Die Bundesbehörden
der Schweizerischen Eidgenossenschaft

2. Abschnitt: Grundsätze
< Art. 8 Controlling
> Art. 10 Organe

Art. 9 Sicherheit

1 Die Informatiksicherheitsvorkehrungen sollen mit angemessenen Massnahmen die Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität der Informatikmittel sicherstellen. Sie umfassen Risikobeurteilungen, allgemeingültige Massnahmen (Grundschutz) und gezielte Einzelmassnahmen.

2 Massgebend sind:

a.
das Bundesgesetz vom 19. Juni 19921 über den Datenschutz;
b.
die Verordnung vom 14. Juni 19932 zum Bundesgesetz über den Datenschutz;
c.
die Informationsschutzverordnung vom 1. Mai 19903;
d.
die Verordnung vom 10. Dezember 19904 über die Klassifizierung und Behandlung von Informationen im zivilen Verwaltungsbereich; sowie
e.
die Verordnung vom 10. Juni 19915 über den Schutz der Informatiksysteme und -anwendungen in der Bundesverwaltung.

3 Für die Anordnung und Kontrolle der Sicherheitsmassnahmen sind verantwortlich:

a.
für Informationssysteme die Anwendungsverantwortlichen der Fachdienste;
b.
für Daten die Inhaber der Datensammlungen;
c.
für Informationstechnik die betreibenden Informatikdienste.

4 Die Kosten der Sicherheitsmassnahmen sind als Projekt- oder Betriebskosten zu planen und zu budgetieren.


1 SR 235.1
2 SR 235.11
3 [AS 1990 887, 1999 2424 Art. 27 Ziff. 3. AS 2007 3401 Art. 22 Abs. 1 Bst. b]. Siehe heute: die Informationsschutzverordnung vom 4. Juli 2007 (SR 510.411).
4 [AS 1991 44, 1999 2424 Art. 27 Ziff. 1. AS 2007 3401 Art. 22 Abs. 1 Bst. a]. Siehe heute: die Informationsschutzverordnung vom 4. Juli 2007 (SR 510.411).
5 [AS 1991 1288, 1993 1962 Art. 36 Ziff. 2, 1997 2779 Ziff. II 3, 1999 704 Ziff. II 1. AS 2000 1227 Anhang Ziff. I 2]. Siehe heute: die Bundesinformatikverordnung vom 23. Febr. 2000 (SR 172.010.58).


Stand am 28. Oktober 1997
Für Anregungen und Mitteilungen: Kompetenzzentrum Amtliche Veröffentlichungen