg. 12 Rev. 5/Korr. 2 Änd. 09/Erg. 11/Korr. 1 Änd. 10/Erg. 2 Änd. 10/Erg. 3 Änd. 10/Erg. 4 | 18.01.2006 08.03.2006 08.03.2006 02.02.2007 11.06.2007 10.11.2007 | ||
Rev. 5/Korr. 3 Änd. 11 Änd. 10/Erg. 5 Änd. 11/Erg. 1 Rev. 6/Korr. 1 | 26.06.2007 11.07.2008 15.10.2008 22.07.2009 10.03.2009 | ||
Änd. 11/Korr. 1 | 10.03.2009 | ||
(Betrifft nur den französischen Text) | |||
Änd. 11/Erg. 2 Rev. 6/Korr. 2 Änd. 11/Korr. 2 Änd. 11/Erg. 3 Rev. 6/Korr. 3 Änd. 11/Erg. 4 | 24.10.2009 24.06.2009 24.06.2009 17.03.2010 10.03.2010 09.12.2010 | ||
Änd. 11/Erg. 4/Korr. 1 Änd. 11/Erg. 5 Änd. 11/Erg. 6 Änd. 11/Erg. 7 Änd. 11/Erg. 8 Änd. 11/Erg. 9 | 09.12.2010 30.01.2011 28.10.2011 28.10.2011 13.04.2012 18.11.2012 | ||
ECE-R 13-H | ECE-Reglement Nr. 13-H vom 11. Mai 1998 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Personenwagen hinsichtlich der Bremsen; | 71/320/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Korr. 2 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Korr. 3 Änd. 00/Korr. 4 | 23.06.1999 27.12.2000 05.07.2000 20.02.2002 26.06.2002 12.03.2003 | ||
Änd. 00/Erg. 2/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 4 Änd. 00/Erg. 5 Änd. 00/Erg. 6 Änd. 00/Erg. 7 | 10.03.2004 04.04.2005 11.06.2007 10.11.2007 15.10.2008 22.07.2009 | ||
Änd. 00/Erg. 8 Änd. 00/Erg. 9 Änd. 00/Erg. 10 Änd. 00/Erg. 11 Änd. 00/Erg. 12 Änd. 00/Erg. 9/Korr. 1 | 24.10.2009 17.03.2010 09.12.2010 30.01.2011 28.10.2011 22.06.2011 | ||
Änd. 00/Erg. 13 Rev. 2/Korr. 1 Rev. 2/Korr. 2 Änd. 00/Erg. 14 | 13.04.2012 16.11.2011 14.03.2012 27.01.2013 | ||
ECE-R 14 | ECE-Reglement Nr. 14 vom 1. April 1970 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Fahrzeuge hinsichtlich der Sicherheitsgurtverankerungen, der ISOFIX-Verankerungssysteme und der Verankerungen für den oberen ISOFIX-Haltegurt; | 76/115/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Korr. 3 Änd. 02 Änd. 03 Änd. 03/Korr. 1 Änd. 02/Korr. 2 | 28.04.1976 10.08.1979 22.11.1984 29.01.1992 11.09.1992 11.09.1992 | ||
Änd. 02/Korr. 3 Änd. 04 Änd. 04/Korr. 1 Änd. 05 Änd. 05/Erg. 1 Änd. 05/Erg. 2 | 12.03.1993 18.01.1998 23.06.1997 04.02.1999 26.12.2000 08.09.2001 | ||
Änd. 05/Erg. 2/Korr. 1 Rev. 2/Korr. 1 Änd. 05/Erg. 3 Änd. 05/Erg. 4 Änd. 06 Änd. 05/Erg. 5 | 27.06.2001 26.06.2002 31.01.2003 16.07.2003 26.02.2004 12.08.2004 | ||
Änd. 05/Erg. 4/Korr. 1 Änd. 06/Korr. 1 Änd. 06/Erg. 1 Änd. 06/Korr. 2 Änd. 06/Erg. 2 Rev. 3/Korr. 1 | 17.11.2004 17.11.2004 23.06.2005 22.06.2005 18.01.2006 16.11.2005 | ||
Änd. 06/Korr. 3 Änd. 06/Korr. 4 Änd. 06/Erg. 3 Änd. 06/Erg. 4 Änd. 06/Erg. 5 Änd. 07 | 16.11.2005 15.11.2006 11.06.2007 26.02.2009 22.07.2009 22.07.2009 | ||
Änd. 07/Erg. 1 Rev. 4/Korr. 1 Änd. 07/Erg. 2 Änd. 07/Erg. 3 | 19.08.2010 22.06.2011 13.04.2012 26.07.2012 | ||
ECE-R 16 | ECE-Reglement Nr. 16 vom 1. Dezember 1970 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung: | 77/541/EWG 97/24/EG | |
I | Sicherheitsgurte, Rückhaltesysteme, Kinder-Rückhaltesysteme und ISOFIX-Kinder-Rückhaltesysteme für Personen in Motorfahrzeugen; | Kapitel 11 | |
II | Fahrzeuge mit Sicherheitsgurten, Rückhaltesystemen, Kinder-Rückhaltesystemen und ISOFIX-Kinder-Rückhaltesystemen: | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 02 Änd. 03 Korr. 1 Änd. 04 Korr. 2 | 18.04.1972 03.10.1973 09.12.1979 01.06.1981 22.12.1985 08.04.1988 | ||
Änd. 04/Erg. 1 Änd. 04/Erg. 2 Änd. 04/Erg. 3 Korr. 3 Änd. 04/Erg. 4 Änd. 04/Erg. 5 | 15.06.1988 26.03.1989 20.11.1989 09.11.1990 04.10.1992 16.08.1993 | ||
Rev. 3/Korr. 1 Änd. 04/Erg. 6 Änd. 04/Erg. 7 Änd. 04/Erg. 8 Änd. 04/Erg. 9 Änd. 04/Erg. 10 | 26.08.1993 18.10.1995 18.01.1998 04.02.1999 23.03.2000 27.12.2000 | ||
Änd. 04/Erg. 11 Änd. 04/Erg. 12 Änd. 04/Erg. 13 Änd. 04/Erg. 14 Änd. 04/Erg. 15 Änd. 04/Erg. 15/Korr. 1 | 08.09.2001 20.02.2002 31.01.2003 16.07.2003 26.02.2004 26.02.2004 | ||
Änd. 04/Erg. 16 Änd. 04/Erg. 16/Korr. 1 Änd. 04/Erg. 15/Korr. 2 Änd. 04/Erg. 15/Korr. 3 Änd. 04/Erg. 17 Änd. 04/Erg. 15/Korr. 4 | 12.08.2004 12.08.2004 17.11.2004 22.06.2005 18.01.2006 16.11.2005 | ||
Änd. 04/Erg. 15/Korr. 5 Änd. 04/Erg. 16/Korr. 4 Änd. 04/Erg. 18 Änd. 04/Erg. 19 Änd. 05 Änd. 05/Korr. 1 | 21.06.2006 21.06.2006 18.06.2007 03.02.2008 03.02.2008 03.02.2008 | ||
Änd. 05/Korr. 2 Änd. 04/Erg. 19/Korr. 1 Änd. 05/Erg. 1 Rev. 5/Korr. 1 Änd. 05/Erg. 2 Änd. 06 | 12.03.2008 25.06.2008 26.02.2009 12.11.2008 22.07.2009 22.07.2009 | ||
Änd. 06/Korr. 1 Rev. 6/Korr. 1 Änd. 06/Korr. 2 Änd. 06/Erg. 1 Rev. 6/Korr. 2 Änd. 06/Erg. 2 | 22.07.2009 11.11.2009 10.11.2010 23.06.2011 22.06.2011 26.07.2012 | ||
ECE-R 17 | ECE-Reglement Nr. 17 vom 1. Dezember 1970 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Fahrzeugen hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit der Sitze und ihrer Verankerungen sowie der Eigenschaften der für diese Sitze vorgesehenen Kopfstützen; | 74/408/EWG 78/932/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 02 Änd. 03 Korr. 1 Änd. 04 Rev. 3/Korr. 1 Änd. 04/Erg. 1 | 09.03.1981 01.05.1986 14.12.1987 28.01.1990 11.09.1992 26.01.1994 | ||
Änd. 05 Änd. 06 Änd. 06/Korr. 1 Änd. 07 Änd. 07/Erg. 1 Änd. 07/Erg. 2 | 26.12.1996 18.01.1998 10.03.1999 06.08.1998 17.11.1999 13.01.2000 | ||
Änd. 07/Korr. 1 Änd. 07/Erg. 1/Korr. 1 Rev. 4/Korr. 1 Rev. 4/Korr. 2 Änd. 07/Erg. 3 Änd. 08 Änd. 08/Erg. 1 | 08.03.2000 27.06.2001 12.11.2003 23.06.2004 11.06.2007 22.07.2009 26.07.2012 | ||
ECE-R 18 | ECE-Reglement Nr. 18 vom 1. März 1971 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Motorfahrzeugen hinsichtlich ihrer Sicherheit gegen unbefugte Benützung; | 74/61/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Korr. 1 Änd. 02 Änd. 03 Änd. 03/Erg. 1 Änd. 03/Erg. 2 | 24.11.1980 02.05.1986 03.09.1997 23.06.2005 10.11.2007 15.10.2008 | ||
ECE-R 19 | ECE-Reglement Nr. 19 vom 1. März 1971 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Nebelscheinwerfer für Motorfahrzeuge; | 76/762/EWG 79/532/EWG 97/24/EG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | Kapitel 2 | |
Änd. 01 Änd. 02 Änd. 02/Erg. 1 Änd. 02/Erg. 2 Änd. 02/Erg. 3 Änd. 02/Erg. 4 | 18.12.1974 08.05.1988 28.02.1989 28.02.1990 28.11.1990 27.10.1992 | ||
Änd. 02/Erg. 5 Rev. 3/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 6 Änd. 02/Erg. 7 Änd. 02/Erg. 8 Änd. 02/Erg. 9 | 16.06.1995 10.03.1995 15.01.1997 27.04.1998 06.02.1999 23.03.2000 | ||
Änd. 02/Erg. 10 Änd. 02/Erg. 11 Änd. 02/Erg. 12 Änd. 02/Erg. 11/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 13 Änd. 03 | 04.07.2006 10.10.2006 11.06.2007 26.06.2007 11.07.2008 11.07.2008 | ||
Änd. 03/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 14 Änd. 03/Erg. 1 Änd. 03/Korr. 2 Änd. 03/Korr. 3 Änd. 03/Korr. 4 | 11.07.2008 15.10.2008 15.10.2008 12.11.2008 10.03.2009 11.11.2009 | ||
Änd. 03/Erg. 2 Änd. 03/Korr. 5 Änd. 04 Rev. 5/Korr. 1 Änd. 04/Korr.1 Änd. 04/Erg. 1 Änd. 03/Erg. 3 Änd. 04/Erg. 2 Änd. 04/Erg. 3 | 19.08.2010 10.03.2010 09.12.2010 09.03.2011 09.03.2011 28.10.2011 26.07.2012 26.07.2012 18.11.2012 | ||
ECE-R 20 | ECE-Reglement Nr. 20 vom 1. Mai 1971 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Motorfahrzeugscheinwerfer mit Halogenglühlampen (H4-Glühlampen) für asymmetrisches Abblendlicht oder Fernlicht oder für beides; | 76/761/EWG 97/24/EG Kapitel 2 | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 02 Änd. 02/Erg. 1 Änd. 02/Erg. 2 Änd. 02/Erg. 3 Änd. 02/Erg. 4 | 15.08.1976 03.07.1986 28.02.1990 27.10.1992 02.12.1992 05.03.1994 | ||
Änd. 02/Erg. 3/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 5 Rev. 2/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 6 Änd. 03 | 01.07.1994 27.11.1994 10.03.1995 25.12.1997 09.09.2001 | ||
ECE-R 21 | ECE-Reglement Nr. 21 vom 1. Dezember 1971 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Fahrzeuge hinsichtlich ihrer Innenausstattung; | 74/60/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 01/Erg. 1 Rev. 1/Korr. 1 Änd. 1/Erg. 2 Änd. 01/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 3 | 08.10.1980 26.04.1986 02.09.1986 18.01.1998 08.03.2000 31.01.2003 | ||
ECE-R 22 | ECE-Reglement Nr. 22 vom 1. Juni 1972 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Schutzhelme und ihrer Visiere für Fahrer und Mitfahrer von Motorrädern und Motorfahrrädern; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 02 Änd. 02/Erg. 1 Korr. 1 Korr. 2 Korr. 3 | 07.03.1975 24.03.1982 16.07.1983 02.08.1983 09.10.1985 20.08.1986 | ||
Änd. 03 Änd. 03/Erg. 1 Änd. 04 Änd. 04/Korr. 1 Änd. 04/Erg. 1 Änd. 04/Korr. 2 | 19.07.1988 05.05.1991 20.03.1995 10.03.1995 18.01.1998 05.11.1997 | ||
Änd. 04/Erg. 2 Änd. 05 Änd. 05/Korr. 1 Änd. 05/Korr. 2 Änd. 05/Korr. 3 Änd. 05/Erg. 1 Änd. 05/Erg. 2 | 13.01.2000 30.06.2000 08.03.2000 08.11.2000 27.06.2001 20.02.2002 26.07.2012 | ||
ECE-R 23 | ECE-Reglement Nr. 23 vom 1. Dezember 1971 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Rückfahrscheinwerfer für Motorfahrzeuge und ihre Anhänger; | 77/539/EWG 79/532/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 3 Korr. 1 Änd. 00/Erg. 4 Änd. 00/Erg. 5 | 22.03.1977 28.02.1989 05.05.1991 01.07.1992 24.09.1992 11.02.1996 | ||
Änd. 00/Erg. 6 Änd. 00/Erg. 7 Änd. 00/Erg. 5/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 8 Änd. 00/Erg. 9 Änd. 00/Erg. 10 | 18.01.1998 28.12.2000 07.03.2001 26.08.2002 16.07.2003 26.02.2004 | ||
Änd. 00/Erg. 10/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 11 Änd. 00/Erg. 12 Änd. 00/Erg. 13 Änd. 00/Erg. 14 Änd. 00/Erg. 15 | 26.02.2004 09.11.2005 04.07.2006 02.02.2007 11.07.2008 15.10.2008 | ||
Änd. 00/Erg. 16 Änd. 00/Erg. 17 Änd. 00/Erg. 18 | 09.12.2010 23.06.2011 18.11.2012 | ||
