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In Nikosia traf Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf mit Staatspräsident Demetris Christofias, mit Finanzminister Vassos Shiary und Aussenministerin Erato Kozakou-Marcoullis zusammen. Sie liess sich über die Prioritäten der zypriotischen Ratspräsidentschaft orientieren und erläuterte ihrerseits gegenüber ihren Gesprächspartnern die schweizerische Europapolitik. Letzteres erfolgte auch im Hinblick auf die neuen EU-Ratsschlussfolgerungen zu den Beziehungen der EU mit der Schweiz, die unter der zypriotischen Präsidentschaft im Dezember 2012 verabschiedet werden sollen. Erörtert wurden zudem verschiedene EU-relevante Finanz- und Steuerdossiers. Präsident Christofias informierte Bundespräsidentin Widmer-Schlumpf zudem über den Stand der Zypernfrage.
Ein weiteres Thema war die Staatsschuldenkrise im Euroraum. Bundespräsidentin Widmer-Schlumpf legte gegenüber ihren Gastgebern dar, dass sich die Schweiz über ihre Beiträge an die IWF-Kreditprogramme für eine Lösung der Krise engagiert. Weiter wurde die schweizerische internationale Steuerpolitik thematisiert. Die zypriotische Seite erneuerte in diesem Zusammenhang den Wunsch nach Abschluss eines Doppelbesteuerungsabkommens.