Die Bundesbehörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft

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PUBLICA behauptet sich

Bern, 13.04.2012 - Die Kassenkommission der Pensionskasse des Bundes PUBLICA hat die Jahresrechnung 2011 genehmigt. Mit einer Performance von 1.7% konnte die Sollrendite von rund 3% nicht erreicht werden; das Resultat ist aber im Branchenvergleich positiv zu werten. Nach wie vor befinden sich alle Vorsorgewerke der Sammeleinrichtung in einer leichten Überdeckung. Mit einer differenzierten Anlagestrategie und der Senkung des Umwandlungssatzes begegnet PUBLICA den sich ändernden Rahmenbedingungen.

Trotz eines schwierigen Marktumfeldes verlief das Geschäftsjahr 2011 für PUBLICA in geordneten Bahnen. Mit einer Performance von 1.7% im Durchschnitt über alle Vorsorgewerke wurde die Sollrendite von rund 3% nicht erreicht; das erzielte Resultat darf sich aber im Vergleich zum Branchendurchschnitt von 0% (gemäss Performancevergleich des schweizerischen Pensionskassenverbands ASIP) wiederum sehen lassen. Der Strategie-Benchmark wurde um 0.5% übertroffen. Gegenüber dem Vorjahr sank der durchschnittliche Deckungsgrad aller Vorsorgewerke von 104.5% auf 103.1%.

Differenzierte Anlagestrategie

Zur langfristigen Optimierung der Anlagestrategie wurde per 01.01.2011 eine differenzierte Anlagestrategie für offene (Aktive und Rentenbeziehende) und für geschlossene Vorsorgewerke (nur Rentenbeziehende) eingeführt. Die einzelnen Ergebnisse für das Berichtsjahr widerspiegeln die verschiedenen Strategien: Die geschlossenen Vorsorgewerke erreichten wegen ihrer geringen Risikofähigkeit und einem entsprechend hohen Anteil an Obligationen eine Performance von 5.7% – die offenen Vorsorgewerke eine solche von 1.0%.

Senkung des Umwandlungssatzes per 01.07.2012

Die im Januar 2011 beschlossene Anpassung des Umwandlungssatzes an die aktuellen Berechnungsparameter – insbesondere an die gestiegene Lebenserwartung – wird per 01.07.2012 umgesetzt. Zur Abfederung der reduzierten Altersleistungen erhalten alle aktiven Versicherten auf dieses Datum hin eine anteilmässige Gutschrift aus den technischen Rückstellungen. Verschiedene Vorsorgewerke haben zusätzliche Begleitmassnahmen wie die Erhöhung der ordentlichen Sparbeiträge oder Einlagen aus Arbeitgeberbeitragsreserven ergriffen. Vor dem 01.07.2012 laufende Renten sind von der Senkung des Umwandlungssatzes nicht betroffen.

Wechsel in der Unternehmensleitung

Im Berichtsjahr wechselte der bisherige Direktor von PUBLICA, Werner Hertzog, in die Privatwirtschaft. Zu dessen Nachfolger wurde der vormalige Direktor der Pensionskasse Basel-Stadt, Dieter Stohler, gewählt, der sein Amt am 01.01.2012 angetreten hat.

Pensionskasse des Bundes PUBLICA
Die Pensionskasse des Bundes PUBLICA ist eine selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes. Sie ist als Sammeleinrichtung mit aktuell 20 Vorsorgewerken organisiert. PUBLICA berät rund 58'000 versicherte Personen und 45'000 Rentenbeziehende der Bundesverwaltung, des ETH-Bereichs, verschiedener dezentraler Bundesbetriebe und von rund 60 weiteren privatrechtlich oder öffentlich-rechtlich geführten Unternehmen. Mit einer Bilanzsumme von rund CHF 33 Mia. gehört sie zu den grössten Pensionskassen der Schweiz.

Die Kassenkommission ist das oberste Organ von PUBLICA. Sie besteht aus 16 Mitgliedern, die in paritätischer Zusammensetzung die versicherten Personen und die Arbeitgeber vertreten. Die Kassenkommission leitet, beaufsichtigt und kontrolliert die Geschäftsführung von PUBLICA.

Adresse für Rückfragen:

Dieter Stohler, Direktor (Tel. 031 378 81 00, dieter.stohler@publica.ch)
Stefan Bosshardt, Leiter Kommunikation (Tel. 031 378 83 01, stefan.bosshardt@publica.ch)

Herausgeber:

Pensionskasse des Bundes
Internet: http://www.publica.ch
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