ECE-R 24 | ECE-Reglement Nr. 24 vom 1. Dezember 1971 über einheitliche Vorschriften für: | 72/306/EWG 77/537/EWG | |
I | die Genehmigung der Motoren mit Kompressionszündung (Dieselmotoren) hinsichtlich der Emission sichtbarer luftverunreinigender Stoffe; | ||
II | die Genehmigung der Motorfahrzeuge hinsichtlich des Einbaus eines Motors mit Kompressionszündung (Dieselmotor) eines genehmigten Typs; | ||
III | die Genehmigung der mit einem Motor mit Kompressionszündung (Dieselmotor) ausgerüsteten Motorfahrzeuge hinsichtlich der Emission sichtbarer luftverunreinigender Stoffe aus dem Motor; | ||
IV | die Messung der Leistung von Motoren mit Kompressionszündung (Dieselmotoren): | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 02 Änd. 02/Erg. 1 Änd. 03 Änd. 03/Erg. 1 Änd. 03/Erg. 2 | 11.09.1973 11.02.1980 15.02.1984 20.04.1986 27.03.2001 23.06.2005 | ||
Änd. 03/Erg. 3 | 02.02.2007 | ||
ECE-R 25 | ECE-Reglement Nr. 25 vom 1. März 1972 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von in Fahrzeugsitzen einbezogenen und von nicht einbezogenen Kopfstützen; | 78/932/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 02 Änd. 02/Erg. 1 Änd. 03 Rev. 1/Korr. 1 Änd. 03/Erg. 1 | 11.08.1981 26.04.1986 03.05.1987 20.11.1989 11.09.1992 30.01.1994 | ||
Änd. 04 Rev. 1/Korr. 2 | 15.01.1997 12.11.2008 | ||
ECE-R 26 | ECE-Reglement Nr. 26 vom 1. Juli 1972 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Fahrzeuge hinsichtlich ihrer vorstehenden Aussenkanten; | 74/483/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Korr. 1 Änd. 02 Änd. 02/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 1 Änd. 03 Änd. 03/Erg. 1 | 11.09.1973 23.05.1986 13.12.1996 13.12.1996 06.07.2000 23.06.2005 11.06.2007 | ||
ECE-R 27 | ECE-Reglement Nr. 27 vom 15. September 1972 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Warndreiecke; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 02 Änd. 03 Änd. 03/Korr. 1 Änd. 03/Erg. 1 Änd. 03/Erg. 2 | 11.09.1973 01.07.1977 03.03.1985 11.09.1992 18.01.1998 24.10.2009 | ||
Rev. 1/Korr. 1 | 10.03.2010 | ||
ECE-R 28 | ECE-Reglement Nr. 28 vom 15. Januar 1973 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der akustischen Warnvorrichtungen und der Motorfahrzeuge hinsichtlich ihrer akustischen Warnsignale; | 70/388/EWG 93/30/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Erg. 2/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 3 | 07.02.1984 08.01.1991 16.06.1992 28.12.2000 | ||
ECE-R 29 | ECE-Reglement Nr. 29 vom 15. Juni 1974 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Fahrzeuge hinsichtlich des Schutzes der Insassen der Führerkabine von Nutzfahrzeugen; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Korr. 1 Änd. 01 Rev. 1 Rev. 1/Korr. 1 Rev. 1/Korr.2 Änd. 02 | 15.07.1975 01.08.1977 15.03.1985 15.03.1985 11.09.1992 27.02.1999 | ||
Änd. 02/Erg. 1 Änd. 03 | 11.06.2007 30.01.2011 | ||
ECE-R 30 | ECE-Reglement Nr. 30 vom 1. April 1974 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Luftreifen für Motorfahrzeuge und ihre Anhänger; | 92/23/EWG 97/24/EG Kapitel 1 | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 02 Änd. 02/Erg. 1 Änd. 02/Erg. 2 Änd. 02/Erg. 3 Änd. 02/Erg. 3/Korr. 1 | 25.09.1977 15.03.1981 05.10.1987 22.11.1990 24.09.1992 23.08.1993 | ||
Änd. 02/Erg. 4 Änd. 02/Erg. 5 Änd. 02/Erg. 6 Änd. 02/Erg. 7 Änd. 02/Erg. 8 Änd. 02/Erg. 9 | 01.03.1994 08.01.1995 26.12.1996 05.03.1997 14.05.1998 06.02.1999 | ||
Änd. 02/Erg. 10 Änd. 02/Erg. 11 Änd. 02/Erg. 12 Änd. 02/Erg. 12/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 13 Änd. 02/Erg. 10/Korr. 1 | 13.01.2000 28.12.2000 20.02.2002 26.06.2002 26.02.2004 10.03.2004 | ||
Änd. 02/Erg. 14 Änd. 02/Erg. 15 Änd. 02/Erg. 16 Änd. 02/Erg. 17 | 18.01.2006 10.11.2007 17.03.2010 27.01.2013 | ||
ECE-R 31 | ECE-Reglement Nr. 31 vom 1. Mai 1975 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Sealed-Beam-Scheinwerfer (SB) für Motorfahrzeuge für europäisches asymmetrisches Abblendlicht und/oder Fernlicht; | 76/761/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 02 Änd. 02/Erg. 1 Änd. 02/Erg. 2 Rev. 1/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 3 | 07.02.1983 30.03.1988 28.02.1990 27.10.1992 10.03.1995 23.01.1997 | ||
Änd. 02/Erg. 4 Änd. 02/Erg. 5 Änd. 02/Erg. 6 Änd. 02/Erg. 7 | 27.04.1998 04.07.2006 02.02.2007 15.10.2008 | ||
ECE-R 32 | ECE-Reglement Nr. 32 vom 1. Juli 1975 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Fahrzeuge hinsichtlich des Verhaltens des Fahrzeugaufbaus bei einem Auffahrunfall; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Korr. 1 Korr. 2 Rev. 1 Änd. 00/Erg. 1 Rev. 1/Korr. 1 | 25.04.1977 25.04.1977 11.09.1992 11.06.2007 24.06.2009 | ||
ECE-R 33 | ECE-Reglement Nr. 33 vom 1. Juli 1975 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Fahrzeuge hinsichtlich des Verhaltens des angestossenen Fahrzeugaufbaus bei einem Frontalaufprall; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Korr. 1 Korr. 2 Korr. 3 Rev. 1 Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 | 25.04.1977 25.04.1977 25.04.1977 11.09.1992 17.11.1999 11.06.2007 | ||
Rev. 1/Korr. 1 | 24.06.2009 | ||
ECE-R 34 | ECE-Reglement Nr. 34 vom 1. Juli 1975 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Fahrzeuge hinsichtlich der Verhütung von Bränden; | 95/28/EG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 02 Änd. 02/Erg. 1 Änd. 02/Erg. 2 Änd. 02/Erg. 3 Änd. 02/Erg. 4 Änd. 02/Erg. 5 | 18.01.1979 16.07.2003 12.08.2004 11.06.2007 24.10.2009 26.07.2012 18.11.2012 | ||
ECE-R 35 | ECE-Reglement Nr. 35 vom 10. November 1975 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Motorfahrzeuge hinsichtlich der Anordnung der Pedale; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Rev. 1 Änd. 00/Erg. 1 | 11.09.1992 10.10.2006 | ||
ECE-R 36 | ECE-Reglement Nr. 36 vom 1. März 1976 über einheitliche Vorschriften hinsichtlich der Konstruktion von Gesellschaftswagen; | 2001/85/EG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 02 Änd. 03 Rev. 1/Korr. 1 Änd. 03/Erg. 1 Änd. 03/Erg. 1/Korr. 1 | 08.02.1982 07.09.1986 14.12.1992 10.03.1995 04.05.1998 12.11.1998 | ||
Änd. 03/Erg. 2 Rev. 1/Korr. 3 Änd. 03/Erg. 3 Änd. 03/Erg. 4 Änd. 03/Erg. 5 Änd. 03/Erg. 6 | 06.08.1998 10.03.1999 06.07.2000 28.12.2000 21.02.2002 20.08.2002 | ||
Änd. 03/Erg. 7 Änd. 03/Erg. 7/Korr. 1 Änd. 03/Erg. 8 Änd. 03/Erg. 9 Änd. 03/Erg. 10 Änd. 03/Erg. 11 | 07.12.2002 13.11.2002 30.10.2003 12.08.2004 13.11.2004 09.11.2005 | ||
Änd. 03/Erg. 12 | 10.11.2007 | ||
ECE-R 37 | ECE-Reglement Nr. 37 vom 1. Februar 1978 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Glühlampen zur Verwendung in genehmigten Leuchten von Motorfahrzeugen und ihren Anhängern; | 76/761/EWG 97/24/EG Kapitel 2 | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 02 Änd. 03 Korr. 2 Änd. 03/Erg. 1 Änd. 03/Erg. 2 | 20.10.1981 27.10.1983 01.06.1984 07.04.1986 23.10.1986 27.10.1987 | ||
Änd. 03/Erg. 3 Änd. 03/Erg. 4 Änd. 03/Erg. 5 Änd. 03/Erg. 6 Änd. 03/Erg. 7 Änd. 03/Erg. 8 | 30.03.1988 23.07.1989 03.08.1989 29.11.1990 05.05.1991 06.09.1992 | ||
Änd. 03/Erg. 9 Korr. 1/Erg. 9 Änd. 03/Erg. 10 Änd. 03/Erg. 10/Korr. 1 Änd. 03/Erg. 11 Änd. 03/Erg. 11/Korr. 1 | 16.12.1992 23.08.1993 05.03.1995 11.03.1998 16.06.1995 11.03.1998 | ||
Änd. 03/Erg. 12 Änd. 03/Erg. 13 Änd. 03/Erg. 14 Änd. 03/Erg. 15 Änd. 03/Erg. 16 Änd. 03/Erg. 17 | 11.02.1996 23.01.1997 03.09.1997 14.05.1998 17.05.1999 17.11.1999 | ||
Änd. 03/Erg. 18 Änd. 03/Erg. 19 Änd. 03/Erg. 20 Änd. 03/Erg. 21 Änd. 03/Erg. 22 Rev. 3/Korr. 1 | 13.01.2000 28.12.2000 09.09.2001 04.12.2001 07.12.2002 13.11.2002 | ||
Änd. 03/Erg. 23 Änd. 03/Erg. 24 Änd. 03/Erg. 25 Änd. 03/Erg. 26 Änd. 03/Erg. 27 Rev. 4/Korr. 1 | 26.02.2004 13.11.2004 23.06.2005 04.07.2006 10.10.2006 15.11.2006 | ||
Änd. 03/Erg. 28 Änd. 03/Erg. 25/Korr. 1 Änd. 03/Erg. 27/Korr. 1 Änd. 03/Erg. 29 Änd. 03/Erg. 30 Änd. 03/Erg. 31 | 11.06.2007 26.06.2007 26.06.2007 03.02.2008 11.07.2008 15.10.2008 | ||
Änd. 03/Erg. 32 Änd. 03/Erg. 32/Korr. 1 Änd. 03/Erg. 33 Änd. 03/Erg. 33/Korr. 1 Rev. 5/Korr. 1 Änd. 03/Erg. 34 | 22.07.2009 22.07.2009 24.10.2009 24.10.2009 11.11.2009 19.08.2010 | ||
Rev. 5/Korr. 2 Änd. 03/Erg. 34/Korr. 1 Änd. 03/Erg. 32/Korr. 2 Änd. 03/Erg. 35 Änd. 03/Erg. 35/Korr. 1 Änd. 03/Erg. 34/Korr. 2 | 10.03.2010 19.08.2010 10.11.2010 09.12.2010 09.12.2010 09.03.2011 | ||
Änd. 03/Erg. 35/Korr. 2 Änd. 03/Erg. 36/Korr. 1 Änd. 03/Erg. 36 Änd. 03/Erg. 37 Änd. 03/Erg. 38 Änd. 03/Erg. 39 Rev. 6/Korr. 1 | 09.03.2011 09.03.2011 23.06.2011 28.10.2011 26.07.2012 18.11.2012 14.03.2012 | ||
ECE-R 38 | ECE-Reglement Nr. 38 vom 1. August 1978 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Nebelschlussleuchten für Motorfahrzeuge und ihre Anhänger; | 77/538/EWG 79/532/EWG 97/24/EG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | Kapitel 2 | |
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 4 Änd. 00/Erg. 5 | 14.02.1989 05.05.1991 01.07.1992 24.09.1992 11.02.1996 03.09.1997 | ||
Änd. 00/Erg. 6 Änd. 00/Erg. 7 Änd. 00/Erg. 8 Änd. 00/Erg. 9 Änd. 00/Erg. 9/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 10 | 28.12.2000 20.08.2002 16.07.2003 26.02.2004 26.02.2004 09.11.2005 | ||
Änd. 00/Erg. 11 Änd. 00/Erg. 12 Änd. 00/Erg. 13 Änd. 00/Erg. 14 Änd. 00/Erg. 12/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 15 | 04.07.2006 11.06.2007 11.07.2008 15.10.2008 10.03.2009 09.12.2010 | ||
ECE-R 39 | ECE-Reglement Nr. 39 vom 20. November 1978 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Fahrzeuge hinsichtlich der Geschwindigkeitsmessgeräte und ihres Einbaus; | 75/443/EWG 2000/7/EG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 4 Änd. 00/Erg. 5 Rev. 1/Korr. 1 | 18.07.1988 25.12.1997 04.12.2001 20.08.2002 07.12.2002 09.03.2011 | ||
