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Am Treffen auf Initiative von Bundesrat Schneider-Ammann nahmen seitens der Genfer Kantonsregierung Staatsratspräsident Pierre-François Unger und Staatsrat François Longchamp teil. Die Unternehmensleitung war durch Karl-Ludwig Kley, CEO der deutschen Merck Gruppe, Stefan Oschmann, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und CEO von Merck Serono sowie durch François Naef, Verwaltungsratspräsident von Merck Serono vertreten.
„Ich suche nach wie vor das Gespräch mit dieser Konzernleitung, denn wenn der Stellenabbau wirklich nötig ist, muss alles getan werden, um den Entscheid für die Betroffenen sozialverträglich zu gestalten", betonte Bundesrat Schneider-Ammann nach dem Treffen.
Zudem wollte sich Bundesrat Schneider-Ammann bei dem Treffen in Genf versichern, dass die Entlassungen in der Schweiz nicht ausgesprochen wurden, weil unser Land über ein liberales Arbeitsmarktgesetz verfügt. „Eine solche Begründung hätte ich nicht akzeptiert", sagte Bundesrat Schneider-Ammann.
Die am 24. April 2012 angekündigte Schliessung von Merck Serono in Genf und die Reduktion der Arbeitsplätze in der Waadt bezeichnete er als harten Schlag für die Region und für den gesamten Wirtschaftsstandort. Selbst wenn sich der Bund nicht in die Unternehmensentscheide einmischen könne, falle es schwer, diesen Entscheid hinnehmen zu müssen, sagte der Volkswirtschaftsminister. Die Unternehmensleitung von Merck versicherte am Treffen in Genf, dass Merck Serono weiterhin in der Schweiz produzieren werde. Gleichzeitig unterstrich Bundesrat Schneider-Ammann die Bedeutung der Schweiz als Forschungsstandort, einem Kernelement für die Wettbewerbsfähigkeit.