414.711
Verordnung
über Aufbau und Führung von Fachhochschulen
(Fachhochschulverordnung, FHSV)
vom 11. September 1996 (Stand am 1. Mai 2009)
1. Kapitel: Fachhochschulen nach Artikel 1 Absatz 1 FHSG
1. Abschnitt: Aufgaben und Angebot
Art. 1 StudiengängeArt. 2 Unterrichtssprachen
Art. 3 Praktikumsstellen
Art. 4
Art. 5 Anerkennung ausländischer Diplome
Art. 5a
Art. 6 Weiterbildungsveranstaltungen
Art. 7 Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung, Dienstleistungen
2. Abschnitt: Kriterien für die Errichtung und Führung einer Fachhochschule
Art. 8–9Art. 10 Qualitätskontrolle und Evaluation
Art. 11 Zielvorgaben des Bundes
Art. 12 Entwicklungspläne der Fachhochschulen
Art. 13 Statistische Angaben
2. Kapitel: Bundesbeiträge
2. Abschnitt:4 Betriebsbeiträge an die Lehre
(Art. 18 Abs. 1 und Art. 19 FHSG)
Art. 15 BemessungsgrundlageArt. 16 Berechnung
Art. 16a
3. Abschnitt:5 Betriebsbeiträge an die angewandte Forschung und Entwicklung
(Art. 18 Abs. 1 und Art. 19 FHSG)
Art. 16b4. Abschnitt:6 Betriebsbeiträge an Qualifizierungsmassnahmen für den Aufbau von Forschungs- und Weiterbildungskompetenz
(Art. 18 Abs. 1 und Art. 19 FHSG)
Art. 16c4a. Abschnitt:7 Betriebsbeiträge an Massnahmen zur tatsächlichen Gleichstellung von Mann und Frau
(Art. 3 Abs. 5, 18 Abs. 1 und 19 FHSG)
Art. 16cbis6. Abschnitt: Investitionsbeiträge9
(Art. 18 Abs. 1 und Art. 19 FHSG)
Art. 17 VoraussetzungenArt. 18 Festsetzung eines Beitrags an bauliche Vorhaben
7. Abschnitt: Verfahren für die Beitragsgewährung10
(Art. 19 Abs. 2 FHSG)
Art. 19 GesuchseinreichungArt. 20 Gesuch um Investitionsbeiträge
Art. 21
4. Kapitel: Vollzug
1. Abschnitt: Eidgenössische Fachhochschulkommission
Art. 23 ZusammensetzungArt. 24 Geschäftsreglement, Arbeitsweise und Geschäftsstelle
5. Kapitel: Schlussbestimmungen
Art. 26 ÜbergangsbestimmungenArt. 27 Inkrafttreten
Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 14. September 200514
A
Geschützte Titel
1 Wer vor dem Inkrafttreten der Änderung vom 14. September 2005 der Fachhochschulverordnung oder gemäss Übergangsbestimmung A der Änderung vom 17. Dezember 200415 des FHSG in den Fachbereichen nach Artikel 1 Absatz 1 Buchstaben a–g FHSG ein Fachhochschuldiplom nach bisherigem Recht erworben hat, darf je nach Bereich folgende geschützte Titel führen:
- a.
- Ingenieurin FH/Ingenieur FH;
- b.
- Architektin FH/Architekt FH;
- c.
- Chemikerin FH/Chemiker FH;
- d.
- Betriebsökonomin FH/Betriebsökonom FH;
- e.
- Informations- und Dokumentationsspezialistin FH/Informations- und Dokumentationsspezialist FH;
- f.
- Wirtschaftsinformatikerin FH/Wirtschaftsinformatiker FH;
- fbis.16
- Wirtschaftsjuristin FH/Wirtschaftsjurist FH;
- g.
- Designerin FH/Designer FH;
- h.
- Konservatorin-Restauratorin FH/Konservator-Restaurator FH;
- i.
- Dipl. Pflegefachfrau FH/Dipl. Pflegefachmann FH;
- j.
- Dipl. Gesundheits- und Pflegeexpertin FH/Dipl. Gesundheits- und Pflegeexperte FH;
- k.
- Dipl. Hebamme FH/Dipl. Entbindungspfleger FH;
- l.
- Dipl. Physiotherapeutin FH/Dipl. Physiotherapeut FH;
- m.
- Dipl. Ergotherapeutin FH/Dipl. Ergotherapeut FH;
- n.
- Dipl. Ernährungsberaterin FH/Dipl. Ernährungsberater FH;
- o.
- Dipl. Fachfrau für medizinisch-technische Radiologie FH/Dipl. Fachmann für medizinisch-technische Radiologie FH.
2 Wer vor dem Inkrafttreten der Änderung vom 14. September 2005 der Fachhochschulverordnung oder gemäss Übergangsbestimmung A der Änderung vom 17. Dezember 2004 des FHSG in den Bereichen nach Artikel 1 Absatz 1 Buchstaben h–k FHSG ein Fachhochschuldiplom nach bisherigem Recht erworben hat, darf je nach Bereich die geschützten Titel gemäss dem Beschluss des Fachhochschulrates vom 25. Oktober 200117 (Anhang des R der Erziehungsdirektorenkonferenz [EDK] vom 10. Juni 1999 über die Anerkennung kantonaler Fachhochschuldiplome) führen.
