814.91
Bundesgesetz
über die Gentechnik im Ausserhumanbereich
(Gentechnikgesetz, GTG)
vom 21. März 2003 (Stand am 13. Juni 2006)
Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,
gestützt auf die Artikel 74, 118 und 120 der Bundesverfassung1, in Ausführung internationaler Übereinkommen2, nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 1. März 20003 und in den Bericht der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates vom 30. April 20014,
beschliesst:
1. Kapitel: Allgemeine Bestimmungen
Art. 1 ZweckArt. 2 Vorsorge- und Verursacherprinzip
Art. 3 Geltungsbereich
Art. 4 Vorbehalt anderer Gesetze
Art. 5 Begriffe
2. Kapitel: Umgang mit gentechnisch veränderten Organismen
1. Abschnitt: Allgemeine Grundsätze
Art. 6 Schutz von Mensch, Tier, Umwelt und biologischer VielfaltArt. 7 Schutz der Produktion ohne gentechnisch veränderte Organismen und der Wahlfreiheit
Art. 8 Achtung der Würde der Kreatur
Art. 9 Gentechnische Veränderungen von Wirbeltieren
Art. 10 Tätigkeiten in geschlossenen Systemen
Art. 11 Freisetzungsversuche
Art. 12 Inverkehrbringen
Art. 13 Überprüfung von Bewilligungen
Art. 14 Ausnahmen von der Melde- und der Bewilligungspflicht; Selbstkontrolle
2. Abschnitt: Spezielle Bestimmungen
Art. 15 Information der Abnehmerinnen und AbnehmerArt. 16 Trennung des Warenflusses
Art. 17 Kennzeichnung
Art. 18 Aktenzugang und Information der Öffentlichkeit
Art. 19 Weitere Vorschriften des Bundesrates
3. Kapitel: Vollzug
Art. 20 VollzugskompetenzenArt. 21 Koordination des Vollzugs
Art. 22 Eidgenössische Fachkommission für biologische Sicherheit
Art. 23 Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich
Art. 24 Auskunftspflicht; Vertraulichkeit
Art. 25 Gebühren
Art. 26 Förderung der Forschung, des öffentlichen Dialogs und der Ausbildung
4. Kapitel: Rechtspflege
Art. 27 BeschwerdeverfahrenArt. 28 Verbandsbeschwerde
Art. 29 Behördenbeschwerde
5. Kapitel: Haftpflicht
Art. 30 GrundsätzeArt. 31 Schädigung der Umwelt
Art. 32 Verjährung
Art. 33 Beweiserleichterung
Art. 34 Sicherstellung
7. Kapitel: Schlussbestimmungen
Art. 36 Änderung bisherigen RechtsArt. 37 Übergangsfrist für die Verwendung von Antibiotika-Resistenzgenen
Art. 38 Referendum und Inkrafttreten
Datum des Inkrafttretens: 1. Januar 20046 Anhang Ziff. 4 Art. 54 Abs. 2 zweiter Satz: 1. August 20057 Anhang Ziff. 3 Art. 7a, 7c und 29 Ziff. 1 Bst. abis und aquater: 2. Mai 20068 die anderen Art. des Anhangs Ziff. 3: zu einem späteren Zeitpunkt
Anhang Änderung bisherigen Rechts 1. Strafgesetzbuch 2. Bundesgesetz vom 1. Juli 1966 über den Natur- und Heimatschutz 3. Tierschutzgesetz vom 9. März 1978 4. Umweltschutzgesetz vom 7. Oktober 1983 5. Gewässerschutzgesetz vom 24. Januar 1991 6. Lebensmittelgesetz vom 9. Oktober 1992 7. Epidemiengesetz vom 18. Dezember 1970 8. Landwirtschaftsgesetz vom 29. April 1998 9. Waldgesetz vom 4. Oktober 1991 10. Jagdgesetz vom 20. Juni 1986 11. Bundesgesetz vom 21. Juni 1991 über die Fischerei
1 SR 101
2 SR 0.451.43; BBl 2001 4099
3 BBl 2000 2391
4 AB, Beilagen, Ständerat Sommersession 2001, S. 22.
5 Ab 1. Jan. 2007 sind die angedrohten Strafen und die Verjährungsfristen in Anwendung von Art. 333 Abs. 2-6 des Strafgesetzbuches (SR 311.0) in der Fassung des BG vom 13. Dez. 2002 (AS 2006 3459) zu interpretieren beziehungsweise umzurechnen.
6 BRB vom 19. Nov. 2003 (AS 2003 4816)
7 AS 2005 2601 2293
8 AS 2006 1425