Die Bundesbehörden
der Schweizerischen Eidgenossenschaft

814.91

Bundesgesetz
über die Gentechnik im Ausserhumanbereich

(Gentechnikgesetz, GTG)

vom 21. März 2003 (Stand am 28. November 2010)

Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,

gestützt auf die Artikel 74 Absatz 1, 118 Absatz 2 Buchstabe a und 120 Absatz 2 der Bundesverfassung1, in Ausführung des Übereinkommens vom 5. Juni 19922 über die Biologische Vielfalt und des Protokolls von Cartagena vom 29. Januar 20003 über die biologische Sicherheit zum Übereinkommen über die biologische Vielfalt, nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 1. März 20004 und in den Bericht der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates vom 30. April 20015,6

beschliesst:

1. Kapitel: Allgemeine Bestimmungen

Art. 1 Zweck

Art. 2 Vorsorge- und Verursacherprinzip

Art. 3 Geltungsbereich

Art. 4 Vorbehalt anderer Gesetze

Art. 5 Begriffe

2. Kapitel: Umgang mit gentechnisch veränderten Organismen

1. Abschnitt: Allgemeine Grundsätze

Art. 6 Schutz von Mensch, Tier, Umwelt und biologischer Vielfalt

Art. 7 Schutz der Produktion ohne gentechnisch veränderte Organismen und der Wahlfreiheit

Art. 8 Achtung der Würde der Kreatur

Art. 9 Gentechnische Veränderungen von Wirbeltieren

Art. 10 Tätigkeiten in geschlossenen Systemen

Art. 11 Freisetzungsversuche

Art. 12 Inverkehrbringen

Art. 12a Einspracheverfahren

Art. 13 Überprüfung von Bewilligungen

Art. 14 Ausnahmen von der Melde- und der Bewilligungspflicht; Selbstkontrolle

2. Abschnitt: Spezielle Bestimmungen

Art. 15 Information der Abnehmerinnen und Abnehmer

Art. 16 Trennung des Warenflusses

Art. 17 Kennzeichnung

Art. 18 Aktenzugang und Information der Öffentlichkeit

Art. 19 Weitere Vorschriften des Bundesrates

3. Kapitel: Vollzug

Art. 20 Vollzugskompetenzen

Art. 21 Koordination des Vollzugs

Art. 22 Eidgenössische Fachkommission für biologische Sicherheit

Art. 23 Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich

Art. 24 Auskunftspflicht; Vertraulichkeit

Art. 25 Gebühren

Art. 26 Förderung der Forschung, des öffentlichen Dialogs und der Ausbildung

4. Kapitel: Rechtspflege

Art. 27 Beschwerdeverfahren

Art. 28 Verbandsbeschwerde

Art. 29 Behördenbeschwerde

5. Kapitel: Haftpflicht

Art. 30 Grundsätze

Art. 31 Schädigung der Umwelt

Art. 32 Verjährung

Art. 33 Beweiserleichterung

Art. 34 Sicherstellung

6. Kapitel: Strafbestimmungen7

Art. 35

7. Kapitel: Schlussbestimmungen

Art. 36 Änderung bisherigen Rechts

Art. 37 Übergangsfrist für die Verwendung von Antibiotika-Resistenzgenen

Art. 37a Übergangsfrist für das Inverkehrbringen gentechnisch veränderter Organismen

Art. 38 Referendum und Inkrafttreten

Datum des Inkrafttretens: 1. Januar 20048 Anhang Ziff. 4 Art. 54 Abs. 2 zweiter Satz: 1. August 20059 Anhang Ziff. 3 Art. 7a, 7c und 29 Ziff. 1 Bst. abis und aquater: 2. Mai 200610 die anderen Art. des Anhangs Ziff. 3: zu einem späteren Zeitpunkt


Anhang Änderung bisherigen Rechts

 AS 2003 4803


1 SR 101
2 SR 0.451.43
3 SR 0.451.431
4 BBl 2000 2391
5 AB, Beilagen, Ständerat Sommersession 2001, S. 22.
6 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 19. März 2010, in Kraft seit 1. Aug. 2010 (AS 2010 3233; BBl 2009 5435).
7 Ab 1. Jan. 2007 sind die angedrohten Strafen und die Verjährungsfristen in Anwendung von Art. 333 Abs. 2–6 des Strafgesetzbuches (SR 311.0) in der Fassung des BG vom 13. Dez. 2002 (AS 2006 3459; BBl 1999 1979) zu interpretieren beziehungsweise umzurechnen.
8 BRB vom 19. Nov. 2003
9 AS 2005 2601 2293
10 AS 2006 1425


Stand am 28. November 2010
Für Anregungen und Mitteilungen: Kompetenzzentrum Amtliche Veröffentlichungen