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Die polizeilichen Kontrollen und Erhebungen sowie der internationale Austausch der Informationen zielen darauf ab, Erkenntnisse, Zusammenhänge und Verbindungen über die in Europa tätigen Netzwerke von Menschenhändlern aus Nigeria zu gewinnen. Die Aktionen sollen aufzeigen, unter welchen Bedingungen und in welchem Umfeld nigerianische Frauen in der Prostitution arbeiten. Ferner sollen sie Hinweise liefern, welche Bedeutung Nigeria als Herkunftsland für Opfer von Menschenhandel in der Schweiz hat. Gerade junge nigerianische Frauen aus dem Süden des Landes sind aufgrund der Erfahrungen ausländischer Behörden besonders gefährdet, Opfer von Menschenhandel zu werden.
In der Schweiz haben acht Kantone (AG,BE,NE,SZ,SH,TG,VD, Flughafenpolizei ZH) die Stadtpolizei Zürich sowie das Grenzwachtkorps (GWK) die Aktion unterstützt. Beteiligt haben sich Kantone und die Stadt Zürich, die von der Prostitution und möglichem Menschenhandel aus Nigeria betroffen sind. Die Koordination der Aktion in der Schweiz und der internationale Austausch der Informationen aus der Aktion in der Schweiz mit Europol wurde durch das Kommissariat Menschenhandel/Menschenschmuggel der Bundeskriminalpolizei (BKP) bei fedpol gewährleistet. Die Auswertungen der Kontrollen werden von Europol vorgenommen.