ECE-R 41 | ECE-Reglement Nr. 41 vom 1. Juni 1980 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Motorrädern hinsichtlich ihrer Geräuschentwicklung; | 97/24/EG Kapitel 9 | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Rev. 1 Änd. 03 Änd. 03/Erg. 1 Rev. 1/Korr. 1 Änd. 04 | 01.04.1994 05.02.2000 10.10.2006 25.06.2008 13.04.2012 | ||
ECE-R 42 | ECE-Reglement Nr. 42 vom 1. Juni 1980 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Fahrzeugen hinsichtlich ihrer vorderen und hinteren Schutzeinrichtungen (Stossstangen usw.); | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Korr. 1 Änd. 00/Erg. 1 | 09.10.1980 12.06.2007 | ||
ECE-R 43 | ECE-Reglement Nr. 43 vom 15. Februar 1981 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung des Sicherheitsglases und der Verglasungswerkstoffe; | 89/173/EWG Anhang III 92/22/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 4 Änd. 00/Erg. 5 Änd. 00/Erg. 4/Korr. 1 | 14.10.1982 04.04.1986 31.03.1987 13.01.2000 06.07.2000 08.03.2000 | ||
Änd. 00/Erg. 6 Änd. 00/Erg. 6/Korr. 1 Rev. 1/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 4/Korr. 2 Änd. 00/Erg. 7 Änd. 00/Erg. 8 | 09.09.2001 07.11.2001 13.03.2002 13.03.2002 16.07.2003 12.08.2004 | ||
Änd. 00/Erg. 9 Änd. 00/Erg. 10 Änd. 00/Erg. 10/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 11 Änd. 00/Erg. 12 Änd. 00/Erg. 13 | 12.06.2007 10.11.2007 14.11.2007 22.07.2009 24.10.2009 09.12.2010 | ||
Rev. 2/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 14 Änd. 01 Änd. 01/Erg. 1 | 09.03.2011 28.10.2011 28.10.2011 18.11.2012 | ||
ECE-R 44 | ECE-Reglement Nr. 44 vom 1. Februar 1981 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Rückhaltesystemen für Kinder in Motorfahrzeugen; | 77/541/EWG Anh. I, XVII und XVIII | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 03 Änd. 03/Korr. 1 Änd. 03/Korr. 2 Änd. 03/Erg. 1 Änd. 03/Korr. 3 Änd. 03/Erg. 2 | 12.09.1995 10.03.1995 12.03.1997 18.01.1998 05.11.1997 18.11.1999 | ||
Änd. 03/Erg. 3 Änd. 03/Korr. 4 Änd. 03/Erg. 4 Änd. 03/Erg. 5 Änd. 03/Korr. 5 Änd. 03/Erg. 5/Korr. 1 | 29.12.2000 08.11.2000 20.02.2002 26.02.2004 12.11.2003 26.02.2004 | ||
Änd. 03/Erg. 6 Änd. 03/Erg. 5/Korr. 2 Änd. 03/Erg. 7 Änd. 04 Änd. 04/Erg. 1 Änd. 04/Korr. 1 | 12.08.2004 17.11.2004 23.06.2005 23.06.2005 04.07.2006 21.06.2006 | ||
Änd. 04/Erg. 2 Änd. 04/Erg. 3 Änd. 04/Erg. 4 Änd. 04/Erg. 4/Korr. 1 Rev. 2/Korr. 1 Rev. 2/Korr. 2 | 02.02.2007 12.06.2007 10.11.2007 14.11.2007 12.11.2008 10.03.2009 | ||
Rev. 2/Korr. 3 Rev. 2/Korr. 4 Änd. 04/Erg. 5 | 11.11.2009 10.11.2010 27.01.2013 | ||
ECE-R 45 | ECE-Reglement Nr. 45 vom 1. Juli 1981 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Scheinwerfer-Reinigungsanlagen und der Motorfahrzeuge mit Scheinwerfer-Reinigungsanlagen; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Korr. 1 Änd. 01 Änd. 01/Erg. 1 Änd. 01/Erg. 2 Erg. 1/Korr. Änd. 01/Korr. 1 | 10.10.1985 09.02.1988 30.12.1990 05.05.1991 20.06.1991 30.06.1995 | ||
Änd. 01/Erg. 3 Änd. 01/Erg. 4 Änd. 01/Erg. 4/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 4/Korr. 2 Änd. 01/Erg. 5 Änd. 01/Erg. 4/Korr. 3 | 03.01.1998 29.12.2000 08.11.2000 07.03.2001 12.06.2007 10.03.2009 | ||
Änd. 01/Erg. 6 Änd. 01/Erg. 6/Korr. 1 | 24.10.2009 11.11.2009 | ||
ECE-R 46 | ECE-Reglement Nr. 46 vom 1. September 1981 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Einrichtungen für indirekte Sicht und der Motorfahrzeuge hinsichtlich der Anbringung von Einrichtungen für indirekte Sicht; | 71/127/EWG 2003/97/EG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 01 Änd. 01/Erg. 1 Korr. 1 Korr. 2 Änd. 01/Erg. 2 | 21.10.1984 05.10.1987 30.05.1988 18.07.1988 11.09.1992 12.03.1996 | ||
Änd. 01/Erg. 3 Änd. 01/Erg. 4 Änd. 02 Änd. 02/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 1 Änd. 02/Erg. 2 | 20.09.1994 03.01.1998 23.06.2005 15.11.2006 10.11.2007 11.07.2008 | ||
Änd. 02/Erg. 3 Änd. 02/Korr. 2 Änd. 02/Erg. 4 Änd. 02/Erg. 4/Korr. 1 Rev. 3/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 5 Änd. 03 Änd. 03/Erg. 1 | 15.10.2008 12.11.2008 22.07.2009 11.11.2009 10.11.2010 28.10.2011 26.07.2012 18.11.2012 | ||
ECE-R 48 | ECE-Reglement Nr. 48 vom 1. Januar 1982 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Fahrzeuge hinsichtlich des Anbaus der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen; | 76/756/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 01 Änd. 01/Korr. 1 Änd. 01 /Korr. 2 Rev. 1/Korr. 1 | 27.06.1987 08.01.1991 09.02.1994 25.06.1993 01.07.1994 10.03.1995 | ||
Änd. 01/Korr. 3 Änd. 01/Korr. 4 Änd. 01/Erg. 1 Änd. 01/Erg. 2 Änd. 01/Erg. 3 Änd. 01/Erg. 3/Korr. 1 | 10.03.1995 30.06.1995 20.12.1995 03.09.1997 03.01.1998 23.06.1997 | ||
Änd. 02 Änd. 02/Erg. 1 Änd. 02/Erg. 2 Änd. 02/Erg. 3 Änd. 02/Erg. 4 Änd. 02/Erg. 5 | 27.02.1999 18.11.1999 06.07.2000 20.08.2002 31.01.2003 16.07.2003 | ||
Änd. 02/Erg. 2/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 6 Änd. 02/Erg. 7 Änd. 02/Erg. 8 Änd. 00/Erg. 2/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 9 | 12.03.2003 30.10.2003 26.02.2004 12.08.2004 10.03.2004 13.11.2004 | ||
Änd. 02/Erg. 10 Änd. 02/Erg. 11 Änd. 02/Erg. 8/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 12 Änd. 02/Erg. 13 Rev. 3/Korr. 1 | 23.06.2005 09.11.2005 09.03.2005 18.01.2006 04.07.2006 08.03.2006 | ||
Änd. 02/Erg. 14 Änd. 03 Änd. 03/Erg. 1 Rev. 3/Korr. 2 Änd. 02/Erg. 13/Korr. 1 Änd. 03/Erg. 2 | 10.10.2006 10.10.2006 02.02.2007 15.11.2006 15.11.2006 12.06.2007 | ||
Änd. 03/Erg. 3 Änd. 03/Erg. 2/Korr. 1 Änd. 03/Erg. 4 Änd. 04 Änd. 04/Korr. 1 Änd. 04/Erg. 1 | 12.06.2007 14.11.2007 11.07.2008 07.08.2008 07.08.2008 15.10.2008 | ||
Änd. 04/Erg. 1/Korr. 1 Änd. 04/Erg. 2 Änd. 04/Erg. 3 Rev. 5/Korr. 1 Änd. 04/Erg. 2/Korr. 1 Änd. 04/Erg. 4 | 15.10.2008 22.07.2009 24.10.2009 11.11.2009 11.11.2009 19.08.2010 | ||
Rev. 5/Korr. 2 Änd. 04/Erg. 3/Korr. 1 Änd. 03/Erg. 4/Korr. 1 Änd. 04/Erg. 3/Korr. 2 Rev. 6/Korr. 1 Rev. 6/Korr. 2 | 10.03.2010 10.03.2010 10.03.2010 23.06.2010 10.11.2010 10.11.2010 | ||
Änd. 04/Erg. 4/Korr. 1 Änd. 03/Erg. 5 Änd. 04/Erg. 5 Änd. 04/Erg. 6 Änd. 05 Rev. 6/Korr. 3 | 10.11.2010 09.12.2010 09.12.2010 30.01.2011 30.01.2011 09.03.2011 | ||
Änd. 04/Erg. 5/Korr. 1 Änd. 05/Korr. 1 Änd. 04/Erg. 7 Änd. 04/Erg. 8 Änd. 05/Erg. 1 Änd. 04/Erg. 9 Änd. 05/Erg. 2 Änd. 06 | 09.03.2011 09.03.2011 28.10.2011 26.07.2012 26.07.2012 18.11.2012 18.11.2012 18.11.2012 | ||
ECE-R 49 | ECE-Reglement Nr. 49 vom 15. April 1982 über einheitliche Vorschriften der zu ergreifenden Massnahmen zur Reduktion der gasförmigen Schadstoffemissionen sowie der Partikelemissionen von Selbstzündungsmotoren zum Antrieb von Fahrzeugen sowie zur Reduktion von gasförmigen Schadstoffemissionen von Fremdzündungsmotoren zum Antrieb von Fahrzeugen, die mit Erdgas oder mit Flüssiggas betrieben werden; | 2005/55/EG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Korr. 1 Änd. 01 Änd. 02 Änd. 02/Korr. 1 Änd. 02/Korr. 2 Änd. 02/Erg. 1 | 02.03.1983 14.05.1990 30.12.1992 11.09.1992 30.06.1995 18.05.1996 | ||
Änd. 02/Erg. 2 Änd. 02/Erg. 1/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 1/Korr. 2 Änd. 02/Erg. 2/Korr. 1 Änd. 03 Änd. 04 | 28.08.1996 23.06.1997 12.11.1998 12.11.1998 27.12.2001 31.01.2003 | ||
Änd. 04/Erg. 1 Änd. 04/Erg. 2 Änd. 05 Änd. 05/Erg. 1 Änd. 05/Erg. 2 Änd. 05/Erg. 2/Korr. 1 | 02.02.2007 12.06.2007 03.02.2008 17.03.2010 19.08.2010 19.08.2010 | ||
Änd. 05/Erg. 3 Änd. 05/Erg. 4 Rev. 5/Korr. 1 Änd. 05/Erg. 5 Änd. 06 | 09.12.2010 23.06.2011 14.03.2012 26.07.2012 27.01.2013 | ||
ECE-Reglement Nr. 50 vom 1. Juni 1982 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Standleuchten, Schlussleuchten, Bremsleuchten, Richtungsblinker und Beleuchtungseinrichtungen für das hintere Kontrollschild für Fahrzeuge der Klasse L; | 97/24/EG Kapitel 2 | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Korr. 1 Änd. 00/Erg. 1 Korr. 2 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 4 | 22.07.1985 05.05.1991 01.07.1992 24.09.1992 29.12.2000 04.12.2001 | ||
Änd. 00/Erg. 5 Änd. 00/Erg. 6 Änd. 00/Erg. 7 Änd. 00/Erg. 5/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 7/Korr. 1 Rev. 1/Korr. 1 | 19.08.2002 16.07.2003 26.02.2004 12.11.2003 26.02.2004 09.03.2005 | ||
Änd. 00/Erg. 8 Änd. 00/Erg. 9 Änd. 00/Erg. 10 Änd. 00/Erg. 11 Änd. 00/Erg. 12 Änd. 00/Erg. 13 | 09.11.2005 04.07.2006 02.02.2007 11.07.2008 15.10.2008 09.12.2010 | ||
Änd. 00/Erg. 14 Änd. 00/Erg. 15 Rev. 2/Korr. 1 | 23.06.2011 28.10.2011 14.03.2012 | ||
ECE-R 51 | ECE-Reglement Nr. 51 vom 15. Juli 1982 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Motorfahrzeugen mit mindestens vier Rädern hinsichtlich ihrer Geräuschentwicklung; | 70/157/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Erg. 1 Änd. 01 Korr. 1 Änd. 01/Erg. 1 Änd. 02 Änd. 02/Erg. 1 | 21.10.1984 27.04.1988 20.06.1988 12.09.1991 18.04.1995 05.05.1996 | ||
Änd. 02/Korr. 1 Änd. 02/Korr. 2 Änd. 02/Erg. 2 Änd. 02/Erg. 3 Änd. 02/Erg. 3/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 4 | 15.11.1996 11.03.1998 07.02.1999 17.11.1999 07.03.2001 02.02.2007 | ||
Änd. 02/Erg. 5 Änd. 02/Erg. 6 Änd. 02/Erg. 7 Änd. 02/Korr. 3 Rev. 2/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 8 | 18.06.2007 03.02.2008 30.01.2011 09.03.2011 14.03.2012 13.04.2012 | ||
ECE-R 52 | ECE-Reglement Nr. 52 vom 1. November 1982 hinsichtlich der konstruktiven Merkmale von Kleinbussen und Gesellschaftswagen (M2, M3) des öffentlichen Verkehrs mit geringer Sitzplatzzahl (max. 23 inkl. Führer); | 2001/85/EG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 01/Erg. 1 Änd. 01/Erg. 2 Änd. 01/Erg. 3 Änd. 01/Erg. 4 Änd. 01/Erg. 5 | 12.09.1995 03.01.1998 29.12.2000 21.02.2002 15.08.2002 07.12.2002 | ||
