Beginn Inhaltsbereich
Gestützt auf das Fachhochschulgesetz müssen Fachhochschulen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben für die tatsächliche Gleichstellung von Männern und Frauen sorgen. Im Herbst 2012 hat das Parlament hierfür dem Bundesprogramm Chancengleichheit an Fachhochschulen von 2013 bis 2016 CHF 10 Millionen zugesprochen. Basierend auf der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI) in den Jahren 2013 - 2016 haben BBT und KFH konzeptionelle Grundlagen für die Förderung von Projekten und Massnahmen der Fachhochschulen erarbeitet.
Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, braucht es weiterhin Massnahmen, um die Untervertretung von Frauen in technischen Studiengängen (MINT) und von Männern in den Bereichen Gesundheit und Soziale Arbeit zu verringern. Familienfreundliche Strukturen für Studierende und Personal sind gefragt, um die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und ausserberuflichem Engagement zu verbessern und die Karrierechancen von Frauen zu erhöhen. Mit dem weiteren Ausbau der angewandten Geschlechterforschung sollen die Fachhochschulen national und international stärker vernetzt werden. Für Evaluation und Begleitung der Projekte und Massnahmen der Fachhochschulen wird der Bund wie bis anhin von einem Gremium mit Expertinnen und Experten unterstützt.