3 Dem geschützten Titel kann der Zusatz «diplomierte»/«diplomierter» vorangestellt werden. Ebenso kann der Titel durch die Angabe des Studiengangs ergänzt werden.
4 Das Departement schützt die versuchsweise bewilligten Titel.
B
Zusätzliche Titel
1 Wer vor dem Inkrafttreten der Änderung vom 14. September 2005 der Fachhochschulverordnung oder gemäss Übergangsbestimmung A der Änderung vom 17. Dezember 200418 des FHSG ein Fachhochschuldiplom nach altem Recht erworben hat, kann ab dem 1. Januar 2009 zusätzlich zu den Titeln nach der Übergangsbestimmung A der Änderung vom 14. September 2005 der Fachhochschulverordnung, folgende geschützte Titel führen:
- a.
- «Bachelor of Science [Name der FH] in [Bezeichnung des Studiengangs] mit Vertiefung in [Bezeichnung der Vertiefungsrichtung]» (Abkürzung: BSc [Name der FH]); oder
- b.
- «Bachelor of Arts [Name der FH] in [Bezeichnung des Studiengangs] mit Vertiefung in [Bezeichnung der Vertiefungsrichtung]» (Abkürzung: BA [Name der FH]).
2 Die Fachhochschulen entscheiden über die Zuordnung der Titel nach Absatz 1 Buchstaben a und b zu den nach bisherigem Recht erworbenen Fachhochschuldiplomen.
C
Weiterbildung
1 Beiträge an die Weiterbildung werden bis zum 31. Dezember 2006 ausgerichtet.
2 Das Departement setzt jährlich einen Betrag für Beiträge an die Weiterbildung fest. Die Höhe des Betrags ist auf maximal 20 Prozent der auf den Bereich Weiterbildung entfallenden Betriebskosten der Fachhochschulen begrenzt.
3 Der Betrag wird im Verhältnis der im Vorjahr ausgestellten Nachdiplome auf die Fachhochschulen verteilt.
D
Finanzhilfen
1 Der jährlich zur Verfügung stehende Kredit für die Finanzhilfen gemäss Bestimmung C der Übergangsbestimmungen zur Änderung des FHSG vom 17. Dezember 200419 wird wie folgt aufgeteilt:
- a.
- Mindestens 90 Prozent entfallen auf Beiträge an die Betriebskosten für Lehre sowie angewandte Forschung und Entwicklung und höchstens 10 Prozent auf Beiträge an Aufbauprojekte, Kooperationsprojekte und Qualifizierungsmassnahmen für den Aufbau von Forschungskompetenz.
- b.
- Die Beiträge an die Betriebskosten werden zu gleichen Teilen einerseits auf die Fachhochschulstudiengänge im Bereich soziale Arbeit und andrerseits auf die Fachhochschulstudiengänge in den übrigen Bereichen (Art. 1 Abs. 1 Bst. g und i–k FHSG) aufgeteilt.
2 Die Beiträge an die Betriebskosten werden nach der Anzahl studierender Personen verteilt. Dabei gilt folgende Gewichtung:
- a.
- soziale Arbeit und angewandte Psychologie: Faktor 1;
- b.
- Gesundheit: Faktor 1.5;
- c.
- Musik, Theater und andere Künste sowie angewandte Linguistik: Faktor 2.
3 Die Finanzhilfen decken höchstens 20 Prozent der durchschnittlichen Betriebskosten für Lehre und für angewandte Forschung und Entwicklung je Bereich und höchstens 40 Prozent der Kosten für Projekte und Qualifizierungsmassnahmen.
4 Gesuche um Finanzhilfen sind beim Bundesamt einzureichen.
Anhang Zielvorgaben des Bundes
1 SR 414.71
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Sept. 2005 (AS 2005 4645).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 24. April 2002, in Kraft seit 1. Juni 2002 (AS 2002 1358).
4 Ursprünglich vor Art. 17. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 24. April 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 1358).
5 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 24. April 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 1358).
6 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 24. April 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 1358).
7 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 14. Sept. 2005 (AS 2005 4645).
8 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 24. April 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 1358).
9 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 24. April 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 1358).
10 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 24. April 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 1358).
11 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 14. Sept. 2005 (AS 2005 4645).
12 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Sept. 2005 (AS 2005 4645).
13 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. Mai 2007 (AS 2007 2065).
14 AS 2005 4645
15 SR 414.71 in fine
16 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 25. März 2009, in Kraft seit 1. Mai 2009 (AS 2009 1499).
17 Nicht in der AS veröffentlicht. Der Beschlusstext kann beim Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT), Effingerstrasse 27, 3003 Bern, bezogen und unter HYPERLINK "http://www.bbt.admin.ch" eingesehen werden.
18 SR 414.71 in fine
19 SR 414.71 in fine