Die Bundesbehörden
der Schweizerischen Eidgenossenschaft

700

Bundesgesetz
über die Raumplanung

(Raumplanungsgesetz, RPG)1

vom 22. Juni 1979 (Stand am 1. Juli 2011)

Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,

gestützt auf die Artikel 22quater und 34sexies der Bundesverfassung2,3 nach Einsicht in eine Botschaft des Bundesrates vom 27. Februar 19784,

beschliesst:

1. Titel: Einleitung

Art. 1 Ziele

Art. 2 Planungspflicht

Art. 3 Planungsgrundsätze

Art. 4 Information und Mitwirkung

Art. 5 Ausgleich und Entschädigung

2. Titel: Massnahmen der Raumplanung

1. Kapitel: Richtpläne der Kantone

Art. 6 Grundlagen

Art. 7 Zusammenarbeit der Behörden

Art. 8 Mindestinhalt der Richtpläne

Art. 9 Verbindlichkeit und Anpassung

Art. 10 Zuständigkeit und Verfahren

Art. 11 Genehmigung des Bundesrates

Art. 12 Bereinigung

2. Kapitel: Besondere Massnahmen des Bundes

Art. 13 Konzepte und Sachpläne

3. Kapitel: Nutzungspläne

3. Abschnitt: Zuständigkeit und Verfahren

Art. 25 Kantonale Zuständigkeiten

Art. 25a Grundsätze der Koordination

Art. 26 Genehmigung der Nutzungspläne durch eine kantonale Behörde

Art. 27 Planungszonen

Art. 27a Einschränkende Bestimmungen der Kantone zum Bauen ausserhalb der Bauzonen

3. Titel: Bundesbeiträge

Art. 28

Art. 29 Beiträge an Entschädigungen für Schutzmassnahmen

Art. 30 Voraussetzung für andere Beiträge

4. Titel: Organisation

Art. 31 Kantonale Fachstellen

Art. 32 Fachstelle des Bundes

5. Titel: Rechtsschutz

Art. 33 Kantonales Recht

Art. 34 Bundesrecht

6. Titel: Schlussbestimmungen

Art. 35 Fristen für Nutzungspläne

Art. 36 Einführende Massnahmen der Kantone

Art. 37 Vorübergehende Nutzungszonen

Art. 37a Zonenfremde gewerbliche Bauten und Anlagen ausserhalb von Bauzonen

Art. 38

Art. 39 Referendum und Inkrafttreten

Datum des Inkrafttretens: 1. Januar 19805

Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 17. Dezember 20106

1 Die betroffenen Kantone passen ihre Richtpläne innerhalb einer Frist von drei Jahren nach dem Inkrafttreten dieser Änderung an deren Anforderungen an und sorgen dafür, dass die betroffenen Gemeinden innerhalb der gleichen Frist geeignete Massnahmen treffen, insbesondere die Festlegung jährlicher Kontingente, die Festlegung von Erstwohnanteilen, die Ausscheidung spezieller Nutzungszonen oder die Erhebung von Lenkungsabgaben.

2 Nach Ablauf dieser Frist dürfen so lange keine Zweitwohnungen bewilligt werden, bis die Kantone und Gemeinden die nötigen Vorkehrungen getroffen haben.


AS 1979 1573


1 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 6. Okt. 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1997 (AS 1996 965; BBl 1994 III 1075).
2 [AS 1969 1249, 1972 1481]. Den genannten Bestimmungen entsprechen heute die Art. 41, 75, 108 und 147 der BV vom 18. April 1999 (SR 101).
3 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 6. Okt. 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1997 (AS 1996 965; BBl 1994 III 1075).
4 BBl 1978 I 1006
5 BRB vom 14. Nov. 1979 (AS 1979 1582)
6 AS 2011 2913; BBl 2007 5765


Stand am 1. Juli 2011
Für Anregungen und Mitteilungen: Kompetenzzentrum Amtliche Veröffentlichungen