Anhang 3.21
(Art. 6 Abs. 1 und Art. 7 Abs. 1)
Einleitung von Industrieabwasser in Gewässer
oder in die öffentliche Kanalisation
1 Begriff und Grundsätze
1 Industrieabwasser umfasst:
- a.
- Abwasser aus gewerblichen und industriellen Betrieben;
- b.
- damit vergleichbares Abwasser, wie solches aus Laboratorien und Spitälern.
2 Wer Industrieabwasser ableitet, muss bei Produktionsprozessen und bei der Abwasserbehandlung die nach dem Stand der Technik notwendigen Massnahmen treffen, um Verunreinigungen der Gewässer zu vermeiden. Insbesondere muss er dafür sorgen, dass:
- a.
- so wenig abzuleitendes Abwasser anfällt und so wenig Stoffe, die Gewässer verunreinigen können, abgeleitet werden, als dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist;
- b.
- nicht verschmutztes Abwasser und Kühlwasser getrennt von verschmutztem Abwasser anfällt;
- c.
- verschmutztes Abwasser weder verdünnt noch mit anderem Abwasser vermischt wird, um die Anforderungen einzuhalten; die Verdünnung oder Vermischung ist erlaubt, wenn dies für die Behandlung des Abwassers zweckmässig ist und dadurch nicht mehr Stoffe, die Gewässer verunreinigen können, abgeleitet werden als bei getrennter Behandlung.
3 Er muss bei der Einleitung des Abwassers in Gewässer oder in die öffentliche Kanalisation am Ort der Einleitung einhalten:
- a.
- die allgemeinen Anforderungen nach Ziffer 2; und
- b.
- für Abwasser aus bestimmten Branchen die besonderen Anforderungen für bestimmte Stoffe nach Ziffer 3.
4 Wenn der Inhaber des Betriebes nachweist, dass er die nach dem Stand der Technik erforderlichen Massnahmen nach Absatz 2 getroffen hat und dass die Einhaltung der allgemeinen Anforderungen nach Ziffer 2 unverhältnismässig wäre, legt die Behörde weniger strenge Werte fest.
5 Wenn die nach dem Stand der Technik nach Absatz 2 erforderlichen Massnahmen ermöglichen, strengere Anforderungen als diejenigen nach den Ziffern 2 und 3 einzuhalten, kann die Behörde aufgrund der Angaben des Betriebsinhabers und nach dessen Anhörung strengere Werte festlegen.
6 Wenn die Ziffern 2 und 3 für bestimmte Stoffe, die Gewässer verunreinigen können, keine Anforderungen enthalten, so legt die Behörde in der Bewilligung auf Grund des Standes der Technik die erforderlichen Anforderungen fest. Sie berücksichtigt dabei internationale oder nationale Normen, vom BAFU veröffentlichte Richtlinien oder von der betroffenen Branche in Zusammenarbeit mit dem BAFU erarbeitete Normen.
7 Wenn Industrieabwasser, das auch kommunales Abwasser (Anh. 3.1) oder anderes verschmutztes Abwasser (Anh. 3.3) enthält, in ein Gewässer eingeleitet wird, legt die Behörde die Anforderungen in der Bewilligung so fest, dass mit dem Abwasser gesamthaft nicht mehr Stoffe eingeleitet werden, die Gewässer verunreinigen können, als dies bei getrennter Behandlung und Einhaltung der entsprechenden Anhänge der Fall wäre.
2 Allgemeine Anforderungen
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Nr. |
Parameter |
Kolonne 1: Anforderungen an die Einleitung in Gewässer |
Kolonne 2: Anforderungen an die Einleitung in die öffentliche Kanalisation |
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1 |
pH-Wert |
6,5 bis 9,0 |
6,5 bis 9,0; Abweichungen sind bei ausreichender Vermischung in der Kanalisation zulässig. |
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2 |
Temperatur |
Höchstens 30 °C. Die Behörde kann kurzfristige, geringfügige Überschreitungen im Sommer zulassen. |
Höchstens 60 °C. Die Temperatur in der Kana- lisation darf nach der Vermischung höchstens 40 °C betragen. |
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3 |
Durchsichtigkeit (nach Snellen) |
30 cm |
– |
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4 |
Gesamte ungelöste Stoffe |
20 mg/l |
– |
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5 |
Arsen (As) |
0,1 mg/l As (gesamt) |
0,1 mg/l As (gesamt) |
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6 |
Blei (Pb) |
0,5 mg/l Pb (gesamt) |
0,5 mg/l Pb (gesamt) |
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7 |
Cadmium (Cd) |
0,1 mg/l Cd (gesamt) |
0,1 mg/l Cd (gesamt) |
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8 |
Chrom (Cr) |
2 mg/l Cr (gesamt); 0,1 mg/l Cr-VI |
2 mg/l Cr (gesamt) |
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9 |
Kobalt (Co) |
0,5 mg/l Co (gesamt) |
0,5 mg/l Co (gesamt) |
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10 |
Kupfer (Cu) |
0,5 mg/l Cu (gesamt) |
1 mg/l Cu (gesamt) |
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11 |
Molybdän (Mo) |
– |
1 mg/l Mo (gesamt) |
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12 |
Nickel (Ni) |