Änd. 01/Erg. 5/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 6 Änd. 01/Erg. 7 Änd. 01/Erg. 8 Änd. 01/Erg. 9 | 13.11.2002 12.08.2004 13.11.2004 09.11.2005 10.11.2007 | ||
ECE-R 53 | ECE-Reglement Nr. 53 vom 1. Februar 1983 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von L3-Fahrzeugen (Motorrädern) hinsichtlich des Anbaus der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen; | 93/92/EWG 2009/67/EG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 01 Änd. 01/Erg. 1 Änd. 01/Erg. 1/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 2 | 14.10.1990 16.06.1995 07.02.1999 18.11.1999 08.11.2000 09.09.2001 | ||
Änd. 01/Erg. 3 Änd. 01/Erg. 4 Änd. 01/Erg. 5 Änd. 01/Erg. 6 Änd. 01/Erg. 7 Änd. 01/Erg. 8 | 05.12.2001 26.02.2004 23.06.2005 04.07.2006 02.02.2007 11.07.2008 | ||
Änd. 01/Erg. 9 Änd. 01/Erg. 10 Änd. 01/Erg. 10/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 11 Änd. 01/Erg. 12 Änd. 01/Erg. 13 | 15.10.2008 24.10.2009 11.11.2009 09.12.2010 23.06.2011 28.10.2011 | ||
ECE-R 54 | ECE-Reglement Nr. 54 vom 1. März 1983 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Luftreifen für Nutzfahrzeuge und ihre Anhänger; | 92/23/EWG 97/24/EG Kapitel 1 | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Korr. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 3 Korr. 2 Änd. 00/Erg. 4 | 13.03.1988 28.04.1988 03.09.1989 18.08.1991 15.06.1992 14.01.1993 | ||
Änd. 00/Erg. 5 Änd. 00/Erg. 6 Änd. 00/Erg. 7 Änd. 00/Erg. 8 Änd. 00/Erg. 9 Rev. 1/Korr. 1 | 10.06.1994 18.04.1995 15.08.1995 26.12.1996 22.02.1997 23.06.1997 | ||
Änd. 00/Erg. 10 Änd. 00/Erg. 11 Änd. 00/Erg. 12 Änd. 00/Erg. 13 Änd. 00/Erg. 14 Änd. 00/Erg. 15 | 24.05.1998 07.02.1999 29.12.2000 29.03.2001 21.02.2002 30.10.2003 | ||
Änd. 00/Erg. 15/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 16 Rev. 2/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 17 Rev. 2/Korr. 2 Rev. 2/Korr. 3 Änd. 00/Erg. 18 | 23.06.2004 13.11.2004 09.03.2005 17.03.2010 22.06.2011 27.06.2012 27.01.2013 | ||
ECE-R 55 | ECE-Reglement Nr. 55 vom 1. März 1983 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von mechanischen Verbindungseinrichtungen für Fahrzeugkombinationen; | 94/20/EG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 01 Änd. 01/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 1 Änd. 01/Erg. 2 Änd. 01/Erg. 3 | 12.12.1993 16.09.2001 13.03.2002 17.03.2010 30.01.2011 13.04.2012 | ||
ECE-R 56 | ECE-Reglement Nr. 56 vom 15. Juni 1983 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Scheinwerfer für Motorfahrräder und ihnen gleichgestellte Fahrzeuge; | 97/24/EG Kapitel 2 | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Rev. 1/Korr. 1 Korr. 2 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 01 | 04.10.1987 10.05.1989 16.06.1992 10.03.1995 12.09.2001 | ||
ECE-R 57 | ECE-Reglement Nr. 57 vom 15. Juni 1983 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Scheinwerfer für Motorräder und ihnen gleichgestellte Fahrzeuge; | 97/24/EG Kapitel 2 | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 01/Erg. 1 Änd. 01/Erg. 2 Änd. 01/Erg. 2/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 3 Änd. 02 | 28.02.1989 27.10.1992 10.03.1995 10.03.1995 27.04.1998 12.09.2001 | ||
ECE-R 58 | ECE-Reglement Nr. 58 vom 1. Juli 1983 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von: | 70/221/EWG | |
I | Einrichtungen für den hinteren Unterfahrschutz; | ||
II | Fahrzeugen hinsichtlich der Anbringung von Einrichtungen eines genehmigten Typs für den hinteren Unterfahrschutz; | ||
III | Fahrzeugen hinsichtlich ihres hinteren Unterfahrschutzes: | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 02 Änd. 02/Erg. 1 Änd. 02/Erg. 2 | 25.03.1989 11.07.2008 26.07.2012 18.11.2012 | ||
ECE-R 59 | ECE-Reglement Nr. 59 vom 1. Oktober 1983 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Austauschschalldämpfern für Fahrzeuge der Klassen M1 und N1; | 70/157/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 01 | 28.01.1990 25.12.1994 10.10.2006 13.04.2012 | ||
ECE-R 60 | ECE-Reglement Nr. 60 vom 1. Juli 1984 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von zweirädrigen Motorfahrrädern und Motorrädern hinsichtlich der vom Fahrzeugführer zu betätigenden Bedienungsteile sowie der Kennzeichnung von Bedienungsteilen, Kontrollleuchten und Anzeigern; | 93/29/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 3 | 16.06.1995 12.08.2004 10.10.2006 | ||
ECE-R 61 | ECE-Reglement Nr. 61 vom 15. Juli 1984 für die Genehmigung der Nutzfahrzeuge hinsichtlich der aussen vorstehenden Teile vor der Rückwand der Führerkabine; | 92/114/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 | 10.10.2006 | ||
ECE-R 62 | ECE-Reglement Nr. 62 vom 1. September 1984 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Motorfahrzeugen mit Lenkstange hinsichtlich ihrer Sicherung gegen unbefugte Benützung; | 93/33/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 1/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 2 | 24.01.1988 08.03.2000 10.10.2006 | ||
ECE-R 64 | ECE-Reglement Nr. 64 vom 1. Oktober 1985 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Fahrzeugen, die mit Noträdern/-reifen ausgerüstet sind; | 92/23/EWG 97/24/EG Kapitel 1 | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 01 Änd. 01/Korr. 1 Änd. 02 Änd. 02/Korr. 1 | 17.09.1989 30.10.2003 03.02.2008 03.02.2008 19.08.2010 19.08.2010 | ||
Änd. 02/Erg. 1 Änd. 02/Erg. 2 | 13.04.2012 27.01.2013 | ||
ECE-R 65 | ECE-Reglement Nr. 65 vom 15. Juni 1986 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von besonderen Warnlichtern für Motorfahrzeuge; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 3/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 4 Änd. 00/Erg. 4/Korr. 1 | 24.08.1993 23.01.1997 15.08.2002 12.11.2003 13.11.2004 13.11.2004 | ||
Änd. 00/Erg. 5 Änd. 00/Erg. 6 Änd. 00/Erg. 6/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 7 Änd. 00/Erg. 8 | 02.02.2007 15.10.2008 15.10.2008 23.06.2011 18.11.2012 | ||
ECE-R 66 | ECE-Reglement Nr. 66 vom 1. Dezember 1986 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Gesellschaftswagen hinsichtlich der Festigkeit ihres Aufbaus; | 2001/85/EG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 01 Änd. 01/Korr. 1 Änd. 01/Korr. 2 Änd. 01/Erg. 1 Änd. 02 | 03.09.1997 09.11.2005 15.11.2006 14.03.2007 15.10.2008 19.08.2010 | ||
ECE-R 67 | ECE-Reglement Nr. 67 vom 1. Juni 1987 über einheitliche Vorschriften für die: | ||
I | Genehmigung der speziellen Ausrüstung in Motorfahrzeugen in deren Antriebssystem verflüssigte Gase verwendet werden; | ||
II | Genehmigung eines Fahrzeugs, das mit der speziellen Ausrüstung für die Verwendung von verflüssigten Gasen in einem Antriebssystem ausgestattet ist, in Bezug auf den Einbau dieser Ausrüstung: | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Korr. 1 Änd. 01/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 1 Änd. 01/Korr. 2 Änd. 01/Erg. 2 | 13.11.1999 10.11.1999 08.11.2000 29.03.2001 27.06.2001 16.07.2003 | ||
Änd. 01/Erg. 2/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 3 Änd. 01/Erg. 4 Änd. 01/Erg. 5 Änd. 01/Erg. 6 Änd. 01/Erg. 2/Korr. 2 | 10.03.2004 13.11.2004 04.04.2005 23.06.2005 18.01.2006 16.11.2005 | ||
Änd. 01/Erg. 7 Änd. 01/Erg. 8 Änd. 01/Erg. 9 Änd. 01/Erg. 10 | 02.02.2007 03.02.2008 19.08.2010 26.07.2012 | ||
ECE-R 69 | ECE-Reglement Nr. 69 vom 15. Mai 1987 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Tafeln zur hinteren Kennzeichnung bauartbedingt langsam fahrender Motorfahrzeuge und ihrer Anhänger; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 01/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 1 Änd. 01/Erg. 2 Änd. 01/Erg. 3 Änd. 01/Erg. 4 | 27.09.1997 12.03.1997 07.02.1999 05.12.2001 18.06.2007 15.10.2008 | ||
Änd. 01/Erg. 5 | 24.10.2009 | ||
ECE-R 70 | ECE-Reglement Nr. 70 vom 15. Mai 1987 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Tafeln zur hinteren Kennzeichnung schwerer und langer Fahrzeuge; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 01/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 1 Änd. 01/Erg. 2 Änd. 01/Erg. 3 Änd. 01/Korr. 2 | 27.09.1997 12.03.1997 03.01.1998 07.02.1999 12.09.2001 17.11.2004 | ||
Änd. 01/Erg. 3/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 4 Änd. 01/Erg. 5 Änd. 00/Korr. 1 Änd. 01/Korr. 3 Änd. 01/Erg. 2/Korr. 1 | 22.06.2005 10.10.2006 02.02.2007 15.11.2006 15.11.2006 15.11.2006 | ||
Änd. 01/Erg. 6 Änd. 01/Erg. 7 Änd. 01/Erg. 7/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 8 | 15.10.2008 24.10.2009 09.03.2011 18.11.2012 | ||
ECE-R 71 | ECE-Reglement Nr. 71 vom 1. August 1987 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von landwirtschaftlichen Traktoren hinsichtlich des Sichtfeldes für den Fahrzeugführer | 74/347/EWG | |
ECE-R 72 | ECE-Reglement Nr. 72 vom 15. Februar 1988 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Scheinwerfern mit Halogenlampen (HS1-Glühlampen) für asymmetrisches Abblendlicht und Fernlicht für Motorräder; | 97/24/EG Kapitel 2 | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Korr. 1 Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 1/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 01 | 10.05.1989 27.10.1992 10.03.1995 28.07.1998 12.09.2001 | ||
