3. Titel: Bund, Kantone und Gemeinden
3. Kapitel: Finanzordnung
< Art. 127 Grundsätze der Besteuerung
> Art. 129 Steuerharmonisierung
Art. 128 Direkte Steuern*1
1 Der Bund kann eine direkte Steuer erheben:
- a.
- von höchstens 11,5 Prozent auf dem Einkommen der natürlichen Personen;
- b.2
- von höchstens 8,5 Prozent auf dem Reinertrag der juristischen Personen;
- c.
- 3
2 Der Bund nimmt bei der Festsetzung der Tarife auf die Belastung durch die direkten Steuern der Kantone und Gemeinden Rücksicht.
3 Bei der Steuer auf dem Einkommen der natürlichen Personen werden die Folgen der kalten Progression periodisch ausgeglichen.
4 Die Steuer wird von den Kantonen veranlagt und eingezogen. Vom Rohertrag der Steuer fallen ihnen mindestens 17 Prozent zu. Der Anteil kann bis auf 15 Prozent gesenkt werden, sofern die Auswirkungen des Finanzausgleichs dies erfordern.4
1* Mit Übergangsbestimmung.
2 Angenommen in der Volksabstimmung vom 28. Nov. 2004
, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (BB vom 19. März 2004, BRB vom 26. Jan. 2005, BRB vom 2. Febr. 2006, – AS 2006 1057; BBl 2003 1531, 2004 1363, 2005 951).
3 Aufgehoben in der Volksabstimmung vom 28. Nov. 2004
, mit Wirkung seit 1. Jan. 2007 (BB vom 19. März 2004, BRB vom 26. Jan. 2005, BRB vom 2. Febr. 2006 – AS 2006 1057; BBl 2003 1531, 2004 1363, 2005 951).
4 Angenommen in der Volksabstimmung vom 28. Nov. 2004
, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (BB vom 3. Okt. 2003, BRB vom 26. Jan. 2005, BRB vom 7. Nov. 2007 – AS 2007 5765; BBl 2002 2291, 2003 6591, 2005 951).