Die Bundesbehörden
der Schweizerischen Eidgenossenschaft

672.201

Verordnung
über die pauschale Steueranrechnung1

vom 22. August 1967 (Stand am 1. Januar 2009)

Der Schweizerische Bundesrat,

gestützt auf die Artikel 1 und 2 Absatz 1 Buchstaben e und f des Bundesbeschlusses vom 22. Juni 19512 über die Durchführung von zwischenstaatlichen Abkommen des Bundes zur Vermeidung der Doppelbesteuerung, in Ausführung der vom Bund abgeschlossenen Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung, die für die in der Schweiz ansässigen Empfänger von ausländischen Erträgnissen zum Ausgleich der im Ausland erhobenen Steuern eine Entlastung von den schweizerischen Steuern vorsehen,

verordnet:

I. Allgemeine Bestimmungen

1. Geltungsbereich

Art. 1

2. Entlastung in der Schweiz

Art. 2

3. Allgemeine Voraussetzungen der pauschalen Steueranrechnung

Art. 3

4. Sonderfälle

a.3 Natürliche Personen im Genuss einer Steuer nach dem Aufwand

Art. 4

b. Dividenden aus Beteiligungen und sonstige Ermässigungen bei der Gewinn- und Einkommenssteuer4

Art. 5

c. Ausschluss von Abkommensvorteilen

Art. 6

d. Bagatellfälle

Art. 7

II. Betrag der pauschalen Steueranrechung

1. Grundsatz

Art. 8

2. Maximalbetrag

a.5 Berechnung für natürliche Personen

Art. 9

b.6 Berechnung für juristische Personen sowie für Kollektiv- und Kommanditgesellschaften

Art. 10

c. Berücksichtigung von Schuldzinsen, Unkosten und anderen Abzügen7

Art. 11

3. Herabsetzung bei teilweiser Versteuerung

Art. 12

III. Geltendmachung des Anspruchs auf pauschale Steueranrechnung

1. Antrag

Art. 13

2. Fristen

Art. 14

IV. Behörden und Verfahren

1. Behörden

Art. 15

2. Verfahren

a. Pflichten des Antragstellers

Art. 16

b. Entscheid

Art. 17

c. Einsprache und Beschwerde

Art. 18

d. Auszahlung oder Verrechnung des Betrags der pauschalen Steueranrechnung

Art. 19

3. Abrechnung zwischen Bund und Kantonen

a. Belastung des Bundes

Art. 20

b. Belastung der Kantone und Gemeinden

Art. 21

4. Revision und Berichtigung von Entscheiden

Art. 22

V. Strafbestimmungen

Art. 23

VI. Schlussbestimmungen

1. Durchführung

Art. 24

2. Inkrafttreten

Art. 25

Schlussbestimmungen der Änderung vom 7. Dezember 19818

Schlussbestimmungen der Änderung vom 9. März 20019

II

Kantone, welche die Steuern der natürlichen Personen auch nach dem 1. Januar 2001 im System der zweijährigen Pränumerandobesteuerung veranlagen, können bis zum Systemwechsel zur einjährigen Postnumerandobesteuerung für die in ihrem Kanton wohnhaften natürlichen Personen und für die Kollektiv- und Kommanditgesellschaften mit Sitz in ihrem Kanton den Maximalbetrag gemäss vereinfachter Berechnung im Sinne des Artikels 9 vor Änderung vom 9. März 2001 und des darauf beruhenden Anrechnungtarifs festlegen.

III

1 Diese Änderung findet auf Erträgnisse Anwendung, die nach dem 31. Dezember 2000 fällig werden.

2 Sie tritt rückwirkend auf den 1. Januar 2001 in Kraft.

Übergangsbestimmung zur Änderung vom 15. Oktober 200810

Diese Änderung gilt für Erträge, die nach dem 31. Dezember 2008 fällig werden.


AS 1967 1129


1 Fassung des Tit. gemäss Ziff. I der V vom 7. Dez. 1981 (AS 1981 1996).
2 SR 672.2
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 9. März 2001, in Kraft seit 1. Jan. 2001 (AS 2001 1060).
4 Fassung gemäss Ziff. I 3 der V vom 15. Okt. 2008, in Kraft seit 1. Jan. 2009 (AS 2008 5073).
5 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 9. März 2001, in Kraft seit 1. Jan. 2001 (AS 2001 1060).
6 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 9. März 2001, in Kraft seit 1. Jan. 2001 (AS 2001 1060).
7 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 7. Dez. 1981 (AS 1981 1996).
8 AS 1981 1996. Aufgehoben durch Ziff. IV 16 der V vom 22. Aug. 2007 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, mit Wirkung seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 4477).
9 AS 2001 1060
10 AS 2008 5073


Stand am 1. Januar 2009
Für Anregungen und Mitteilungen: Kompetenzzentrum Amtliche Veröffentlichungen