ECE-R 73 | ECE-Reglement Nr. 73 vom 1. Januar 1988 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von schweren Motorwagen, Anhängern und Sattelanhängern hinsichtlich ihres Seitenschutzes (seitliche Schutzvorrichtung); | 89/297/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 01 | 10.11.2007 09.12.2010 | ||
ECE-R 75 | ECE-Reglement Nr. 75 vom 1. April 1988 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Luftreifen für Motorräder; | 97/24/EG Kapitel 1 | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Erg. 1/Korr. 1 Erg. 2/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 4 | 01.03.1994 01.03.1994 01.03.1994 01.03.1994 23.10.1994 02.02.1995 | ||
Änd. 00/Erg. 5 Änd. 00/Erg. 6 Änd. 00/Erg. 7 Rev. 1/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 8 Änd. 00/Erg. 9 | 26.02.1996 26.12.1996 23.02.1997 23.06.1997 07.05.1998 07.02.1999 | ||
Änd. 00/Erg. 10 Änd. 00/Erg. 11 Rev. 1/Korr. 2 Änd. 00/Erg. 12 Änd. 00/Erg. 13 Rev. 2/Korr. 1 | 05.12.2001 16.07.2003 22.06.2005 03.02.2008 24.10.2009 22.06.2011 | ||
ECE-R 77 | ECE-Reglement Nr. 77 vom 30. September 1988 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Parkleuchten für Motorfahrzeuge; | 77/540/EWG 79/532/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Korr. 1 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 4 Änd. 00/Erg. 5 | 05.05.1991 24.09.1992 01.07.1992 11.02.1996 27.09.1997 29.12.2000 | ||
Änd. 00/Erg. 6 Änd. 00/Erg. 7 Änd. 00/Erg. 8 Änd. 00/Erg. 8/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 9 Änd. 00/Erg. 10 | 15.08.2002 16.07.2003 27.02.2004 27.02.2004 04.07.2006 02.02.2007 | ||
Änd. 00/Erg. 11 Änd. 00/Erg. 12 Änd. 00/Erg. 13 Änd. 00/Erg. 14 | 11.07.2008 15.10.2008 09.12.2010 23.06.2011 | ||
ECE-R 78 | ECE-Reglement Nr. 78 vom 15. Oktober 1988 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Fahrzeugen der Klasse L hinsichtlich der Bremsen; | 93/14/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 01/Korr. 1 Änd. 02 Änd. 02/Erg. 1 Änd. 02/Erg. 2 Änd. 02/Erg. 3 | 22.11.1990 01.07.1992 08.01.1995 21.03.1995 22.02.1997 07.12.2002 | ||
Änd. 03 Änd. 03/Korr. 1 Änd. 03/Erg. 1 Änd. 03/Korr. 2 | 18.06.2007 12.03.2008 26.02.2009 23.06.2010 | ||
ECE-R 79 | ECE-Reglement Nr. 79 vom 1. Dezember 1988 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Fahrzeugen hinsichtlich ihrer Lenkanlage; | 70/311/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Korr. 1 Änd. 00/Erg. 2 Korr. 2 Änd. 01 Änd. 01/Erg. 1 | 11.02.1990 09.11.1990 05.12.1994 30.06.1995 14.08.1995 07.02.1999 | ||
Änd. 01/Erg. 2 Änd. 01/Erg. 3 Rev. 2/Korr. 1 | 31.01.2003 04.04.2005 22.06.2005 | ||
ECE-R 80 | ECE-Reglement Nr. 80 vom 23. Februar 1989 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Sitze von Gesellschaftswagen sowie dieser Fahrzeuge hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit der Sitze und ihrer Verankerungen; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Korr. 1 Änd. 01 Änd. 01/Erg. 1 Änd. 01/Erg. 2 Änd. 01/Erg. 3 Änd. 01/Korr. 1 | 02.08.1990 08.02.1998 06.02.1999 29.12.2000 18.06.2007 12.11.2008 | ||
Änd. 02 Änd. 03 | 30.01.2011 26.07.2012 | ||
ECE-R 81 | ECE-Reglement Nr. 81 vom 1. März 1989 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Rückspiegeln für zweirädrige Motorfahrzeuge mit oder ohne Seitenwagen und hinsichtlich der Anbringung der Rückspiegel an der Lenkstange; | 97/24/EG Kapitel 4 | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 | 03.01.1998 18.06.2007 | ||
ECE-R 82 | ECE-Reglement Nr. 82 vom 17. März 1989 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Scheinwerfern mit Halogenlampen (HS2-Glühlampen) für Motorfahrräder und ihnen gleichgestellte Fahrzeuge; | 97/24/EG Kapitel 2 | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 | 12.09.2001 | ||
ECE-R 83 | ECE-Reglement Nr. 83 vom 5. November 1989 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Fahrzeuge hinsichtlich der Emission gasförmiger Schadstoffe aus dem Motor entsprechend den Treibstofferfordernissen des Motors; | 70/220/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 01/Korr. 1 Änd. 01/Korr. 2 Änd. 02 Änd. 03 Änd. 03/Erg. 1 | 30.12.1992 11.09.1992 01.07.1994 02.07.1995 07.12.1996 14.05.1998 | ||
Änd. 03/Erg. 1/Korr. 1 Änd. 04 Änd. 04/Korr. 1 Änd. 05 Änd. 03/Erg. 1/Korr. 2 Änd. 05/Erg. 1 | 23.06.1999 13.11.1999 10.11.1999 29.03.2001 08.11.2000 12.09.2001 | ||
Änd. 05/Korr. 1 Änd. 05/Erg. 2 Änd. 05/Korr. 1 Änd. 05/Korr. 2 Änd. 05/Erg. 3 Änd. 05/Erg. 4 | 07.11.2001 21.02.2002 07.11.2001 25.06.2003 27.02.2004 12.08.2004 | ||
Änd. 05/Korr. 3 Änd. 05/Erg. 5 Änd. 05/Erg. 6 Rev. 3/Korr. 1 Änd. 05/Erg. 6/Korr. 1 Änd. 05/Erg. 7 | 23.06.2004 04.04.2005 02.02.2007 14.11.2007 25.06.2008 26.02.2009 | ||
Änd. 05/Erg. 8 Änd. 05/Erg. 9 Änd. 05/Erg. 7/Korr. 1 Änd. 05/Erg. 10 Änd. 06 Änd. 06/Korr. 1 | 22.07.2009 17.03.2010 10.11.2010 23.06.2011 09.12.2010 09.12.2010 | ||
Änd. 06/Erg. 1 Änd. 06/Erg. 2 | 23.06.2011 13.04.2012 | ||
ECE-R 84 | ECE-Reglement Nr. 84 vom 15. Juli 1990 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Motorfahrzeugen, die mit einem Verbrennungsmotor ausgerüstet sind, hinsichtlich des Treibstoffverbrauchs | ||
ECE-R 85 | ECE-Reglement Nr. 85 vom 15. September 1990 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Verbrennungsmotoren oder elektrischen Antriebssystemen für den Antrieb von Motorfahrzeugen der Klassen M und N hinsichtlich der Messung der Nutzleistung und der höchsten Dreissig-Minuten-Leistung elektrischer Antriebssysteme; | 80/1269/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 4 Änd. 00/Erg. 5 | 09.07.1996 14.05.1998 27.02.2004 23.06.2005 17.03.2010 |
ECE-R 86 | ECE-Reglement Nr. 86 vom 1. August 1990 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von land- und forstwirtschaftlichen Traktoren hinsichtlich des Anbaus der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen; | 78/933/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 4 Änd. 00/Erg. 5 | 15.02.1996 27.02.2004 02.02.2007 15.10.2008 24.10.2009 | ||
ECE-R 87 | ECE-Reglement Nr. 87 vom 1. November 1990 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Tagfahrleuchten für Motorfahrzeuge; | 76/758/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Korr. 1 Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 4 Änd. 00/Erg. 5 | 01.07.1992 15.02.1996 18.01.1998 29.12.2000 12.08.2002 16.07.2003 | ||
Änd. 00/Erg. 6 Änd. 00/Erg. 6/Korr. 1 Rev. 1/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 7 Änd. 00/Erg. 8 Änd. 00/Erg. 9 | 27.02.2004 27.02.2004 16.11.2005 04.07.2006 10.10.2006 02.02.2007 | ||
Änd. 00/Erg. 10 Änd. 00/Erg. 11 Änd. 00/Erg. 12 Änd. 00/Erg. 13 Änd. 00/Erg. 14 Rev. 2/Korr. 1 | 18.06.2007 03.02.2008 11.07.2008 15.10.2008 24.10.2009 11.11.2009 | ||
Änd. 00/Erg. 15 Rev. 2/Korr. 2 | 09.12.2010 09.03.2011 | ||
ECE-R 88 | ECE-Reglement Nr. 88 vom 10. April 1991 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von retroreflektierenden Reifen für Zweiradfahrzeuge; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 1 | 27.08.1993 18.06.2007 | ||
ECE-R 89 | ECE-Reglement Nr. 89 vom 1. Oktober 1992 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von: | 92/24/EWG | |
I | Fahrzeugen hinsichtlich der Begrenzung ihrer Höchstgeschwindigkeit; | ||
II | Fahrzeugen hinsichtlich des Einbaus einer Geschwindigkeits-Begrenzungsanlage (SLD) eines genehmigten Typs; | ||
III | Geschwindigkeits-Begrenzungseinrichtungen (SLD): | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 2 | 12.08.2002 12.03.2008 30.01.2011 | ||
ECE-R 90 | ECE-Reglement Nr. 90 vom 1. November 1992 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Ersatz-Bremsbelag-Einheiten, Ersatz-Trommelbremsbelägen sowie Ersatz-Bremsscheiben und Ersatz-Bremstrommeln für Motorfahrzeuge und ihre Anhänger; | 71/320/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 01/Erg. 1 Änd. 01/Erg. 2 Änd. 01/Erg. 2/Korr. 2 Änd. 01/Erg. 3 Änd. 01/Erg. 2/Korr. 3 | 18.09.1994 14.08.1995 05.03.1997 11.03.1998 13.11.1999 10.03.1999 | ||
Änd. 01/Erg. 4 Änd. 01/Erg. 2/Korr. 4 Änd. 01/Erg. 5 Änd. 01/Erg. 6 Änd. 01/Erg. 7 Änd. 01/Erg. 8 | 29.12.2000 08.03.2000 07.12.2002 09.11.2005 18.01.2006 02.02.2007 | ||
Änd. 01/Erg. 9 Rev. 1/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 10 Änd. 01/Erg. 11 Rev. 2/Korr. 1 Änd. 02 Änd. 02/Erg. 1 | 10.11.2007 12.03.2008 15.10.2008 24.10.2009 23.06.2010 28.10.2011 18.11.2012 | ||
ECE-R 91 | ECE-Reglement Nr. 91 vom 15. Oktober 1993 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Seitenmarkierungsleuchten für Motorfahrzeuge und ihre Anhänger; | 76/758/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 4 Änd. 00/Erg. 5 Änd. 00/Erg. 6 | 15.02.1996 21.09.1997 29.12.2000 12.08.2002 16.07.2003 27.02.2004 | ||
Änd. 00/Erg. 4/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 6/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 7 Änd. 00/Erg. 8 Änd. 00/Erg. 9 Änd. 00/Erg, 10 | 12.11.2003 27.02.2004 23.06.2005 04.07.2006 02.02.2007 11.07.2008 | ||
Änd. 00/Erg. 11 Änd. 00/Erg. 12 Änd. 00/Erg. 13 | 15.10.2008 09.12.2010 23.06.2011 | ||
ECE-R 92 | ECE-Reglement Nr. 92 vom 1. November 1993 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von nichtoriginalen Austauschschalldämpferanlagen für Motorräder, Motorfahrräder und Dreiradfahrzeuge; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 2/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 01 | 07.02.1999 09.11.2005 08.03.2006 10.10.2006 18.11.2012 | ||
ECE-R 93 | ECE-Reglement Nr. 93 vom 27. Februar 1994 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von: | 2000/40/EG | |
I | Einrichtungen für den vorderen Unterfahrschutz (FUPDs); | ||
II | Fahrzeugen hinsichtlich des Anbaus einer Einrichtung eines genehmigten Typs für den vorderen Unterfahrschutz; | ||
