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Der Bundesrat hat in seiner Aussenwirtschaftsstrategie beschlossen, die Beziehungen zu den Schwellenländern, darunter auch Mexiko, zu intensivieren. Die Wirtschaftsmission nach Mexiko dient dementsprechend der Festigung und dem Ausbau der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen. Weiter sollen Themen wie die Beziehungen zwischen der EFTA und Mexiko sowie die Zusammenarbeit Mexikos und der Schweiz in internationalen Wirtschaftsorganisationen besprochen werden.
In Mexiko-Stadt wird Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann Arbeitsgespräche mit dem mexikanischen Wirtschaftsminister Ildefonso Guajardo Villareal sowie mit dem Aussenminister José Antonio Meade Kuribreña führen. Geplant sind zudem Treffen mit Bildungsminister Emilio Chuayffet Chemor und Arbeits- und Sozialminister Alfonso Navarrete Prida. Neben den offiziellen Gesprächen stehen Treffen mit nationalen Wirtschaftsverbänden und Think Tanks sowie mit Schweizer Geschäftsleuten auf dem Programm. Zudem besichtigt die Schweizer Delegation ein erfolgreich tätiges Unternehmen in der Region sowie einen der grössten Abwassertunnel der Welt, den Túnel Emisor Oriente.
Das OECD-Mitglied Mexiko ist eines der wirtschaftlich am stärksten geöffneten Länder und verfügt über Freihandelsabkommen mit 44 Staaten. Auch zwischen den EFTA-Staaten und Mexiko ist seit 2001 ein Freihandelsabkommen in Kraft. Mit einer Bevölkerung von 115 Millionen und einem Wirtschaftswachstum von 3,8 Prozent im vergangenen Jahr ist Mexiko für Schweizer Unternehmen von zunehmender Bedeutung: Mexiko ist nach Brasilien der zweitwichtigste Handelspartner der Schweiz in Lateinamerika. Mit Ausfuhren in der Höhe von rund 1,4 Mrd. Fr. und Einfuhren von knapp 900 Mio. Fr. erwirtschaftete die Schweiz mit Mexiko 2012 einen deutlichen Handelsbilanzüberschuss. Der Bestand der Schweizer Investitionen in Mexiko betrug im Jahr 2011 6,2 Mrd. Franken; Schweizer Firmen beschäftigen in Mexiko rund 45'000 Personen.