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Die Schweiz fordert eine Untersuchung des Massakers in Hula, Syrien

Bern, 27.05.2012 - Die Schweiz verurteilt das Massaker in Hula, Syrien. Sie fordert eine internationale Untersuchung und die Bestrafung der Verantwortlichen.

Mit der grössten Entschlossenheit verurteilt die Schweiz das Massaker in Hula, das fast 100 Todesopfer gefordert hat, darunter 32 Kinder von zehn oder weniger Jahren. Sie fordert eine internationale Untersuchung, um die Fakten und die Verantwortlichen dieses verabscheuungswürdigen Massakers, welches den Tatbestand des Kriegsverbrechens erfüllen könnte, festzustellen.

Die Schweiz wird sich im Rahmen der UNO dafür einsetzen, dass die Verantwortlichen sich vor Gericht verantworten müssen. Die Mitglieder des UNO-Sicherheitsrats sollten umgehend die Aufforderung an den Internationalen Strafgerichtshof ins Auge fassen, eine Ermittlung über die von allen beteiligten Parteien begangenen Verbrechen durchzuführen.

Die Schweiz bekräftigt ihre Unterstützung für den Plan des UNO-Sondergesandten und der Arabischen Liga, Kofi Annan. Nur dieser kann die syrische Krise friedlich beenden. Er erfordert, dass die syrische Regierung umgehend alle Elemente des Plans umsetzt, darunter den Zugang der humanitären Organisationen zu den zivilen Opfern.

Adresse für Rückfragen:

Information EDA
Bundeshaus West
CH-3003 Bern
Tel.: +41 (0)31 322 31 53
Fax: +41 (0)31 324 90 47
E-Mail: info@eda.admin.ch

Herausgeber:

Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten
Internet: http://www.eda.admin.ch/eda/de/home/recent/media.html
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