III | Fahrzeugen hinsichtlich ihres vorderen Unterfahrschutzes (FUP). | ||
ECE-R 94 | ECE-Reglement Nr. 94 vom 1. Oktober 1995 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Motorfahrzeuge (M1 < 2,5 t) hinsichtlich des Schutzes der Insassen bei einem Frontalaufprall; | 96/79/EG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 01 Änd. 01/Erg. 1 Änd. 01/Erg. 2 Änd. 01/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 3 | 12.08.1996 12.08.1998 21.02.2002 31.01.2003 26.06.2002 02.02.2007 | ||
Änd. 01/Korr. 2 Rev. 1/Korr. 1 Änd. 02 Änd. 02/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 1 Änd. 01/Erg. 4 Änd. 02/Erg. 2 | 14.11.2007 24.06.2009 23.06.2011 23.06.2011 13.04.2012 26.07.2012 26.07.2012 | ||
ECE-R 95 | ECE-Reglement Nr. 95 vom 6. Juli 1995 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Motorfahrzeuge (M1 und N1) hinsichtlich des Schutzes der Insassen bei einem Seitenaufprall; | 96/27/EG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Korr. 2 Änd. 01 Änd. 01/Erg. 1 Änd. 01/Korr. 1 Änd. 00/Korr. 3 Änd. 02 | 10.03.1995 12.08.1998 14.11.1999 08.11.2000 26.06.2002 16.07.2003 | ||
Änd. 02/Erg. 1 Änd. 02/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 1/Korr. 1 Änd. 03 Änd. 03/Korr. 1 Änd. 03/Erg. 1 | 12.08.2004 16.11.2005 14.11.2007 23.06.2011 23.06.2011 26.07.2012 | ||
ECE-R 96 | ECE-Reglement Nr. 96 vom 15. Dezember 1995 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Motoren mit Selbstzündung für land- und forstwirtschaftliche Traktoren und mobilen Maschinen, die nicht für den Strassenverkehr bestimmt sind, hinsichtlich der Emissionen von Schadstoffen aus dem Motor; | 97/68/EG 2000/25/EG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Korr. 1 Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 01 Änd. 01/Erg. 1 | 30.06.1995 05.03.1997 05.02.2000 16.09.2001 31.01.2003 | ||
Änd. 01/Erg. 2 Änd. 02 Änd. 03 | 12.08.2004 03.02.2008 26.07.2012 | ||
ECE-R 97 | ECE-Reglement Nr. 97 vom 1. Januar 1996 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Fahrzeugalarmsystemen (FAS) und Motorfahrzeugen hinsichtlich ihrer Alarmsysteme (AS); | 74/61/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg.1 Änd. 00/Korr. 1 Änd. 01 Änd. 01/Erg. 1 Änd. 01/Erg. 2 Änd. 01/Erg. 3 | 02.10.1997 05.11.1997 13.01.2000 12.09.2001 05.12.2001 12.08.2002 | ||
Änd. 00/Erg. 1/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 2/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 4 Änd. 01/Erg. 5 Änd. 01/Erg. 6 | 13.03.2002 13.03.2002 10.10.2006 18.06.2007 23.06.2011 | ||
ECE-R 98 | ECE-Reglement Nr. 98 vom 15. April 1996 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der MotorfahrzeugScheinwerfer mit Gasentladungs-Lichtquellen; | 76/761/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 4 Änd. 00/Erg. 5 | 03.01.1998 07.11.2001 10.12.2002 30.10.2003 12.08.2004 13.11.2004 | ||
Änd. 00/Erg. 6 Änd. 00/Erg. 7 Änd. 00/Erg. 8 Änd. 00/Erg. 9 Änd. 00/Erg. 9/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 5/Korr. 1 | 04.07.2006 10.10.2006 18.06.2007 11.07.2008 11.07.2008 12.03.2008 | ||
Änd. 00/Erg. 10 Änd. 00/Erg. 11 Änd. 00/Erg. 9/Korr. 2 Änd. 00/Erg. 12 Änd. 00/Erg. 10/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 13 | 15.10.2008 22.07.2009 10.03.2009 24.10.2009 11.11.2009 19.08.2010 | ||
Änd. 01 Änd. 01/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 1 Änd. 01/Erg. 2 Änd. 01/Erg. 3 | 09.12.2010 09.03.2011 28.10.2011 26.07.2012 18.11.2012 | ||
ECE-R 99 | ECE-Reglement Nr. 99 vom 15. April 1996 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Gasentladungs-Lichtquellen für genehmigte Gasentladungs-Leuchteinheiten von Motorfahrzeugen; | 76/761/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 1/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 2/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 4 | 07.05.1998 27.02.2004 10.03.2004 16.11.2005 04.07.2006 15.10.2008 | ||
Rev. 1/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 5 Änd. 00/Erg. 6 Änd. 00/Erg. 7 | 12.11.2008 19.08.2010 09.12.2010 26.07.2012 | ||
ECE-R 100 | ECE-Reglement Nr. 100 vom 23. August 1996 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der batteriebetriebenen Elektrofahrzeuge hinsichtlich der besonderen Anforderungen an die Bauweise und die Betriebssicherheit; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 1 Änd. 01 Änd. 01/Erg. 1 | 28.06.1996 21.02.2002 04.12.2010 26.07.2012 | ||
ECE-R 101 | ECE-Reglement Nr. 101 vom 1. Januar 1997 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Personenwagen, die nur mit einem Verbrennungsmotor oder mit Hybrid-Elektro-Antrieb betrieben werden, hinsichtlich der Messung der Kohlendioxidemission und des Kraftstoffverbrauchs und/oder der Messung des Stromverbrauchs und der elektrischen Reichweite sowie der nur mit Elektroantrieb betriebenen Fahrzeuge der Klassen M1 und N1 hinsichtlich der Messung des Stromverbrauchs und der elektrischen Reichweite; | 80/1268/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 4 Änd. 00/Erg. 5 Änd. 00/Erg. 6 | 10.08.1997 14.05.1998 05.02.2000 12.09.2001 31.01.2003 04.04.2005 | ||
Änd. 00/Erg. 7 Änd. 00/Erg. 8 Änd. 00/Erg. 9 Änd. 01 Änd. 01/Erg. 1 | 18.06.2007 22.07.2009 19.08.2010 09.12.2010 27.01.2013 | ||
ECE-R 102 | ECE-Reglement Nr. 102 vom 13. Dezember 1996 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung: | ||
I | einer Kurzkupplungseinrichtung; | ||
II | von Fahrzeugen hinsichtlich des Anbaus eines genehmigten Typs einer Kurzkupplungseinrichtung. | ||
ECE-R 103 | ECE-Reglement Nr. 103 vom 23. Februar 1997 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Austauschkatalysatoren; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 3 | 06.07.2000 04.04.2005 23.06.2011 | ||
ECE-R 104 | ECE-Reglement Nr. 104 vom 15. Januar 1998 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung retroreflektierender Markierungen für Fahrzeuge der Klassen M, N und O; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 4 Änd. 00/Erg. 4/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 5 | 13.01.2000 10.12.2002 02.02.2007 18.06.2007 14.11.2007 11.07.2008 | ||
Änd. 00/Erg. 3/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 6 Änd. 00/Erg. 3/Korr. 2 Änd. 00/Erg. 7 | 12.03.2008 24.10.2009 10.03.2010 26.07.2012 | ||
ECE-R 105 | ECE-Reglement Nr. 105 vom 7. Mai 1998 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Motorfahrzeugen für den Transport gefährlicher Güter hinsichtlich ihrer speziellen Konstruktionsmerkmale; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 02 Änd. 02/Korr. 1 Änd. 02/Korr. 2 Änd. 02/Korr. 3 Änd. 03 | 13.01.2000 05.12.2001 13.03.2002 13.11.2002 12.03.2003 23.06.2005 | ||
Änd. 04 Änd. 04/Erg. 1 Änd. 05 Änd. 05/Erg. 1 | 18.06.2007 22.07.2009 23.06.2011 18.11.2012 | ||
ECE-R 106 | ECE-Reglement Nr. 106 vom 7. Mai 1998 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Luftreifen für landwirtschaftliche Fahrzeuge und ihre Anhänger; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 2/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 4 | 13.01.2000 31.01.2003 26.06.2002 10.03.2004 13.11.2004 02.02.2007 | ||
Änd. 00/Erg. 5 Änd. 00/Erg. 5/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 6 Änd. 00/Erg. 7 Änd. 00/Erg. 8 Änd. 00/Erg. 9 | 10.11.2007 25.06.2008 26.02.2009 24.10.2009 17.03.2010 27.01.2013 | ||
ECE-R 107 | ECE-Reglement Nr. 107 vom 18. Juni 1998 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Fahrzeugen der Klassen M2 und M3 hinsichtlich ihrer allgemeinen Konstruktionsmerkmale; | 2001/85/EG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 3/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 4 | 12.11.1998 21.02.2002 11.08.2002 10.12.2002 13.11.2002 30.10.2003 | ||
Änd. 01 Änd. 02 Änd. 02/Erg. 1 Änd. 02/Erg. 2 Änd. 02/Erg. 3 | 12.08.2004 10.11.2007 11.07.2008 15.10.2008 22.07.2009 | ||
Änd. 02/Korr. 1 (Betrifft nur den französischen Text) | 10.03.2009 | ||
Änd. 02/Korr. 2 | 10.03.2009 | ||
Änd. 02/Erg. 4 Änd. 02/Erg. 5 Rev. 2/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 3/Korr. 1 Änd. 03 Rev. 2/Korr. 2 | 24.10.2009 24.10.2009 11.11.2009 11.11.2009 19.08.2010 10.03.2010 | ||
Rev. 2/Korr. 3 Änd. 02/Erg. 6 Änd. 03/Erg. 1 Änd. 02/Erg. 5/Korr. 1 Änd. 02/Erg. 7 Änd. 03/Erg. 2 | 10.11.2010 09.12.2010 09.12.2010 09.03.2011 23.06.2011 28.10.2011 | ||
Änd. 04 Änd. 03/Erg. 1/Korr. 1 Rev. 2/Korr. 4 Rev. 3/Korr. 1 Änd. 04/Erg. 1 Änd. 05 Änd. 04/Erg. 2 | 28.10.2011 16.11.2011 16.11.2011 14.03.2012 26.07.2012 26.07.2012 18.11.2012 | ||
ECE-R 108 | ECE-Reglement Nr. 108 vom 23. Juni 1998 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Herstellung runderneuerter Luftreifen für Motorfahrzeuge und ihre Anhänger; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Korr. 2 Änd. 00/Erg. 3 | 10.03.1999 30.10.2003 23.06.2005 12.03.2008 17.03.2010 | ||
ECE-R 109 | ECE-Reglement Nr. 109 vom 23. Juni 1998 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Herstellung runderneuerter Luftreifen für Nutzfahrzeuge und ihre Anhänger; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 1/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 4 | 10.03.1999 21.02.2002 12.03.2003 13.11.2004 09.11.2005 10.11.2007 | ||
Änd. 00/Erg. 5 Änd. 00/Erg. 6 | 24.10.2009 17.03.2010 | ||
ECE-R 110 | ECE-Reglement Nr. 110 vom 28. Dezember 2000 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der: | ||
I | speziellen Bauteile von Motorfahrzeugen, in deren Antriebssystem komprimiertes Erdgas (CNG) verwendet wird; | ||
