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Das Bundesamt für Umwelt BAFU passt seine Organisation in regelmässigen Abständen den sich entwickelnden Anforderungen an die Umwelt- und Ressourcenpolitik an. So hat die Direktion des BAFU, das 2006 aus dem Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft und dem Bundesamt für Wasser und Geologie hervorgegangen war, beispielsweise dem Thema Klima mehr Gewicht gegeben und von einer Sektion zu einer Abteilung ausgebaut. Zudem hat sie den Bereich Biodiversität durch die Zusammenlegung der beteiligten Fachbereiche in einer Abteilung gestärkt und der Ressource Boden mehr Bedeutung gegeben. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass das Thema Abfall in einen weiteren Zusammenhang gestellt und daher als Ressourcen- und Kreislaufwirtschaft behandelt werden muss. Deshalb beschloss die BAFU-Direktion Ende Juni 2012, die Abteilungen des technischen Umweltschutzes neu zu ordnen.
Der Personalverband transfair hat auf diese Reorganisation sowie auf einzelne Führungsprobleme innerhalb des Amtes zahlreiche Rückmeldungen ihrer Mitglieder erhalten. Diese betrafen insbesondere Personal- und Führungsfragen. Aus diesem Grund hat sich transfair mehrmals mit der Direktion des BAFU getroffen. Zudem wünschte der Personalverband eine Aussprache mit Bundesrätin Doris Leuthard. Dieses Treffen fand am 29. Oktober 2012 im Beisein von BAFU-Direktor Bruno Oberle in offener und konstruktiver Atmosphäre statt. Die UVEK-Vorsteherin nahm die von transfair vertretenen Rückmeldungen zur Kenntnis. Sie stellte fest, dass Umwandlungsprozesse für Amtsführungen und für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stets eine grosse Herausforderung darstellen. Sie teilt aber das Anliegen von transfair, dass die Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeitenden von zentraler Bedeutung seien. Bundesrätin Leuthard unterstützt daher die bereits eingeleiteten Massnahmen der BAFU-Direktion. Diese Massnahmen werden zudem zusätzlich vom Generalsekretariat des UVEK begleitet.