[ Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport ]
Sirenen können Leben retten. Vorausgesetzt, sie funktionieren richtig und die Bevölkerung weiss, was zu tun ist. Am Mittwoch, 6. Februar 2013 findet deshalb in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Dabei werden die Sirenen des Allgemeinen Alarms und des Wasseralarms getestet. Es sind keine Schutzmassnahmen zu ergreifen.
Das COLOSS „BEEBOOK: Standardmethoden für Bienenforschung“ von Vincent Dietemann (Schweizerisches Zentrum für Bienenforschung von Agroscope), Peter Neumann (Universität Bern) und Jamie Ellis (Universität Florida, USA) koordiniert, ist soeben erschienen. Das BEEBOOK ist im Journal of Apicultural Research online publiziert und wird auch in Buchform für die direkte Anwendung im Labor verfügbar sein.
Der Sektion Hooliganismus beim Bundesamt für Polizei (fedpol) liegen Zahlen für die aktuelle Fussball- und Eishockeysaison 2012/13 vor. Seit Ende Juli 2012 wurden im Informationssystem HOOGAN neu 124 Personen erfasst. Gleichzeitig wurden 52 Personen ordentlich gelöscht. Das Total der in HOOGAN registrierten Personen beläuft sich per Ende Januar 2013 auf 1‘294 Personen.
Die Vernehmlassung zum ersten Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 ist beendet. Bis heute sind beim Bundesamt für Energie BFE 276 Stellungnahmen eingetroffen, zahlreiche weitere werden in den nächsten Tagen erwartet. Alle Stellungnahmen werden ab Montag, 11. Februar 2013 auf der Internetseite www.energiestrategie2050.ch publiziert.
Das Bundesamt für Landwirtschaft veröffentlicht heute das Gesuch um Eintragung der geschützten geografischen Angabe (GGA/IGP) für "Café de Colombia" im Schweizerischen Handelsamtsblatt. Es handelt sich um das erste Einzeleintragungsverfahren einer ausländischen Bezeichnung in der Schweiz. Der "Café de Colombia" ist in Kolumbien seit 2005 als Ursprungsbezeichnung eingetragen. Seine typischen Eigenschaften sind jedoch weit über die Grenzen Kolumbiens anerkannt.
Gentechnisch veränderte Sorten (GVO-Sorten) bieten heute der Schweizer Landwirtschaft keinen offenkundigen Vorteil. Ihre künftige Verwendung darf indessen nicht ausgeschlossen werden. Die vom Parlament beschlossene Verlängerung des GVO-Moratoriums soll laut Bundesrat genutzt werden, um eine Regelung für diesen Bereich auszuarbeiten. Am 30. Januar 2013 hat die Landesregierung die Vernehmlassung über die gesetzgeberischen Änderungen eröffnet, die für eine Regelung der Koexistenz zwischen konventionellen und GVO-Kulturen erforderlich sind.
Heute Abend wurden an der Nacht der Nominationen im Konzertsaal Solothurn die Anwärterinnen und Anwärter für den Schweizer Filmpreis 2013 bekannt gegeben. Bundesrat Alain Berset, Charles Beer, Regierungsrat Kanton Genf, Vorsteher Departement für Erziehung, Kultur und Sport und Präsident der Association «Quartz» Genève Zürich und Christian Frei, Präsident der Schweizer Filmakademie, sprachen zu den zahlreichen Gästen. Die feierliche Bekanntgabe der Nominationen war Auftakt für die Preisverleihung, welche am 23. März 2013 im Bâtiment des Forces Motrices in Genf stattfindet.
[ Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation ]
Der vierte europäische Weltraumtransporter vom Typ ATV (Automated Transfer Vehicle, Automatisches Transportraumschiff) befindet sich in den letzten Integrationsschritten in den Hallen des Europäischen Raketenstartzentrums in Kourou, Französisch-Guayana. Der Satellit soll am 18. April 2013 an Bord einer Ariane 5-Trägerrakete gestartet werden und einige Tage später an die Internationale Raumstation ISS andocken. Die europäische Raumfahrtagentur ESA hat ATV4 auf Vorschlag der Schweizer Delegation auf den Namen Albert Einstein getauft.
[ Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten ]
Die Krise in Syrien verschärft sich weiter, und die humanitäre Lage ist inzwischen katastrophal. Laut Schätzungen der UNO benötigen rund vier Millionen Menschen in Syrien humanitäre Hilfe. Der harte Winter setzt nicht nur ihnen, sondern auch den beinahe 700‘000 Flüchtlingen in den Nachbarstaaten zu. Vor diesem Hintergrund verpflichtet sich die Schweiz an der internationalen Geberkonferenz in Kuwait, im Jahr 2013 für die Betroffenen der Syrienkrise 10 Millionen Franken aufzuwenden. Seit Ausbruch der Krise im März 2011 unterstützte die Schweiz die Opfer des anhaltenden Bürgerkriegs mit insgesamt 20 Millionen CHF.