II | Fahrzeuge hinsichtlich des Einbaus spezieller Bauteile eines genehmigten Typs für die Verwendung von komprimiertem Erdgas (CNG) in ihrem Antriebssystem: | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Korr. 1 Änd. 00/Korr. 2 Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 4 | 08.11.2000 27.06.2001 31.01.2003 27.02.2004 12.08.2004 04.07.2006 | ||
Änd. 00/Erg. 5 Änd. 00/Erg. 6 Änd. 00/Erg. 7 Änd. 00/Erg. 8 Änd. 00/Erg. 9 | 02.02.2007 18.06.2007 03.02.2008 22.07.2009 19.08.2010 | ||
ECE-R 111 | ECE-Reglement Nr. 111 vom 28. Dezember 2000 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Tankfahrzeugen der Klassen N und O hinsichtlich der Überschlagsicherheit; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 | 04.04.2005 | ||
ECE-R 112 | ECE-Reglement Nr. 112 vom 21. September 2001 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Motorfahrzeug-Scheinwerfern für asymmetrisches Abblendlicht und/oder Fernlicht, ausgerüstet mit Glühlampen und/oder Leuchtdioden-Modulen (LED); | 76/761/EWG 79/532/EWG 97/24/EG Kapitel 2 | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 4 Änd. 00/Erg. 5 Änd. 00/Erg. 6 | 11.08.2002 10.12.2002 30.10.2003 13.11.2004 04.07.2006 10.10.2006 | ||
Änd. 00/Erg. 7 Änd. 00/Erg. 8 Änd. 00/Erg. 8/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 9 Änd. 00/Erg. 5/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 10 | 02.02.2007 11.07.2008 11.07.2008 15.10.2008 12.03.2008 22.07.2009 | ||
Änd. 00/Erg. 8/Korr. 2 Änd. 00/Erg. 11 Änd. 00/Erg. 12 Änd. 01 Änd. 01/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 1 Änd. 01/Erg. 2 Änd. 01/Erg. 3 | 10.03.2009 24.10.2009 19.08.2010 09.12.2010 09.03.2011 28.10.2011 26.07.2012 18.11.2012 | ||
ECE-R 113 | ECE-Reglement Nr. 113 vom 21. September 2001 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Motorfahrzeug-Scheinwerfern für symmetrisches Abblendlicht und/oder Fernlicht, ausgerüstet mit Glühlampen, Gasentladungs-Lichtquellen oder LED-Modulen; | 93/92/EWG 97/24/EG Kapitel 2 2009/67/EG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 2/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 2/Korr. 2 | 11.08.2002 13.11.2002 27.02.2004 10.03.2004 23.06.2005 16.11.2005 | ||
Änd. 00/Erg. 4 Änd. 00/Erg. 5 Änd. 00/Erg. 6 Änd. 00/Erg. 7 Änd. 00/Erg. 8 Änd. 00/Erg. 9 | 10.10.2006 02.02.2007 11.07.2008 15.10.2008 22.07.2009 19.08.2010 | ||
Änd. 00/Erg. 9/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 10 Änd. 01 Änd. 01/Erg. 1 | 09.03.2011 26.07.2012 26.07.2012 18.11.2012 | ||
ECE-R 114 | ECE-Reglement Nr. 114 vom 1. Februar 2003 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung: | ||
I | eines Airbag-Moduls für ein Ersatz-Airbag-System; | ||
II | eines Ersatz-Lenkrades, ausgestattet mit einem genehmigten Typ eines Airbag-Moduls; | ||
III | eines Ersatz-Airbag-Systems, welches nicht in einem Ersatz-Lenkrad eingebaut ist. | ||
ECE-R 115 | ECE-Reglement Nr. 115 vom 30. Oktober 2003 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der: | ||
I | speziellen Nachrüstsysteme für Flüssiggas (LPG) zum Einbau in Motorfahrzeuge zur Verwendung von Flüssiggas in ihrem Antriebssystem; | ||
II | speziellen Nachrüstsysteme für komprimiertes Erdgas (CNG) zum Einbau in Motorfahrzeuge zur Verwendung von komprimiertem Erdgas in ihrem Antriebssystem: | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 1/Korr. 1 Änd. 00/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 4 | 09.11.2005 18.01.2006 16.11.2005 21.06.2006 11.07.2008 19.08.2010 | ||
Änd. 00/Erg. 4/Korr. 1 | 22.06.2011 | ||
ECE-R 116 | ECE-Reglement Nr. 116 vom 6. April 2005 über einheitliche technische Vorschriften hinsichtlich des Schutzes von Motorfahrzeugen gegen die unbefugte Verwendung; | 74/61/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 3 | 16.11.2005 10.10.2006 15.10.2008 23.06.2011 | ||
ECE-R 117 | ECE-Reglement Nr. 117 vom 6. April 2005 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Reifen hinsichtlich der Rollgeräuschemissionen und der Haftung auf nassen Oberflächen und/oder des Rollwiderstandes; | 92/23/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Korr. 1 Änd. 00/Korr. 2 Änd. 01 Änd. 01/Korr. 1 Änd. 01/Korr. 2 Änd. 01/Korr. 3 | 22.06.2005 21.06.2006 02.02.2007 14.03.2007 25.06.2008 10.03.2009 | ||
Änd. 02 Änd. 02/Korr. 1 Änd. 02/Korr. 2 Änd. 02/Korr. 3 Änd. 02/Erg. 1 | 30.01.2011 30.01.2011 22.06.2011 22.06.2011 18.11.2012 | ||
ECE-R 118 | ECE-Reglement Nr. 118 vom 6. April 2005 über einheitliche Vorschriften über das Brennverhalten und/oder die Dichtigkeit gegenüber Treibstoffen und Schmiermitteln von verwendeten Ausstattungen in der Konstruktion von Motorfahrzeugen bestimmter Klassen; | 95/28/EG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 02 | 09.12.2010 26.07.2012 | ||
ECE-R 119 | ECE-Reglement Nr. 119 vom 6. April 2005 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Abbiegescheinwerfern für Motorfahrzeuge; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 4 Änd. 00/Erg. 5 Änd. 01 | 02.02.2007 11.07.2008 15.10.2008 22.07.2009 09.12.2010 23.06.2011 | ||
Änd. 01/Korr. 1 Änd. 01/Erg. 1 | 23.06.2011 18.11.2012 | ||
ECE-R 120 | ECE-Reglement Nr. 120 vom 6. April 2005 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Verbrennungsmotoren für land- und forstwirtschaftliche Traktoren sowie für mobile Maschinen und Geräte, die nicht für den Strassenverkehr bestimmt sind, hinsichtlich der Messung der Nutzleistung, des Nutzdrehmoments und des spezifischen Kraftstoffverbrauchs; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 1 Änd. 01 | 26.06.2007 13.04.2012 26.07.2012 | ||
ECE-R 121 | ECE-Reglement Nr. 121 vom 18. Januar 2006 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Fahrzeugen hinsichtlich der Anordnung und Kennzeichnung der Handbetätigungseinrichtungen, Kontrollleuchten und Anzeiger; | 78/316/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Korr. 1 Änd. 00/Korr. 2 Änd. 00/Korr. 3 Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Korr. 4 Änd. 00/Erg. 2 | 18.01.2006 08.03.2006 15.11.2006 10.11.2007 14.11.2007 15.10.2008 | ||
Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Korr. 5 Änd. 00/Erg. 1/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 4 Änd. 00/Erg. 5 Änd. 00/Erg. 6 Änd. 00/Erg. 7 | 24.10.2009 11.11.2009 11.11.2009 23.06.2011 28.10.2011 26.07.2012 18.11.2012 | ||
ECE-R 122 | ECE-Reglement Nr. 122 vom 18. Januar 2006 über einheitliche technische Vorschriften für die Typengenehmigung von Fahrzeugen der Klassen M, N und O hinsichtlich ihrer Heizungssysteme; | 2001/56/EG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Korr. 1 Änd. 00/Korr. 2 Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 3 | 18.01.2006 15.11.2006 22.07.2009 23.06.2011 26.07.2012 | ||
ECE-R 123 | ECE-Reglement Nr. 123 vom 2. Februar 2007 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von adaptiven Frontbeleuchtungssystemen (AFS) für Motorfahrzeuge; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Korr. Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Korr. 2 | 02.02.2007 11.07.2008 12.03.2008 15.10.2008 26.02.2009 10.03.2009 | ||
Änd. 00/Erg. 4 Änd. 01 Änd. 01/Korr. 1 Änd. 01/Korr. 2 Änd. 01/Erg. 1 Änd. 01/Erg. 2 Änd. 01/Erg. 3 | 19.08.2010 09.12.2010 09.12.2010 09.03.2011 28.10.2011 26.07.2012 18.11.2012 | ||
ECE-R 124 | ECE-Reglement Nr. 124 vom 2. Februar 2007 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Rädern für Personenwagen und ihre Anhänger; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 | 30.01.2011 | ||
ECE-R 125 | ECE-Reglement Nr. 125 vom 9. November 2007 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Motorfahrzeugen hinsichtlich des Sichtfeldes des Fahrzeugführers nach vorn; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 4 | 03.02.2008 19.08.2010 10.11.2010 09.12.2010 26.07.2012 | ||
ECE-R 126 | ECE-Reglement Nr. 126 vom 9. November 2007 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von nachrüstbaren Trennsystemen zum Schutz von Fahrzeuginsassen vor Gepäck, das sich aus seiner Lage verschiebt | ||
16 OECD-Normen
OECD-Norm Nr. | Titel | EG/EWG-Grunderlass |
III | Dynamische Prüfung | 2009/57EG |
Verankerungen der Sicherheitsgurte | 76/115/EWG | |
IV | Statische Prüfung | 2009/75EG |
Verankerungen der Sicherheitsgurte | 76/115/EWG | |
VI | Vorne angebrachte Schutzeinrichtung | 87/402/EWG |
Verankerungen der Sicherheitsgurte | 76/115/EWG | |
VII | Hinten angebrachte Schutzeinrichtung | 86/298/EWG |
Verankerungen der Sicherheitsgurte | 76/115/EWG | |
VIII | Schutzeinrichtung für Traktoren auf Raupen (Gleisketten) | …/…/EG |
Verankerungen der Sicherheitsgurte | 76/115/EWG | |
V | Geräusch in Ohrenhöhe des Fahrzeugführers | 2009/76/EG |
17 EN-Normen
EN-Norm Nr. | Titel |
EN 3 | Tragbare Feuerlöscher Feuerlöschmittel und Umweltschutz |
EN 12640 | Ladungssicherung auf Strassenfahrzeugen - Zurrpunkte an Nutzfahrzeugen zur Güterbeförderung - Mindestanforderungen und Prüfung. |
EN 60034 | Drehende elektrische Maschinen. |
2 Übrige Motorfahrzeuge
21 Motorfahrräder
211 EU-Richtlinien
212 ECE-Reglemente
ECE-Regl. Nr. | Titel der Reglemente mit Ergänzungen | EU-Grunderlass | |
ECE-R 22 | ECE-Reglement Nr. 22 vom 1. Juni 1972 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Schutzhelme und ihrer Visiere für Fahrer und Mitfahrer von Motorrädern und Motorfahrrädern; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 Änd. 02 Änd. 02/Erg. 1 Korr. 1 Korr. 2 Korr. 3 | 07.03.1975 24.03.1982 16.07.1983 02.08.1983 09.10.1985 20.08.1986 | ||
Änd. 03 Änd. 03/Erg. 1 Änd. 04 Änd. 04/Korr. 1 Änd. 04/Erg. 1 Änd. 04/Korr. 2 | 19.07.1988 05.05.1991 20.03.1995 10.03.1995 18.01.1998 05.11.1997 | ||
