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Der Vorsteher des EDA empfing den slowenischen Aussenminister im Landgut Lohn. Es war das erste offizielle Treffen der beiden Minister. Die Schweiz und Slowenien haben viele Gemeinsamkeiten (Geografie, Topografie) und infolgedessen eine ähnliche Mentalität und ähnliche Wertvorstellungen, die seit der Unabhängigkeit Sloweniens zu ausgezeichneten Beziehungen geführt haben, erklärte Bundesrat Didier Burkhalter bei den Gesprächen der Delegationen.
Zur Sprache kam auch der Beitrag der Schweiz zur Verringerung der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten in der erweiterten Europäischen Union (EU). Der entsprechende Schweizer Beitrag für Slowenien beträgt rund 22 Millionen Franken. Die Schweiz begrüsst, dass sämtliche Mittel vor der Frist vom 14. Juni 2012 zugeteilt werden konnten. Das Projektauswahlverfahren brachte ein gutes Ergebnis in Form von acht hochwertigen Projekten insbesondere in den Bereichen Umwelt und Infrastruktur sowie menschliche und soziale Entwicklung. Die Projekte werden bis 2017 umgesetzt.
Bundesrat Burkhalter nutzte das Treffen, um seinem Gast die schweizerische Europapolitik zu erläutern. Der Vorsteher des EDA erinnerte daran, dass der Bundesrat der EU konkrete Vorschläge zu den institutionellen Fragen unterbreitet hat. Die beiden Minister sprachen ferner über den Schweizer Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) 2014. Slowenien, das dieses Amt 2005 ausübte, verfügt über ausgezeichnete Kenntnisse der Organisation.
Daneben wurden verschiedene aktuelle internationale Themen erörtert. Die beiden Aussenminister tauschten sich insbesondere über die politischen Entwicklungen in den Ländern des Westbalkans aus, die für die Schweiz von grossem Interesse sind und zu denen Slowenien aufgrund der geografischen Nähe und der gemeinsamen Geschichte enge Beziehungen unterhält. Angesprochen wurde auch die Situation in Syrien.
Der Vorsteher des EDA erinnerte bei dieser Gelegenheit daran, dass die Schweiz eine politische Lösung unterstützt.