2 mg/l Ni (gesamt) |
2 mg/l Ni (gesamt) |
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13 |
Zink (Zn) |
2 mg/l Zn (gesamt) |
2 mg/l Zn (gesamt) |
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14 |
Cyanide (CN–) |
0,1 mg/l CN– (freies und leicht freisetzbares Cyanid) |
0,5 mg/l CN– (freies und leicht freisetzbares Cyanid) |
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15 |
Gesamte Kohlenwasserstoffe |
10 mg/l |
20 mg/l |
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16 |
Leichtflüchtige chlorierte Kohlenwasserstoffe (FOCl) oder Leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe (VOX) |
0,1 mg/l Cl oder 0,1 mg/l X |
0,1 mg/l Cl oder 0,1 mg/l X |
3 Besondere Anforderungen für bestimmte Stoffe
aus bestimmten Branchen
Zusätzlich zu den nachfolgenden Anforderungen gelten für die ganze Schweiz die international vereinbarten und vom Bundesrat oder vom Departement nach Artikel 51 genehmigten Beschlüsse und Empfehlungen.2
31 Lebensmittelverarbeitung
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Nr. |
Branche/Prozess |
Kolonne 1: Anforderungen an die Einleitung in Gewässer |
Kolonne 2: Anforderungen an die Einleitung in die öffentliche Kanalisation | ||
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Es gelten die Anforderungen an kommunales Abwasser gemäss Anhang 3.1. Ausgenommen sind die Anforderungen an Gesamtphosphor in Fällen, in denen für die biologische Behandlung des Abwassers in der Abwasserreinigungsanlage Phosphor zugegeben werden muss. |
In fett- und ölverarbeitenden Betrieben sind nötigenfalls Abscheider einzubauen. | |||
32 Sekundäre Eisen- und Stahl-Industrie
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Nr. |
Branche/Prozess |
Parameter/Anforderungen an die Einleitung in Gewässer und in die öffentliche Kanalisation |
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1 |
Kontinuierliches Giessen |
Prozesswasser:
Gesamte ungelöste Stoffe:
Kohlenwasserstoffe:
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2 |
Kaltwalzen |
Gesamte ungelöste Stoffe:
Kohlenwasserstoffe:
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3 |
Heisswalzen |
Prozesswasser:
Gesamte ungelöste Stoffe:
Kohlenwasserstoffe:
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4 |
Beizen |
Cadmium (Cd):
Chrom (Cr):
Nickel (Ni):
Zink (Zn):
Säureregeneration:
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Für Anlagen, die vor dem 1.1.1993 in Betrieb genommen worden sind, legt die Behörde die Anforderungen im Einzelfall fest.
33 Oberflächenbehandlung / Galvanik
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Nr. |
Branche / Prozess |
Parameter/Anforderungen an die Einleitung in Gewässer und in die öffentliche Kanalisation | |
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1 |
Verwendung von 1,2-Dichlorethan zum Entfetten von Metallen |
1,2-Dichlorethan:
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2 |
Verwendung von Trichlorethen zum Entfetten von Metallen |
Trichlorethen:
| |
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3 |
Verwendung von Tetrachlorethen zum Entfetten von Metallen |
Tetrachlorethen:
| |
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4 |
Oberflächenbehandlung |
Leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe (VOX):
Cyanid (CN–):
Quecksilber (Hg):
Cadmium (Cd):
Chrom (Cr):
Blei (Pb):
Kupfer (Cu):
Nickel (Ni):
Zink (Zn):
Silber (Ag):
Zinn (Sn):
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Für Betriebe der Oberflächenbehandlung, die kleine Metallfrachten ableiten (weniger als 200 g der Summe Gesamtchrom, Blei, Kupfer, Nickel und Zink pro Tag), kann die Behörde höchstens 2 mg/l im Monatsmittel zulassen. | |||
34 Chemische Industrie
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Nr. |
Branche/Prozess |
Parameter/Anforderungen an die Einleitung in Gewässer und in die öffentliche Kanalisation |
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1 |
Herstellung von Chlor durch Alkalichloridelektrolyse |
Quecksilber (Hg): Anwendung von quecksilberfreien Verfahren. Für bestehende Anlagen gilt:
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2 |
Herstellung von Cadmiumpigmenten |
Cadmium (Cd):
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35 Herstellung von Papier, Karton und Zellstoff
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Nr. |
Branche/Prozess |
Parameter/Anforderungen an die Einleitung in Gewässer |
Parameter/Anforderungen an die Einleitung in die öffentliche Kanalisation |
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1 |
Herstellung von Papier oder Karton |
Gesamte ungelöste Stoffe:
Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB)/gelöster organischer Kohlenstoff (DOC):
Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB5):
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Die Behörde legt die Anforderungen im Einzelfall fest. |
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Nr. |
Branche/Prozess |
Parameter/Anforderungen an die Einleitung in Gewässer | |
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2 |
Herstellung von Sulfitzellstoff |
Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB5):
Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB):
Anstelle des CSB-Wertes kann die Überwachung anhand des TOC-Wertes (Totaler organischer Kohlenstoff) erfolgen, wenn die Korrelation zwischen CSB und TOC gegeben und nachgewiesen ist. Gesamte ungelöste Stoffe:
Adsorbierbare organische Halogenverbindungen (AOX), für Betriebe, die nicht ausschliesslich chlorfrei gebleichten Zellstoff herstellen:
Molekulares Chlorverhältnis:
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36 Versorgungs- und Entsorgungsbetriebe
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Nr. |
Branche / Prozess |
Kolonne 1: Anforderungen an die Einleitung in Gewässer |
Kolonne 2: Anforderungen an die Einleitung in die öffentliche Kanalisation |
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1 |
Filterwasser aus der Wasseraufbereitung |
Gesamte ungelöste Stoffe: – 30 mg/l1 im Tagesmittel |
Keine besonderen Anforderungen |
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2 |
Kehrichtverbrennungs- anlagen |
Blei (Pb): – 0,1 mg/l Pb1 Cadmium (Cd): – 0,05 mg/l Cd1 Chrom (gesamt Cr): – 0,1 mg/l Cr1 Kupfer (Cu): – 0,1 mg/l Cu1 Nickel (Ni): – 0,1 mg/l Ni1 Zink (Zn): – 0,1 mg/l Zn1 Quecksilber (Hg): – 0,001 mg/l Hg1 |
Blei (Pb): – 0,1 mg/l Pb1 Cadmium (Cd): – 0,05 mg/l Cd1 Chrom (gesamt Cr): – 0,1 mg/l Cr1 Kupfer (Cu): – 0,1 mg/l Cu1 Nickel (Ni): – 0,1 mg/l Ni1 Zink (Zn): – 0,1 mg/l Zn1 Quecksilber (Hg): – 0,001 mg/l Hg1 |
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Gelöster organischer Kohlenstoff (DOC): – 10 mg/l DOC1 |
Sulfat: Wenn Korrosionsgefahr in der öffentlichen Kanalisation besteht, legt die Behörde einen Wert für die zulässige Sulfatkonzentration im Einzelfall fest. | ||
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3 |
Aufbereitung quecksilberhaltiger Abfälle |
Quecksilber (Hg):
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Quecksilber (Hg):
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4 |
Entsilberung von Fixierbädern |
Silber (Ag): Die Behörde legt die Anforderungen im Einzelfall fest. |
Silber (Ag):
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5 |
Entsilberung von Bleichfixierbädern |
Silber (Ag) und Bleichmittelkomponenten: Die Behörde legt die Anforderungen im Einzelfall fest. |
Silber (Ag) und Bleichmittelkomponenten:
Biologisch schwer abbaubare Bleichmittelkomponenten (insbesondere Fe-EDTA-Komplex und EDTA-Überschuss):
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Richtwert für die Festlegung der Anforderungen an die Einleitung durch die Behörde auf Grund der Verhältnisse im Einzelfall. | |||
37 Weitere Branchen
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Nr. |
Branche / Prozess |
Kolonne 1: Anforderungen an die Einleitung in Gewässer |
Kolonne 2: Anforderungen an die Einleitung in die öffentliche Kanalisation |
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1 |
Fotografische Prozesse |
Silber (Ag): Die Behörde legt die Anforderungen im Einzelfall fest. |
Silber (Ag): 50 mg/l Ag für Betriebe mit einem Fixierbadverbrauch bis 1000 l/a 5 mg/l Ag für Betriebe mit einem Fixierbadverbrauch über 1000 l/a |
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2 |
Herstellung von quecksilberhaltigen Primärbatterien |
Quecksilber (Hg):
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3 |
Herstellung von anderen Primärbatterien und von Sekundärbatterien |
Cadmium (Cd): 0,2 mg/l Cd im Monatsmittel 0,4 mg/l Cd im Tagesmittel | |
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4 |
Prozesse, bei denen gezielt mit pathogenen Mikroorganismen umgegangen wird |
– |
Pathogene Mikroorganismen: Inaktivierung |
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5 |
Zahnarztpraxen und Zahnkliniken |
Amalgam: Die Behörde legt die Anforderungen im Einzel- fall fest. |
Amalgam: Behandlungseinheiten, an welchen Amalgam verarbeitet wird, sind mit einem Amalgamabscheider mit einem Wirkungsgrad von mindestens 95 % auszurüsten. |
1 Bereinigt gemäss Ziff. I der V vom 22. Okt. 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 4043).
2 Bezug beim Bundesamt für Umwelt, 3003 Bern