Änd. 04/Erg. 2 Änd. 05 Änd. 05/Korr. 1 Änd. 05/Korr. 2 Änd. 05/Korr. 3 Änd. 05/Erg. 1 Änd. 05/Erg. 2 | 13.01.2000 30.06.2000 08.03.2000 08.11.2000 27.06.2001 20.02.2002 26.07.2012 | ||
ECE-Reglement Nr. 50 vom 1. Juni 1982 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Standleuchten, Schlussleuchten, Bremsleuchten, Richtungsblinker und Beleuchtungseinrichtungen für das hintere Kontrollschild für Fahrzeuge der Klasse L; | |||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Korr. 1 Änd. 00/Erg. 1 Korr. 2 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 3 Änd. 00/Erg. 4 | 22.07.1985 05.05.1991 01.07.1992 24.09.1992 29.12.2000 04.12.2001 | ||
Änd. 00/Erg. 5 Änd. 00/Erg. 6 Änd. 00/Erg. 7 Änd. 00/Erg. 5/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 7/Korr. 1 | 19.08.2002 16.07.2003 26.02.2004 12.11.2003 26.02.2004 | ||
Rev. 1/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 8 Änd. 00/Erg. 9 Änd. 00/Erg. 10 Änd. 00/Erg. 11 | 09.03.2005 09.11.2005 04.07.2006 02.02.2007 11.07.2008 | ||
Änd. 00/Erg. 12 Änd. 00/Erg. 13 Änd. 00/Erg. 14 Änd. 00/Erg. 15 Rev. 2/Korr. 1 | 15.10.2008 09.12.2010 23.06.2011 28.10.2011 14.03.2012 | ||
ECE-R 56 | ECE-Reglement Nr. 56 vom 15. Juni 1983 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Scheinwerfer für Motorfahrräder und ihnen gleichgestellte Fahrzeuge; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Rev. 1/Korr. 1 Korr. 2 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 01 | 04.10.1987 10.05.1989 16.06.1992 10.03.1995 12.09.2001 | ||
ECE-R 60 | ECE-Reglement Nr. 60 vom 1. Juli 1984 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von zweirädrigen Motorfahrrädern und Motorrädern hinsichtlich der vom Fahrzeugführer zu betätigenden Bedienungsteile sowie der Kennzeichnung von Bedienungsteilen, Kontrollleuchten und Anzeigern; | 93/29/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 3 | 16.06.1995 12.08.2004 10.10.2006 | ||
ECE-R 62 | ECE-Reglement Nr. 62 vom 1. September 1984 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Motorfahrzeugen mit Lenkstange hinsichtlich ihrer Sicherung gegen unbefugte Benützung; | 93/33/EWG | |
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 1/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 2 | 24.01.1988 08.03.2000 10.10.2006 | ||
ECE-R 74 | ECE-Reglement Nr. 74 vom 15. Juni 1988 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Motorfahrrädern hinsichtlich des Anbaus von Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Erg. 2 | 17.11.1992 09.06.1995 | ||
Änd. 01 nur, wenn VTS-Vorschriften eingehalten sind | 08.03.1999 | ||
Änd. 01/Erg. 1 nur, wenn VTS-Vorschriften eingehalten sind | 18.11.1999 | ||
Änd. 01/Erg. 2 nur, wenn VTS-Vorschriften eingehalten sind | 12.09.2001 | ||
Änd. 01/Erg. 3 nur, wenn VTS-Vorschriften eingehalten sind | 05.12.2001 | ||
Änd. 01/Erg. 2/Korr. 1 | 25.06.2003 | ||
Änd. 01/Erg. 4 nur, wenn VTS-Vorschriften eingehalten sind | 02.02.2007 | ||
Änd. 01/Erg. 5 nur, wenn VTS-Vorschriften eingehalten sind | 15.10.2008 | ||
Änd. 01/Erg. 6 nur, wenn VTS-Vorschriften eingehalten sind | 22.07.2009 | ||
Änd. 01/Erg. 7 nur, wenn VTS-Vorschriften eingehalten sind | 18.11.2012 | ||
ECE-R 76 | ECE-Reglement Nr. 76 vom 1. Juli 1988 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Scheinwerfern für Abblendlicht und Fernlicht von Motorfahrrädern; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Korr. 1 Änd. 01 | 16.06.1992 12.09.2001 | ||
ECE-R 82 | ECE-Reglement Nr. 82 vom 17. März 1989 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Scheinwerfern mit Halogenlampen (HS2-Glühlampen) für Motorfahrräder und ihnen gleichgestellte Fahrzeuge | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 01 | 12.09.2001 | ||
ECE-R 88 | ECE-Reglement Nr. 88 vom 10. April 1991 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von retroreflektierenden Reifen für Zweiradfahrzeuge; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 1 | 27.08.1993 18.06.2007 | ||
ECE-R 113 | ECE-Reglement Nr. 113 vom 21. September 2001 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Motorfahrzeug-Scheinwerfern für symmetrisches Abblendlicht oder Fernlicht oder beides, ausgerüstet mit Glühlampen; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Erg. 1 Änd. 00/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 2 Änd. 00/Erg. 2/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 3 | 11.08.2002 13.11.2002 27.02.2004 10.03.2004 23.06.2005 | ||
Änd. 00/Erg. 2/Korr. 2 Änd. 00/Erg. 4 Änd. 00/Erg. 5 Änd. 00/Erg. 6 Änd. 00/Erg. 7 | 16.11.2005 10.10.2006 02.02.2007 11.07.2008 15.10.2008 | ||
Änd. 00/Erg. 8 Änd. 00/Erg. 9 Änd. 00/Erg. 9/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 10 Änd. 01 Änd. 01/Erg. 1 | 22.07.2009 19.08.2010 09.03.2011 26.07.2012 26.07.2012 18.11.2012 | ||
22 Arbeitsmotorwagen und Arbeitsmotoren
221 EU-Richtlinien
EG/EWG-Grunderlass | Titel und Publikationsdaten des Grunderlasses sowie Änderungserlasse mit Publikationsdaten | ECE-Regl. Nr. | |
97/68/EG | Richtlinie 97/68/EG des europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 1997 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Massnahmen zur Be-kämpfung der Emission von gasförmigen Schadstoffen und luftverunreinigenden Partikeln aus Verbrennungsmotoren für mobile Maschinen und Geräte; ABl. L 59 vom 27.2.1998, S. 1, geändert durch die Richtlinien und Verordnung: | ECE-R 96 | |
2001/63/EG 2002/88/EG 2004/26/EG | (ABl. L 227 vom 23.8.2001, S. 41) (ABl. L 35 vom 11.2.2003, S. 28) (ABl. L 146 vom 30.4.2004, S. 1) berichtigt in (ABl. L 225 vom 25.6.2004, S. 3 und ABl. L 75 vom 15.3.2007, S. 27/Betrifft nur den deutschen und italienischen Text) | ||
2006/105/EG | (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 368) berichtigt in (ABl. L 80 vom 21.3.2007, S. 15) | ||
596/2009/EG | (ABl. L 188 vom 18.7.2009, S. 14) | ||
2010/26/EU | (ABl. L 86 vom 1.4.2010, S. 29) | ||
berichtigt in (ABl. L 59 vom 4.3.2011, S. 73/Betrifft nur den deutschen und französischen Text) | |||
2011/88/EU | (ABl. L 305 vom 23.11.2011, S. 1) | ||
222 ECE-Reglemente
ECE-Regl. Nr. | Titel der Reglemente mit Ergänzungen | EU-Grunderlass | |
ECE-R 120 | ECE-Reglement Nr. 120 vom 6. April 2005 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Verbrennungsmotoren für land- und forstwirtschaftliche Traktoren sowie für mobile Maschinen und Geräte, die nicht für den Strassenverkehr bestimmt sind, hinsichtlich der Messung der Nutzleistung, des Nutzdrehmoments und des spezifischen Kraftstoffverbrauchs; | ||
geändert durch: | in Kraft seit: | ||
Änd. 00/Korr. 1 Änd. 00/Erg. 1 Änd. 01 | 26.06.2007 13.04.2012 26.07.2012 | ||
1 Fassung gemäss Ziff. II Abs. 2 der V vom 14. Okt. 2009 (AS 2009 5705). Bereinigt ge-mäss Ziff. I der V vom 30. Juni 2010 (AS 2010 3219), Ziff. II der V vom 2. März 2012 (AS 2012 1825) und vom 30. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 7089).
Anhang 31
1 Aufgehoben durch Ziff. II Abs. 2 der V vom 10. Juni 2005, mit Wirkung seit 1. Okt. 2005 (AS 2005 4111).
Anhang 41
(Art. 45 Abs. 1, 62 Abs. 2, 68 Abs. 3 und 4, 90 Abs. 1, 92 Abs. 2, 117 Abs. 2, 123a Abs. 2)
Zeichen und Tafeln
1 Höchstgeschwindigkeitszeichen
(Art. 117 Abs. 2 sowie 62 Abs. 2, 144 Abs. 7 und 195 Abs. 5)
Das Zeichen weist schwarze Zahlen auf weissem Grund und einen roten Rand auf. Es darf retroreflektierend sein. | ||
zwei- und dreirädrige sowie Klein- und Leichtmotorfahrzeuge sowie Anhänger | andere Fahrzeuge | |
Aussendurchmesser des Zeichens | 10 cm | 20 cm |
Breite des roten Randes | 1,2 cm | 2,5 cm |
Ziffern: | ||
Höhe | 4 cm | 8 cm |
Breite | 2 cm | 4 cm |
Strichbreite | 0,5 cm | 1 cm |
2 Zeichen für Fahrzeuge von Gehbehinderten
(Art. 92 Abs. 2)
Der Grund des Zeichens ist blau, das Symbol weiss. | ||
Seitenlänge des Quadrates | 8 cm | |
Höhe des Symbols | 6,5 cm | |
Breite des Symbols | 6,5 cm | |
Strichbreite | 0,4 cm |
3 Zeichen für Fahrzeuge von Gehörlosen
(Art. 92 Abs. 2)
Der Grund des quadratischen Zeichens (Seitenlänge gleich 8 cm) ist blau, das Symbol weiss. |
4 Schweizerisches Landeszeichen
(Art. 45 Abs. 1)
Das Landeszeichen setzt sich aus den zwei lateinischen grossen Buchstaben «CH» zusammen. Sie müssen schwarz auf einer elliptischen weissen Fläche angebracht sein, deren Hauptachse waagrecht liegt.
Mindestmasse: Höhe der Ellipse Breite der Ellipse Höhe der Buchstaben Breite der Buchstaben Strichbreite | 11,5 cm 17,5 cm 8 cm 4 cm 1 cm |
5 Zeichen für Lernfahrzeuge
(Art. 27 Abs. 1 VRV)
Die quadratförmige Tafel ist möglichst senkrecht und gut sichtbar an der Rückseite des Fahrzeuges zu befestigen. Der Grund der Tafel ist von blauer, das «L» von weisser Farbe.
Masse der L-Tafel für: | vierrädrige Fahrzeuge | zwei- u. dreirädrige Fzge sowie Klein- u. Leichtmotorfzge. | |
Seitenlänge des Quadrates | 16 cm | 12 cm | |
Höhe des «L» | 10 cm | 8 cm | |
Länge des waagrechten «L»-Striches | 6 cm | 5 cm | |
Strichbreite des «L» | 2 cm | 1,5 cm | |
6 Winkkelle
(Art. 90 Abs. 1)
Die Anzeigetafel trägt einen weissen Pfeil auf rotem Grund; beide Farben müssen aus retroreflektierendem Material sein.
7 Zeichen für Schülertransporte
(Art. 123a Abs. 2)
Der Grund der quadratischen Tafel mit abgerundeten Ecken ist hellgelb (selektivgelb) oder gelb (orangenfarbig), das Symbol und der Rand sind schwarz. Das Symbol hat demjenigen des Gefahrensignals 1.23 zu entsprechen. Seitenlänge 40 cm Randbreite 2 cm |
7a Beispiele für Hinweisschilder betreffend Gurtentragpflicht
(Art. 3a Abs. 3 VRV)
Die Symbole sind weiss, der Grund blau. |
8 Hintere Markierungstafeln für bestimmte Motorwagen
(Art. 68 Abs. 3)
Anordnung I
Anordnung II
Anordnung III
